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Archiv für June, 2014


Anspruchslose Sonnenanbeterin für farbenprächtige Momente – Strahlende Schönheit für sonnige Balkon-Oasen: Die Petunie

Posted on 27. June 2014 by blumenbuero

Petunien gehören zu den unübertroffenen Stars auf Deutschlands Balkonen und Terrassen. Und das nicht ohne Grund, denn mit ihrem Blüheifer und ihrer unerreichten Farbvielfalt verwandeln sie jeden Außenbereich in eine Oase. Ihre Popularität verdanken die hübschen Sommerblumen nicht nur ihren hinreißenden Blüten, sie gelten auch als pflegeleicht und anpassungsfähig.

Petunien erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit in Deutschlands Draußen-Wohnzimmern. Kaum zu glauben, dass die aus Südamerika stammende Schönheit tatsächlich mit der Tabakpflanze verwandt ist. Aus dieser Beziehung leitet sich auch ihr botanischer Name „Petunia“ ab, der Bezeichnung der brasilianischen Ureinwohner für Tabak. Mit der südamerikanischen Ursprungspflanze haben kultivierte Petunien jedoch nur noch wenig gemein, denn hierzulande werden vorwiegend robuste Hybriden angeboten, also Kreuzungen, die eine außergewöhnliche Farbvielfalt vorweisen. So erblüht das Nachtschattengewächs in Weiß, Rosa, Pink, Rot, Purpur, Violett und Blau, in vielen Variationen sogar mehrfarbig. Von Juni bis zum ersten Frost erstrahlen die zahlreichen trichterförmigen Blüten der Petunie und zaubern ein echtes Blütenspektakel auf Balkone und Terrassen.

Nicht nur im Bezug auf ihre unzähligen Farben haben Petunien einiges zu bieten, sondern auch durch ihren Wuchs. Neben den aufrecht stehenden Sorten, die meist eine Höhe von etwa zwanzig Zentimetern erreichen und sich, dank ihres rasanten Wachstums, für die unkomplizierte Bepflanzung von Blumenkübeln eignen, gibt es auch Zwergpetunien. Trotz ihres kleinen Formats haben Zwergpetunien den Blüheifer ihrer großen Schwester und verwandeln jeden noch so kleinen Balkonkasten in ein wahres Blütenmeer. Etwa doppelt so groß sind die Blüten der wuchernden Hängepetunien, die Blumenampeln wie schwebende Blütenwolken wirken lassen. Zu den Hängepetunien zählt zum Beispiel die „Petunia Surfinia“, die durch eine besonders üppige Blüte begeistert.

Petunienberzeugen nicht nur mit prächtigen Blüten, auch ihre Unkompliziertheit in der Pflege trägt zu ihrer anhaltenden Popularität bei. Bei der Petunie gilt: je mehr Sonne, desto mehr Blüten. Daher fühlt sich der Gartenblüher auf einem Balkon mit Südausrichtung besonders wohl. Wie fast alle Sommerblumen sind Petunien sehr durstige Balkonbewohner und benötigen dementsprechend viel Wasser. So sollte das Substrat nie komplett austrocknen, jedoch Staunässe durch Abflusslöcher im Topfboden vermieden werden.

Petunien sind nicht nur durstig, sondern auch hungrig: Eine wöchentliche Düngung mit einem phosphorhaltigen Blumendünger gehört zu ihrem Basis-Pflegeprogramm und unterstützt ihre Wachstums- und Blühfreude. Für ein lang anhaltendes Blütenwunder empfiehlt es sich, Verblühtes regelmäßig zu entfernen, damit sich neue Blüten bilden können. Da Petunien im Fachhandel meist als einjährige Pflanzen angeboten werden, ist eine Überwinterung nicht erforderlich. Die hängenden Surfinien sind dabei eine Ausnahme und freuen sich ab Ende September über ein helles und zehn Grad Celsius kühles Winterquartier. Davor sollten ihre Triebe auf etwa zwanzig Zentimeter gekürzt und Verwelktes sowie Abgestorbenes entfernt werden. Ab Mai können sie dann wieder zurück in den Außenbereich ziehen.

Tropischer Blütentraum für Balkon und Terrasse – Wunderblume im Topf: Die südamerikanische Bougainvillea

Posted on 26. June 2014 by blumenbuero

Die Bougainvillea schmückt gekonnt sonnige Balkone und Terrassen, denn die entzückende Kletterpflanze sorgt im Draußen-Wohnzimmer für eine wahre Farbexplosion. Doch diese stammt erstaunlicherweise nicht von ihren Blüten, sondern von ihren auffallend gefärbten Blättern. Daher ist der Gartenblüher auch als Wunderblume bekannt.

Die Bougainvillea wird im Volksmund zu Recht als „Wunderblume“ bezeichnet, denn ihr unglaublicher Blütenreichtum setzt ab Mai traumhaft tropische Akzente auf Balkon und Terrasse. Dabei ist der vermeintliche Blütentraum gar nicht echt – die üppige Farbigkeit stammt von lange haltbaren Hochblättern, die je zu dritt zusammenstehen. Dieser Blattwuchs brachte der Bougainvillea auch ihren gebräuchlichen deutschen Namen „Drillingsblume“ ein. In der Mitte des farbigen Dreiergespanns finden sich die eigentlichen, aber unscheinbaren Blütenröhren. Ihr wissenschaftlicher Name ehrt schließlich den französischen Seefahrer Louis Antoine de Bougainville, der zusammen mit dem Botaniker Philibert Commerçon während einer Entdeckungsfahrt nach Südamerika auf die exotische Schönheit traf.

Die außergewöhnlich attraktiven Hochblätter der mehrjährigen Exotin färben sich im Sommer unermüdlich in Rot, Rosa, Orange oder Violett. Dabei beeinflusst auch die Sonne ihre Farbe und lässt sie im Verlauf der schönsten Jahreszeit langsam zu Pastelltönen verblassen. Die übrigen Blätter des Gartenblühers leuchten saftig grün und haben einen seidigen Glanz. Vor allem die Sorte „Bougainvillea glabra“ ist aufgrund ihres kräftigen Wuchses und ihrer Anspruchslosigkeit hierzulande weit verbreitet. Die aus Brasilien stammende Art strahlt in Weiß bis Magentarot.

Bei guter Pflege bildet die Bougainvillea recht schnell meterlange Ranken. Da die Pflanze sie jedoch nicht selber tragen kann, sollte ein Klettergerüst für die nötige Stabilität sorgen. Die starkwüchsige Kletterpflanze ist gut schnittverträglich und macht so auch im Kübel eine gute Figur. Für ein andauerndes Farbspektakel bis in den Herbst hinein, können die neuen Triebspitzen nach der Frühjahrsblüte um etwa die Hälfte zurückgeschnitten werden. Dieser Rückschnitt gibt der Drillingsblume die nötige Ausdauer und Kraft.

Die Bougainvillea ist eine sonnenhungrige und wärmeliebende Pflanze. Daher ist ein Balkon oder eine Terrasse mit Südausrichtung der ideale Standort und sorgt für ein ausgeprägtes Wohlbefinden der Pflanzenschönheit. Bei zu starkem Regen oder Wind reagieren die farbigen Hochblätter empfindlich und fallen ab. Ein geschütztes Plätzchen im Draußen-Wohnzimmer ist daher sehr empfehlenswert. In Bezug auf das Substrat stellt die Bougainvillea keine besonderen Ansprüche. Der Boden sollte lediglich stets feucht gehalten werden, um eine reiche Bildung der farbigen Hochblätter zu fördern. Abflusslöcher im Blumentopf sowie eine zusätzliche Drainageschicht aus Ton oder Kies verhindern Staunässe, denn diese führt zum Verfaulen der Wurzeln.

Im Notfall übersteht die Bougainvillea eine etwas längere Trockenperiode: Sie wirft dann jedoch ihre Blätter ab und wartet im kahlen Zustand auf die nächste Wassergabe. Scheinbar abgestorbene Pflanzen treiben nach Wasserzugabe daher meistens wieder aus. Eine optimale Nährstoffversorgung kann durch Düngerzugaben alle ein bis zwei Wochen garantiert werden. Ansonsten ist der Gartenblüher recht kältetolerant und verträgt sogar kurzfristigen Frost; ist aber nicht winterhart. Den Winter verbringt sie am liebsten bei einer Temperatur zwischen fünf und fünfzehn Grad. Es gilt: Je trockener und kühler die Bougainvillea in der Ruheperiode gehalten wird, desto eifriger blüht sie im nächsten Jahr.

Bezaubernde Kletterpflanze mit hohem Pflegeanspruch – Sternenhimmel auf Balkon & Terrasse mit dem Nachtschatten

Posted on 24. June 2014 by blumenbuero

Mit graziler Schönheit räkelt sich der Nachtschatten, mit botanischen Namen „Solanum“ genannt, entlang an Balkon- und Terrassenwänden. Seine weißen, sternförmigen Blüten und seine Wuchskraft machen ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück im Außenbereich. So viel Anmut benötigt auch ein ordentliches Pflegeprogramm. Doch die Mühe lohnt sich: Der Nachtschatten zeigt sich mit seiner unermüdlichen Blüte bis in den Herbst hinein dankbar und umhüllt das Draußen-Wohnzimmer mit einem weißen Sternenhimmel – der perfekte Ort, um nach Feierabend die Seele baumeln zu lassen.

Der Nachtschatten gehört offenkundig zur Familie der Nachtschattengewächse. Zu seinen engen Verwandten zählt unter anderem die Kartoffel, was der hinreißenden Kletterpflanze im Volksmund auch den Namen „Kartoffelblume“ eingebracht hat. Ihr wissenschaftlicher Name „Solanum“ soll dagegen vom Lateinischen „solari“ für „trösten“, „lindern“ abgeleitet sein und ihre Verwendung als Heilmittel aufzeigen. Aufgrund seiner weißen, sternförmigen Blüten, die dicht in Dolden zusammen stehen, wird Solanum oftmals mit dem Jasmin verwechselt. Doch mit seinem Doppelgänger hat er bis auf die Blütenform und Farbe nichts gemein. Der Nachtschatten stammt ursprünglich aus Brasilien und erreichte Deutschland erst in den frühen 90ziger Jahren. Seitdem schlängelt sich die beliebte Zierpflanze jedoch unbeirrt in die Herzen der Pflanzenfans hinauf.

Die einfarbigen, in lockeren Trauben wachsenden Blüten des Nachtschattens blühen unermüdlich von Juni bis Oktober und zaubern zusammen mit den grünen, ovalen Blättern einen herrlichen Anblick ins Draußen-Wohnzimmer. Die kräftigen Triebe entwickeln sich rasch und können bei guter Pflege der Pflanze bis zu zehn Metern lang werden. Sie klettern gerne an Spalieren und Rankhilfen hinauf und schmücken so jede Hauswand. In einem passenden Kübel kann der Nachtschatten als Säule, Busch oder sogar Stämmchen gezogen werden. Aber auch als Ampelpflanze, wirkt der Nachtschatten äußerst dekorativ, denn die mit Blüten geschmückten Triebe fließen über den Topfrand hinaus wasserfallartig zu Boden.

So viel Anmut will gehegt werden, dementsprechend hat der Gartenblüher einige Ansprüche in der Pflege. Wenngleich sein Name etwas anderes vermuten lässt, bevorzugt der Nachtschatten einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte zudem wind- und regengeschützt stehen, denn sonst drohen seine empfindlichen Triebe zu brechen. Aufgrund seines schnellen Wachstums und der andauernden Blüte, ist der Wasser- und Düngerbedarf der Pflanze sehr hoch. Tägliches Gießen ist daher Pflicht. Spätestens an den heißen Sommertagen sollte sogar mehrmals am Tag zur Gießkanne gegriffen werden, denn seine Wurzelballen sollten nie komplett austrocknen. Löcher im Boden des Pflanzgefäßes sorgen dabei für das Abfließen von überschüssigem Wasser und vermeiden Staunässe.

Durch die zahlreichen Wassergaben werden wertvolle Nährstoffe aus dem Substrat gespült; eine wöchentliche Düngergabe in Form von Flüssigdünger ist daher empfehlenswert. In seiner Heimat Brasilien ist der Nachtschatten warme Temperaturen gewöhnt, die er auch hierzulande vorzieht. Da er nicht winterhart und recht frostempfindlich ist, sollte er frühzeitig sein Winterquartier in einem bis 10 Grad kühlen und trockenen Raum beziehen. Der Aufwand lohnt sich: Bei guter Pflege ist die reizende Kletterpflanze über mehrere Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

Unermüdliche Blüte für schattige Standorte – Das Fleißige Lieschen zaubert Lichtpunkte auf Balkon und Terrasse

Posted on 20. June 2014 by blumenbuero

Das Fleißige Lieschen gehört zu den wenigen Sommerblühern, die auch schattig stehen können, ohne ihre Blühkraft zu verlieren. Dabei ist ihr Name Programm, denn das Fleißige Lieschen bildet von Frühling bis in den Herbst hinein unermüdlich neue Blüten und zaubert mit seiner glänzenden Blütenpracht wahre Lichtpunkte in jeden noch so kleinen schattigen Außenbereich.

Das Fleißige Lieschen gehört zur Gattung der Springkräuter aus der Familie der Balsaminengewächse. Sein wissenschaftlicher Name ‚Impatiens’ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚ungeduldig’. Diese Bezeichnung rührt von der Eigenschaft seiner Samenkapseln, die bereits bei einer sanften Berührung platzen. Die aus den tropischen Gebieten Ostafrikas stammende Zierpflanze fand bereits 1880 ihren Weg nach Europa und begeistert seitdem unentwegt Pflanzenfreunde. Dabei macht es ihren volkstümlichen Namen ‚Fleißiges Lieschen’ alle Ehre und öffnet von Mai bis Oktober eine Blüte nach der anderen. Die blühwillige Schönheit ist damit kaum zu bremsen und wandelt Balkon und Terrasse in ein einziges Blütenparadies.

Die leuchtende Blüte des Fleißigen Lieschens erstrahlt in den schönsten Farben, die die Natur zu bieten hat: Weiß, Zartrosa, Orange, Rot oder Violett. Ob einfarbig, gemustert, gefüllt oder ungefüllt, den Gestaltungsmöglichkeiten und Zusammensetzungen sind bei dieser Farb- und Formvielfalt keine Grenzen gesetzt. Auch bei dem Laub gibt es je nach Sorte optische Unterschiede: Die Blätter sind eiförmig bis elliptisch und glänzen in einem satten Grün. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 15 bis 30 Zentimetern eignet sich das Fleißige Lieschen hervorragend für die Bepflanzung von Balkonkästen und Kübeln.

Bei guter Pflege bildet es regelrechte Blütenkissen, die vor allem in großen Schalen besonders gut zur Geltung kommen und das Freiluftzimmer in eine kuschelige Wohlfühloase verwandeln. Nicht nur im Alleingang ist das Fleißige Lieschen ein toller Blickfang, auch in Kombination mit anderen Gartenblüher macht es eine gute Figur. So sind u.a. Fuchsien oder Knollenbegonien, die ähnliche Ansprüche an ihren Standort haben, ideale Partner. Besonders schön wirken weiße Fleißige Lieschen als edle Lichtpunkte in dunklen Ecken des Draußen-Wohnzimmers.

Das Fleißige Lieschen ist der perfekte Bewohner für Ost- oder Westbalkone. An einem halbschattigen bis schattigen Standort entfaltet es nämlich ihre Blühkraft in voller Fülle. Der Standort sollte einigermaßen wind- und regengeschützt sein, da seine fleischigen Triebe allzu leicht brechen. Regelmäßiges Gießen, vor allem im Sommer, ist Pflicht. Dabei sollte die oberste Substratschicht zwischen den Wassergaben antrocknen.

An heißen Tagen, freut sich das Fleißige Lieschen über eine Erfrischung mit der Sprühflasche. Qualitativ hochwertige Blumenerde versorgt es mit den nötigen Nährstoffen. Alle zwei Wochen kann jedoch in den Sommermonaten zusätzlich Flüssigdünger ins Gießwasser hinzugefügt werden, um es in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Damit die Pflanze weitere Blüten ausbildet, sollte Verblühtes regelmäßig entfernt werden. Der Gartenblüher bedankt sich dafür mit einer zweiten Blütenflor.

Da das Fleißige Lieschen sehr frostempfindlich ist, wird sie hierzulande meist als einjährige Pflanze im Fachhandel angeboten. Bei den mehrjährigen Pflanzen ist die Überwinterung ein Kinderspiel, denn sie fühlen sich auch im Haus genauso wohl wie auf der Terrasse.

Gartenspaß für Groß und Klein Kinderleichtes Gartenglück mit dem Zauberglöckchen

Posted on 19. June 2014 by blumenbuero

Wenn die Sonnenstunden länger werden schlägt die Stunde des Zauberglöckchens. Die Sonnenanbeterin unter den Gartenblühern enthüllt am liebsten auf Südbalkonen und -terrassen ihre ganze Schönheit. Die unzähligen kleinen Blüten begeistern Alt und Jung und machen das Zauberglöckchen zu einem spannenden ersten Projekt für kleine Gartenfreunde.

Der Name des Zauberglöckchens, deren botanische Bezeichnung Calibrachoa lautet, könnte nicht passender sein, denn dieser beliebte Gartenblüher verzaubern einfach jeden Balkon und jede Terrasse mit ihren unzähligen kleinen Blüten, die in vielerlei Farben und Farbvarianten, mit einfachen und gefüllten Blüten aufwarten. Die aus Brasilien stammende Pflanze wird daher auch Millionbells genannt. Ihre Blüten schillern in Weiß, Rot, Gelb, Blau, Violett oder Orange.

Das entzückende Zauberglöckchen ist bescheiden in der Pflege und somit bestens geeignet, um auch ganz kleinen grünen Daumen die Pflanzenpflege näherzubringen. Mit dem Zauberglöckchen als erstes grünes Projekt lernen Kinder spielend leicht das A und O des Gärtnerns kennen.

Das Zauberglöckchen liebt die Sonne und zeigt auf Balkonen und Terrassen in Südlage ihre volle Blütenpracht. In halbschattiger Lage ist sie zurückhaltender und bildet wesentlich weniger Blüten aus. Diese Eigenschaft eignet sich gut für ein kleines Blütenexperiment. Kinder werden den Unterschied im Blütenwachstum je nach Standort schnell erkennen. Weiterhin können die kleinen Pflanzenexperten feststellen, dass Zauberglöckchen in direkter Sonnenlage schneller trockene Erde haben und mehr Wasser brauchen. Eine tägliche Bewässerung im Sommer am Morgen, zum Beispiel vor der Schule oder dem Kindergarten und vor dem Zubettgehen in den Abendstunden ist daher ideal.

Auch das Einpflanzen des Zauberglöckchens ist ein Erlebnis für Kinder. Hier kann ebenfalls gleich ein wenig Mathematik in der Praxis geübt werden, denn pro laufenden Meter sollten nicht mehr als fünf Pflanzen nebeneinander gesetzt werden. In eine Blumenampel mit einem Durchmesser von zwanzig Zentimetern sollten nicht mehr als fünf Pflanzen des Zauberglöckchens ein neues Zuhause finden. Wer diese Rechnung beherrscht wird lange Freude an dem Zauberglöckchen haben.

Tipp: Das Zauberglöckchen sollte nicht in dunkle Pflanzgefäße gesetzt werden, da diese sich bei Sonneneinstrahlung stark erhitzen und die zarten Wurzeln schädigen. Mit freundlichen, verspielten Blumenkästen oder -ampeln hingegen, kann dieser schädliche Effekt umgangen werden.

Echeveria ist Zimmerpflanze des Monats August – Moderne Wohnraum-Inszenierung mit vielfältigen Echeverien

Posted on 18. June 2014 by blumenbuero

Durch ihre Blattfärbungen in Grün, metallischem Silbergrau und Nuancen aus Rot und Violett sowie ihrer einfachen Handhabung sind die Echeverien die robuste Idealbesetzung für ein modernes Interieur-Design mit Pflanzen. Doch die Zimmerpflanze des Monats August ist nicht nur ein echtes Pflanzenhighlight für das heimische Wohnzimmer, sondern auch ein kreatives Geschenk für Freunde und Familie.

Die Zimmerpflanze des Monats August gehört zur Familie der Dickblattgewächse und stammt aus den tropischen Gebieten Amerikas, genauer gesagt aus Texas, Mexiko und Süd-Peru. Eine bekannte Art ist die farbenfrohe Kalanchoë. Ihren wohlklingenden Namen „Echeveria“ erhielt die aus 150 Arten bestehende Gattung zu Ehren des mexikanischen Botanikers Antansio Echeveria, der von 1786 bis 1803 die Flora Mittel- und Nordamerikas erforschte.

Charakteristisch für die Echeverien sind ihre dicken, fleischigen Blätter, die in Farbtönen von gräulichem Grün über zartes Lila und Rot gefärbt sind. Manche Echeverien-Arten bilden sogar leuchtende Blüten in Gelb, Orange, Rot oder Pink aus. Je nach Art sind die Blätter der Echeverien auch sanft behaart oder mit einer wie Wachs glänzenden Schicht überzogen. Mit ihrem charakteristisch rosettenförmigem Wuchs und ihren unterschiedlichen Größen bis zu einem Durchmesser von fünfzig Zentimetern sind die Echeverien in den letzten Jahren als Zimmerpflanzen immer beliebter geworden. Vor allem wenn verschiedene Echeverien-Arten in große Stein- oder Holzschalen oder kontrastreich in pastelligen Übertöpfen gepflanzt werden, avancieren sie zu einem Schmuck-Stück im Interieur Design.

Die Beliebtheit der Echeverien ist nicht zuletzt auch auf ihre einfache Pflege zurückzuführen. Ihre verdickten Blätter speichern in der Wachstumsphase Wasser und überbrücken so Trockenphasen von zwei bis drei Wochen. Damit überstehen Echeverien auch Urlaube völlig unbeschadet. Als Faustregel gilt, das Echeverien mäßig gegossen werden, vor jeder erneuten Wassergabe sollte das Substrat aber angetrocknet sein. Übermäßige Bewässerung führt zu unnatürlichem Wachstum und dem Verfaulen der Zimmerpflanze. Als Standort bevorzugt die tropische Echeverie sonnige Plätze, kommt aber auch mit halbschattigen Orten bestens zurecht. Für ideale Wachstumsverhältnisse sollten Echeverien alle drei Jahre, am besten im Frühling, umgetopft werden. Ihre robuste Art und ihr außergewöhnliches Äußeres machen die Echeveria zudem zum idealen, individuellen Pflanzen-Geschenk. Weitere Informationen und Pflegetipps zu Echeverien und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Die robuste Echeveria

Namensherkunft

Die Echeveria erhielt ihren Namen nach dem mexikanischen Botaniker Antansio Echeveria, der maßgeblich zur Erforschung der Flora in Mittel- und Südamerika beitrug.

Besonderheit der Pflanze

Die Blätter der Echeverien sind entweder behaart oder mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. Dies ist ein natürlicher Schutz gegen die pralle Sonne in ihrer tropischen Heimat.

Pflegetipps

Ort: Echeverien lieben Sonne und können gerne im direkten Sonnenlicht platziert werden, aber auch an halbschattigen Standorten fühlen sich die Dickblattgewächse wohl.

Temperatur: Bei normaler Zimmertemperatur von 18 bis 22 Grad Celsius gedeihen Echeverien ideal. Während der Ruhepause im Winter sollten die Temperaturen zwischen 13 und 16 Grad Celsius liegen.

Wassergabe: Echeverien müssen nur mäßig gegossen werden, damit der Wurzelballen etwas angefeuchtet ist. Vor jeder erneuten Wassergabe sollte das Substrat angetrocknet sein, so wird eine übermäßige Bewässerung und das Verfaulen der Pflanze verhindert.

Düngung: Alle zwei Wochen kann zusätzlich ein Flüssigdünger verwendet werden.

Angebot im Handel

Ab Mitte Juli sind Echeverien in verschiedenen Farben, Formen und Größen im Fachhandel erhältlich.

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Königlich entspannen: Hortensien für den Wohlfühlgarten – Die blaublütige Hortensie ist ein Schmuckstück für draußen

Posted on 17. June 2014 by blumenbuero

In der Natur besitzen blaue Blüten echten Seltenheitswert und bei kaum einer Pflanze werden sie von Natur aus in diesem Farbton ausgebildet. Als eine der wenigen Blühpflanzen besitzt die Hortensie die Fähigkeit, ihre Blüten mit etwas Unterstützung in verschiedene Blautöne zu färben. Mit diesem herausstechenden Farbmerkmal macht sich die Hortensie bei Gärtnern äußerst beliebt und bereichert den Wohlfühlgarten ungemein.

Bereits in der Epoche der Romantik galt die blaue Blüte als ein zentrales Element und steht nach dem Dichter Novalis für etwas Erlesenes und Wertvolles. Dies ist auch nicht überraschend, denn in der Natur sind rein blau blühende Pflanzen äußerst selten. Eine der wenigen Pflanzen, die nur mit ein bisschen menschlicher Hilfe üppig blaue Blüten ausbildet, ist die schöne Hortensie. In Blau getaucht erfüllen die Blütenwolken des beliebten Zierstrauchs jeden Garten mit einem besonderen Flair und laden zu sommerlichen Ruhepausen ein.

Mit der Farbe Blau wird in der Symbolik Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit assoziiert. Dementsprechend laden vor allem Räume, die in Blautönen gestaltet sind, zum Entspannen und Erholen ein. Im Sommer lockt auch das Draußen-Wohnzimmer mit der blauen Hortensie im Topf oder Beet als Oase zum Relaxen. Mit mehreren Pflanzen in verschiedenen Kübeln oder einem großen Hortensienstrauch wird der eigene Outdoor-Bereich mit ein paar Handriffen zum Ruhepol in der Natur.

Für die Färbung von Hortensienblüten in der royalen Farbe Blau benötigen versierte Gärtner lediglich einen präparierten Boden und als Zugabe bestimmte Mineralstoffe. Der Boden im Beet oder Topf sollte sauer sein, das heißt einen pH-Wert von 4,0 bis 4,5 aufweisen. Bei basischem Boden kann mit der Beigabe von Rhododendron-Erde ausgeholfen werden, um den gewünschten Säuregehalt herzustellen. Möglichst vor Austrieb der Blüten sollte der Erde zudem Aluminium aus der Apotheke oder „Hortensienblau“ aus dem Fachhandel, zugemischt werden. Durch die saure Erde wird es möglich, dass sich das Aluminium in den Farbstoffen der Blüte einlagert und die Hortensie in Blau erblüht.

Um die Blaufärbung der Blüten auch nach Zugabe des Aluminiums dauerhaft zu erhalten, sollte die Hortensie mit sehr kalkarmen oder Regenwasser gegossen werden. Denn beim Gießen mit sehr kalkhaltigem Wasser verändert sich der pH-Wert des Bodens unter Umständen in Richtung basisch, was wiederum zur Umfärbung der Blüten in ein helles Rosa führt. Für einen Farbwechsel eignen sich insbesondere rosafarbene Sorten der Bauernhortensie und Tellerhortensie.

Üppig blühende Hängepflanze für Balkon und Terrasse – Die Scaevola ist der rankende Star in Blumenampeln

Posted on 16. June 2014 by blumenbuero

Dank ihrer andauernden Blühfreudigkeit, ihrer intensiven Farbe und ihren langen, hängenden Trieben ist die Scaevola, auch Blaue Fächerblume genannt, ein gern gesehener Gast auf Balkonien. Kaum zu glauben, dass die anmutige Pflanze erst seit 25 Jahren in Deutschland zu finden ist. Seither schlängelt sie sich jedoch immer weiter die Beliebtheitsskala hinauf.

Die Blaue Fächerblume ist in Europa eine relative Neuheit, denn sie fand erst im Jahr 1989 den Weg in die deutschen Gärten. Ursprünglich in Australien und Tasmanien beheimatet, erfreut sich die robuste Pflanze hierzulande inzwischen großer Beliebtheit. Dies hat sie vor allem ihrer anmutigen Erscheinung und Blühfreudigkeit zu verdanken. Ihr botanischer Name lautet „Scaevola aemula“ und leitet sich vom griechischen Wort „scaevus“ für „linkshändig“ ab, da ihre Blüte Betrachter an eine geöffnete Hand erinnert. Auch ihren deutschen Namen „Fächerblume“ verdankt sie ihrer besonderen Blütenform, die einem zierlichen Fächer ähnelt.

Von Mai bis zum ersten Frost begeistert die immergrüne und mehrjährige Scaevola mit einer andauernden Blüte in leuchtendem Blau-Violett. Die krautige Pflanze erreicht zwar nur eine Höhe von knapp zwanzig Zentimeter, bildet aber über einen Meter lange hängende Triebe, die übersäht sind mit zierlichen Blüten. Aufgrund ihrer außerordentlich wuchsfreudigen Triebe eignet sich die Fächerblume besonders gut für Blumenampeln, Hanging Baskets, Balkonkästen oder zur Unterpflanzung von höheren Kübelpflanzen. Kombiniert mit Männertreu oder Margeriten zaubert die Blaue Fächerblume im Handumdrehen ein ländliches Urlaubsgefühl auf den heimischen Balkon. Mit roten Geranien sorgt sie dagegen für ein aufregendes Farbspiel und umwerfende Blütenmasse. Die erholsame Atmosphäre auf Balkonien kann dabei ganz und gar genossen werden, denn die Scaevola ist ein äußerst pflegeleichtes und selbstreinigendes Blühwunder: Verblühtes wirft sie einfach selber ab.

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Scaevola besonders wohl. An dunkleren Standorten hingegen bleibt die Pflanze kleiner und bildet weniger Blüten. Mit Beginn ihrer Blütezeit in Mai sind Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich und können auf Balkon und Terrasse Platz nehmen. Die Erde der Scaevola sollte stets feucht gehalten, Staunässe jedoch vermieden werden. Durch Abflusslöcher im Boden des Blumentopfs sowie etwas Kies oder Sand, der in die Erde gemischt wird, kann dies verhindert werden. Zum Gießen wird Regenwasser empfohlen, da die Pflanze etwas empfindlich auf kalkhaltiges Wasser reagiert. Zweiwöchentliche Düngergaben geben der Scaevola die nötige Kraft während ihrer Blühphase.

Um die Pflanze in Form zu halten, können störende Triebe jederzeit mit der Schere entfernt werden. Nach der ersten Blütephase, wenn die Anzahl der Blüten allmählich zurückgeht, ist ein starker Rückschnitt um gut die Hälfte der Pflanzengröße ratsam. Dies führt zu neuen Trieben und zur Bildung neuer Blüten. Die Blaue Fächerblume verträgt Frost nicht sonderlich gut. Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollte die Pflanze daher ihr Winterquartier an einem hellen und mindestens zehn Grad warmen Ort im Haus beziehen.

Spannender Stilmix mit der Schwester der Begonie Überraschend draußen: Bohemian Style mit der Betulia

Posted on 13. June 2014 by blumenbuero

Die Betulia ist der neue Star im Außenbereich. Im Bohemian Style inszeniert entsteht ein spannender Kontrast zwischen den lieblichen Blüten der Betulia, rustikalen Holzelementen und glänzenden Metallen. Ähnlich wie die Stilrichtung ist auch die Betulia selbst von einem spannenden Mix geprägt: Als neue Züchtung der Begonie entzückt sie im Winter als Zimmerpflanze und veredelt im Sommer Balkone und Terrassen.

Die Mischung macht’s: Die Betulia ist eine Neuzüchtung der Begonie und fasziniert mit ihrer Blütenpracht in Weiß, Rot, Pink und Rosa. Sie zeigt sich äußerst charmant und ist dabei auch noch pflegeleicht und vielseitig. Im Winter bietet sie als Zimmerpflanze in heimischen Wohnzimmern eine wahre Farbexplosion und von Mai bis September erhellt sie halbschattige und windgeschützte Außenbereiche. Mit zwei Wassergaben pro Woche, sodass das Substrat immer schön feucht bleibt, und wöchentlicher Zufuhr von Dünger ist sie zufrieden und strahlt mit der Sonne um die Wette.

Die Blütenschönheit ist ein wahres Dekorationswunder und passt daher bestens zum Bohemian Style, einer Gestaltungsrichtung, die von verschiedenen Einflüssen geprägt ist. Mit bunten Farben, verspielten Mustern und Vintage-Unikaten wird eine gemütliche Atmosphäre komponiert. So glänzt die Betulia in den unterschiedlichsten Gefäßen: Sei es die rustikale Weinkiste, der klassische Weidenkorb, elegante Lederübertöpfe oder gar trendige Kupferkübel – beim Bohemian Style sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Häufig mischen sich auch Elemente aus dem Orient mit dem Bohemian-Style. Reichlich-verzierte Deko-Kissen, Patchwork-Decken und orientalische Teppiche verpassen dem Draußen-Wohnzimmer mit der Betulia so ein besonders sinnliches Flair.

Ein sommerlicher Mix aus Gelb und Rosa – Fröhliche Gartenblüher für einen unvergesslichen Sommer im Freien

Posted on 12. June 2014 by blumenbuero

Den Sommer im Garten genießen! Unter diesem Motto werden fröhliche Gartenblüher in einem sommerlichen Mix aus Gelb und Rosa in Szene gesetzt und verwandeln das Draußen-Wohnzimmer in eine gemütliche Urlaubsoase, in der es gut tut, die Seele baumeln zu lassen. Die Kletterpflanze Mandevilla, das elegante Wandelröschen und die leuchtende Tagetes sind dabei die idealen Partner und überzeugen durch ihre vielseitigen Inszenierungsmöglichkeiten.

In der warmen Jahreszeit verlagert sich das Leben nach draußen und der Garten wird zum zweiten Wohnzimmer. Gut, dass gerade jetzt die Natur ein berauschendes Blütenfeuerwerk zündet und unsere Sinne beflügelt. Blühfreudige Gartenblüher wie die Mandevilla, das Wandelröschen und die Tagetes laufen dann zu Hochform auf und begeistern mit praller Blütenpracht in Rosa und Gelb. In Töpfen und Schalen gepflanzt und auf den Gartentisch oder um den Gartenpavillon platziert, machen sie das Sommerglück perfekt.

Mit unzähligen trichterförmigen Blüten in zartem Rosa versprüht die Mandevilla eine ordentliche Portion Romantik. Gerne schlängelt sich die blühende Schönheit ungezwungen und elegant entlang an Kletterhilfen, Spalieren und Hauswänden. Erst in Weiß, dann in Rosa, und schließlich in Pink präsentieren sich die Blüten des Wandelröschens, das wie sein Name schon verrät, im Laufe der Blütezeit die Farbe ihrer Blüten verändert. Der hübsche Farbverlauf macht die süße Topfpflanze zum originellen Blickfang und auch zum idealen Gastgeschenk für die nächste Grill-Party. Als Dritte im Bunde begeistert die Tagetes mit leuchtenden zitronengelben Blüten, die mit der Sonne um die Wette strahlen. In ausrangierte Marmeladengläser gepflanzt und mit einem reißfesten Bindfaden am Pavillon oder Sonnenschirm befestigt, wird die reizende Pflanze als ausgefallenes Schmuckstück inszeniert und sorgt damit für eine sommerlich, freundliche Atmosphäre im Garten.

In der Pflege sind die drei Gartenblüher ziemlich anspruchslos. Das Gießen gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen, denn vor allem an den heißen Tagen sehnen sich die Pflanzen häufig nach einer zusätzlichen Bewässerung. Doch Vorsicht: Das Wasser sollte durch Löcher im Topfboden abfließen können, um Staunässe zu vermeiden.  Die beste Zeit für die wohltuende Erfrischung ist in den Morgenstunden, wenn es draußen noch angenehm kühl ist. Dann verdunstet nämlich nur sehr wenig Gießwasser und die Pflanze ist den ganzen Tag über optimal mit Flüssigkeit versorgt.

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