Die Gartenhortensie feiert ihren farbenfrohen Frühlings-Auftakt

Die Tage werden länger, die Nächte wärmer. Der Frühling kommt zurück und damit auch die Farbenpracht der Gartenhortensie. Sobald die Gefahr des Nachtfrosts vorüber ist, kann sie bedenkenlos in das heimische Beet eingepflanzt werden. Von zartem Rosa, über Grün, bis hin zu Blau, Grün oder Weiß, belebt sie jeden Garten und sorgt für die nötige Frische.

Der Boden bestimmt die Farbe 

Besitzer einer blauen Hortensie können stolz darauf sein. Hinter der Färbung steckt nämlich viel Wissen rund um die Kultivierung. Blaue Hortensien brauchen einen Boden mit ganz bestimmten Eigenschaften. Stichwort: pH-Wert! Liegt der pH-Wert des Bodens über 4,5 – geht er also von saurem in neutrales Milieu – wird aus Blau langsam Rosa. Vice versa klappt das aber genauso. Hortensien in Rosatönen können durch die Zugabe von eher saurem Dünger, zum Beispiel Rinderdung-Pellets, Aluminiumsalze sowie Kalialaun, blau gefärbt werden. Aus einer Hortensie kann also je nach Belieben ein Farbchamäleon geschaffen werden. Was den richtigen Platz angeht, ist die Gartenhortensie nicht wählerisch. In jedem Außenbereich, von Gärten, schmalen Beeten am Haus entlang bis Kübeln auf der Terrasse, fühlt sich sie sich wohl. Lediglich die pralle Sonne sollte gemieden werden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich die Blätter und Blüten braun färben. Finden sich nur noch Plätze mit hoher Sonneneinstrahlung, sollte entsprechend gewässert werden – mindestens zweimal täglich. An schattigeren Plätzen genügt eine einmalige Wassergabe. 

Kontraste wagen: Die Hortensie kombiniert mit industriellen Elementen

Mit ein wenig Mut zu minimalistisch schicken Umhüllung im industriellen Look verzaubert die Hortensie und erzeugt ein perfekt abgestimmtes Kontrastspiel im Garten. Die unzähligen, feinen Blüten der Hortensie wecken schon die Assoziation mit Zahnrädern, wie aus einer Kunstmanufaktur, die filigran ineinander greifen. Der industrielle Charme ist daher das perfekte Match für die Gartenhortensie. Metall-, oder dunkle Tontöpfe als schlichter Begleiter der Pflanzen- und Blütenschönheit, setzen ein Zeichen für die Ästhetik des Non-Perfekten und bringen einen überraschend schönen Twist in den Garten. Da die Hortensie selbst, in all ihren Farben und mit ihren pompösen Blütendolden, verspielt und ausgefallen wirkt, kann das Drumherum ruhig im minimalistischen Stil gehalten werden. Wird diese stilvolle Kombination in dem Fall auch noch als Hängeelement im Garten platziert, gibt das die formvollendete Abrundung im Gartenbild. Ein Garten mit diesen Ideen aufgepeppt, ist eine Einladung an den Frühling und wärmere Tage, die bei solch einer Kulisse auch sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

Zusätzliche Informationen und Pflegetipps gibt es auf Pflanzenfreude.de oder unter http://www.facebook.com/diepflanzenfreude.