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Archiv für March, 2015


Unexpected Wild: Die Gerbera im naturnahen Look – Die abwechslungsreiche Gerbera natürlich inszeniert

Posted on 31. March 2015 by blumenbuero

Kaum eine Blume ist so vielseitig wie die Gerbera. Ob als Solitär oder im bunten Mix, die Gerbera wertet jeden Raum stimmungsvoll auf. Dabei zeigt sich die Blütenschönheit in dieser Saison von ihrer wilden Seite. In einem naturbelassenen und robusten Umfeld im Stil „Unexpected Wild“ setzt sie farbige Akzente im grünen Zuhause.

Ob Weiß, Rot, Gelb, Rosa, Violett, Orange oder Grün: Zur Stärke der Gerbera gehören die frischen Farbtöne der Blüten, die auch mehrfarbig sein können. Ihr samtartiger und blattloser Stiel ist charakteristisch für die zur Pflanzenfamilie der Asteraceae oder Compositae gehörige Blume. Ihre Wandelbarkeit macht die Gerbera in Europa besonders populär, so werden allein in Holland jährlich über 900 Millionen dieser Schnittblumen kultiviert. Ursprünglich ist sie in Südafrika, Asien, Südamerika sowie Tasmanien beheimatet.

In dieser Saison präsentiert sich die Gerbera von ihrer wilden Seite im Trend „Unexpected Wild“, welcher für ein naturnahes und nachhaltiges Wohnen steht. Die für das Interieur verwendeten Materialien wie verschiedene Holz- und Steinsorten sind unbehandelt, robust und vermitteln eine naturverbundene Gemütlichkeit. Warme Ocker- und Terrakottafarben treffen dabei auf frische Grün- und Blautöne, die auch in einander übergehen können. Die Raumatmosphäre wird abgerundet durch leger gebundene Sträuße, in denen die Gerbera charmante Farbakzente setzt. Der locker gebundene Gerbera-Strauß in Pudertönen kommt in einem naturfarbenen Ton-Topf – typisch „Unexpected Wild“ – besonders gut zur Geltung und die Gerbera. Gemeinsam mit anderen Sommerblühern wie Rosen, Schachbrettblumen und Gräsern im Bouquet sticht sie mit ihrem Ausdruck hervor.

Einzelne Gerbera in Vasen aus Beton beeindrucken mit ihrer Individualität in Form und Farbe. Kurz- und langgeschnittene Gerbera in den unterschiedlichsten Farben teilen sich dabei einen Platz auf der Fensterbank oder als Tischdekoration. Die außergewöhnlichen Beton-Vasenkönnen im Handumdrehen selbst gemacht werden. Dafür einfach Flüssigbeton in leere Einwegflaschen füllen und ein Reagenzglas im Flaschenhals dazugeben, so dass die Gerbera später darin Halt und Flüssigkeit findet. Nachdem der Beton getrocknet ist, wird die Plastikflasche vorsichtig zerschnitten und entfernt. Mit etwas Wasser im Reagenzglas fühlt sich die Gerbera wohl und steht betonfest.

Oder wie wäre es mit der Gerbera und Zwiebelblühern als floraler Begleiter im rustikalen Metalltopf? Der Kochtopf wird kurzerhand zweckentfremdet und die Gerbera als Schnittblume gemeinsam mit den Zwiebeln im Topf inszeniert. Dazu die Gerbera einfach in leicht mit Wasser befüllte Reagenzgläser geben, die zwischen den Zwiebelblühern und in die Erde im Topf gesetzt werden. Das Arrangement sorgt garantiert für eine positive Überraschung und ist ein gelungenes It-Piece im wilden Wohnraum.

Damit die Gerbera möglichst lange frisch bleibt, sollte ihr Stiel direkt nach dem Kauf mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten werden. Die Vase sollte stets mit sauberem Wasser ein bis zwei Zentimeter hoch gefüllt sein, da sonst der Stiel aufzuweichen droht und die Blume keine Flüssigkeit mehr aufnehmen kann. Ist dies der Fall, sollte der Stiel erneut schräg angeschnitten werden. Für einen gemischten Strauß ist die Zugabe von Schnittblumennahrung empfehlenswert, während bei einzelnen Gerbera einige Tropfen Chlor im Wasser genügen. Der Standort sollte bewusst gewählt werden, denn weder in der vollen Sonne, noch neben einer Heizung oder einer Obstschale fühlt sich die Gerbera wohl. Die Umgebungstemperatur sollte möglichst 20 Grad Celsius nicht übersteigen.

Weitere Informationen zur Gerbera und das DIY zu den Vasen aus Beton gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Efeu ist Zimmerpflanze des Monats April – Grüner Luftbefeuchter mit Charme: Der Efeu

Posted on 30. March 2015 by blumenbuero

Im April schlängelt sich die wohl bekannteste Kletterpflanze in die Herzen der Pflanzenliebhaber: Der Efeu. Die Pflanze des Monats räkelt sich von Blumenampeln herunter, gleitet entlang der Küchenzeile und verwandelt das Zuhause in einen urbanen Dschungel. Dabei wirkt der Efeu wie eine natürliche Klimaanlage und sorgt für ein rundum gutes Wohlbefinden.

Im April richten sich alle Blicke auf den anmutigen Efeu. Die Zimmerpflanze des Monats gehört zur Familie der Araliaceae und kommt in der freien Natur vorwiegend in Wäldern vor, wo er als Bodendecker oder entlang von Baustämmen wächst. Es sind wohl seine immergrünen Blätter, die dem Efeu bereits in der Antike zum Symbol für Unvergänglichkeit verhalfen. So wurde er im im alten Griechenland Dionysos, dem Gott der Fruchtbarkeit, gewidmet wurde. Kein Wunder, dass auch sein Gattungsname „Hedera“ seinen Ursprung im Griechischen findet und sich vom Wort „hedra“ für „sitzen“ ableiten lässt, womit die anhaftende Eigenschaft des Efeus gemeint ist.

Charakteristisch für den Efeu sind die bis zu zehn Zentimeter langen, ledrigen und gelappten, manchmal auch pfeilförmigen Blätter. Je nach Sorte kann die Blattfarbe ein sattes Grün annehmen oder in weißen, bläulichen und rötlichen Nuancen schimmern. Mit den Ranken der reizenden Kletterpflanze können die eigenen vier Wände spielerisch als urbaner Dschungel inszeniert werden: Ganz natürlich als Hängepflanze in groben Holzkästen auf der Küchenzeile oder empor schlängelnd in glänzenden Keramik-Töpfen auf der Fensterbank. Das Beste: Efeu wirkt wie eine natürliche Klimaanlage, filtert die Raumluft und reguliert die Luftfeuchtigkeit für ein angenehmes und vitalisierendes Raumklima.

Für maximales Wohlbefinden sollte der Efeu an einem hellen, kühlen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung platziert werden. Generell gilt die Regel: Je heller das Laub, desto heller kann der Efeu stehen. Trockene Luft verträgt die immergrüne Pflanze nicht, ihre Luftwurzeln sollten daher täglich mit etwas kalkfreiem Wasser eingesprüht werden. Bei der Bewässerung ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, denn der Efeu reagiert sowohl auf zu wenig als auch zu viel Wasser empfindlich. Ist die oberste Erdschicht angetrocknet, kann mit lauwarmem Wasser gegossen werden, dem alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger hinzufügt werden sollte. Ufert der Efeu etwas zu sehr aus, können die Triebe jederzeit mit einer scharfen Schere gekürzt werden.

Fact-Sheet: Die Kletterpflanze Efeu

Namensherkunft
Sein Gattungsname „Hedera“ hat den Ursprung im Griechischen und lässt sich vom Wort „hedra“ für „sitzen“ ableiten, womit die anhaftende Eigenschaft des Efeus gemeint ist.

Besonderheit der Pflanze
Der Efeu gehört zu den Zimmerpflanzen mit der höchsten luftreinigenden Wirkung. Als natürliche Klimaanlage filtert er die Raumluft und reguliert die Luftfeuchtigkeit für ein rundum angenehmes Raumklima.

Pflegetipps

Ort: Efeu bevorzugt einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Generell gilt die Regel: Je heller die Blätter des Efeus, desto heller kann die Pflanze stehen. Dunklere Efeu-Sorten sollten etwas schattiger platziert werden.
Temperatur: Efeu bevorzugt Zimmertemperaturen zwischen 10 und 18 Grad Celsius. Warme Temperaturen und trockene Luft machen ihm zu schaffen, daher sollte er nicht in die Nähe einer Heizung platziert werden. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, sollte er täglich mit kalkfreiem Wasser eingesprüht werden.
Wassergabe: Beim Wässern ist Fingerspitzengefühl angesagt, denn er verträgt weder zu viel noch zu wenig Wasser. Ist die oberste Erdschicht angetrocknet, sollte der Efeu gegossen werden.
Düngung: Zwischen Frühjahr und Herbst freut sich der Efeu alle zwei Wochen über eine Düngergabe mit handelsüblichem Flüssigdünger.

Angebot im Handel
Efeu ist ganzjährig in verschieden Größen und Farben im Fachhandel erhältlich.

Hanging Basket mal anders

Wie ein Wasserfall fließen die langen Triebe der Pflanze des Monats April, der Efeu, aus dem auffallenden Hängekorb. Als wunderbares und stimmungsvolles Accessoire, verleiht der sogenannte Hanging Basket den eigenen vier Wänden Charme und Stil und sorgt für eine angenehme wohnliche Atmosphäre. Praktisch und platzsparend zugleich setzt er rankende Pflanzen wie den Efeu gekonnt in Szene und lässt sie an der Wand oder unter der Decke schweben. Das Beste: Dieser Hängekorb ist ein wahres Unikat, denn auch hier heißt es „selber machen statt kaufen“. Mit nur wenigen Handgriffen wird aus einem ausrangierten Korb ein echtes Wohnaccessoire, das alle Blicke auf sich zieht.

Für den stilvollen Hängekorb werden folgende Materialien benötigt:

  • Ein Korb
  • Ein Stück dickes Rindsleder
  • Ein Blatt A4 Papier
  • Eine Schere
  • Ein Lineal
  • Schneiderkreide oder Bleistift
  • Ein Teppichmesser
  • Ein Schraubenzieher
  • Vier Karabinerhaken
  • Ein Seil (6 Meter)
  • Eine dicke Plastikfolie
  • Tongranulat
  • Blumenerde
  • Efeu

Die Anfertigung des Hängekorbs gelingt wie folgt:

Schritt 1

Zuerst werden die Tragegurte für den Korb aus dem Rindsleder angefertigt. Damit auch alle vier Gurte identisch sind, sollte eine Schablone – ein etwa 20 Zentimeter langes Rechteck mit abgerundeten Kanten – aus Papier angefertigt werden. Die Schablone wird auf das Leder mit der Schneiderkreide oder dem Bleistift vier Mal übertragen und mit dem Teppichmesser ausgeschnitten. Für einen geraden Schnitt empfehlen wir, ein Lineal zu verwenden.

Schritt 2

Die Tragegurte können nun einzeln an den Korb befestigt werden, zwei Gurte auf jeder Seite. An jeder Gurt-Extremität wird mittig in das Leder ein kleines Kreuz mit dem Teppichmesser geritzt. Diese Kreuze werden mit dem Schraubenzieher etwas vergrößert.

Die Tragegurte werden an gewünschter Stelle durch die obere Kante des Korbes geführt, zusammen geklappt und mit dem Karabinerhaken geschlossen. Um den Korb an die Decke hängen zu können, muss nun ein etwa 1,5 Meter langes Stück Seil an jedem Karabinerhaken befestigt werden.

Schritt 3

Damit der Hängekorb wasserdicht wird und um zu verhindern, dass die Erde herausrieselt, sollte dieser mit dicker Plastikfolie ausgekleidet werden. Eine dicke Schicht Tongranulat auf dem Boden des Korbes dient zudem als Drainageschicht und saugt überschüssiges Wasser auf. Schließlich kann der Efeu mit etwas zusätzlicher Blumenerde seinen Platz einnehmen.

Ausrangierte Tassen und Teekannen in neuer Funktion – Simples Upcycling für Balkon und Terrasse

Posted on 18. March 2015 by blumenbuero

Der Frühling steht vor der Tür und auf Balkon und Terrasse ziehen die ersten Frühblüher wie Stiefmütterchen und Hornveilchen ein. Upcycling ist das Motto der neuen Saison, bei dem unbenutzte Küchengegenstände in ausgefallene Blumentöpfe umgewandelt werden. Die hübschen Balkonpflanzen nehmen also Platz in ausgedienten Küchenutensilien wie Tassen, Krügen und Sieben und sorgen mit ihren leuchtenden Blüten für Abwechslung im Draußen-Wohnzimmer.

Egal, ob Tasse, Teekanne, Salatschüssel oder Sieb, zahlreiche alte oder ungebrauchte Haushaltsgegenstände aus der Küche können leicht zu originellen Pflanzengefäßen umfunktioniert werden. Es müssen eben nicht immer die üblichen Terrakottatöpfe sein; mit ein wenig Kreativität schafft man den Gartenblühern ein ungewöhnliches Zuhause und zaubert auf Balkon und Terrasse ein ganz besonderes und individuelles Flair. Upcycling heißt der Trend, der ausrangiertem Küchenequipment eine neue Aufgabe gibt und ihm so ein neues Leben schenkt. Auf diese Weise wird die Dekoration nicht nur besonders originell und einzigartig, sondern sogar umweltfreundlich.

Die Vielfalt der Farben und Formen von Stiefmütterchen und Hornveilchen machen die Gartenblüher zu den idealen Bewohnern der innovativen Pflanzenbehälter. In Blau, Gelb, Violett, Rot oder Weiß erstrahlen ihre schönen Gesichter und ermöglichen so zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und Dekorationsstile. Ob im Landhausstil mit pastellfarbenen Gefäßen und Stiefmütterchen im leuchtenden Gelb und Violett oder maritimes Flair mit Gartenblühern in Blau – den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Tassen oder schmale Kannen sind kein Problem für die hübschen Balkonbewohner, denn aufgrund ihrer zierlichen Größe von bis zu zwanzig Zentimetern benötigen sie nur wenig Platz. Mit ein wenig Blumenerde können Stiefmütterchen und Hornveilchen ohne großen Aufwand hineingepflanzt werden. Damit jedoch keine schädliche
Staunässe aufkommt, sollte für das Abfließen des Gießwassers gesorgt werden. Hierfür empfiehlt es sich, mit dem Keramikbohrer ein kleines Loch in die Unterseite des Gefäßes zu bohren. Während Tassen auf den Tisch gestellt werden, können Kannen und Krüge mit einem Haken an der Wand befestigt werden.

Aufgrund ihrer pflegeleichten Art sind Stiefmütterchen und Hornveilchen beliebte Klassiker für eine schicke Balkongestaltung. Hohe Ansprüche an ihren Standort haben sie nicht und so fühlen sich die hübschen Frühblüher im Halbschatten oder in der Sonne äußerst wohl. Handelsübliche Blumenerde reicht ihren Bedürfnissen aus und sofern ein nährstoffreiches Substrat zur Bepflanzung eingesetzt wurde, ist eine zusätzliche Düngergabe nicht notwendig. Um ein gutes Wachstum und zahlreiche Blüten zu garantieren, sollte ihre Erde stets feucht gehalten werden. Verwelkt mal eine Blüte, kann diese einfach abgezupft werden. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern fördert auch die reiche Blütenbildung und garantiert neidische Blicke vom Nachbarn.

Aussicht auf einen farbenfrohen Frühling mit Gartenblühern – Der erste Balkongast der Saison: Die Primel

Posted on 10. March 2015 by blumenbuero

Primeln trotzen dem letzten Wintergrau und kündigen mit ihren herrlichen Blütenfarben den anstehenden Frühling an. Als Frühblüher sind sie die Ersten, die aufmunternde Farbtupfer auf den vom Winter strapazierten Balkon oder die kahle Terrasse zaubern. Dabei sind Primeln besonders hart im Nehmen und kommen selbst mit den noch frostigen Temperaturen zurecht.

Primeln auf Balkon und TerrasseFröhlich frech präsentieren die Primeln ab Februar ihre kunterbunten Blütenköpfe und eröffnen frühzeitig die Balkon- und Terrassen-Saison. Aus dem Lateinischen „Primus“ für „der Erste“, machen die schönen Gartenblüher ihrem Namen alle Ehre und strahlen trotz der teilweise noch frostigen Temperaturen mit der Wintersonne um die Wette. Aufgrund der schlüsselbundförmigen Erscheinung einiger Primel-Arten, wird der beliebte Balkonklassiker umgangssprachlich auch liebevoll „Schlüsselblume“ genannt. Die etwa 550 Primel-Arten kommen auf der gesamten Nordhalbkugel vor, sie sind insbesondere in den Gebirgsregionen Europas und den gemäßigten Zonen Asiens zu finden.

Mit ihrem beeindruckenden Farbspektrum sorgen Primeln für gute Laune im Wintergrau. Ob einfache, gefüllte oder sogar gerüschte Blüten in Weiß, Gelb, Orange, Rot, Violett oder Blau, die unzähligen Primel-Farben wirken als wahrer Stimmungsmacher und lassen sich grenzenlos kombinieren. Je nach Sorte erstrahlen die großen Blüten auch in Pastelltönen oder begeistern mit fantastischen Farbverläufen. So ist für jeden Blumenkasten und Geschmack die richtige Blütenfarbe erhältlich. Frisches Weiß bringt die Gartenblüher so richtig zur Geltung und sorgt für eine stimmige und harmonische Balkongestaltung. Wand, Möbel, Accessoires und Töpfe im hellen skandinavischen Stil schaffen eine visuelle Verbindung und lassen die Primeln regelrecht aufleuchten. Zusammen mit ihrem farblichen Pendant, dem Stiefmütterchen, lassen sich wunderbar frische Akzente setzen, die den Frühling ein Stück näher bringen.

Ein Grund mehr die süßen Gartenblüher zu lieben: Ob Süd- oder Nordbalkon, Primeln gibt es ab Februar im Fachhandel für absolut jeden Standort und dabei kommen sie in der Pflege ganz unkompliziert daher. Sie geben sich mit handelsüblicher, nährstoffreicher Blumenerde zufrieden und müssen nicht zusätzlich gedüngt werden. Regelmäßiges Wässern ist allerdings Pflicht, denn vor allem in der Blütephase sollte ihr Substrat stets feucht gehalten werden. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden, indem für ausreichende Abflusslöcher im Topf gesorgt wird. Damit sich neue Blüten nachbilden können, sollten verwelkte Blüten in regelmäßigen Abständen ausgeputzt werden. Als Frühblüher vertragen Primeln auch kurzfristig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, favorisieren jedoch leicht wärmere Temperaturen bis 15 Grad Celsius. Bei anhaltenden Minusgraden sollte für ein geschütztes Winterquartier gesorgt werden, um sie vor dem Erfrieren zu schützen.

Für einen dichten Wuchs benötigt der Lavendel den richtigen Schnitt – Das Flair Südfrankreichs: Lavendel im heimischen Garten

Posted on 6. March 2015 by blumenbuero

Der aromatisch-würzige Duft und die violetten Blüten des Lavendels verwandeln jeden Garten in eine betörende Wohlfühloase. Der südländische Halbstrauch ist dabei ein sehr bescheidener Gartenbewohner, der nicht viel Zuwendung braucht. Im Frühling ist jedoch ein Rückschnitt notwendig, damit sich neuer Austrieb entwickeln kann. Mit einigen hilfreichen Tipps und Tricks erblüht der Garten im Handumdrehen wieder in französischem Flair.

Lavendel schafft mit seinem aromatischen Duft und der purpurnen Färbung eine südländische Atmosphäre im heimischen Garten. Der populärste Halbstrauch, „Lavandula angustifolia“, benötigt dabei lediglich einen sonnigen und windgeschützten Standort mit einem nährstoffarmen und trockenen Boden. Überschüssiges Gießen sollte allerdings vermieden werden, denn der Lavendel verträgt keine Fäule oder Schimmel durch nasse Wurzeln. Da er insgesamt sehr genügsam ist, benötigt er maximal einmal pro Jahr eine Düngung mit Dung oder Kompost. Eine Versorgung mit zu vielen Nährstoffen führt dazu, dass er frostempfindlicher wird und schneller verholzt. Der Lavendel ist hierzulande als Begleiter von Rosen und Staudenpflanzen, wie Salbei oder Scharfgabe, sehr populär, da sie die gleichen Pflegeansprüche teilen.

Das Frühjahr ist genau die richtige Zeit, um den Lavendel in Topform zu bringen. Idealerweise wird der Lavendel-Rückschnitt im Zeitraum zwischen dem letzten Frost und vor dem ersten Austrieb durchgeführt. Bis zu zwei Drittel der Pflanze sollten dabei abgeschnitten werden, sodass neue und junge Triebe sprießen können. Auch eine kompakte Form ist förderlich, denn dieser Feinschliff sorgt für einen regelmäßigen Wuchs und beugt gleichzeitig der zunehmenden Verholzung der unteren Triebe vor. Bereits verholzte oder vertrocknete Bereiche aus dem Vorjahr können ohne Bedenken entfernt werden. Wichtig dabei ist, nicht zu tief ins Holz zu schneiden, denn dort können sich bereits neue Ableger entwickeln. Besonders beliebt ist der sogenannte Kugelschnitt, denn dieser ist ideal für eine harmonische Gartengestaltung im südländischen Design. Die Gartenpflanze wird dabei in Form einer Halbkugel geschnitten, sodass sie bis in den späten Sommer hinein ihre Wuchsform beibehält.

Ein zweiter Schnitt des Lavendels sollte nach dem Ende der Blütezeit, etwa im September, durchgeführt werden. Die Garten-Schönheit sollte hier um etwa ein Drittel gekürzt werden. Dieser Schnitt ist als Verjüngung gedacht, bei dem wertvoller Verschnitt gewonnen wird, der mit Vorliebe in Duftkissen oder als Potpourri verwendet wird. Mit einer Abdeckung, die als Wärmeisolierung dient, kann der Lavendelstrauch problemlos in jedem Garten überwintern. Eine zusätzliche Schicht aus Reisig oder Laub dient als Schutz vor dem Austrocknen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Blaukissen und Steinbrech eröffnen die Gartensaison – Flächendeckende Pracht für Boden und Beet

Posted on 4. March 2015 by blumenbuero

Wenn es draußen wieder blüht und grünt, ist die Sehnsucht nach frühlingshafter Farbe im Garten groß. Für Steinflächen oder Mauern sind Polsterstauden wie Steinbrech und Blaukissen eine gute Wahl. Mit ihren zarten Blüten breiten sich die beiden „Mauerblümchen“ über Jahre hinweg zu einem sanften Teppich aus und bereiten Gartenfreunden bei wenig Pflegeaufwand viel Freude.

Fröhlich hangeln sich die vielseitigen Polsterstauden an Hängen entlang, lockern Mauern auf oder sorgen als Bodendecker für Farbe im Beet. Mit einer Höhe von lediglich knapp zehn Zentimetern eignen sie sich ideal für die flächendeckende Bepflanzung. Durch ihre robuste und genügsame Art reicht ihnen ein nährstoffarmer Boden zum Gedeihen, sodass selbst steinige Gemäuer kein Problem darstellen. Im Volksmund werden sie daher gern auch „Mauerblümchen“ genannt, dabei haben die schönen Pflanzen gar nichts gemein mit dem schüchternen und zurückhaltenden Wesen. Ganz im Gegenteil – dank ihrer recht frühen Blütezeit ziehen Blaukissen und Steinbrech bereits im März alle Blicke auf sich.

Das Blaukissen ist leicht an seinen blauen bis violetten Blüten zu erkennen. Es verdankt seinen botanischen Namen „Aubretie“ dem französischen Künstler Claude Aubriet, der mit Biologen durch die Welt reiste, um Blumen und Pflanzen zu zeichnen. Blaukissen bevorzugen einen warmen und sonnigen bis halbschattigen Standort mit trockenem oder mäßig feuchtem Boden.

Der Steinbrech, auch „Saxifraga“ genannt, gedeiht gern in wenig Erde, beispielsweise zwischen Steinen und Ziegeln. Aufgrund dieser Eigenschaft wurde der Saxifraga früher nachgesagt, dass sie Felsen sprengen kann. Heute wird der Bodendecker mit seinen bezaubernden Blüten in Weiß, Rosa, Pink oder Rot vor allem als Zierpflanze verwendet. Er wächst in durchlässigen Böden an hellen, aber schattigen Standorten ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Blaukissen und Steinbrech blühen auch mit wenig Wasser- und Düngergaben prächtig, nur in längeren Trockenperioden und Dürrephasen sollten sie ab und zu gegossen werden. Polsterstauden sind sehr langlebige Pflanzen, darum sollten sie nach der Blüte im Mai um die Hälfte eingekürzt werden, sodass sie in der darauffolgenden Saison mit besonders üppigen Blüten erneut den Frühling willkommen heißen. Bei manchen Sorten regt ein Rückschnitt sogar eine Nachblüte im Herbst an.

Doch auch außerhalb der Blütezeit verschönern die immergrünen Bodendecker den Garten und sind daher auch als Grabbepflanzung beliebt. Netter Nebeneffekt: Da sie ganzjährig als geschlossene Fläche wachsen, machen sie Unkraut Konkurrenz und sparen somit Gartenarbeit ein.

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