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Blumenbüro Holland Newsroom


Archiv für August, 2014


Genügsamer Sommerblüher für Balkon und Terrasse – Kinderleichter Sommerspaß mit der Tagetes

Posted on 29. August 2014 by blumenbuero

Schmückend, blütenreich und beinahe unverwüstlich – die Tagetes bringt so einige Vorzüge mit sich. Nicht ohne Grund gehört sie zu den beliebtesten Gartenblühern auf deutschen Balkonen und Terrassen und begeistert mit flauschigen Blüten in Gelb und Dunkelrot. Durch ihre intensive Farbe hellt die Tagetes optisch jedes noch so kleine Freiluftzimmer auf und sorgt für eine sommerliche, warme Atmosphäre.

Die Tagetes stammt ursprünglich aus den eher trockenen und warmen Gebieten Süd- und Mittelamerikas und fand bereits im 16. Jahrhundert ihren Weg nach Europa. Mit ihren langlebigen und intensiv leuchtenden Blüten wurde sie dann schnell zum beliebten Star unter den Zierpflanzen und wird mittlerweile fast weltweit kultiviert. In ihrer Heimat ist die Tagetes aber nicht nur für ihr tolles Aussehen begehrt: In Mexiko und Peru werden einige Sorten als Gewürzmittel oder für die Teezubereitung verwendet und sind ein fester Bestandteil der lokalen Küche. Zudem wird die Zierpflanze als Naturheilmittel gegen zahlreiche Krankheiten eingesetzt. Dass der reizende Korbblütler voller Talente steckt, deutet bereits sein Name an, der von „Tages“, dem etruskischen Gott der Weisheit abgeleitet wurde. Der volkstümliche Name der Tagetes lautet „Studentenblume“, den sie aufgrund ihrer einfachen Pflegeansprüche erhalten hat.

Von kleinwüchsigen Sorten bis hin zu großen Blütenbällen, von gefüllten bis ungefüllten Blüten, wer seinen Balkon oder seine Terrasse mit der bezaubernden Tagetes schmücken möchte, hat bei der Auswahl die Qual der Wahl und darf unter beeindruckenden 50 Sorten seine liebstes Exemplar auswählen. Allesamt begeistern sie mit einem buschigen Wuchs, filigranen Blättern und hinreißenden körbchenförmigen Blütenständen, die so manchen Balkonbesitzer zum Schwärmen bringen. Von Mai bis Oktober präsentiert die Tagetes ihre leuchtenden Blüten, die mit der Sonne um die Wette strahlen. Dabei erstreckt sich die Farbpalette von Gelb über Orange bis hin zu einem bräunlichen Rot. In Schalen, Blumentöpfen oder Blumenampeln gepflanzt bringen sie Sommerstimmung in jeden Außenbereich.

Die Tagetes ist aufgrund ihrer Heimat eine wahre Sonnenanbeterin. Sie bevorzugt daher einen warmen und sonnigen Standort, kommt allerdings auch mit einem halbschattigen Platz zurecht. An ihr Substrat stellt die Tagetes keine besonderen Ansprüche und fühlt sich in herkömmlicher Blumenerde aus dem Fachhandel wohl. Vor allem an heißen Sommertagen sollte auf eine reichende und regelmäßige Bewässerung geachtet werden. Dabei sollte die Erde nie komplett austrocknen und Staunässe durch Abflusslöcher im Boden des Blumengefäßes vermieden werden. Da hierzulande die Tagetes hauptsächlich als einjährige Sorte im Fachhandel angeboten wird, sind die in der Blumenerde vorhandenen Nährstoffe vollkommen ausreichend und es muss nicht zusätzlich gedüngt werden.

Wird Verblühtes regelmäßig entfernt, erfreut die liebliche Erscheinung des Sommerblühers bis in den späten Herbst. Denn das Säubern sieht nicht nur gepflegter aus, sondern kurbelt auch die Blütenbildung an. Wer Gefallen an der reizenden Pflanze gefunden hat, kann sie für das nächste Jahr kinderleicht selbst vermehren. Die reifen Samen können nämlich aus verwelkten Blüten der Pflanze gewonnen werden und werden danach dunkel und trocken aufbewahrt.
Ab Mitte März bis Anfang April können die Pflanzen in Anzuchttöpfen dann an einem hellen Platz in der Wohnung aufgezogen werden. Wenn die Jungpflanzen etwa sechs Zentimeter hoch sind, werden diese schließlich nach draußen umgepflanzt. Da die Tagetes allerdings recht frostempfindlich ist, sollte sie erst nach den Eisheiligen ihren Platz auf Balkon und Terrasse bekommen.

Das Chamäleon der Natur – Must-Have für die Terrasse: Das mannigfaltige Wandelröschen

Posted on 27. August 2014 by blumenbuero

Wer sich bei seiner Terrassen- oder Balkongestaltung auf keine Farbe festlegen möchte, findet im Wandelröschen den idealen Partner. Die elegante Zierpflanze bietet dem Betrachter nämlich ein unerwartetes Naturschauspiel und wechselt im Laufe ihrer Blütezeit die Farbe ihrer auffällig hübschen Blüten. Dieser ungewöhnliche Farbverlauf macht das Wandelröschen zum originellen Blickfang im Draußen-Wohnzimmer.

Das Wandelröschen macht seinem deutschen Namen alle Ehre und mutiert von Mai bis Oktober zum Chamäleon der Natur, indem es die Farbe seiner Blüten wechselt. So präsentiert es sich beispielsweise zu Beginn der Blütezeit mit leuchtend gelben Blütenständen, die in ein sattes Orange wechseln und sich schließlich Rot färben. Auch sein Gattungsname „Lantana“, aus dem Lateinischen „lentare“ für „biegen“, bezieht sich zum einen auf die wechselnde Blütenfarbe und zum anderen auf die biegsamen Zweige der Topfschönheit.

Das Wandelröschen stammt ursprünglich aus den gemäßigten Zonen Mittel- und Nordamerikas, wo es bis zu drei Metern hoch werden kann. Hierzulande wird der immergrüne Gartenblüher aus der Familie der Eisenkrautgewächse hauptsächlich als bis zu 1,20 Meter hoher Busch angeboten und ist damit der ideale Bewohner für farbenfrohe Balkone und Terrassen.

Das Wandelröschen besticht mit unzähligen, etwa drei Zentimeter großen und am Blütenrand gekräuselten Blüten, die sich zu großen Trugdolden zusammensetzen. Die zahlreichen Blütendolden überragen dabei das dichte dunkelgrüne Blattwerk und runden die einzigartige Gesamterscheinung des Wandelröschens ab. Von Mai bis Oktober begeistert die Topfpflanze, je nach Blütenstadium, mit Farbverläufen in Gelb-, Weiß-, Rosa-, Orange- oder Rottönen. Da immer mehrere Blütenstadien an einer Pflanze vorhanden sind, wirkt das Wandelröschen mehrfarbig und zaubert so ein wunderschön buntes Blütenbild. Die schmucke Pflanze wächst meist buschig und kompakt und verziert jede noch so kahle Ecke auf Balkon oder Terrasse. Durch ein gezieltes Beschneiden kann es auch als Hochstämmchen herangezogen werden. Um die buschige Form das ganze Jahr über zu behalten, sollten herausstehende Triebe regelmäßig mit einer scharfen Gartenschere gekürzt und Verblühtes entfernt werden. So bildet das Wandelröschen immer neue Blüten bis in den späten Herbst hinein.

Trotz seiner anmutigen Erscheinung ist das Wandelröschen ausgesprochen pflegeleicht. Es bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort, kommt allerdings auch mit einem hellen Plätzchen im Halbschatten gut zurecht. Vor zu starken Winden und Regen sollte das Wandelröschen stets geschützt werden, damit seine Blütendolden nicht abbrechen. Für eine gute Entwicklung sollte sein Substrat locker und regelmäßig feucht gehalten werden. Dabei verträgt es aber weder übermäßige Wassergaben noch längere Trockenperioden. Eine konstante Bewässerung und Abflusslöcher am Boden des Pflanzengefäßes sind daher ratsam, um Staunässe vorzubeugen. Ein gutes Indiz für die nächste Wässerung: Sobald die oberste Erdschicht antrocknet, kann wieder gegossen werden. Am liebsten mag das Wandelröschen Regenwasser, da es auf kalkhaltiges Wasser etwas empfindlich reagiert. Als blühfreudige Zierpflanze benötigt es ausreichend Nährstoffe und sollte daher von März bis September einmal pro Woche mit Flüssigdünger versorgt werden.

Das Wandelröschen ist mehrjährig, jedoch ist es aufgrund seiner Herkunft nicht winterhart. Vor dem ersten Frost sollte es daher in sein helles und 5 bis 15° Grad kühles Winterquartier gebracht werden.

Clevere Bepflanzungen mit farbenfrohen Gartenblühern – Urban Gardening: Grüne Oase für kleine Balkone

Posted on 21. August 2014 by blumenbuero

Entspannte Sonnenstunden auf dem Balkon müssen auch für Besitzer von einem kleinen Außenbereich kein Traum bleiben. Smarte, platzsparende Bepflanzungsideen mit farbenfrohen Gartenblühern verzaubern selbst bescheidene Balkone in eine wahre Wohlfühloase. Kleine Leitern, Hocker und hängende Pflanzentöpfe sind die perfekte Lösung für knappe Quadratmeter, die mit nur wenigen Handgriffen ganz groß rauskommen.

Wenn die Sonnenstunden länger werden, zieht es jeden Balkonbesitzer nach draußen. Selbst auf kleinem Raum lässt sich mit üppig blühenden Gartenblühern ein beeindruckender Außenbereich kreieren. Wandelröschen, Verbena, Pelargonie, sowie die exotische Passionsblume und Mandevilla sind dabei die passenden Begleiter. Diese zauberhaft blühenden Gartenblüher haben einen ähnlichen Pflegeanspruch: Sowohl die Exoten Mandevilla und Passionsblume als auch die Klassiker Petunie und Fuchsie mögen es sonnig. Die Lantana liebt helle Standorte und ist mit einem täglichen Sonnenbad von mindestens drei Stunden sehr glücklich. Die Bewässerung sollte einmal pro Woche erfolgen, an heißen Tagen auch täglich morgens oder abends.

Um kleine Balkone in grüne Paradiese zu verwandeln, bieten sich platzsparende Bepflanzungen an: Hängeampeln oder schwebende Zinkkübel mit dem blühfreudigen Wandelröschen oder auch rankende Pflanzen wie die Mandevilla oder Passionsblume, die auf wenig Raum eine große Wirkung erzielen und dennoch Platz für entspannte Stunden im Liegestuhl lassen. Alte Leitern sind ebenfalls eine perfekte Lösung, um platzsparend vielen Gartenblühern ein neues Heim im Draußen-Wohnzimmer zu bieten. Rankpflanzen finden an den Latten der Leiter eine praktische Hilfe beim Wachstum und die Sprossen bieten viele Möglichkeiten, um stehende und hängende Pflanztöpfe mit Seilen oder Draht zu arrangieren. So werden selbst kleine Außenbereiche im Handumdrehen zur blühenden Sommeroase.

Tipp: Bei der Wahl der passenden Gartenblüher für die Balkonbepflanzung gilt es, Pflanzen mit ähnlichen Pflegeansprüchen zu kombinieren. So müssen beispielweise Balkonbesitzer von sonnigen Außenbereichen in Südlage eher auf Pflanzen zurückgreifen, die echte Sonnenanbeter sind. Analog gilt das natürlich auch bei schattigen und halbschattigen Balkonen.

Chrysantheme ist Zimmerpflanze des Monats Oktober – Strahlender Herbst mit der farbenprächtigen Chrysantheme

Posted on 20. August 2014 by blumenbuero

Die Chrysantheme ist der Pflanzenstar im Oktober. Die aus Asien stammende Korbblütlerin ist ein echter Farben- und Formenwandler und sorgt im anklingenden Herbst für Wärme und Gemütlichkeit zu Hause. Dabei ist die Chrysantheme mit wenig zufriedenzustellen, in der Pflege braucht sie nur regelmäßige Wassergaben und ein tägliches Bad in der Herbstsonne.

In ihrer Heimat Asien gilt die Chrysantheme als Symbol für Freude und Glück, besonders beim jährlichen Freudenfest in Japan steht die Chrysantheme im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler, darum gehören zu ihren bekannten Schwestern das Gänseblümchen und die Sonnenblume. So war die Chrysantheme ursprünglich auch eine reine Outdoor-Pflanze, die jedoch durch Züchtungen auch als Farbtupfer für die Wohnung kultiviert wurde. Bei der heutigen als Zimmerpflanze kultivierten Art handelt es sich meist um „Chrysanthemum frutescens“ oder „Chrysanthemum-Indicum“-Hybriden. Der Name „Chrysantheme“ setzt sich dabei aus den griechischen Wörtern „chrysos“ für „Gold“ und „anthemon“ für „Blume“ zusammen. Kein Wunder also, dass die Chrysantheme als echter Goldschatz im Herbst Wohnraum und Besitzer zum Strahlen bringt.

Charakteristisch bei der mehrjährigen Chrysantheme ist ihre üppige Blüte, die dank moderner Züchtung in zahlreichen Farben leuchtet. Von frischem Grün und strahlendem Weiß über zartes Gelb, Orange und frischem Rosé bis hin zu knalligem Pink, Rot und Violett deckt die Chyrsantheme die komplette Farbpalette ab. Ein besonderes Highlight sind mehrfarbige Blüten und außergewöhnliche Formen, sei es mit kleinen oder großen Blüten, mit dornenartigen, doppelt gefüllten oder runden Blüten – die Chrysantheme bietet für alle Pflanzenliebhaber die perfekte Blüte.

Um sich möglichst lange an der schönen Blüte der Chrysantheme zu erfreuen, sollte die Topfpflanze an einem sonnigen Standort mit einer Raumtemperatur von etwa 18 bis 20 Grad Celsius platziert werden. Zudem sollte das Substrat kontinuierlich feucht gehalten werden, zusätzlich kann ab und an ein phosphorhaltiger Blühdünger verabreicht werden. Die Chrysantheme dankt die gute Pflege mit einer Blühdauer von bis zu acht Wochen. Beim Kauf der Chrysantheme ist darauf zu achten, dass bereits existierende Blütenknospen leicht gefärbt sind. Sind die Knospen noch grün, blühen sie in Wohnungskultur oft nicht auf.

Fact-Sheet: Die lebhafte Chrysantheme

Namensherkunft

Der Name „Chrysantheme“ setzt sich aus dem griechischen Wort „chrysos“ und „anthemon“ zusammen und bedeutet so viel wie „goldene Blume“.

Besonderheit der Pflanze

Bei besonders mildem Winterwetter oder im Falle von speziellen winterharten Sorten kann die Chrysantheme auch auf Balkon und Terrasse ihr farbenfrohes Flair verbreiten.

Pflegetipps

Ort: Chrysanthemen lieben sonnige Standorte, an denen sie keiner ständigen Luftzirkulation ausgesetzt sind.

Temperatur: Ideale Temperaturverhältnisse für die Chrysantheme herrschen zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

Wassergabe: Die Chrysantheme mag es feucht und kann daher täglich mit kleinen Schlucken Wasser gegossen werden. Überschüssiges Wasser sollte aber abfließen können oder muss abgeschüttet werden.

Düngung: Alle zwei Wochen kann dem Gießwasser ein phosphorhaltiger Dünger beigemischt werden.

Angebot im Handel

Mit Herbstbeginn sind Chrysanthemen in verschiedenen Größen, Farben und Blütenformen im Handel erhältlich.

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Südamerikanische Schönheit für sonnige Balkone und Terrassen – Hoch hinaus mit der feurigen Mandevilla

Posted on 14. August 2014 by blumenbuero

Die Mandevilla versprüht mit ihrem meist feuerroten Blumenkleid eine ordentliche Portion Urlaubsflair auf Balkon und Terrasse. Die südamerikanische Kletterpflanze räkelt sich entlang von Kletterhilfen oder Spalieren und ist insbesondere als Solitärpflanze ein echter Hingucker. Bei guter Pflege und einem sonnigen Standort blüht sie unermüdlich den ganzen Sommer hindurch und erfreut den Betrachter mit immer wieder neu einsetzender Blütenpracht.

Mit Blüten in den Farben des Sommers verwandelt die Mandevilla jedes Draußen-Wohnzimmer in eine berauschende Urlaubsoase. Auffällig ist die aus Südamerika stammende Kletterpflanze mit den grün-glänzenden Blättern und den großen Trichterblüten allemal. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts fand sie durch ihren Namensgeber Henry John Mandeville den Weg nach Europa. Während sie in ihrem Heimatland Argentinien als Liane, Halbstrauch oder stattliche Kletterpflanze wächst und über 100 Arten umfasst, werden hierzulande hauptsächlich Hybriden der Sorte ‚Dipladenia sanderi’ angeboten, die sich besonders für die Kultivierung im Topf eignen. Ab April zeigen sich die ersten leuchtenden Blüten und blühen unermüdlich bis zum ersten Frost.

Am bekanntesten ist vermutlich die knallrote Variante der Mandevilla, die eine majestätische Ausstrahlung besitzt. Als Kletterpflanze schmückt sie gekonnt jeden noch so kleinen Balkon und schlängelt sich an der Hauswand, an Rankhilfen oder Spalieren entlang. Die saftig grünen Stiele mit ihren glänzenden ledrigen Blättern können bei gutem Wuchs und richtiger Pflege drei bis sechs Meter lang werden und veredeln zusammen mit den großen trompetenähnlichen Trichterblüten jedes karge Fleckchen. Auch in Blumenampeln macht die feurige Schönheit eine gute Figur und fließt als fulminanter Blütenwasserfall in Richtung Boden. Neben dem glanzvollen Rotton findet man auch Mandevilla-Sorten mit rosafarbenen, weißen oder sogar gelben Blüten. Ab Juli sind blühende Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich.

Die Pflege der Mandevilla ist nicht besonders aufwendig: Wenige Tipps und Tricks sorgen für ein perfektes Pflanzenglück. Wie ihr Ursprungsland Südamerika schon ahnen lässt, bevorzugt die Mandevilla einen sonnigen und warmen, vor zu starkem Wind und Regen geschützten Standort, aber auch an einem halbschattigen Plätzchen fühlt sie sich wohl. Beim Gießen gilt die Regel „weniger ist mehr“: Wird die reizende Topfpflanze nämlich zu stark gegossen, entwickeln sich ihre Triebe zu stark und es werden weniger Blüten

gebildet. Trotzdem sollte ihr Substrat nie komplett austrockenen. Aufgrund ihres unermüdlichen Wachs- und Blühtriebs, hat die Mandevilla einen hohen Nährstoffbedarf. Dieser kann mit einer wöchentlichen Düngergabe gestillt werden.

Ab August sollte die Düngung jedoch komplett eingestellt werden, um den Gartenblüher eine Ruhephase zu gönnen und ihn auf die Überwinterung vorzubereiten. Da die Mandevilla ihre wunderschönen Blüten nur an den jungen Trieben ausbildet, empfiehlt es sich, ihre Triebe entweder im Frühjahr, wenn sie neu austreiben, oder im Herbst, nach der Blüte, wenn die Winterruhe beginnt, auf ein gutes Drittel zurück zu schneiden. Spätestens vor dem ersten Frost sollte die exotische Schönheit in ein geeignetes Winterquartier ziehen, da sie in unseren Breiten nicht winterhart ist.

Chrysanthemen mal anders inszeniert – Das Auge isst mit: Überraschende Chrysanthemen-Tischdeko

Posted on 11. August 2014 by blumenbuero

Jetzt wird’s frisch auf dem Tisch! Chrysanthemen, Knoblauch und Bohnen nehmen Platz auf der gedeckten Tafel und werden zum originellen Hingucker. Der Tischfries in saftigem Grün und glänzendem Weiß zieht dabei strahlende Frische ins Haus und macht Lust auf gemütliche Kochabende in Gesellschaft von Freunden und Familie.

Als Zentrum des Hauses und Sammelpunkt für Familie und Freunde lädt ein schön gedeckter Tisch zum entspannten Miteinander ein. Mit dem passenden Tischgesteck wird das heimische Kochen zur richtigen Attraktion. Florales und Essbares werden hier zu einem originellen Tischfries kombiniert, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch für Gesprächsstoff sorgt. Die kraftvolle Komposition aus Chrysanthemen punktet dabei mit Originalität und überzeugt als stimmungsvoller Begleiter für das gemeinsame Kochen. Gerade zu einem leichten mediterranen Menü passt diese natürliche Tischdeko besonders gut und beflügelt alle Sinne.

Weiße, cremefarbene und grüne Chrysanthemen in unterschiedlichen Größen werden mit Frühlingszwiebeln, Bohnen, Petersilienwurzeln und Knoblauch zu einem überraschend stimmigen und harmonischen Tischgesteck kombiniert. Das Zusammenspiel aus Blumen, Gemüse und Gewürzen spiegelt die Vielfalt der Natur wider und überzeugt mit seiner ausgeprägten frischen Natürlichkeit. Die leuchtenden hellen Blüten der Chrysanthemen zaubern dabei fröhliche Farbtupfer auf das satte Grün und beleben die Tafel mit ihrer ganz speziellen lebendigen Anmutung.

Übrigens: Chrysanthemen sind in der Küche keine Seltenheit. In China werden die reizenden Korbblütler seit Jahrhunderten zu erfrischendem Tee verarbeitet oder für Suppen und pikante Gerichte verwendet. Auch hierzulande sorgen Chrysanthemen-Blüten für sommerliche Farbkleckse auf den Tellern und peppen Salate und Desserts auf. Damit es allerdings ein Genuss ohne Reue bleibt, sollten nur unbehandelte Blüten verwendet werden.

Herbstliche Gartenfreude mit Traubenheide, Skimmia und Co. – Indian Summer: So erblüht der Herbst im Garten

Posted on 6. August 2014 by blumenbuero

Mit immergrünen Ziersträuchern feiert die Natur den ganzen Herbst über ein farbenfrohes Fest im heimischen Garten. Robuste Gartenpflanzen wie Traubenheide, Duftblüte, Schneeball, Glanzmispel, Pieris und Skimmia strahlen mit der Altweibersonne um die Wette und sorgen so ohne großen Pflegeaufwand für fröhliche Gartenfreude in den Farben des Indian Summers.

Die letzten milden Sonnenstrahlen des Jahres eignen sich bestens für entspannte Genießerstunden im eigenen Garten. Für das passende Ambiente sorgen immergrüne Sträucher wie die üppige Traubenheide mit ihrem saftig grün bis edel in weinrot leuchtenden Blattwerk. Der Zierstrauch wird am besten im Frühherbst ins Freiland gesetzt, um so draußen schon ab September für lebhafte Farbenspiele zu sorgen. In Kombination mit kräftig roten Pflanzentöpfen überzeugt der Gartenklassiker außerdem als Highlight auf Balkon oder Terrasse.

Ganz ohne übermäßigen Pflegeaufwand setzt die beliebte Traubenheide bei regelmäßiger Zufuhr möglichst kalkfreien Wassers farbige Akzente. Ihren natürlichen Charme versprüht die pflegeleichte Traubenheide besonders dann, wenn sie in eher saure Böden gesetzt und an hellen, aber nicht zu sonnigen Orten platziert wird. An besonders kalten Tagen sollte jedoch darauf geachtet werden, die Traubenheide an einem geschützten Standort zu positionieren und sie mit einem geeigneten Winterschutz aus Stroh oder Nadelzweigen zu versehen.

Zahlreiche Ziersträucher wie die aus Ostasien stammende Skimmia und der beinahe überall auf der Nordhalbkugel verbreitete Schneeball bilden zwischen September und November ihre bunten Blütenknospen aus und machen den Herbst so zum zweiten Frühling. Die strahlend roten Beeren der Skimmia in Zusammenspiel mit den auffällig dunkelblau bis weinrot leuchtenden Knospen des Schneeballs bringen den Indian Summer Nordamerikas direkt in den eigenen Garten. Beide Gartenpflanzen sind bis auf wenige Arten des Schneeballs immergrün und fühlen sich in mäßig feuchten, leicht sauren Böden am wohlsten. Während die Skimmia jedoch eine wahre Schattenliebhaberin ist, gedeiht der Schneeball am ehesten an halbschattigen Orten. Obwohl die widerstandsfähigen Gartenschönheiten als winterhart gelten, empfiehlt es sich, gerade Kübelpflanzen im Winter vor Eiswinden zu schützen und die Wurzelwerke mit etwas Jute und Nadel-Reisig zu überdecken. Spätestens im Sommer entfaltet der Schneeball nach überstandener Kälte dann seine namensgebende kugelrunde, weiße Blüte.

Die warme Sonne des goldenen Oktobers bringt besonders die Blätter der Glanzmispel zum Funkeln, deren wissenschaftlicher Name „Photinia“ übersetzt nicht ohne Grund „glänzend“ bedeutet. Ähnlich wie die Traubenheide kleidet sich das ganzjährig bestehende Blattwerk des Laubgehölzes im Herbst in ein sattes, rotes Gewand. Unterstützt werden diese zauberhaften Farbeffekte von den kleinen, apfelförmigen Früchten in kräftigem Rot, die noch bis weit in den Winter hinein für effektvolle Hingucker im Garten sorgen. Die robuste Gartenpflanze gilt als besonders frostunempfindlich. Lediglich junge Sprösslinge sollten in kühlen Zeiten mit etwas Reisig bedeckt werden. Bei der Pflanzung im Herbst sollte die Glanzmispel in halbschattiger Lage in humusreiche Erde eingelassen werden. An feuchten Standorten gedeihen so die beliebten Zierzweige, die sich dank ihrer Farbverläufe und Kugelfrüchte bestens für herbstliche Dekorationsideen verwenden lassen.

Abgerundet wird das nachsommerliche Gartenglück durch den leuchtend roten Laubaustrieb der Pieris und die weißlich-gelblichen Kronblätter des Osmanthus. Beide Strauchgewächse mögen am liebsten halbschattige Orte und entwickeln sich gerade in der herbstlichen Morgensonne prächtig. Bei Wintereinbrüchen ist jedoch vor allem im Falle der ursprünglich in Südostasien beheimateten Osmanthus Vorsicht geboten, denn frostige Temperaturen bekommen der Zierpflanze gar nicht. Vor Eiswinden sollte sie daher besonders geschützt werden. Unempfindlicher reagiert dagegen die Pieris mit ihren roten Blütenknospen, die besonders in nicht zu trockenen, eher sauren Böden im Zusammenspiel mit ihren immergrünen Pflanzenschwestern für ganzjähriges Wohlfühlambiente im eigenen Garten sorgen.

Die beruhigende Wirkung der Cyclame – Im Einklang: Tiefenentspannung mit dem Alpenveilchen

Posted on 5. August 2014 by blumenbuero

Das Alpenveilchen ist ein absoluter Allrounder. Die als Zimmerpflanze bekannte Blütenschönheit verwandelt während der warmen Jahreszeit Balkon und Terrasse in einen Ort der Ruhe und Erholung. Zudem ist sie drinnen wie draußen absolut pflegeleicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Alpenveilchen das gesamte Jahr über ein gern gesehener grüner Begleiter ist.

Das Alpenveilchen, das auch unter dem botanischen Namen „Cyclame“ bekannt ist, verwandelt während der späten Sommermonate nicht nur das Wohnzimmer, sondern auch Balkon und Terrasse mit seinen farbenfrohen großen Blüten und den herzförmigen Blättern in einen Raum der Entspannung. Von Weiß über Rosa bis hin zu Rot und Violett besticht das Alpenveilchen mit seinem beständigen Charme. In verschieden großen, einfarbigen Pflanzkübeln arrangiert und mit gemütlichen Balkonmöbeln kombiniert, verpasst das Alpenveilchen jedem Draußen-Wohnzimmer einen bestechenden Look, der zum Verweilen und Relaxen einlädt. Laue Sommerabende werden so zu kleinen Mini-Urlauben, bei denen nach dem Feierabend neue Energie für den nächsten Tag gesammelt werden kann.

Die Pflege des Alpenveilchens geht leicht von der Hand: Während der warmen Monate strahlt die Cyclame besonders prächtig an einem schattigen bis halbschattigen Standort, der wind- und regengeschützt ist. Regen sowie das direkte Besprühen der Blüten mit Wasser verursachen unschöne braune Flecken. In der Wohnung gedeiht das schöne Alpenveilchen von September bis April besonders an kühlen und hellen, aber nicht zu sonnigen Plätzen ideal.

Die Bewässerung der Cyclame ist so simpel wie effektiv und funktioniert „von unten“: Einfach den Untersatz des Pflanzgefäßes mit Wasser befüllen, so zieht das Substrat das benötigte Wasser eigenständig auf. Nach einer halben Stunde wird der Untersatz wieder entleert. Bei Pflanzgefäßen für den Außenbereich kann der Gießrand für die Bewässerung genutzt werden. Hierbei gilt es, lieber in kleinen, aber regelmäßigen Schüben zu gießen, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Welke Stiele können jederzeit mit einem beherzten Ruck herausgerissen werden.

Exotische Gartenblüher laden zum Sommerfest ein – Fiesta im Außenbereich mit Mandevilla und Tagetes

Posted on 4. August 2014 by blumenbuero

Sei es beim gemütlichen Sommerfest mit der Familie oder einem geselligen Grillabend unter Freunden – den Sommer verbringen wir am liebsten draußen. Blühende Topfpflanzen wie Mandevilla und Tagetes setzen dabei farbige Highlights und sorgen für fröhliche Stimmung auf Balkon und Terrasse.

Exotische Blühpflanzen wie Mandevilla und Tagetes blühen in den Farben des Sonnenuntergangs und sind daher die Idealbesetzung für laue Sommerabende. Die Mandevilla mit ihrem satten Rot und die Tagetes in Farbverläufen aus Gelb, Orange und Weinrot begeistern Besitzer und Fiestabesucher gleichermaßen. Der Fokus liegt bei der Mandevilla auf ihren großen sternenförmigen Blüten, während die Tagetes mit ihren filigranen, dicht gefüllten Blüten hervorsticht.

Als typische Kletterpflanze ist die Mandevilla ideal für die Bepflanzung von Rankgittern oder hölzernen Balustraden und Metallgeländern geeignet. Mit ihren langen Ranken schlängelt sie sich dort in die Höhe und Breite und hinterlässt an jedem neuen Trieb eine wunderschöne Trichterblüte. Dieser feurige Blütenrahmen begrüßt die Gäste schon beim Betreten des Outdoor-Bereichs.

Die schöne Tagetes stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Das Hauptaugenmerk liegt bei ihr auf den korbförmigen Blütenständen, die in sommerlichen Farben leuchten. Als Tischschmuck in Tonübertöpfen oder in Terrakotta-Schalen setzen sie mit ihrer Strahlkraft auffällige Akzente. Das besondere Highlight sind selbstgebastelte Übertöpfe aus Leder oder Stoff, die dem ganzen Arrangement eine persönliche Note verleihen. Außerdem eignet sich die Tagetes so bestens als raffiniertes Gastgeschenk für die nächste Sommerparty.

Damit die Gartenblüher auch nach der Fiesta im Außenbereich glänzen, gibt es ein paar einfache Pflegetipps zu beachten. Beide Exoten bevorzugen Sonne und eine regelmäßige Bewässerung. Bei der Tagetes kann das Substrat ruhig feucht sein, während die Mandevilla es etwas trockener mag, da sie auf Staunässe sehr empfindlich reagiert. Bis etwa Mitte August sollten die Topfpflanzen auch mit zusätzlichen Nährstoffen, wie beispielsweise mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen, versorgt werden. Welke Blüten der Tagetes sollten möglichst entfernt werden, um so neues Blütenwachstum anzuregen.

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