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Archiv für July, 2015


Bogenhanf ist Zimmerpflanze des Monats August – Die unverwüstliche Wüstenschönheit: Der Bogenhanf

Posted on 30. July 2015 by blumenbuero

Wie kaum eine andere Pflanze begeistert der Bogenhanf mit seiner äußerst dekorativen und zeitlosen Erscheinung. Dabei erfordert die Zimmerpflanze des Monats August wenig Pflegeaufwand und gilt als beinahe unverwüstlich – pralle Sonne im Sommer, trockene Heizungsluft im Winter, die hübsche Wüstenbewohnerin entpuppt sich als wahre Überlebenskünstlerin.

Die Zimmerpflanze des Monats August gehört zur Familie der Spargelgewächse und ist vorwiegend in den Wüstenregionen Westafrikas, Südasiens und den Arabischen Inseln heimisch. Bereits im 18. Jahrhundert in Europa eingeführt, fand der Bogenhanf, mit botanischem Namen „Sansevieria“, rasch einen festen Platz in den Herzen der Pflanzenliebhaber, die seine schlichte Schönheit schätzen. Den Namen Bogenhanf verdankt die stilsichere Pflanze ihren zähen Fasern, die zur Herstellung von Bögen für die Jagd verwendet wurden.

Doch die immergrüne Exotin lässt keine Langeweile aufkommen, denn sie besticht mit einer beeindruckenden Formvielfalt: Von hochwachsend, mit glatten, zungenförmigen oder konischen Blättern bis hin zu rosettenförmigen Miniaturexemplaren – für jeden Geschmack gibt es eine Sansevieria. Besonders auffallend sind auch ihre Blattmusterungen. Das Farbspektrum reicht dabei von sattem Grün mit silbergrauen Streifen über grün marmoriert bis hin zu gelben Umrandungen. Ob als Solitärpflanze oder in Gruppenbepflanzung, der Bogenhanf passt sich mit seiner zeitlosen und schlichten, aber nicht weniger markanten Erscheinung jedem Einrichtungsstil an. Zudem besitzt er eine erstaunliche Eigenschaft: Aufgrund seines ausgewogenen Äußeren ist er eine der wichtigsten Pflanzen in der chinesischen Harmonielehre Feng-Shui.

Der Bogenhanf ist ein wahres Wüstenkind, seine Bedürfnisse sind daher äußerst bescheiden und er gibt sich mit dem Nötigsten zufrieden. Er fühlt sich an fast jedem Standort wohl, bevorzugt jedoch ein helles und warmes Plätzchen ohne Zugluft. Ähnlich wie Kakteen hat er einen sehr geringen Wasserbedarf: Eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen reicht ihm vollkommen aus. Besonders bei den kleineren rosettenförmigen Exemplaren ist darauf zu achten, dass sich kein Wasser in der Mitte der Pflanze ansammelt, da sonst Fäulnis droht. Der Bogenhanf lässt sich spielend leicht vermehren, es reicht ein Blatt in frische Erde zu setzten und den Topf an einen hellen Standort zu platzieren. Nach wenigen Wochen ist die Pflanze angewachsen und bildet neue Blätter.

Bogenhanf ist Zimmerpflanze des Monats August

Fact-Sheet: Der robuste Bogenhanf

Namensherkunft

Den Namen „Bogenhanf“ verdankt die Pflanzenschönheit ihren Fasern, die zur Herstellung von Jagdbögen verwendet wurden. Die schwertförmigen und spitzen Blätter mancher hochwachsender Arten haben ihr u.a. die Beinamen „Bajonettpflanze“ sowie „Schwiegermutterzunge“ eingeheimst.

Besonderheit der Pflanze

Der Bogenhanf gehört zu den robustesten Zimmerpflanzen überhaupt und verzeiht ihrem Besitzer hin und wieder Pflegefehler. Er besticht aber auch durch sein auffallendes Aussehen: Seine fleischigen, teilweise sehr steifen, aufrechten Blätter, die einem dicken Rhizom knapp unter der Erdoberfläche entspringen, können bis zu 1,50 Meter hoch werden. Bei den älteren Exemplaren erscheinen von Zeit zu Zeit weiß-grüne, duftende Blütenrispen. Der Bogenhanf gilt zudem als natürlicher Luftfilter, denn dank seiner großen Blätter und des hohen Feuchtigkeitsanteils filtert er die Luft und sorgt für ein besseres Raumklima.

Pflegetipps

Ort: Als Wüstenpflanze bevorzugt der Bogenhanf einen hellen und warmen Standort. Er kommt jedoch auch mit ungünstigeren Standorten zurecht.

Temperatur: Die wärmeliebende Pflanze fühlt sich bei einer Temperatur zwischen 15 und 29 Grad Celsius äußerst wohl. Sinken die Temperaturen unter 15 Grad Celsius, kann der Bogenhanf geschädigt werden.

Wassergabe: Aufgrund seiner Herkunft ist der Bogenhanf Entbehrungen gewohnt und sein Wasserbedarf äußerst gering. Eine Wassergabe alle drei bis vier Wochen reicht ihm vollkommen aus.

Düngung: Dünger benötigt der Bogenhanf eigentlich gar nicht. Wer ihn während der Hauptwachstumszeit unterstützen möchte, kann alle vier Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser hinzufügen.

Angebot im Handel
Der Bogenhanf ist das ganze Jahr lang in verschiedenen Größen im Fachhandel erhältlich.

Der Bogenhanf im Kupferkleid

Im August hüllen sich zierliche Bogenhanf-Pflanzen in ein strahlendes Kupferkleid und werden in Windeseile zum originellen Blickfang. Dabei war Selbermachen selten so einfach! Kleine Steintöpfe bekommen in nur wenigen Minuten einen Kupferüberzug und machen die Zimmerpflanzen des Monats, deren Spitzen mit etwas Kupferpuder verziert wurden, zum beeindruckenden Glanzstück. Durch den neuen Kupfer-Look wirkt der Bogenhanf besonders edel und genießt stilsicher die letzten Sommerwochen.

Für die Kupfer-Schmuckstücke werden folgende Materialien benötigt:

  • Zwei Pinsel
  • Schutzlack
  • Eine Packung Kupferpuder
  • Anlegemilch für Blattmetall
  • Eine Packung Blattmetall in der Farbe Kupfer
  • Kleine Bogenhanf-Pflanzen verschiedener Arten
  • Die gleiche Anzahl an Terrakotta- oder Steintöpfen

Die Anfertigung der Kupferstücke gelingt wie folgt:

Schritt 1
Im ersten Schritt werden die Ränder der Steintöpfe mit der Anlegemilch bepinselt, das Blattmetall aufgelegt und mit einem trockenen Pinsel festgetupft. Das überschüssige Metall kann einfach mit dem Pinsel abgebürstet werden. Nach einer Trockenzeit von 15 Minuten, sollte das Blattmetall mit etwas Schutzlack überstrichen werden und somit fixiert werden.

Schritt 2
Anschließend finden die Bogenhanfpflänzchen ihren Platz in den Töpfen und werden weiter verschönert. Dafür wird etwas Kupfer-Puder mit Anlegemilch vermischt und auf die Spitzen der Bogenhanfpflanzen verteilt. Schon wenige Kupfer-Spitzen reichen aus, um einen Wow-Effekt zu erzeugen. Vor allem in Gruppen kommen die Kupferstücke besonders gut zur Geltung.

Weitere Informationen und Pflegetipps zum Bogenhanf und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de und Facebook.

„Unexpected Wild“: Die Hortensie in Naturtönen – Originelle Outdoor-Gestaltung mit der Hortensie

Posted on 29. July 2015 by blumenbuero

Kaum eine Schnittblume entfacht selbst als Einzelexemplar so viel Begeisterung wie die Hortensie, denn ihre zarten Blüten beeindrucken mit einem stattlichen Durchmesser von bis zu 25 Zentimetern. Dieses Jahr verzieren hübsche Schnitthortensien Wohn- und Gartenbereich besonders gern in Meeresblau oder Hellgrün. Mit diesen maritimen Farbakzenten schaffen sie eine unaufdringliche Verbundenheit zur Natur und sorgen so für einen Touch „Unexpected Wild“.

Dank ihrer prallen Blütenköpfe ist es vornehmlich die Bauernhortensie, die in der warmen Jahreszeit die Herzen der Schnittblumenfans höher schlagen lässt. Dabei bietet die populäre Hortensienart eine Farbpalette, die fast keine Wünsche offen lässt, denn es gibt sie sogar in den seltenen Blumenfarben Grün und Blau. Diese ungewöhnlichen Farbakzente bieten sich daher für eine originelle Gestaltung von Outdoor-Parties oder romantischen Kaffeekränzchen an. Im Kontrast zu rustikalen Accessoires wie ausgedienten Küchenschalen und robustem Mobiliar aus Holz oder Terrakotta kann die imposante Hortensie besonders glänzen und schafft mühelos einen Übergang zum gedeihenden Garten.

Wer oft und gern draußen den Sommer zelebriert, für den empfiehlt sich ein üppiges Hortensienarrangement für die Terrasse. Hortensien in Naturtönen werden dazu mit saisonalen Blumen wie Enzian und Disteln kombiniert und in Steckschaum gesetzt. Eingefasst in schmucken Retro-Holzkisten ergibt sich so ein prachtvoller Anblick, der die Freuden des Sommers widerspiegelt. Auch als Gastgeschenk ist die Hortensie in Grün eine gelungene Wahl. Ein locker gebundener Hortensienstrauß mit weißem Enzian und Eryngium-Disteln lässt jeden Beschenkten strahlen.

Je schattiger und kühler die Schnitthortensien stehen, desto länger hält ihre Blüte. Doch auch ohne volle Sonne benötigt die Sommerblume ordentlich Wasser. Ihre holzigen Stiele sollten mit einem scharfen Messer schräg angeschnitten sowie die Blätter von den Stielen entfernt werden. So kann die Hortensie mühelos ihren Durst stillen. Flüssige Schnittblumennahrung und ein regelmäßiger Wasserwechsel inklusive Anschnitt sorgen zusätzlich dafür, dass die Hortensien lange blühen.

Weitere Informationen zur Hortensie gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

„Eco Deluxe“: Die edle Calla im Sommer – Die Calla im Strauß als sommerlicher Glücksbringer

Posted on 16. July 2015 by blumenbuero

Als Schnittblume ist die Calla besonders bei festlichen Anlässen beliebt. Ihr werden glücksbringende Eigenschaften nachgesagt und sie eignet sich hervorragend für repräsentative Sträuße und Dekorationen. In dieser Saison bereichern hübsche Calla-Sträuße den Wohn- und Gartenbereich und liegen in dunklem Violett und sanften Rosétönen absolut im Trend. Dank der edlen Farbvariationen und ihrer anmutigen Form trägt die Calla so zu einem stilvollen Ambiente bei und sorgt in jedem Umfeld für einen Touch „Eco Deluxe“.

Es ist ihr Aussehen, das der Calla symbolische Bedeutung beimisst. Mit ihrem langen, weichen Stiel und den stattlich anmutenden Blüten steht die Blume neben Reinheit auch für Sympathie und Schönheit. Darüber hinaus gilt sie als Glücksbringer. Schon von den Griechen und Römern wurde sie aufgrund ihrer an einen Weinkelch erinnernden Blütenform mit Feiern und guter Laune in Verbindung gebracht. Diese freudebringende Bedeutung hat die Calla über Jahrhunderte bis heute beibehalten. Der Kelch der Calla ist dabei eigentlich ein Hochblatt, das sich kolbenförmig aus dem Stiel entwickelt. Darin befinden sich die echten Blüten, die sehr klein und unscheinbar sind und an einem Blütenkolben sitzen. Neben der eindrucksvollen Form ist auch die farbliche Vielfalt der Blume beeindruckend: Die Calla strahlt in Gelb, Rosé, Orange und Grün, aber auch in Farbtönen wie Weiß, tief dunklem Violett oder gar Schwarz schmückt sich die edle Blume. Auch zweifarbige Varianten gibt es dank moderner Züchtung, zumeist sind es sanfte Farbübergänge von Violett oder Rosé zu Weiß.

In dieser Sommersaison sind dunkle, deckende Farben wie Violett besonders angesagt. Die Kombination mit strahlenden Farbtönen wie von weißen Callas und satt-grünen Gräsern setzt dabei gleichermaßen edle floristische Akzente im In- oder Outdoorbereich – ganz im aktuellen Trend „Eco Deluxe“. Die Verbindung von Nachhaltigkeit, die sich auch in der Herkunft und Verarbeitung der Materialien wiederfindet, mit zugleich luxuriösen Accessoires und hochwertigem Mobiliar in Kupfer, Marmor und Keramik machen diesen Trend aus. Die Calla ist hierfür ideal geeignet, gemeinsam mit anderen Blumen wie Rosen, Lilien, Chrysanthemen, Schnittorchideen oder Amaryllis, die in wunderschönen Bouquets arrangiert werden.

Um möglichst lange Freude an der Calla zu haben, sollten ein paar Pflegetipps beachtet werden. Damit der weiche Stiel der Calla nicht aufweicht und glitschig wird, sollte das Wasser in der Vase nur wenige Zentimeter hoch sein. Zudem ist es empfehlenswert, den Stielen täglich mit einem scharfen Messer einen kurzen schrägen Anschnitt zu geben und regelmäßig für frisches Wasser in der Vase zu sorgen.

Weitere Informationen zur Calla gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Chrysantheme goes Fashion – Michael Michalsky holt die Chrysantheme auf den Catwalk

Posted on 14. July 2015 by blumenbuero

Lights off, Spot on! Die Chrysantheme schafft den Sprung auf den Catwalk des international bekannten Designers Michael Michalsky. Die vielseitige Blume wird in die neue Couture Kollektion ATELIER MICHALSKY integriert und ziert die Köpfe von acht Models nebst spektakulären Rauminszenierungen.

Es ist Fashion Week in Berlin und eine ganze Stadt widmet sich nur noch einem Thema: Mode. ATELIER MICHALSKY stellt seine neueste Kollektion unter das Motto „Die Mode ist tot“ und präsentiert Couture als radikalen Gegenentwurf zur gängigen Alltagsmode. Niemand Geringeres als die edle Chrysantheme hat eine Starrolle in diesen stilistischen Visionen aus hochwertigen Stoffen mit lokaler Handwerkskunst und thront auf den Häuptern der Models. Das visionäre Design, die stilvolle Funktionalität und luxuriöse Materialien wie floral bestickter Wollstoff passen hervorragend zu den filigranen Blüten der Chrysantheme. Auf dem Laufsteg schmücken puristisch weiße Chrysanthemen zwei Hüte von Fiona Bennett, die zur Damenkollektion kombiniert werden. Sechs männliche Models tragen zudem spielerische Kränze aus der Blütenschönheit am Hinterkopf.

Der atemberaubende erste Eindruck für die exklusiv geladenen Gäste ist eine 36 Quadratmeter große Chrysanthemenwiese, die den Catwalk eröffnet. Die vom Designer Michael Michalsky favorisierte Art sticht dabei hervor: „Die Spider-Chrysantheme ist etwas Besonderes, verrückt und ausgefallen“. Und so übernimmt sie die Hauptrolle in dem Blütenmeer, aus welchem sich eine zwei Meter große Schneiderpuppe erhebt. Diese ist, wie vier ihrer kleineren Pendants, über und über mit Chrysanthemen bestückt und bildet den Rahmen für die floralen Hutkreationen.

Die Hüte sind das Highlight der Chrysanthemen-Präsentation, denn die floralen Stickereien werden mit Chrysanthemen-Blüten ergänzt. „Echte Blumen sind viel beeindruckender, das hat schon mein Chrysanthemen-Skull 2012 gezeigt“, so Michalsky. Der Designer ist ein wahrer Fan der Chrysantheme: „Durch die Arbeit mit dieser Blume habe ich erfahren, wie viele Arten es gibt und dass die Chrysantheme auch ein fast avantgardistisches Aussehen haben kann.“ Die Integration von echten Blumen in die neue Couture Kollektion ATELIER MICHALSKY ist naheliegend, denn ihre Vergänglichkeit spiegelt das Motto wieder. Wenn Michael Michalsky seine eigene Blume kreieren könnte, wäre es „eine dunkel-lilafarbige, fast schwarze Spider-Chrysantheme mit filigranen Blütenblättern“ – antwortet er, ohne zu überlegen. Zu seiner neuen Kollektion sagt er, dass die heutige Zeit eine Mode braucht, die die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur transportiert.

Weitere Informationen zur Chrysantheme gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Weitere Information zu MICHALSKY: www.michalsky.com und www.michalsky.tv.
Bildnachweis: MICHALSKY

Beliebte Kletterpflanze im Trend „Unexpected Wild“ – Die Passionsblume: Terrassenpflanze des Jahres

Posted on 8. July 2015 by blumenbuero

Außergewöhnliche Blühkraft und ein unbändiges Klettertalent machen die Passionsblume zur „Terrassenpflanze des Jahres“. Die Schönheit mit den symmetrischen Blüten hat sich einen Namen als Ranke gemacht und begeistert auf der Terrasse und im Garten bis in den Herbst hinein.

Die aktuellen Gartentrends waren die Grundlage, auf welcher Pflanzenfreude.de gemeinsam mit einer Jury aus grünen Experten die „Terrassenpflanze des Jahres“ gekürt hat. Auf den Gewinner von 2014, das Wandelröschen, folgt die Passionsblume, die mit einer Höhe von mehreren Metern das Draußen-Wohnzimmer mit ihren exklusiven Blüten bereichert. Die Farben der über 500 Passiflora-Arten sind dabei breit gefächert und variieren von Grün und Weiß über Rosa und Pink bis hin zu klassischem Violett.

Die Kletterleidenschaft der Passionsblume passt ausgezeichnet zum robusten und natürlichen Aussehen von „Unexpected Wild“, einem der Trends 2015. Die authentische Schönheit der Pflanzen steht bei der wilden Gartengestaltung im Vordergrund und wird mit Materialien wie Holz, Stein oder Terrakotta kombiniert. So findet sich die Passionsblume diesen Sommer besonders gerne in Beton- oder Terrakottatöpfen wieder. Gelungene Kombinationspartner im natürlich wilden Look sind Hortensien oder Petunien, die in Meerestönen von Urlaub in der Natur träumen lassen. Ziergräser sorgen hier und da für einen Akzent.

Passend zum Dschungelfeeling von „Unexpected Wild“ ist die Heimat der Passionsblume Mittel- und Südamerika. Dadurch ist sie an warmes Klima gewöhnt und bevorzugt einen Standort mit viel Licht und Wärme. Eine Terrasse die nach Süden ausgerichtet ist, ist ein passendes Plätzchen und ganz nach dem Geschmack der Passionsblume. Eine Eingewöhnungsphase für die Sonnenstrahlen benötigt sie aber dennoch, denn wenn ihr zu Beginn der Saison die Sonne in der Mittagshitze stundenlang auf die Blätter scheint, können diese einen Sonnenbrand bekommen und fallen ab. Die nachwachsenden Blätter sind aber dann gegen die UV-Strahlen gut geschützt und können sich an der Sonne erfreuen.

Wer gern die Wärme genießt, sollte viel Flüssigkeit zu sich nehmen – so auch die Passionsblume. Sie benötigt viel Wasser, speziell in der Wachstumsphase sollte das Substrat immer leicht feucht sein. Wichtig ist nur, dass das überschüssige Wasser abgegossen wird. Um Staunässe zu vermeiden, ist es empfehlenswert, einen tiefen Untersetzer zu verwenden und diesen nach jedem Gießgang auszuleeren. Ein Universal- oder Blühpflanzendünger sollte der Passionsblume einmal pro Woche verabreicht werden, damit sie sich richtig wohlfühlt und ihre auffälligen und außergewöhnlichen Blüten lange blühen.


Fact-Sheet: Die atemberaubende Passionsblume

Namensherkunft

Der Name der Passionsblume ist religiös bedingt, denn in ihren Blüten erkannten christliche Einwanderer in Südamerika Symbole der Passion Christi. Die zehn Blütenblätter sollten die Apostel ohne Judas und Petrus symbolisieren, die Nebenkrone stand für die Dornenkrone, während Staubblätter und Griffel Wunden und Kreuznägel zeigen sollten. Entsprechend wurde der Name „Passiflora incarnata“, lateinisch für die Fleischgewordene, gewählt.

Pflegetipps

Ort: Am liebsten wächst die Passionsblume bei viel Sonnenlicht draußen im Garten, Südterrassen sind daher optimal.

Temperatur: Die Passionsblume mag es möglichst warm. Sobald es fröstelt, sollte sie ihr Winterquartier beziehen.

Wassergabe: Das Substrat der Passionsblume sollte im Sommer stets feucht gehalten werden. Achtung vor Staunässe: Überwässerung schadet den Wurzeln der Passionsblume.

Düngung: Einmal pro Woche sollte der Passionsblume ein Universal- oder Blühpflanzendünger verabreicht werden.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Passionsblume und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf Facebook oder in unserer Datenbank „Gartenglück“.

Abdruck honorarfrei mit Angabe der Bildquelle „Pflanzenfreude.de“, Beleg erbeten.

„Unexpected Wild“ mit der Chrysantheme – Chrysanthemen im wilden Leder-Look

Posted on 2. July 2015 by blumenbuero

Die Chrysantheme ist ein Allround-Talent und für ihre leuchtenden Farbakzente bei vielen beliebt. Ob Zuhause, im Büro oder als Geschenk: Die Chrysantheme verzaubert jedes Umfeld mit ihrer Wandelbarkeit. In dieser Saison tritt sie im Leder-Outfit besonders imposant auf.

Die Chrysantheme ist aufgrund ihres warmen und wilden Charakters ein schöner Anblick in vielen Wohnzimmern, denn sie setzt in jedem Strauß außergewöhnliche Akzente und trägt so zu einer angenehmen Raumatmosphäre bei. Die Wildform der Chrysantheme hat gelbe Blüten, doch dank moderner Züchtung ist diese Blume mittlerweile in einer breiten Farbpalette erhältlich. Die Auswahl ist damit groß, neben dem einfarbigen Klassiker in Gelb beeindruckt sie auch in strahlendem Weiß, intensivem Rosa und Violett sowie in warmen Farbtönen wie Bronzerot und Abendsonne-Orange. Auch die mehrfarbigen Sorten der Chrysantheme ziehen schnell Blicke auf sich, denn besonders die Übergänge von Rot nach Gelb zaubern ein warmes Sommerfeeling in jeden Raum. Zudem sind mittlerweile eine Vielzahl an Formen im Handel verfügbar, wie zum Beispiel Spray-, Deko- oder Santini-Chrysanthemen. Die Wandelbarkeit der Chrysantheme ist ihre wahre Stärke. Ob im Büro, zum sommerlichen Abendessen oder als warmherziges Geschenk zur Sommerparty, die Chrysantheme ist ein gern gesehener Gast bei verschiedensten Anlässen.

In dieser Saison passt die Chrysantheme hervorragend zum Stil „Unexpected Wild“. Der Trend steht für einen naturnahen Auftritt der Blume und eignet sich ideal für ein rustikales Umfeld. Im locker gebundenen Strauß mit wilden Malven, stacheligem Mannstreu und ausladenden Waldreben leuchtet die Chrysantheme in spätsommerlichen Orangetönen. Dank ihrer Vielseitigkeit passt sie aber auch in eine Kombination mit Bartnelken, Bärenklau, Schwertlilien, Hortensien, Lorbeer und Geweihfarn. Das gewisse Extra an Naturverbundenheit ist eine Inszenierung in einer „Ledervase“. Dazu wird eine Glasvase nonchalant mit alten Ledergürteln ummantelt, die locker übereinander liegen. Diese Interpretation der Chrysantheme beeindruckt ihre Betrachter und verleitet zum Nachmachen.

Damit die Freude an der Chrysantheme im „Wild-Look“ möglichst lang anhält, sollten einige Tipps beachtet werden. Bevor der Strauß in einer sauberen Vase mit frischem, zimmerwarmen Wasser arrangiert wird, sollten die unteren Blätter entfernt werden, so dass diese nicht im Wasser faulen. Empfehlenswert ist, die Stiele alle zwei bis drei Tage mit einem scharfen Messer schräg anzuschneiden und dem Wasser etwas Schnittblumennahrung hinzuzufügen. So versorgt erfreut der Chrysanthemenstrauß an einem sonnigen und durchzugsfreien Standort bis zu zwei Wochen seine Betrachter.

Viele Tipps, Tricks und weitere Informationen zur Chrysantheme gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Die Hortensie im eleganten Garten – Es grünt so grün, wenn Hortensien blühen

Posted on 1. July 2015 by blumenbuero

Flirrend grün und herrlich frisch ist der Farbton „Chartreuse“ und auch die elegante Gartenhortensie erstrahlt in diesem monochromen Grün. Ihr glamouröses Ansehen verleiht jedem Sommergarten stilvoll ein elegant luxuriösen Flair.

Mit ihrem klassischen Antlitz repräsentiert die Gartenhortensie grün blühend den Outdoor Trend „Eco Deluxe“ und trifft zugleich auch den Lieblingsfarbton für die diesjährige Draußen-Saison: Chartreuse. Voluminös, edel und gleichzeitig filigran mit ihren kleinen Blüten, die sich zu ihrer typisch großen Dolde formen, fügt sich die Gartenhortensie in das Bild des Draußen-Wohnzimmers. Mit natürlichen Materialien wie Beton, Metall oder Keramik eingefasst und mit metallischen Farben und Goldtönen unterstrichen ist die Inszenierung eines Gartens im „Eco Deluxe“ Trend gelungen.

Hortensien gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. In Deutschland wurden sie als Gartenpflanze allerdings erst in den 1960er Jahren bekannt. Es gibt neben den unterschiedlichen Farben, wie Rosa, Blau oder Weiß, auch ungefähr 90 verschiedene Arten der Hortensie, die sich leicht durch ihre Wuchsform unterscheiden lassen. Eine wenig anspruchsvolle und doch sehr elegante Art der Gartenhortensie ist die „Rispenhortensie“. Mit ihren fliederartigen Blüten, zum Beispiel in Chartreuse, wächst sie auf fast jedem Boden, ob sauer oder neutral. Auch die Lage ist für ihre prächtige Entfaltung ab Juli nicht so entscheidend, denn die Rispenhortensie toleriert pralle Sonne bis Halbschatten. Ganz dunkel mag sie es allerdings nicht. Im Vergleich zu anderen Hortensienarten ist die Rispenhortensie weniger durstig und bevorzugt einen eher trockenen Boden. Die Rispenhortensie ist zumeist winterhart und kommt ohne besonderen Schutz im nächsten Jahr wieder. Auch die Tellerhortensie gibt es blühend in Chartreuse, sie stellt allerdings etwas mehr Ansprüche an den eher fortgeschrittenen Gärtner.

Wenn eine Gartenhortensie ein Jahr nicht blüht oder nur wenige Blüten ausbildet im Vergleich zu Vorjahren, dann liegt das nicht an der falschen Pflege oder einem falschen Beschnitt, sondern dann sind zumeist die Blütenknospen erfroren. Die meisten Hortensien-Arten bilden ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr aus und wenn die ersten milden Temperaturen einsetzen, treiben sie aus. Da insbesondere die Anfangsmonate der Sommerzeit noch sehr wechselhaft sein können, sind auch Nachtfröste nicht ausgeschlossen. Damit die Triebe der Hortensie nicht erfrieren, sollte die Pflanze mit einem Vlies oder einer anderen schützenden Abdeckung versehen werden. In Vorbereitung auf ein weiteres Jahr in voller Blüte sollten bei allen frühblühenden Hortensienarten nur abgestorbene oder erfrorene Triebe geschnitten werden. Spätblühende Hortensien-Arten vertragen einen stärkeren Rückschnitt.

Fact-Sheet: Hortensie

Namensherkunft
Der lateinische Name der Hortensie, „Hydrangea“ bedeutet „Wassertank“ und bezieht sich auf den außergewöhnlich hohen Wasserbedarf der Pflanze. Die Herkunft des alltagssprachlichen Begriffs „Hortensie“ ist ungeklärt Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass der Franzose Philibert Commerson, welcher den Namen „Hortensie“ erstmals verwendet hat, sie nach Hortense, der Tochter des Fürsten von Nassau, benannte. Mit dem Fürsten war er vor der Benennung von einer botanischen Expedition zurückgekehrt.

Pflegetipps

Ort: Die Hortensie bevorzugt einen Standort im Halbschatten, doch die meisten Arten vertragen auch ein sonniges Plätzchen.

Temperatur: Zwar mögen es Hortensien auch mal etwas kühler, aber sobald der Frost eintritt, sollten sie mithilfe eines Gartenvlieses davor geschützt werden.

Wassergabe: Hortensien brauchen sehr viel Wasser, reagieren jedoch auch empfindlich auf Staunässe.

Düngung: Zwischen Mai und Juli sollte die Düngung mit einem speziellen Hortensien-Dünger erfolgen. Geeignet ist aber auch Azaleen- oder Rhododendron-Dünger.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Hortensie und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de, auf Facebook und in der Datenbank „Gartenglück“.

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