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Archiv für September, 2015


Ein Feuerwerk aus Blüten und Blättern mit der Begonie – Begonie ist Zimmerpflanze des Monats Oktober

Posted on 30. September 2015 by blumenbuero

Der Herbst wird mit der Pflanze des Monats Oktober zu einem wahren Feuerwerk aus Blüten und Blättern. Während die klassische Begonie mit brillanten Blütenfarben begeistert, besticht ihre Schwester, die Blattbegonie, durch ihr einzigartiges gemustertes Blattwerk. So geht der Sommer in der Wohnung in die Verlängerung!

Die Begonie ist Pflanze des Monats OktoberDie Zimmerpflanze des Monats Oktober hat mit über 1.000 Arten und Hybriden viel Verwandtschaft, die alle Teile der großen Familie der Schiefblattgewächse sind. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts fand die Begonie mit dem französischen Botaniker Charles Plumier ihren Weg nach Europa, der sie im Auftrag von König Ludwig XIV. entdeckte. Ihr Gattungsname ehrt dabei Michael Bégo, Marineoffizier und Reisegefährte des Botanikers. Die stilvollen Pflanzen stammen ursprünglich aus den Regenwäldern Asiens, Afrikas und Amerikas; die Blattbegonie ist dagegen in Indien beheimatet.

Als wahres Blühtalent begeistert die klassische Begonie als Zimmerpflanze das ganze Jahr über mit einer erstaunlichen Form- und Farbvielfalt. Weiß, Gelb, Orange, Rot, Rosa oder Lachsfarben – die leuchtenden Blüten der Begonie sorgen in jedem Ton für fröhliche Farbtupfer im ganzen Haus. Sie wachsen in meist krautiger oder kompakter Form und überraschen mit ihrem drolligen Blattwerk, das Rosetten um die Blütenstängel herum bildet. Im perfekten Zusammenspiel mit der Blattbegonie, die ihre imposanten und auffällig gemusterten Blätter in Grün-Weiß-Lila-Mixen präsentiert, werden die Begonien-Schwestern zum wunderschönen Hingucker und werten jede Wohngestaltung gekonnt auf.

Die Begonie ist Pflanze des Monats OktoberSo vornehm die Begonie auch erscheint, sie ist recht pflegeleicht. Als lichthungrige Zimmerpflanze bevorzugt sie einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, darum sind Nord- oder Ost-Fenster ideal. Bei mäßigen Zimmertemperaturen von 16 bis 20 Grad Celsius fühlt sie sich besonders wohl. Heizungsluft macht ihr im Winter etwas zu schaffen, daher sollte stets für eine hohe Luftfeuchtigkeitgesorgt werden. Regelmäßiges Wässern und Düngen ist ebenfalls Pflicht: Zwei- bis dreimal pro Woche freut sich die liebliche Pflanze über einen erfrischenden Schluck Wasser; gedüngt wird idealerweise wöchentlich. Verblühtes und beschädigte Blätter sollten stets entfernt werden. Das sieht nicht nur hübscher aus, sondern fördert auch neue Blüten- und Blätterbildung.

Begonie ist Zimmerpflanze des Monats Oktober

Fact-Sheet: Die geliebte Begonie

Namensherkunft

Der Gattungsname „Begonia“ ehrt Michael Bégo, Marineoffizier und Reisegefährte des französischen Botanikers Charles Plumier, der die schöne Pflanze entdeckte. Aufgrund ihrer imposanten und prächtigen Blätter wird die Blattbegonie, mit botanischen Namen „Begonia Rex“, umgangssprachlich auch „Königsbegonie“ genannt.

Besonderheit der Pflanze

Ob Weiß, Gelb, Rot, Rosa oder sogar Pastellfarben, ob gefüllte oder ungefüllte Blüten, die Begonie begeistert mit einer schier unendlichen Form- und Farbvielfalt. Ihre meist krautige oder kompakte Form macht sie zur perfekten Topfpflanze und bei guter Pflege erfreut sie ihren Besitzer das ganze Jahr über mit unwiderstehlichen Blüten. Nicht weniger beeindruckender präsentiert sich die Blattbegonie mit ihrem auffällig gemusterten Blattwerk.

Pflegetipps

Ort: Die Begonie bevorzugt einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Im Winter sollte einen Platz direkt über der Heizung vermieden werden, da die trockene Luft ihr schaden könnte.

Temperatur: Mäßige Zimmertemperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius sind für die Begonie ideal. Für ein gutes Wachstum sollte auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Luftbefeuchter sorgen dabei für Abhilfe.

Wassergabe: Zwei- bis dreimal pro Woche freut sich die Begonie über einen erfrischenden Schluck Wasser. Zwischen den Wassergaben sollte die oberste Erdschicht stets antrocknen, um nasse Füße und somit Überwässerung zu vermeiden.

Düngung: Gedüngt wird idealerweise wöchentlich.

Angebot im Handel

Begonien sind fast ganzjährig von Februar bis Ende Oktober im Fachhandel erhältlich.

Farbrausch im Topf aus Fahrradschläuchen

Die Begonie ist Pflanze des Monats OktoberIm Oktober zieht mit der strahlenden Begonie ein regelrechtes Farbfeuerwerk in die Wohnung. Passend zum Upcycling-Trend wird die Pflanze des Monats mit einem selbst gemachten Topf aus Fahrradschläuchen modern in Szene gesetzt. Selber machen auch für Anfänger: Das Do-it-yourself-Projekt ist in wenigen Minuten kinderleicht zu realisieren und benötigt nur wenig Material. In zwei Schritten wird so aus einem gewöhnlichen Begonien-Topf ein reizendes Accessoire im Industrial-Chic, welches das Farbspiel der grünen Bewohner intensiviert.

Für den Fahrradschlauchtopf werden folgende Materialien benötigt:

  • Eine Begonie im Topf
  • Ein Fahrradschlauch
  • Eine Schere
  • Schwarzes Klebeband

Die Anfertigung des Fahrradschlauchtopfs gelingt wie folgt:

Schritt 1Die Begonie ist Pflanze des Monats Oktober

Im ersten Schritt wird der Fahrradschlauch der Länge nach mit der Schere halbiert. So lässt sich das zähe Gummi besser verarbeiten. Das Ventil sollte ebenfalls abgeschnitten werden.

Schritt 2Die Begonie ist Pflanze des Monats Oktober

Der Fahrradschlauch wird nun mit etwas Klebeband am obersten Rand des Topfes befestigt und um den Topf gewickelt bis dieser komplett bedeckt ist. Das Ende des Schlauches wird einfach in eine der vorherigen Bahnen gesteckt. Fertig ist der Topf im Industrial-Look!

Weitere Informationen und Pflegetipps zum Bogenhanf und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de und Facebook.

“High-Line” Gardening trifft auf inszenierte Natürlichkeit – “Trending in the Garden”: Experten im Interview

Posted on 29. September 2015 by blumenbuero

Bei der Design-Entwicklung des eigenen Outdoor-Domizils sind Look und Auswahl der Pflanzen essentiell. Doch bei so vielen Variationsmöglichkeiten mit Pflanzen, Formen und Farben fällt die Auswahl für die Alltagsoase oft schwer. Pflanzenfreude.de hat Trend-Experten um Inspiration für eine moderne Gestaltung des Gartens gebeten.

Die „High Line“ ist ein 2,33 Kilometer langer Garten, der aus einer stillgelegten Hochbahnstrecke in Manhattan, New York, entstanden ist. Zuerst hat sich die Natur ihren Platz zurückerobert und Zierpflanzen wuchsen wild über die alten Schienen und Bauten. Später haben Architekten diese Natürlichkeit adaptiert und Pflanzen gezielt ergänzt. Irina Graewe, Interior Stylistin aus Hamburg, beschreibt ihre Eindrücke von diesem besonderen Garten so: „Ich bin fasziniert davon, wie die Architekten es geschafft haben, eine lässige Symbiose aus dem Alten, Bestehenden, wie den Schienen, und der neuen Architektur, den Pflanzen und Objekten wie Bänken zu schaffen.“ Im eigenen Garten kann eine Kombination aus Alt und Neu zum Beispiel mit Outdoor-Möbeln inszeniert werden, die einfach der Natur zur Integration bereitgestellt werden. Ergänzt um eine weitere Reiseerfahrung aus Australien ist der Gartentrend von Frau Graewe komplett. Eine Kombination aus Farnen – groß, klein, grob, fein und gerne artenreich. So finden Geweihfarn, Hirschzungenfarn, Milzfarn und Rippenfarn durchmischt gepflanzt einen Platz in ihrem Trend-Garten, aufgelockert durch hängende Tillandsien. Auch Nutzpflanzen dürfen in diesem Mix mit Vintage-Objekten und gradlinige modernen Elementen nicht fehlen.

Für Gärtner, die ihren Garten in vollen Zügen genießen wollen aber wenig Zeit haben, ist diese durchaus pragmatische Trend-Empfehlung genau das Richtige. „Inszenierte Natürlichkeit“ titelt der Trend, bei welchem Pflanzen in einem mediterranen Stil mit vielen Gräsern kombiniert werden. Pfingstrose, Rittersporn, Iris und Dahlie sind bei Lena Albers-Priester, Redakteurin beim Magazin „Schöner Wohnen“, die Protagonisten. Die Regie wird an die Natur übergeben, die auch gern die Möbel im Outdoor-Domizil zu Vintage-Objekten verwittern darf. Ihre Inspiration zieht die Gartenexpertin aus der Liebe zu Pflanzen und sagt: „Nicht jede Pflanze wächst an jedem Ort und so sollte sich der eigene Trendgarten immer an den individuellen Gegebenheiten orientieren.“

Ein wiederkehrender, nicht weniger angesagte Trend, der den Abschied von den warmen Sommertagen erleichtert, ist der Indian Summer. Mit warmen Farben und Pflanzen, die den kühleren Temperaturen trotzen und mit viel Farbe Heiterkeit in den Garten zaubern, ist auch der Herbst prädestiniert als Draußen-Saison. Besenheide, Lorbeer, Scheinbeere und Schneerose machen aus dem herbstlichen Garten eine farbenfrohe Oase.

Alle Informationen zu „Trending in the Garden“ finden Sie hier: Pflanzenfreude.de/Trending-in-the-Garden. Weitere Informationen und Pflegetipps zum echten Lorbeer und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Das gesamte Bild- und Textmaterial zu “Trending in the Garden” finden Sie unter folgendem Downloadlink: http://bit.ly/Trending-in-the-Garden-Herbst
Bilder verschiedener Gartenpflanzen im Herbst finden Sie hier: http://bit.ly/Garten_Herbst2015

„Unexpected Wild“: Alstroemerien verzaubern den Indoor-Bereich – Die Alstroemerie erstrahlt in herbstlicher Atmosphäre

Posted on 23. September 2015 by blumenbuero

Mit der Alstroemerie lassen sich die schönsten Seiten des Herbsts ins Haus holen. Wenn draußen die Blätter in den tollsten Farben schillern und drinnen Couch und Tee kuschelige Gemütlichkeit versprechen, schaffen die leuchtenden Blüten der auch als Inkalilie bekannten Schnittblume mit Leichtigkeit eine Verbindung zur goldleuchtenden Natur. Gleichzeitig beeindrucken die grasgrünen Blätter der Alstroemerie mit einer 180-Grad-Drehung, da sie ihre Unterseite immer dem Licht entgegen strecken.

Die exotische Alstroemerie wächst in den kühlen Inka-Bergregionen in Chile, Brasilien und Peru, wo sie im 18. Jahrhundert von dem schwedischen Forscher und Namensgeber Clas Alstroemer entdeckt wurde. An jedem ihrer Stiele formen sich sechs bis acht Blüten in Weiß, Gelb, Rot, Orange, Violett oder Rosa. Die sechs Blütenblätter der Alstroemerie stehen für Verständnis, Humor, Geduld, Mitgefühl, Tatkraft und Respekt, so dass die symbolträchtige Blume gern als Zeichen einer langanhaltenden Freundschaft gesehen wird. Das macht die Alstroemerie zu einem perfekten Geschenk, um eine enge Freundschaft zu pflegen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Strauß aus roséfarbenen Alstroemerien, grün-roséfarbenen Anthurien, Schleierkraut und Hypericum-Beeren? Der Mix aus zarten Blüten und robustem Beiwerk erinnert an Wald- und Wiesenblumen und ist damit die lässige Alternative zu rundgebundenen Blumensträußen.

Als Kontrast zur üppigen Blütenpracht der Alstroemerien bietet sich im Herbst zudem ein faszinierendes „Unexpected Wild“-Arrangement mit getrockneten Blättern an. Dazu wird eine bunte Auswahl von Alstroemerien, Anthurien und Kängurublumen in verschiedene kleine Bunde verteilt und in Steckmoos gesetzt. Die unteren Stiele der Schnittblumen-Gruppierungen werden daraufhin mit den bräunlichen Blättern umwickelt. Dicht an dicht gestellt ergibt sich ein runder Blätterwald, der mit etwas Bast stabilisiert werden kann. So lässt sich der Herbst floral genießen!

Die Freude über die florale Design-Idee ist sowohl bei Strauß als auch Arrangement langlebig, denn Alstroemerien halten bei guter Pflege bis zu zwei Wochen. Nach dem Kauf sollten sie zunächst noch in der Verpackung ins Wasser gestellt werden, um sich gut vollsaugen zu können. Danach wird der Stiel schräg angeschnitten und die unteren Blätter entfernt, damit diese nicht ins Wasser hängen. In einer sauberen Vase mit frischem, 20 bis 25 Grad Celsius warmen Wasser fühlen sich die Inkalilien besonders wohl. Ihre Vase sollte allerdings besser nicht in der Sonne oder in Nähe eines Heizkörpers stehen, das wirkt sich negativ auf die Blühkraft aus. Das Entfernen verwelkter Blüten hingegen hat einen positiven Effekt: dann erfreuen Alstroemerien besonders lang.

DIY: Blumige Hängekonstruktion mit Alstroemerien

Alstroemerien-Raumtrenner für den Herbst

Wenn es im Herbst draußen regnet und stürmt, ist nichts schöner als ein bunter Muntermacher in der Wohnung. Mit dem Alstroemerien-Raumtrenner kommt Farbe ins Heim und gute Laune gleich mit dazu. In nur wenigen Schritten wird der Raumtrenner mit seinen Herbstblumen zum Mittelpunkt des ganzen Raumes.

Dafür werden folgende Materialien benötigt:

            • Metallgitter
            • 8 Steine
            • Sackleinen
            • Sisalband
            • Reagenzgläser
            • Schere
            • Cuttermesser
            • Viele bunte Alstroemerien

Die Anfertigung des Alstroemerien-Raumtrenners gelingt wie folgt:

Schritt 1

Zunächst wird das Metallgitter aus dem Baumarkt an der Decke montiert. Helle Steine werden am unteren Ende befestigt und sorgen dafür, dass der zukünftige Raumtrenner auch bei Durchzug senkrecht hängen bleibt.

Schritt 2

Zunächst wird das Sackleinen mit dem Cuttermesser in kleinere, rechteckige Stücke geschnitten. Die rechteckigen Leinentücher werden daraufhin eng um die Reagenzgläser gewickelt.

Schritt 3

Schon kann die Dekoration des Metallgitters beginnen! Mithilfe des Sisalbands werden die Reagenzgläser zweimal horizontal an dem Gitter befestigt und dann vorsichtig mit Wasser befüllt. Nun können die frisch beschnittenen Alstroemerien in ihr neues Zuhause ziehen – ein Blumenstiel pro Reagenzglas ist optimal. Fertig ist der farbenfrohe Raumtrenner!

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Alstroemerie und anderen Schnittblumen gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

„Unexpected Wild“: Die herbstliche Jahreszeit rustikal gestalten – Chrysanthemenstäuße für ein stimmungsvolles Herbst-Feeling

Posted on 18. September 2015 by blumenbuero

In der Herbstsaison runden wild gebundene Blumensträuße die raue Atmosphäre ab. Freistehende Arrangements mit verschiedensten Chrysanthemensorten und festem Zweigwerk liegen dabei voll im Trend. Durch die Einbindung aromatischer Kräuter wie Rosmarin und Salbei gelingt ein florales Ensemble, das die Sinne berührt.

Die Chrysantheme im Leder-Look

Räume mit wildem Flair sind an den Trend „Unexpected Wild“ angelehnt. Raue und größtenteils naturbelassene Materialien wie Beton, Stein, Leder und Holz dominieren bei diesem Einrichtungsstil und vermitteln dabei ein industrielles Ambiente. Um dem Raum das gewisse Extra an Wärme und Gemütlichkeit zu geben, sind Chrysanthemen in warmen Farbtönen eine gute Wahl. Wohl kaum eine Blume ist so leicht einzubinden, denn die Chrysantheme ist wandlungsfähig und dank moderner Züchtung in den verschiedensten Formen und Farben im Handel erhältlich. Die Auswahl der Sorten und des entsprechenden Beiwerks sind dabei entscheidend. „Natur pur“ hält Einzug in die eigenen vier Wände.

Für diesen wilden Strauß werden Chrysanthemensorten wie „Anastasia Dark Lime“, „Alero Cream“ und „Santini Zanardi“ verwendet. Kombiniert mit duftenden Kräutern wie Rosmarin und Salbei sorgen diese für ein angenehmes Dufterlebnis. Bei dem Bouquet dominieren natürliche Farbtöne wie Beige, Braun und Grün, die sich im Interieur widerspiegeln. Zum weiteren Vergnügen fürs Auge trägt die asymmetrische Form des eng gebundenen Straußes bei. Durch die Fixierung mit einem Ledergürtel bekommt das Gesamtbild einen außergewöhnlichen Touch. Die starken Stiele dieser floralen Auswahl erlauben zudem, dass der Strauß ohne weitere Stütze steht, passenderweise arrangiert in einer Betonschale mit unterschiedlichen Steinen.

Um möglichst lange Freude an dem wilden Chrysanthemen-Strauß zu haben, sollten die Stiele zunächst mit einem scharfen Messer vorsichtig um ein paar Zentimeter gekürzt werden. Da das Wasser nur entsprechend der Schalenhöhe gefüllt werden kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Schale stets aufgefüllt wird. So gut versorgt hält der Chrysanthemenstrauß bis zu zwei Wochen.

Viele Tipps, Tricks und weitere Informationen zur Chrysantheme gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Aromatische Gartenpflanze ohne Allüren – Glänzend grünes Flair mit dem echten Lorbeer

Posted on 16. September 2015 by blumenbuero

Im wahrsten Sinne die Lorbeeren ernten und das ganz unkompliziert aus dem eigenen Garten. Ob im Kübel oder Beet, der echte Lorbeer ist ein absoluter Star mit gutem Geschmack. Denn auch wenn die Blätter an sich nicht genießbar sind, so geben sie köstliche ätherische Öle ab, die gutes Essen besonders verfeinern.

Die Lorbeerpflanze im natürlichen LookDer echte Lorbeer ist uns bestens aus der Küche bekannt – gepflanzt im Garten hat er aber auch einiges zu bieten. Nicht nur besticht er mit seinen immergrünen glänzenden Blättern, auch strahlen weiße Blüten an seinen Zweigen, aus denen im Herbst blauschwarz schimmernde Beeren entstehen. Seinen Ursprung findet der Lorbeer in Vorderasien, von dort hat er sich über den Mittelmeerraum und den pazifischen Nordwesten der USA ausgebreitet. Diese Herkunft gibt der Pflanze Mittelmeer-Charme, der sich über den aromatischen Geruch und den klassischen Anblick auf den gesamten Garten überträgt. Gut gepflegt kann der Südländer, mit lateinischem Namen Laurus nobilis, als Baum oder Strauch bis zu 18 Meter hoch werden und mit einer Lebenserwartung von bis zu 100 Jahren ist er ein wirklich beständiger Gast im mediterranen Outdoor-Glück.

Als Kranz gebunden hat der echte Lorbeer in der Geschichte große Bedeutung und lange Tradition. Er gilt als Symbol des Friedens, aber auch als Auszeichnung für Sieg und Erfolg. Seine runde Form steht für Vollkommenheit, das immergrüne Erscheinungsbild des Lorbeerstrauches oder Baumes für Beständigkeit und Unsterblichkeit. Der wohl bekannteste Träger ist Julius Cäsar, dessen Haupt bereits 44 vor Christus von einem Lorbeerkranz gekrönt wurden. Der Lorbeer ist aber schon sehr viel älter, so wurden in Bodenschichten vor mehr als fünf Millionen Jahren bereits Reste seiner Vorfahren gefunden.

Einen grünen Daumen braucht der Lorbeer-Gärtner nicht, denn sowohl im Topf als auch im Beet ist die Pflanze pflegeleicht. Der Standort sollte anWeiße Lorbeeren einem sonnigen Platz oder im Halbschatten gewählt werden und die Wassergabe gerade in trockenen Zeiten sehr regelmäßig erfolgen. Im Mai und Juni freut sich der Lorbeer zusätzlich über etwas Pflanzennahrung. Gepflanzt im Topf werden idealerweise Hydrokulturkörner verwendet oder ein Gefäß mit einem Loch im Boden, damit das überschüssige Gießwasser leicht abfließen kann. Ursprünglich ist der Lorbeer mildes Klima gewohnt. Hierzulande überlebt er daher ausgepflanzt den Winter nur in milden Regionen wie dem Rheinland oder am Bodensee. In kühleren Breiten fühlt er sich im Topf mit einem warmen Schutz deutlich wohler. Besser noch ist einen Platz im Haus zum Überwintern. Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr den Garten erwärmen, kann der Lorbeer aber wieder raus.

Weitere Informationen und Pflegetipps zum echten Lorbeer und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Weiteres Bild- und Textmaterial finden Sie in der Datenbank „Gartenglück“ unter blumenbuero.newsroom.eu/gartenglueck.

„Unexpected Wild“: Die Lisianthus wild inszeniert – Eine amerikanische Wüstenschönheit zieht ein

Posted on 8. September 2015 by blumenbuero

Im Herbst rückt zu Hause die Gemütlichkeit in den Mittelpunkt und saisonale Blumenarrangements tragen ungemein dazu bei. Besonders beeindruckt die Lisianthus, die im selbststehenden Strauß in Hellrosa oder violetten Farbtönen jeden Wohnraum aufwertet. Auch in kleinen Holzkisten stilvoll inszeniert sorgt die Blume für ein angenehmes „Unexpected Wild“-Feeling in den eigenen vier Wänden.

Rosa Bouquet mit LisianthusIn ihrem Ursprungsland wächst die Lisianthus in den engen Flussbetten der Wüste sowie in der Prärie, weshalb sie auch als „Prärieenzian“ bezeichnet wird. Sie ist in den U.S.-Staaten Texas, Nebraska, Nevada und Colorado heimisch, wo die zarte Wüstenblume auch exotische Namen wie „Texas Bluebell“ oder „Lira de San Pedro“ trägt. Dank japanischen Züchtern, die um 1930 mit dem Prärieenzian Kreuzungen durchführten, entstand die Lisianthus, die wir hierzulande kennen. Bei der Farbauswahl lässt die Lisianthus kaum Wünsche offen, denn sie strahlt in sanftem Weiß, Gelb sowie Rosa, aber auch in intensiven Rot- oder Orangetönen und sogar tiefem Blau und Violett. Auch mehrfarbige Blütenblätter mit feinen Nuancen beim Farbübergang sind im Handel erhältlich. Trotz ihrer rauen Herkunft und dem gewohnt heißen Umfeld sind die Blüten des Enziangewächses herrlich zart und fein. Sie ähneln in der Form sowohl Rosen als auch Tulpen, weshalb die Blume in unseren Breiten auch als „Tulpenrose“ oder „Tulpenenzian“ bekannt ist.

Traumhafter Lisianthus in violettBei der Gestaltung von Sträußen gibt es mit der edlen Lisianthus viele Möglichkeiten. Stets holt die feine Wüstenblume die Sonne ins Haus, wenn draußen bereits die Blätter fallen. Für einen ganz natürlichen Effekt sorgen Lisianthus in hellrosafarbenen Tönen in Kombination mit Thymian und weißen Wachsblumen, die wild gebunden in einem breiten Glasgefäß arrangiert werden. Der Clou dieses Straußes besteht darin, dass dieser durch das enge Binden der Blumen auch ohne Vasenwand von selbst steht. Eine Holzschale unter dem Vasenboden unterstreicht dabei den natürlichen Auftritt und passt hervorragend zum Stil „Unexpected Wild“, bei dem das Interieur robust, natürlich und zugleich alltagsfreundlich gestaltet ist.

Für ein weiteres Highlight im gleichen Stil sorgen tief violette Lisianthus, die in kleinen Holzkisten arrangiert werden. Dazu werden mehrere dieser Kisten nebeneinander gestellt und darin die Stiele von Lisianthus, Panicum, Hypericum und Bromelie in feuchtes Steckmoos gesetzt. So kann mit der zarten Blume ein starker Look kreiert werden.

Damit die Freude an der Lisianthus besonders lange hält, sollten ein paar Tipps beachtet werden. Zuerst sollten die Stiele schräg mit einem scharfen Messer angeschnitten und überschüssige Blätter entfernt werden, so dass diese später nicht ins Wasser tauchen. Nun die Lisianthus in eine saubere Vase mit frischem Wasser geben und diese regelmäßig wieder auffüllen. Die Lisianthus benötigt viel Wasser, denn über die feinen Blüten verdunstet viel Flüssigkeit. Daher sollte kein Standort in der Sonne oder in die Nähe anderer Wärmequellen gewählt werden. Zudem sollte die Lisianthus nicht in den Durchzug oder neben eine Obstschale gestellt werden. So gut versorgt hält die Blume durchaus mehr als eine Woche.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Alstroemerie und anderen Schnittblumen gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Die Besenheide –Immergrün im Herbstgarten: Schöne Zierde und nützlicher Strauch

Posted on 3. September 2015 by blumenbuero

Charakteristisch prägt der farbenfrohe Herbstbote das typische Bild von Heidelandschaften. Und auch im heimischen Garten ist die Besenheide getopft oder gepflanzt im Beet eine wahre Schönheit, die das Draußen-Wohnzimmer in der Herbstsonne farbenfroh erstrahlen lässt.

Das frische Grün der Gräser passt gut zur BesenheideDie Besenheide ist ein freudiger Farbtupfer im herbstlichen Garten. Der immergrüne Zwergstrauch wird maximal einen Meter hoch und seine violetten und rosafarbigen Blüten leuchten vom Spätsommer bis in den Herbst. Die optische Beschaffenheit des auch Erika genannten Strauchs ist prägend für seine natürliche Heimat, die Heidelandschaften. Die Pflanze, die mit lateinischem Namen Calluna vulgaris heißt, mag sonnige bis halbschattige Standorte und bevorzugt trockenen oder wechselfeuchten Boden. In der Natur ist sie daher nicht nur auf Heiden zu finden, sondern auch in Mooren, auf Dünen und in lichten Wäldern. Am weitesten verbreitet sind diese in Mittel- und Nordeuropa.

Als Zierpflanze ist die Calluna in etwa 10.000 Sorten mit unterschiedlichsten Blütezeiten und Färbungen der Blätter und Blüten kultiviert. Eine ganz besondere Art unter ihnen ist die Knospenheide. Bis in den Winter hinein trägt sie eine große Anzahl geschlossener Knospen, die den Eindruck erwecken, dass die Pflanze auch im Winter blüht. So ist das Heidegewächs, welches im Durchschnitt 10 bis 15 Jahre alt wird, eine beständige Begrünung im Garten. In ihrer natürlichen Form kann die Besenheide sogar bis zu 40 Jahre alt werden.

Auch Bienen mögen die Besenheide sehrDie Besenheide hat viele erwähnenswerte Eigenschaften, so ist sie nicht nur für das Auge ein Genuss. Der aus ihr gewonnene Heidehonig lässt Geschmacksknospen von Jung und Alt erfreuen. Daher hat die Besenheide auch in der Imkerei eine wichtige Rolle als Bienenweide eingenommen. Von ihr können die fleißigen Sammler Nektar gewinnen, der 24 Prozent Zucker enthält. Jede einzelne Blüte des Strauchs trägt mit der täglichen Produktion von 0,12 mg Zucker zu einer reichlichen Ernte bei. Auch Schmetterlinge und ihre Raupen laben sich gerne an der Besenheide. Als Futterpflanze versorgt sie zahlreiche, mitunter gefährdete Arten und trägt so zur Erhaltung der Schmetterlingsvielfalt bei. Die Besenheide ist eine dankbare Pflanze im Garten, die auch, wenn andere Pflanzen bereits keine Leuchtkraft mehr haben, das Draußen-Wohnzimmer mit Farbe erfüllt.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Besenheide und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Weiteres Bild- und Textmaterial finden Sie in der Datenbank „Gartenglück“.

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