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Knallrote Beeren zur neuen Jahreszeit – Vorsicht: Farbexplosion im Herbstgarten mit dem Feuerdorn

16. August 2018

Im Herbst zieht mit dem Feuerdorn ein botanisches Farbenspiel in den heimischen Garten. Wie schon zu vermuten ist, verdankt die Gartenpflanze seinen Namen den leuchtenden Beeren, die sich mit dem Ende der Sommerzeit aus seinen weißen Blüten gebildet haben und nun munter zwischen den dornigen Ästen hervorlächeln.

Während der warmen Sommertage ist der Feuerdorn mit seinen üppig-weißen Blüten ein echter Liebling unter den heimischen Bienen, die behaglich um den Strauch summen. Diese natürliche Bestäubung führt dazu, dass sich die Beeren bilden und die Pflanze im Herbst in einem wahren Farbenfeuerwerk zu explodieren scheint.

Dank der dornigen Zweige bietet der Feuerdorn einen guten Schutz als Hecke oder natürlicher Gartenzaun. Die immergrünen Sträucher oder kleinen Bäume können eine Wuchshöhe von bis zu sechs Metern erlangen. Die kleinen Beeren bezaubern schließlich zum Herbstbeginn in knalligem Rot, Orange und Gelb. Besonders imponiert die Pflanze als rankender Strauch, der direkt in der Erde oder im Topf eingepflanzt ist und den verschiedenen Formen von Klettergerüsten folgen kann. Ein kleiner Zuschnitt fördert die Blütenbildung im Frühjahr und damit den Wachstum der Beeren.

Naschgarten

Nachdem die letzten Himbeeren und Paprika geerntet wurden, bringt nun der Feuerdorn neuen Schwung in den Selbstversorger-Garten. Das Fruchtfleisch der roten Beeren, jedoch ohne die Kerne, kann wie Sanddorn-Beeren eingekocht werden und zum Beispiel zu schmackhafter Marmelade verarbeitet werden.

Herkunft

Der Feuerdorn stammt ursprünglich aus den Ländern zwischen Südosteuropa und Südostasien. Mittlerweile bringt die feurig-bunte Pflanze auch in Mitteleuropa Farbe in den herbstlichen Garten.

Pflegehinweise:

  • Der Feuerdorn ist eine sehr robuste und pflegeleichte Gartenpflanze. An einem Platz in voller Sonne oder im Schatten fühlt er sich wohl.
  • Die Pflanze ist dankbar um einen nährstoffreichen, gut durchlässigen Boden und regelmäßige Gießeinheiten.
  • Zu Beginn jeden Frühjahrs sollte er eingekürzt werden, damit er wieder flach und in voller Blüte in die Höhe klettern kann.

Die Mischung macht’s – Chrysanthemen faszinieren mit ihrer großen Farben- und Formenvielfalt

26. July 2018

Die großen Blüten der Chrysantheme scheinen um die Wette, wer am imposantesten aus dem Bouquet herausstechen kann, welcher Gelbton die Farbe der Sonne am besten eingefangen hat und welche Blütenform am meisten beeindruckt. Mit über tausend verschiedenen Sorten bietet die Chrysanthemen eine unglaubliche Vielfalt an Farbtönen und Sorten.

Die Vielfalt der etwa 40 Chrysanthemen-Arten ist wahrlich überragend: Mehr als tausend verschiedene Sorten lassen die Schnittblume in unterschiedlichen Farbnuance erstrahlen – von einem intensiven Orange und Gelb über pastellfarbenes Rosa bis hin zu tief-dunklem Violett. Auch die Blüten nehmen je nach Sorte eine völlig andere Form an: Am bekanntesten ist wohl die vielblättrige Goldmarie-Chrysantheme, die klassisch in sattem Gelb, Orange oder Dunkelrot erblüht. Die sogenannte Spider-Chrysantheme fasziniert mit ihren dünnen, länglichen Blüten, die sich wie farbenfrohe Spinnenbeine ausbreiten.

Sommer-Styling

Es ist die Kombination unterschiedlicher Sorten, die die Schönheit dieser Schnittblume noch intensiver zum Ausdruck bringt. In einem üppigen Bouquet verwandeln verschiedene Chrysanthemen das Interieur in eine blühende Sommerszene. n Verbindung mit anderen farbenprächtigen Blumen wie der Gerbera, Calla oder mit Beerenzweigen kommt die volle Wirkung der beliebten Schnittblume hervorragend zum Vorschein.

Symbolik als goldene Glücksblume

Traditionell wird die Chrysantheme als „goldene Blume“ bezeichnet, denn ihre Wildform hat ursprünglich goldgelbe Blüten. Schon seit Hunderten von Jahren erfreut sie sich großer Beliebtheit in China, Korea und Japan und begeisterte seit dem 17. Jahrhundert auch die Blumen-Fans hierzulande. Die Chrysantheme steht für Glück, Wohlstand und Gesundheit. Damit macht sie sich herrlich im eigenen Interieur und auch als florales Geschenk für Freunde und Familie.

Pflegehinweise:

  • Die Vase gründlich reinigen und alle paar Tage das Wasser austauchen.
  • Die Stiele der Chrysanthemen mit einem scharfen Messer schräg anschneiden und die unteren Grünblätter abstreifen, um Fäulnis in der Vase vorzubeugen.
  • Ein Standort in direkter Sonne, im Durchzug oder in der Nähe einer Obstschale sollte vermieden werden.
  • Mit ein wenig Schnittblumennahrung beeindruckt die Chrysantheme bis zu zwei Wochen lang durch ihre Blütenpower.

Im Wechselbad der Jahreszeiten – Die Phalaenopsis fängt den Spätsommer ein

17. July 2018

Vom Sommer verwöhnt, die Haut sonnengetränkt und voller frischer Energie dieser lebhaften Jahreszeit – da lohnt es sich doch, die letzten Wochen vor dem nahenden Herbst gebührend auszukosten. Der September, als Mediator von Sommer und Herbst, strahlt in hellen Farben, die ein Kribbeln in den Bauch zaubern. Welche Pflanze, wenn nicht die Phalaenopsis – auch Schmetterlingsorchidee genannt – eignet sich besser, um dieses Gefühl ins Zuhause zu holen.

Hohe Blütenstände einer weißen Phalaenopsis in erhöhtem Topf

Die Phalaenopsis strahlt mit der Leichtigkeit und der Grazie eines Schmetterlings. Ihr Namensursprung deutet dies schon an. Er setzt sich aus den griechischen Wörtern „phalaina“ und „opsis“, zu Deutsch „Nachtfalter-Anblick“, zusammen. Optisch und in Wirkung steht die Phalaenopsis diesem Namensspiel in nichts nach.

Von blütenreinem Weiß über Zitronengelb und sanftem Orange, bis hin zum gemusterten Spiel zwischen Violett, Lila und Purpur erhellt die Phalaenopsis das Interieur in allen Farben die wir auch bei den Schmetterlingen finden. Ihr exotischer Flair und die edle Form der üppigen Blüten fügt sich gekonnt in moderne Wohnräume ein. Jedoch verkörpert sie zugleich unaufdringliche Anmut, und wirkt so als ob sie schon immer in das Bild der eigenen vier Wände gehört. Wie der Sommer zieht sie sich als Faden der guten Laune und strahlenden Farben durch das Zuhause. Vor allem im September, der das Gefühl des Wandels der Jahreszeiten transportiert, erinnert die Phalaenopsis an warme Sonnenstunden und entspannte Abende. Die Kombination mit pastellfarbenen Töpfen unterstreicht das dunkle Grün der Blätter und bildet eine vornehme Art des Color-Blockings.

  • Weiße und strukturierte Blüten der Phalaenopsis auf einem handgemachten TellerBei der Anschaffung und Auswahl einer Phalaenopsis ist darauf zu, dass diese nicht in voller Blüte steht. Das kann ein Zeichen für eine kürzere Lebensdauer sein. Die Wurzeln sollten grün sein. Schwarze Färbung, Schleim, fransige oder trockene Wurzeln deuten auf eine geringere Qualität.
  • Einmal das perfekte Exemplar gefunden, ist die richtige Wassergabe entscheidend. Die tropische Pflanze bevorzugt eine hohe Luftfeuchtigkeit, die in unseren Regionen häufig nicht realisiert werden kann. Daher sollte einmal pro Woche gegossen oder die Pflanze täglich eingesprüht werden. Weiches, abgestandenes Wasser oder sauberes Regenwasser eignet sich besonders gut. Das Substrat sollte aber nie zu feucht werden.
  • Im Sommer bevorzugt die Phalaenopsis einen Platz im Halbschatten. Tagsüber bietet eine Temperatur zwischen 20 und 30 Grad Celsius und abends über 15 Grad Celsius die perfekte Umgebung.

Stattliches Grün für das Urlaubs-Feeling – Garten-Trio aus Phoenixpalme, Yucca und Cordyline

13. July 2018

Die Kombination aus Phoenixpalme, Yucca und Cordyline erinnert an Postkartenbilder aus fernen Ländern: Weite Strände, imposante Palmen mit ihren großen Blättern, die weit in die Höhe wachsen und ein grünes Dach formen. Das botanische Dreigespann kreiert ein beeindruckendes Spiel aus leuchtendem und tief-dunklem Grün. Der Wind lässt die Palmenblätter leise rascheln und es entsteht ein Stück grünes Paradies im eigenen Garten.

Auf der Terrasse sitzend, schweift der Blick durch den Garten und bleibt wie gebannt bei der Phoenixpalme hängen. Mit ihren beeindruckenden, dünnen und doch so stabilen Blättern kann sie eine stattliche Größe von bis zu drei Metern erreichen. Unter dem Namen Dattelpalme bekannt fühlt sie sich auch hierzulande in den Sommermonaten wohl und imponiert als immergrüner Begleiter

Die Yucca und Cordyline gehören streng genommen nicht zu den Palmengewächsen, sondern wie auch der großblättrige Drachenbaum zu den Spargelgewächsen. Die schwertförmigen Blätter der Yucca und das weit in die Höhe wachsende Grün der Cordyline machen dieses Duo in einem Palm-Garten dennoch unabdinglich. Neben dem Hauch von Provence bringt die Cordyline mit ihren dünnen, spitzen Blättern einen exotischen Touch auf den Balkon und in den Garten. Die Yucca fasziniert mit ihrem kräftigen Stamm, an dem sich schnell neue Blüten und Blätter bilden und so das Fernweh-Feeling kompensieren. Unkompliziert und robust bildet dieses Trio ein tief-grünes Setting, welches die Zeit im eigenen Garten zu einem entspannten Spätsommer-Erlebnis macht.

Herkunft

Schon lange fühlen sich diese grünen Schönheiten auch in Mitteleuropa wohl und erwecken im heimischen Garten oder Balkon regelmäßig Urlaubs-Erinnerungen. Denn ursprünglich kommt die Phoenixpalme von den Kanaren, andere Arten sogar aus Laos und Indochina. Auch die Yucca und Cordyline haben einen weiten Weg hinter sich: Die Yucca zählt Nord-, Mittel- und Südamerika zu ihrer Heimat und die Cordyline, auch bekannt als Keulenlilie, hat es aus dem fernen Neuseeland und Australien in unsere Breiten geschafft. Die Kombination aus diesen drei Gartenpalmen untermalt die Vielfalt und Lebendigkeit der Natur: Das Zusammenspiel der so unterschiedlichen Blattformen und Grün-Töne mit dem Spiel aus Licht und Schatten verwandelt den Außenbereich in ein echtes Paradies, in dem es sich gut die warmen Sommertage genießen lässt.

Pflegehinweise:

  • Alle drei Gartenpflanzen sind recht pflegeleichte Kandidaten. An einem warmen, sonnigen bis halbschattigen Platz fühlen sie sich am wohlsten.
  • Die Pflanzen, vor allem wenn sie noch jung oder neu sind, sollten regelmäßig gegossen werden, Staunässe gilt es dabei zu vermeiden.
  • Vor allem als Topfpflanzen sind sie in den Sommermonaten für ein wenig Dünger dankbar.
  • Alle drei Pflanzen sollten im Winter frostfrei stehen. Ideal können sie in den Wintermonaten als Zimmerpflanze eingesetzt werden und einen Hauch Sommer im Interieur schaffen.

Vielseitige Lufterfrischerin für heiße Hochsommertage – Die Efeutute kann beides: hoch hinauswachsen und lässig herabhängen

14. June 2018

Im Hochsommer ist das eigene Zuhause ein idealer Rückzugsraum und bietet stets ein schattiges Plätzchen. Für noch mehr Erfrischung in den eigenen vier Wänden sorgt die Efeutute mit ihren dicht an dicht wachsenden Blättern. Optisch erhellt das knackige Grün die Stimmung und darüber hinaus sorgt die Pflanze nachweisbar für bessere Raumluft. 

Ranken oder klettern? Das ist die Frage, die sich bei der Efeutute stellt, denn die reine Grünpflanze ist Expertin in beiden Wachstumsformen. In jedem Fall rückt sie ihre herzförmigen Blätter, die in kräftigen Grüntönen mit Maserungen in Gelb, Creme oder Weiß daherkommen, ins rechte Licht und verwandelt das Zuhause in einen waschechten Urban Jungle. Efeututen gibt es in kleinen und großen Varianten mit einem Topdurchmesser von 15 bis 35 Zentimetern. Die blattreiche Pflanze erfrischt die Raumluft, indem sie Giftstoffe aus ihrer Umgebung absorbiert. Blüten hingegen bildet sie keine aus. 

Hoch hinaus

Jüngere Efeututen, deren Triebe noch nicht ganz so lang sind, eignen sich hervorragend als reine Zierpflanzen, die auf Tischen oder Sideboards platziert werden. Bei optimalen Bedingungen breiten sich die Blätter der Efeutute schnell aus und wachsen munter hinab. In ihrem natürlichen Habitat können die Triebe sogar bis zu zehn Metern lang werden. Wer auf den Lianen-Look im eigenen Zuhause verzichten möchte, kann die Triebe jederzeit und ohne Bedenken kürzen. Alternativ wird die Efeutute in luftiger Höhe oder in Blumenampeln gepflanzt. In der hängenden Variante fließen die Triebe der Efeutute wie ein grüner Wasserfall herab und kreieren so einen natürlichen Raumtrenner. 

Zimmerbaum

In den tropischen Regenwäldern ihrer Heimat in Südostasien, Indonesien und den Salomon-Inseln wächst die Efeutute an Baumstämmen empor. Auch als Zimmerpflanze kann sie kletternd kultiviert werden, dazu eignet sich ein Moosstab hervorragend. Aus der Pflanze wird so im Nu ein kleiner Zimmerbaum, der eine Höhe von bis zu 180 Zentimetern erreichen kann. 

Pflegehinweise:

  • Efeututen fühlen sich an einem hellen Standort an wohlsten. Es sollte keine direkte Sonneneinstrahlung und keine Zugluft geben. Außerdem mag sie es ganzjährig warm bei 20 Grad Celsius.
  • Die Erde sollte stets gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, Staunässe verträgt die Efeutute jedoch nicht. Dafür verzeiht sie vergessene Gießeinheiten bereitwillig. Zusätzlich freut sie sich ab und an über eine Nebeldusche aus der Sprühflasche.
  • Die grüne Zimmerpflanze kommt auch gut ohne Dünger aus, jedoch wird das Blattwachstum von März bis August durch eine wöchentliche oder vierzehntägige Düngergabe unterstützt.
     

 

Farbenfroher Liebling der Schmetterlinge – Sommerlaune mit der schillernden Strauchveronika

14. June 2018

Die pflegeleichte Strauchveronika erobert die Gärten und Balkone der Deutschen. Die schillernden Blüten in Weiß, Violett und Rosa strahlen wie kleine Federbüsche im immergrünen Blattwerk. Ob kleine Pflanzen in einzelnen Töpfen oder als großer Strauch im Gartenbeet – die Strauchveronika versprüht bis in den Oktober hinein pure Sommerlaune.

Die Strauchveronika ist als wahrer Magnet für Schmetterlinge und Bienen bekannt und bringt mit ihren malerischen Blüten farbenfrohe Lebendigkeit in den Außenbereich. Die verschiedenfarbigen Rispenblüten haben lange Staubfäden und blühen in reinem Weiß, tiefem Violett oder zartem Rosa. Die Blätter der Gartenpflanze strahlen in Hell- oder Dunkelgrün und manchmal sogar in Lichtgrau. Von kleinen Pflanzen für den Terrassentisch oder bis zu zwei Meter großen Sträuchern für den Gartenbereich – die Strauchveronika kann in dekorative Töpfe gesetzt werden oder direkt in die Erde des Blumenbeets. Schlichte Ton- oder Terrakottatöpfe mit Locheinsatz, damit das überschüssige Gießwasser gut ablaufen kann, unterstreichen die satte Couleur der Staubblätter.

Herkunft

Ursprünglich kommt die farbenprächtige Gartenpflanze aus dem warmen Neuseeland, Französisch Polynesien oder den Falkeninseln und ist auch in Südamerika anzutreffen. Die Strauchveronika ist ferner unter dem Namen Hebe bekannt. In der griechischen Mythologie ist Hebe die Göttin der Jugend, die die Blüte der Natur verkörpert und den Göttern einen Nektar der Unsterblichkeit überreicht. Dieser Nektar lässt sich auch bei der Strauchveronika finden – doch sind Bienen und Schmetterlinge die einzigen, die direkt von dem Blütennektar profitieren.

Pflegehinweise:

  • Die Pflege der Gartenschönheit ist sehr unkompliziert: Die Pflanze bevorzugt ein helles, halbschattiges Plätzchen, bei der direkte, ganztägige Sonnenbestrahlung vermieden wird.
  • Gerade in den Sommermonaten möchte die Strauchveronika reichlich gegossen werden, das Austrocknen des Topfballens ist auf jeden Fall zu vermeiden. Gleichzeitig sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht.
  • Der kleine Strauch ist in unseren Breitengeraden nicht winterhart und sollte frostfrei, idealerweise bei fünf bis zehn Grad Celsius überwintert werden.

Starke Symbolkraft und eindrucksvolle Farbvielfalt – Lilie wird zur floralen Sommerkönigin

29. May 2018

Lilie in einer einfachen Vase vor dezenter BacksteinwandHochgewachsen und mit verblüffender Blüte verbreitet die Lilie eine sommerliche Leichtigkeit gepaart mit einem vergnüglichen Lebensgefühl. Ob ganz klassisch in Weiß, mit leichtem Farbverlauf oder rot-gesprenkelt, die Lilie ist ein natürliches Blütenwunder, welches dank ihrer Langlebigkeit mit floraler Energie durch den Sommer führt.

Die großen, kelchförmigen Blüten scheinen die Kraft der Sonne eingesogen zu haben und geben sie nun in der Wohnung wieder frei. Sie kreieren ein elegant verspieltes Interieur und das perfekte Setting für eine stimmungsvolle Sommer-Party mit extravaganter Flower Power.

Sommer-Styling

Die gesamte Wirkung der Schnittblume mit ihrem langen Stiel und der prächtigen Blüte  entfaltet sich am besten in einer schlichten Vase. Ein Gefäß in mattem Weiß, Beige oder aus Glas unterstreicht die Eleganz dieser imposanten Blume. Besonders mit ihrer weiten Palette an intensiven Farben ist die Lilie eine glückliche Solokünstlerin. Sie punktet in reinem Weiß oder sattem Rot, genauso aber auch mit gemusterten Blüten in unterschiedlichen Farbkombinationen. Gerade in einem großen Sommerbouquet lässt sich die Lilie stilvoll mit weiteren Schnittblumen wie dem Rittersporn, zarten Chrysanthemen und grünem Amarant ergänzen – geballte Aufmerksamkeit für die Lilie inklusive.

Traumhaftes Lilien-BouquetKraftvolle Symbolik

Die Lilie beeindruckt mit einer unglaublich reichen Symbolkraft. Sie gilt seither für Reinheit und Weiblichkeit, weswegen im alten Rom die Braut eine Krone aus weißen Lilien erhielt. Dieser Reinheit verdankt die elegante Schnittblume auch ihre Symbolwirkung als Blume der Liebe. Auf die Traditionen im viktorianischen Zeitalter kann heute gerne noch aufgebaut werden: Denn wer damals ein Bouquet duftender Lilien erhielt wusste genau, von wem dieses kam – vom Liebhaber. Ihren Bezug zur Vergänglichkeit verdankt die Lilie ihrer ruhigen und reinen Ausstrahlung und wird daher gerne in Zeiten der Trauer genutzt, um Trost und Unterstützung zu untermalen.

Pflegehinweise
  • Die Stiele der Schnittblume schräg anschneiden und nach einigen Tagen in der Vase erneut kürzen. Das untere Drittel der Grünblätter abstreifen, um der Fäulnis in der Vase vorzubeugen.
  • Die Vase gründlich reinigen und täglich mit frischem Wasser auffüllen.
  • Mit ein wenig Schnittblumennahrung ist die Lilie für ihre lange Haltbarkeit bekannt. So hält sich die Lilie bis zu zwei Wochen und macht sie zur perfekten Schnittblume für frohe Sommertage.

Mediterraner Superstar für den Garten – Mittelmeer-Flair für Balkon und Terrasse mit dem Olivenbaum

28. May 2018

Der elegenate Olivenbaum passend kombiniert mit groben GusstöpfenFerien im eigenen Zuhause – mit dem Olivenbaum kann dieser besonders genossen werden, denn der kleine Baum sorgt umgehend für Mittelmeer-Feeling. Die schlanke Wuchsform und die buschige Baumkrone aus silbrig-glänzenden Blättern lassen sofort an Urlaub in der Toscana, den griechischen Inseln oder der Küste Andalusiens träumen und transportieren das damit verbundene Gefühl von Gelassenheit und Genuss.

Olivenbäume sind wahre Sonnenanbeter. Das lässt sich auf ihre Herkunft zurückführen, denn ursprünglich kommt der in der Botanik als „Olea europaea“ bezeichnete Baum aus dem Mittelmeerraum. In einem natürlichen Habitus gedeiht er problemlos und lässt die schmackhaften Olivenfrüchte reifen. In unseren Breiten ist das aufgrund des Klimas schwieriger, dank seines mediterran anmutenden Wesen eignet er sich jedoch hervorragend als Zierbaum.

Die Zukunft unter den Beinen - der Olivenbaum frech gepflanzt in alten Olivenöldosen

Charakteristisch für den Olivenbaum ist der senkrecht emporwachsende Stamm, an dessen Ende sich die kleine Baumkrone in kugelrunder Form erstreckt. Die Blätter sind an der Oberseite knackig grün und erscheinen an der Unterseite etwas heller, was dem Blattwerk eine silbrige Erscheinung verleiht. Von Natur aus ist der kleine Baum immergrün. Sollte er seine Blätter doch mal verlieren, können regelmäßigeres Gießen sowie ein hellerer Standort Abhilfe schaffen.

Das richtige Styling

Für das besondere Finca-Flair kann der kleine Baum auch in einen ausrangierten Olivenöl-Behälter gepflanzt werden. Dieser sollte ausreichend groß sein, sodass sich das Wurzelwerk ausbreiten kann. Vor der Bepflanzung wird der Container gründlich gereinigt. Damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann und keine Staunässe entsteht, sollten in den Boden ein oder mehrere Löcher gebohrt werden.

Pflegehinweise:
  • Im Sommer steht der Olivenbaum gern vollsonnig und warm, selbst größere Hitze verträgt er gut.
  • Der Olivenbaum benötigt regelmäßig und viel Wasser, die Erde sollte stets feucht sein.
  • Von April bis in den Spätherbst hinein fühlt der Olivenbaum sich im Garten am wohlsten. Die kalten Monate verbringt er im Winterquartier, das hell und ca. fünf bis zehn Grad Celsius warm sein sollte. Nach dem Winter sollte er erst einige Tage im Halbschatten an die Sonne gewöhnt werden.

Mit frischer Ernte durch den Sommer – Schmackhafte Gartenzeit mit Obst-, Gemüse- und Olivenpflanzen

22. May 2018

Rankende Obstpflanzen stylisch verpacktWissen, woher das Essen kommt – ein Selbstversorgergarten folgt dem Trend einer nachhaltigen Nutzung des eigenen Outdoor-Bereichs. Dabei kann der große Garten und der städtische Balkon perfekt als eigener Anbauplatz genutzt werden. Die Kombination aus Obst-, Gemüse- und Olivenpflanzen verwandelt den Außenbereich in ein wahres Naschparadies: gutes Aussehen inbegriffen.

Die strahlende Sonne und die warme Abendbrise machen eines klar: Es ist Sommer. Die Freude der Gartenbesitzer über die neue Jahreszeit ist genauso groß wie die der Obst-, Gemüse- und Olivenpflanzen selbst. Kandidaten wie die Beerenpflanzen, Traubenreben, Chili, Tomate und Olivenbäume lieben die lauen Sommernächte. Nach dem sorgfältigen Einpflanzen im späten Frühjahr überraschen sie bis in den Spätsommer mit neuer Ernte. Im heimischen Garten angebaut, entfaltet das Trio sein volles Aroma und ergänzt sich perfekt: Die Gemüsepflanzen aus Paprika, Chilis, Tomaten und Snackgurken kreieren ein buntes Gemüse-Potpourri. Die rankenden Obstpflanzen aus Weinreben, Brombeeren, Heidelbeeren und den edlen Himbeeren ergänzen den leckeren Gemüsesalat mit einer süßen Schlemmerei. Der Olivenbaum steht am liebsten warm und sonnig und bildet genau wie die Obstpflanzen im Mai und Juni cremefarbene, duftende Blüten, aus denen sich schließlich eine schmackhafte Ernte entwickelt.

Rankende Gemüsepflanzen

Farben- und Genusspracht - Bunte Paprika, Tomaten, Gurken und ChilisÜber den ganzen Sommer hinweg bilden Tomate, Paprika, Chili und Gurken aromatische Früchte. Inmitten des Blattwerks entwickelt sich aus grünen Früchten eine farbenfrohe Ernte, die ein wahres Sommer-Feeling verbreitet.

Süße Obstpflanzen

Die kraftvollen Rebenpflanzen wachsen in kompakter Form elegant in die Höhe und beeindrucken im Spätsommer mit ihren grünen, rosa oder blauen Früchten. Die Auswahl an Beeren verführt zu einer leckeren Naschaktion. Die Himbeere gilt als Kaviar unter den Beeren. Gemeinsam mit Heidelbeeren und Brombeeren sind sie Sinnbild für den süßen Geschmack des Sommers.


Fernweh mit der Olive
Die Zukunft unter den Beinen - der Olivenbaum frech gepflanzt in alten OlivenöldosenDer Olivenbaum erinnert an einen Urlaub an der Côte d’Azur: ein sommerlich-freies Gefühl, das die Olive in den heimischen Garten projiziert. Der Charme des Olivenbaums liegt in der Kombination aus knorrigem Stamm und silbergrünen Blättern.

Styling des Selbstversorgergartens

Die rankenden Obst- und Gemüsepflanzen sind ideal für den heimischen Garten und auch für den Balkon, denn sie brauchen nur wenig Platz. In einzelnen Töpfen verteilt oder direkt in das Gartenbeet gepflanzt, wachsen diese an hölzernen Rankgittern oder dem Gartenzaun lebhaft empor. Ob Tontopf, metallener oder Beton-Übertopf, das Trio aus robusten Obstpflanzen, farbenfrohen Gemüsepflanzen und mediterraner Olive bringt Schwung in den Außenbereich.

Pflegehinweise
  • Die Pflanzen können im späten Frühling nach dem letzten Bodenfrost direkt in die Gartenerde oder auch in Kästen und Töpfen auf dem Balkon gesetzt werden.
  • Für ein gesundes Wachstum der Früchte ist ein heller Standort notwendig, gerade in den Sommermonaten sollten die Gemüse- und Obstpflanzen alle zwei Wochen gedüngt werden.
  • Der Topfballen darf nicht austrocknen und Staunässe sollte vermieden werden.
  • Zurückgeschnitten werden die winterharten Gemüse- und Obstpflanzen im späten Winter oder zu Beginn des Frühjahrs. Größere Olivenbäume vertragen Frost bis zu -5°C, brauchen aber auch im Winter viel Sonne.

Mit Weintrauben und süßen Beeren durch den Sommer – Fruchtige Ernte aus eigenem Anbau

22. May 2018

Der massive Stamm einer alten Weinpflanze und die feine Struktur der neuen Pflanzen Am Anfang hinter satt-grünem Blattwerk versteckt und im Spätsommer farbefroh und leuchtend: Mit robusten Obstpflanzen wie Weinreben, Himbeer-, Brombeer- und Heidelbeerpflanzen steht dem fruchtigen Selbstversorger-Garten nichts mehr im Weg. Die Beeren- und Traubenpflanzen kreieren ein lebendiges Naschparadies und belohnen die fürsorgliche Gartenarbeit mit reicher Ernte.

Ein Anbau im heimischen Garten oder auf dem Balkon folgt dem Trend, genau wissen zu wollen, woher die Ernte kommt. Mit den rankenden Gemüsepflanzen wird dieser Trend im eigenen Außenbereich umgesetzt. Die selbst angebauten Früchte sind besonders intensiv im Geschmack und die ideale Grundlage für selbstgemachte Marmelade oder einen schmackhaften Obstteller. Im Frühjahr eingesetzt tanken die Pflanzen den Sommer über genug Sonne und Energie, um im Spätsommer mit reifen Beeren und Trauben zu glänzen. Sie sind pflegeleicht und überstehen auch ohne Probleme den deutschen Winter und tragen im neuen Jahr wieder reichliche Früchte.

Rankende Weinreben

Die satte, bunte Ernte zwischen den grünen BlätternDer für die Rebenpflanzen charakteristische kraftvolle Stamm, der bei älteren Pflanzen robust und gleichzeitig elegant in die Höhe wächst. Zeitgleich beeindrucken die Pflanzen mit ihren großflächigen Blättern. Jede Rebenart hat eine andere Blattform, unter der sie ihre grünen, rosa oder blauen Früchte zu verstecken versucht.

Süße Beerenauswahl

Die Himbeere gilt als Kaviar unter den Beeren. Ihr leckerer, süßer Geschmack nach Sommer macht sie zu einer der populärsten Früchte der Welt. Selbst angepflanzt sieht auch die Heidelbeere richtig gut aus und verführt zur süßen Schlemmerei. Dabei faszinieren die Brombeeren mit ihren dornlosen Arten und bieten die perfekte Möglichkeit, auch die Kleinsten für die heimische Gartenarbeit zu begeistern – ohne Angst vor spitzen Dornen und mit fruchtig-süßer Belohnung.

Styling des Pflückgartens

Besonders überzeugen sie jedoch in puncto Platz auf dem Balkon. Denn die rankenden Obstpflanzen brauchen nur wenig Platz. In kompakter Form wachsen sie an einem Gestell oder einer Pergola in die Höhe. Die grünen Blätter bieten einen formschönen Schutz für die Früchte und wachsen wild an dem hölzernen Rankgittern empor, das elegant um die Übertöpfe gestülpt werden kann. Dieser naturbelassene, runde Zaun aus Holt stützt die Pflanzen beim Wachsen und wird zum stilvollen Accessoire. Farbenfrohe Töpfe hinter dem Gitter in sattem Rot, Gelb oder Pink untermalen die Couleur der leuchtenden Beeren. Die großen Weinreben mit ihren dicken, sich windenden Stämmen finden auch ideal in metallenen Töpfen Platz. So werten die Pflanzen mit ihrem rankenden Blattwerk und einer fruchtig-süßen Ernte im Spätsommer stilsicher den Garten auf.

Pflegehinweise
  • Die Pflanzen können direkt in die Gartenerde gesetzt werden oder auch in Kästen und Töpfe auf dem Balkon.
  • Beim Eintopfen beachten, dass die Beerenpflanzen eine humusreiche, leicht saure Erde mögen, während Trauben kalkhaltige Bodenarten bevorzugen.
  • Für ein gesundes Wachstum der Früchte ist ein heller Standort notwendig, gerade in der Wachstumszeit sollte die Pflanze alle zwei Wochen gedüngt werden.
  • Der Topfballen darf nicht austrocknen, auch Staunässe sollte vermieden werden.
  • Zurückgeschnitten werden die Pflanzen im späten Winter oder zu Beginn des Frühjahrs.

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    Zucker.Kommunikation
    Tel: 030-247587-0
    blumenbuero [at] zucker-kommunikation de
    Jennifer Meißner
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