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Archiv für June, 2012


Vintage-Chic auf Balkon und Terrasse mit Begonie und Dahlie

Posted on 19. June 2012 by blumenbuero

Dahlien und Begonien galten lange Zeit völlig zu Unrecht als altmodisch und bieder, erleben aber nun im Zuge des Vintage-Trends ihr großes Revival. Mit der großen Sortenvielfalt in vielen ungewöhnlichen Farben verwandelt man Balkon und Terrasse im Handumdrehen in ein romantisches Refugium.

Nach ihrer Einführung in Europa im 19. Jahrhundert wurde die Dahlie zum absoluten Must-Have, so war etwa der Impressionist Claude Monet ein großer Dahlien-Liebhaber und bewunderte die schöne Zwiebelblume noch vor seinen berühmten Seerosen. In der Folgezeit unterlag das Interesse an Dahlien aber wechselnden Moden: Eine Zeit lang galt sie als zu rustikal und derb, zu bunt und zerzaust. Dann wieder als zu altmodisch und bieder. Auch die Begonie litt lange unter einem Image-Problem: Sie galt als Großmutters Balkonpflanze, als zu wenig exotisch und aufsehenerregend.

Von diesen falschen Vorurteilen haben sich die Klassiker unter den Zwiebelblühern heute befreit, Dahlie und Begonie erleben gerade ihr großes Revival auf Balkon und Terrasse. Vintage, Retro, nostalgisch und romantisch sind die Stichworte, die den passenden Designstil am besten beschreiben. Die charmanten Zwiebelblüher setzen in Kombination mit verspieltem Mobiliar und besonderen Pflanzgefäßen gekonnt Akzente und verwandeln den Außenbereich in ein romantisches Refugium.
Die Dahlie, zu Recht als die „Grande Dame“ unter den Zwiebelblühern bezeichnet, besticht mit ihren prächtigen Blüten, das Spektrum reicht von Weiß über Gelb, Orange oder Rot bis hin zu Rosa, einfarbig oder mit fantastischen Farbverläufen. Gerade viele historische Sorten begeistern mit abgepuderten Rosa- und Gelbtönen oder sogar bronzefarbenen Varianten. Die Begonie ist vor allem eins: wesentlich vielseitiger, als man denkt. Es gibt sie hängend oder nicht hängend, die Blüten einfach oder gefüllt, in vielen Farbschattierungen. Besonderen Retro-Charme verbreiten Sorten in Lachs oder Rot, es gibt sie aber auch in Weiß, Rosa, Gelb oder Orange.

Der Balkon im Vintage-Look darf verspielt gestaltet sein, Möbel und Übertöpfe vom Flohmarkt werden mit Kissen und Tischdecken kombiniert, die auf florale Muster und zarte Farben setzen. Die Bepflanzung sollte überbordend sein und mit üppiger Blütenpracht überzeugen, Purismus und Zurückhaltung sind hier nicht gefragt. Dahlien sind ein echter Hingucker, ihre großen, aus unzähligen Einzelblättern zusammengesetzten Blüten erinnern an duftende Pompoms. Begonien eignen sich besonders für die Bepflanzung von hängenden Gefäßen, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: für einen ganz besonderen Effekt wählt man ungewöhnliche Materialien wie Körbe oder feines, altes Porzellan.

Mit Dahlie und Begonie genießt man den Sommer auf Balkon und Terrasse mit Stil und ohne großen Aufwand: Die Sommerblüher sind pflegeleicht und stellen kaum Ansprüche. Dahlien benötigen allerdings recht viele Nährstoffe, man sollte ihnen also beim Erscheinen der ersten Blütenknospen eine Gabe Dünger gönnen, damit die Blüte mit nostalgischem Flair bis in den Herbst genossen werden kann.

Mit Zwiebelblühern auf Balkon & Terrasse den Sommer genießen

Posted on 12. June 2012 by blumenbuero

Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Ganz einfach und unkompliziert genießt man die Sommermonate mit einem bunten Meer an Zwiebelblühern auf dem eigenen „Balkonien“. Dabei können neben den klassischen Sommerblühern auch für den Sommer eher untypische Pflanzen wie Tulpen und Herbstanemonen eine Bereicherung für das heimische Blumenparadies sein.

Ganz gleich ob schattige Nordseite oder sonnige Südseite: Spätestens wenn der Sommer da ist, die Temperaturen hohe zweistellige Werte erreichen und man den Tag von früh bis spät draußen genießen kann, wollen auch die letzten Balkon- und Terrassenbesitzer der wärmsten Jahreszeit frönen.

Sonnenverwöhnte machen das mit Lilien, die in einfarbigen Rot- und Lilatönen ebenso wie mit bunt gesprenkelten Blütenkelchen erhältlich sind und einen besonderen Eye-Catcher vor der Wohnzimmertür darstellen. Lilien eignen sich hervorragend für die Bepflanzung von Kübeln, allerdings sollte man die langen Stiele vorsorglich an Stützstäben befestigen. Obwohl Lilien einen sonnigen Standort bevorzugen, dürfen ihre Blütenblätter keiner direkten Mittagssonne ausgesetzt werden, da diese leicht verbrennen.

Besitzer eines halbschattigen Plätzchens vor der Tür greifen eher zur Calla. Deren scheinbar üppige Blüte ist tatsächlich nur ein schützendes Hüllblatt, welches in den Farben Gelb, Pink, Apricot und natürlich Weiß erhältlich ist. Die Calla hat im Sommer einen hohen Wasserbedarf und benötigt deshalb einen ausreichend feuchten Boden. Zur Förderung der Blüte sollte man die Calla in der Sommerzeit alle zwei Wochen düngen.

Wer auch nur einen schattigen Nordbalkon sein Eigen nennen kann, muss nicht auf das heimische Blumenmeer verzichten. Die Begonie ist eine Pflanze, die sich auch im Schatten wohlfühlt und gegen direktes Sonnenlicht allergisch ist. Etwas Gießen und Düngen macht bereits einen Großteil der unkomplizierten Pflege aus.

Tulpen sind eigentlich typische Frühlingsblüher, können aber durchaus auch in der heißen Jahreszeit noch eine Zierde für Balkon und Terrasse sein. Die Blüte bestimmter Sorten kann sich bis in die Monate Juni bis September ziehen und so einen zweiten, über den Sommer andauernden Blütenhöhepunkt schaffen. Für einen sommerlichen Tulpensegen eignen sich insbesondere die standfesten Arten „Spring Green“, „Queen of the Night“, „Mount Tacoma“, „Esperanto“, „Angélique“ und „Black Parrot“, die in sehr unterschiedlichen Formen und Farben daherkommen. Tulpen sind pflegeleichte Blumen, die ein halbschattiges bis sonniges Plätzchen bevorzugen, nicht viel Wasser benötigen und im Pflanzkübel dichter als im Garten zusammengepflanzt werden können.

Palme ist Zimmerpflanze des Monats – Juli Mit einer Palme im Haus erblüht die Kreativität

Posted on 6. June 2012 by blumenbuero

Die Palme ist unsere Pflanze des Sommermonats Juli. Die populäre Zimmerpflanze steht gerne im Mittelpunkt und fühlt sich genau dort auch am wohlsten. Bereits in der Bibel genoss die Palme große Aufmerksamkeit und war als Symbol für Sieg und Ehre bekannt. Heutige Studien belegen, dass die Palme auch eine ausgezeichnete Muse ist und ihr Umfeld zu kreativen Höchstleistungen inspiriert.

Die Palme ist der Star unter den Zimmerpflanzen und gibt sich dementsprechend nicht mit einer Nebenrolle im Raum zufrieden. Die Pflanze des Monats Juli ist mit ihrer beeindruckenden Statur und ihren großflächigen Blättern ein echter Blickfang in jedem Zuhause.

Breits in der biblischen Mythologie spielt die Palme eine wichtige Rolle: Palmsonntag  ist der Tag, an dem Jesus unter dem Jubel der Bevölkerung nach Jerusalem kam. Bei seinem Einzug in die Stadt ebneten die Menschen seinen Weg mit Palmenblättern, denn die Palme galt als Symbol für Sieg und Triumph. Auch bei den Römern wurde sie mit der Siegesgöttin Viktoria in Verbindung gebracht. Noch heute hat die Palme eine starke Symbolik, so trägt zum Beispiel die Friedenstaube ein Palmenblatt und die Flagge der Vereinten Nationen zeigt die Pflanze des Monats Juli in ihrem Emblem.

Darüber hinaus belegen aktuelle Studien, die inspirierenden Qualitäten der populären Zimmerpflanze des Monats Juli.* So kamen Probanden der Untersuchung bei einer Denkaufgabe zu besseren und kreativeren Lösungsansätzen, bei denen eine Palme im Raum stand, als jene, die sich in einem Zimmer ohne Pflanze befanden. Auch kreative Prominente wie H.P. Baxxter, Frontsänger der erfolgreichen Band Scooter, sind bekennende Fans der anregenden Zimmerpalme.

In der Pflege ist die Palme ein unkomplizierter Typ. Sie steht gerne an einem hellen und warmen Standort, braucht konstant feuchte Erde im Topf, darf dabei aber keines Falls in Staunässe ertrinken. Wird die Zimmerpflanze ein bis zwei Mal pro Monat gedüngt, wächst und gedeiht sie prächtig. Dabei darf die Palme jedoch nicht beschnitten werden.

Fact-Sheet: Die inspirierende Palme

Namensherkunft
Die Palme zählt zu den ältesten bekannten Pflanzensymbolen der Menschheit. Ihr Name hat seinen Ursprung im Lateinischen Wort „Palma“, was „Handfläche“ bedeutet. Die fünf Finger einer Hand ähneln dabei der Blattform des tropischen Baums. In der Antike waren Palmenzweige ein Zeichen für Sieg und Trumpf. Das Wort „Palme“ verbreitete sich unter dem Einfluss des Christentums und dessen symbolträchtige Wörter wie Palmensonntag schließlich in ganz Europa.

Besonderheit der Pflanze

Palmen kommen überwiegend in den Subtropen und Tropen vor. Es sind Pflanzen mit einem hohen Wärme- und Feuchtigkeitsbedarf. Nur wenige von ihnen sind winterfest und können auch in den gemäßigten Breiten existieren. Bei Ausgrabungen in Indien wurden Palmenreste gefunden, die 40 Millionen Jahre alt sind. Heutzutage sind rund 4.000 Arten der Palme bekannt.

Pflegetipps

Ort: Palmen lieben Licht. Ein heller Platz ist ein idealer Standort für die meisten Gattungen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch im Frühling und im Sommer vermieden werden.

Temperatur: Palmen mögen keine Kälte, so brauchen die meisten Pflanzen eine Mindesttemperatur von 15 Grad Celsius. Überschreitet die Zimmertemperatur 18 Grad Celsius, sollten die Palmenblätter regelmäßig mit Wasser besprüht werden.

Wassergabe: Palmen haben einen mäßigen Wasserbedarf. Die Feuchtigkeit der Blumenerde sollte so konstant wir möglich gehalten werden, wobei bevorzugt mit lauwarmem Wasser gegossen werden sollte. Im Winter hat die Palme einen geringeren Wasserbedarf, wobei die Erde aber nie austrocknen sollte.

Düngung: Von März bis September sollte die Palme einmal wöchentlich mit Grünpflanzendünger versorgt werden.

Angebot im Handel
Palmen sind das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Sie sind als natürliche Luftbefeuchter sehr beliebt und sorgen dadurch für eine gute Raumatmosphäre. Die Favoriten unter den Palmenarten sind die Areca, auch Goldfruchtpalme genannt, die pflegeleichte Howea Kentia aus Australien und die elegante Bergpalme Chamaedoerea.

*Quelle: Plants for People

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