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Star auf dem Sommerbalkon: Das Comeback der Fuchsie – Zauberhafter Blütenschmuck mit Tradition

Posted on 8. July 2014 by blumenbuero

Klassisch-elegant und mit einem Hauch verführerischer Exotik präsentiert sich die Fuchsie. Sie ist aufgrund ihrer typischen Blüten in Lüsterform der unverkennbare Star auf dem Sommerbalkon. Unkompliziert in der Pflege verzaubert sie im Handumdrehen das Draußen-Wohnzimmer in einen stilvollen Ort der Erholung.

Mit über 100 Arten und unzähligen Sorten sind Fuchsien eine artenreiche Gattung in der Familie der Nachtkerzengewächse. Die anmutige Schönheit stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika sowie Neuseeland. Ihre Entdeckung wird dem französischen Botaniker Charles Plumier zugeschrieben, der die Pflanze während einer Expedition um 1690 in Mexiko fand. Mit der Namensgebung „Fuchsie“ ehrte Plumier den bayrischen Botaniker Leonhart Fuchs. Doch schon kurz nach der Expedition geriet die elegante Exotin wieder in Vergessenheit. Erst ihre Neuentdeckung Mitte des 19. Jahrhunderts durch den englischen Botaniker James Lye und ihren Einzug in die Gärten des englischen Adels machte die Fuchsie zu einer der populärsten Kübelpflanzen weltweit.

Von Mai bis Oktober präsentiert die Fuchsie zahlreiche Blüten, die an kleine Lüster erinnern. Sie entspringen meist paarweise aus den Blattachseln und schaukeln an dünnen, hängenden, zwei bis acht Zentimeter langen Stielen. Weiß, Rosa, Rot oder Violett, das Farbspektrum der unverkennbaren Blüten ist vielfältig. Dabei bildet die Farbe der Kelchblätter oftmals einen hübschen Kontrast zur restlichen Blumenkrone. Ob buschige Sträucher, hängende Ampelpflanzen oder Hochstämmchen, Fuchsien sind abwechslungsreiche Balkonbewohner und nehmen je nach Sorte die unterschiedlichsten Formen an. Für Blumenampeln eignet sich zum Beispiel die hängende Sorte der Fuchsie bestens. Ihre zweifarbigen Blüten zeigen sich schon im frühen Frühling und blühen unermüdlich bis in den Herbst hinein.

Trotz ihres tropischen Ursprungs fühlen sich Fuchsien im Halbschatten am wohlsten. Je nach Sorte gedeihen sie jedoch auch an einem sonnigen Standort. Dabei gilt die Regel: Fuchsien in kräftigen Farben können sonniger stehen als solche in hellen Farben. In Töpfen kultiviert, favorisiert die hübsche Exotin eine hochwertige vorgedüngte Blumenerde. Diese kann durch einen Zusatz von Sand etwas gestreckt werden, um ihre Durchlässigkeit zu sichern. Fuchsien stammen aus regenreichen Gebieten und haben einen hohen Wasserbedarf. Vor allem an heißen Tagen sollte die Pflanze ausgiebig gewässert werden. Abflusslöcher im Topfboden verhindern dabei Staunässe. Vor jeder Wassergabe sollte die oberste Erdschicht allerdings angetrocknet sein.

Fuchsien sind hungrige Pflanzen und benötigen viele Nährstoffe. Sie sollten einmal wöchentlich mit Flüssigdünger im Gießwasser versorgt werden. Diese Nährstoffzugabe ist vor allem während ihrer Wachstums- und Blütephase wichtig. Verblühte Pflanzenteile sollten möglichst schnell entfernt werden, um Platz für neue Triebe zu schaffen. Im späten Herbst, vor dem ersten Winterfrost, sollten Fuchsien in einen dunklen, fünf bis zehn Grad Celsius kühlen Raum zur Überwinterung gestellt werden. Ab März können die Pflanzen wieder hell platziert werden, was ihr Wachstum neu antreibt. Im April, nach dem letzten Frost, dürfen sie wieder auf den Balkon.

Die Kalanchoë im Oriental Style belebt den Außenbereich – Tausend und eine Kalanchoë im Draußen-Wohnzimmer

Posted on 7. July 2014 by blumenbuero
Mit der vielfältigen Kalanchoë wird es diesen Sommer orientalisch: Die beeindruckenden Farbspiele der Kalanchoë verwandeln den Außenbereich kombiniert mit silbernen Accessoires, ornamentalen Prints und leichten Stoffen in eine Oase aus Tausendundeine Nacht. Die blühende Zimmerpflanze verbringt die warmen Monate gerne im Freien und lässt sich auch von Temperaturschwankungen oder Trockenphasen nicht unterkriegen.

Die Kalanchoë besticht sowohl draußen als auch drinnen mit ihren unzähligen farbenprächtigen Blüten. Als aus Asien und Afrika stammende Exotin bevorzugt sie warme und sonnige Standorte und fühlt sich ab Juli auf Balkon und Terrasse am wohlsten.
In dieser Draußen-Saison wird die Kalanchoë im angesagten Oriental Style inszeniert, einem Mix aus asiatischen Dekorationen und indischer Lebensfreude. Die leuchtend orange-, rot- und gelbblühenden Sorten der Kalanchoë erinnern an die Farbwelten des Morgenlands, darauf abgestimmte Pflanzgefäße mit Ornamenten und geometrischen Mustern greifen den Orient-Look auf. Auch die Einrichtung und Dekoration des übrigen Außenbereichs darf sich gern an der Vision des fernen Ostens orientieren: Silberkannen und -tabletts, bunt gemusterte Sitzkissen und leichte Seidentücher schaffen eine orientalisch angehauchte Wohlfühlatmosphäre. Für größere Gärten bieten Hängematten ein besonderes Gefühl der Entspannung. Eine etwas zurückhaltendere Variante des orientalischen Stils ist die Gestaltung in Erdtönen anstelle von knalligen Farben. Kalanchoë-Pflanzen mit Blüten in Rosa oder Weiß sind die passenden Begleiter für die Lightversion der fernöstlichen Dekoration und setzen farbliche Akzente, ohne aufdringlich zu sein.
Wie es sich für eine Exotin gehört, sind heiße Hochsommertage im Juli und August die reinste Freude für die Kalanchoë. Als wasserspeichernde Sukkulente ist sie zudem ausgesprochen pflegeleicht, sparsame Wassergaben sowie monatliche Düngung reichen aus, um sie bis zu acht Woche am Stück erblühen zu lassen. Selbst ihre verwelkten Blüten müssen nicht abgepflückt werden, sie fallen von selbst ab und die Kalanchoë lässt einfach neue Blüten nachwachsen.

Üppig blühende Hängepflanze für Balkon und Terrasse – Die Scaevola ist der rankende Star in Blumenampeln

Posted on 16. June 2014 by blumenbuero

Dank ihrer andauernden Blühfreudigkeit, ihrer intensiven Farbe und ihren langen, hängenden Trieben ist die Scaevola, auch Blaue Fächerblume genannt, ein gern gesehener Gast auf Balkonien. Kaum zu glauben, dass die anmutige Pflanze erst seit 25 Jahren in Deutschland zu finden ist. Seither schlängelt sie sich jedoch immer weiter die Beliebtheitsskala hinauf.

Die Blaue Fächerblume ist in Europa eine relative Neuheit, denn sie fand erst im Jahr 1989 den Weg in die deutschen Gärten. Ursprünglich in Australien und Tasmanien beheimatet, erfreut sich die robuste Pflanze hierzulande inzwischen großer Beliebtheit. Dies hat sie vor allem ihrer anmutigen Erscheinung und Blühfreudigkeit zu verdanken. Ihr botanischer Name lautet „Scaevola aemula“ und leitet sich vom griechischen Wort „scaevus“ für „linkshändig“ ab, da ihre Blüte Betrachter an eine geöffnete Hand erinnert. Auch ihren deutschen Namen „Fächerblume“ verdankt sie ihrer besonderen Blütenform, die einem zierlichen Fächer ähnelt.

Von Mai bis zum ersten Frost begeistert die immergrüne und mehrjährige Scaevola mit einer andauernden Blüte in leuchtendem Blau-Violett. Die krautige Pflanze erreicht zwar nur eine Höhe von knapp zwanzig Zentimeter, bildet aber über einen Meter lange hängende Triebe, die übersäht sind mit zierlichen Blüten. Aufgrund ihrer außerordentlich wuchsfreudigen Triebe eignet sich die Fächerblume besonders gut für Blumenampeln, Hanging Baskets, Balkonkästen oder zur Unterpflanzung von höheren Kübelpflanzen. Kombiniert mit Männertreu oder Margeriten zaubert die Blaue Fächerblume im Handumdrehen ein ländliches Urlaubsgefühl auf den heimischen Balkon. Mit roten Geranien sorgt sie dagegen für ein aufregendes Farbspiel und umwerfende Blütenmasse. Die erholsame Atmosphäre auf Balkonien kann dabei ganz und gar genossen werden, denn die Scaevola ist ein äußerst pflegeleichtes und selbstreinigendes Blühwunder: Verblühtes wirft sie einfach selber ab.

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Scaevola besonders wohl. An dunkleren Standorten hingegen bleibt die Pflanze kleiner und bildet weniger Blüten. Mit Beginn ihrer Blütezeit in Mai sind Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich und können auf Balkon und Terrasse Platz nehmen. Die Erde der Scaevola sollte stets feucht gehalten, Staunässe jedoch vermieden werden. Durch Abflusslöcher im Boden des Blumentopfs sowie etwas Kies oder Sand, der in die Erde gemischt wird, kann dies verhindert werden. Zum Gießen wird Regenwasser empfohlen, da die Pflanze etwas empfindlich auf kalkhaltiges Wasser reagiert. Zweiwöchentliche Düngergaben geben der Scaevola die nötige Kraft während ihrer Blühphase.

Um die Pflanze in Form zu halten, können störende Triebe jederzeit mit der Schere entfernt werden. Nach der ersten Blütephase, wenn die Anzahl der Blüten allmählich zurückgeht, ist ein starker Rückschnitt um gut die Hälfte der Pflanzengröße ratsam. Dies führt zu neuen Trieben und zur Bildung neuer Blüten. Die Blaue Fächerblume verträgt Frost nicht sonderlich gut. Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollte die Pflanze daher ihr Winterquartier an einem hellen und mindestens zehn Grad warmen Ort im Haus beziehen.

Afrikanische Korbblütlerin punktet mit sommerlicher Blütenpracht – Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“

Posted on 10. June 2014 by blumenbuero

Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“. Von einer fünfköpfigen Jury wurde die schöne Margeriten-Schwester zur populärsten Topfpflanzen der diesjährigen Draußen-Saison gewählt. Besonders durch sein modernes, vielfältiges Äußeres und seine Robustheit konnte das Kapkörbchen die Jury einstimmig überzeugen.

Das Kapkörbchen ist mit seinen leuchtenden Blüten in markantem Violett und dem metallischen Blütenknöpfchen der Mittelpunkt in den Balkonkästen. Die Schwester der Margerite ist dabei sehr robust und zeigt im Sommer unermüdlich seine Blüten. Diese Favoritenrolle bestätigt auch die Jury der diesjährigen Wahl zum „Gartenblüher des Jahres“. Der afrikanische Gartenblüher setzte sich gegen insgesamt 25 Balkon- und Terrassenpflanzen durch.

Neben Klassikern wie Petunie und Geranie sowie trendigen Balkon-Neuheiten wie Bougainvillea und Veilchenbaum konnte sich das Kapkörbchen als das Must-Have für Balkon- und Terrasse behaupten. Hilke Segbers, Geschäftsführerin des dpa-Themendienstes begründet ihre Wahl mit den wunderschönen Farbspielen, die die Kapkörbchen-Blüte zu bieten hat sowie ihrer andauernden Blütenpracht bis in den Herbst hinein.

Auch Heiner Esser, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, sieht das Kapkörbchen an der Spitze des Topfpflanzen-Rankings der diesjährigen Draußen-Saison: „Das Kapkörbchen ist ein echter Sonnenanbeter, weil es auch bei längeren Hitzeperioden unermüdlich mit seiner großen, zwei-farbigen Blütenpracht begeistert. Besonders in vielfältiger Kombination mit Balkonklassikern sticht das Kapkörbchen einfach hervor.“ Diese Meinung teilt auch Josef Terfrüchte, Geschäftsführer der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner, der in seiner Entscheidung vor allem die Eigenschaft des Kapkörbchens, im Handumdrehen Balkon und Terrasse zu beleben, hervorhebt.

Manfred Hoffmann, Kreativ-Direktor des Fachverbandes der deutschen Floristen und Nadine Lechner vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner schließen sich dieser Entscheidung an, ergänzen aber, dass gerade Männertreu und die Bleiwurz aufgrund ihrer ungewöhnlichen blauen Blütenfarbe zu ihren persönlichen Favoriten gehören: „Die Bleiwurz ist etwas Besonderes, ihre wasserblauen Blüten sind ein Wunder von Mutter Natur, außerdem strahlt diese Pflanze einfach mediterranes-südländisches Flair aus – wunderbar!“

Wie viele Gartenblüher ist auch das Kapkörbchen kälteempfindlich und sollte erst nach dem letzten Nachtfrost, bei etwa 15 Grad Celsius auf Balkon oder Terrasse platziert werden.

Dementsprechend sollte es dann auch bei beginnendem Frost Ende Oktober an einem hellen und mild temperierten Ort überwintern. Das Substrat darf beim Kapkörbchen nie vollständig austrocknen, daher ist eine regelmäßige Bewässerung unabdingbar. Das Kapkörbchen ist zudem ein echter Wetterfrosch im Topf, droht Regen schließt es seine strahlenden Blüten und öffnet diese erst wieder bei strahlendem Sonnenschein.

Pflegeleichte Blühwunder für halbschattige Balkone – Edler Klassiker für das Draußen-Wohnzimmer: Die Begonie

Posted on 5. June 2014 by blumenbuero

Begonien sind seit Jahren die blühenden Klassiker auf Balkonen und im Garten – oftmals sind sie gerade deswegen nicht die erste Wahl von Hobby-Gärtnern. Doch in den eleganten Gartenblühern steckt mehr als erwartet: Begonien sind wahre Blühtalente und überraschen mit einer erstaunlichen Form- und Farbenvielfalt. Dabei sind Begonien äußerst pflegeleicht und verwandeln auch dunklere Bereiche des Draußen-Wohnzimmers in eine glänzende Blütenoase.

Mit etwa 1.000 Arten und Hybriden gehört die Begonie zu den artenreichsten Pflanzengattungen. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie vom französischen Botaniker Charles Plumier, der im Auftrag des französischen Königs Ludwig XIV. reiste, entdeckt und aus Südamerika nach Europa eingeführt. Der Gattungsname ehrt dabei Michel Bégon, Marineoffizier und Reisegefährte Plumiers.

Dank ihrer erstaunlichen Form- und Farbenvielfalt entwickelte sich die Begonie in Europa schnell zu einem der populärsten Gartenblüher. Es ist kaum zu glauben, welche Farbpracht sich in nur wenigen Wochen aus den unscheinbaren braunen Knollen der Pflanze entwickelt. Hängend oder kompakt nach oben wachsend, die Blüten einfach oder gefüllt, Begonien begeistern in vielerlei Statur. Die zahlreichen Farbschattierungen von Weiß über Gelb, Rosa und Rot bis hin zu Orange oder Lachsfarben runden ihre bezaubernde Erscheinung ab. Obwohl Begonien, je nach Sorte, nur etwa zwanzig bis vierzig Zentimeter hoch werden, sind sie durch ihre Blütenpracht kaum zu übersehen und machen sowohl in Balkonkästen, Blumenkübeln als auch in Ampeln eine gute Figur.

Als typische Balkonbegonie gilt die Knollenbegonie „Begonia tuberhybrida“, die schon im Frühsommer mit fröhlichen Farbtupfern beeindruckt. Einen äußerst attraktiven Blütenschmuck bieteb die Hängebegonien. Vom zeitigen Frühjahr bis zum Frost schmücken sie unermüdlich Hängetöpfe und hohe Gefäße mit spektakulären orange-roten Blütentrieben. Als absolute Dauerblüherin gilt die Sorte „Begonia pendula“ die beispielsweise mit weißen Blüten und rosafarbenem Schimmer den Balkon in einen romantischen Rückzugsort verwandelt. Auch Eisbegonien wie „Begonia semperflorens“ sind mit ihren zahlreichen weißen, roséfarbenen oder roten Blüten gern gesehene Gäste im Draußen-Wohnzimmer, denn die äußerst widerstandsfähigen Sorten blühen unermüdlich von Sommer bis in den späten Herbst hinein.

So vornehm die Begonie auch erscheint, so pflegeleicht und anspruchslos ist sie. Dank ihrer Vorliebe für schattige Lagen eignet sich die reizende Pflanze vor allem für weniger sonnenverwöhnte Nord- und West-Balkone. Aufgrund ihres tropischen Ursprungs benötigen Begonien jedoch regelmäßig und reichlich Wasser – Staunässe sollte dabei vermieden werden. Eine Drainageschicht im Topf ist daher Pflicht. Beim Gießen sollte darauf geachtet werden, dass nur die Erde gegossen wird und Blüten oder Blätter nicht nass werden, da diese sonst schnell faulen. Kurzfristige Trockenperioden überstehen Begonien in der Regel auch problemlos, denn in ihren fleischigen und glänzenden Blättern speichern sie Wasser.

Während der Blütezeit freuen sich Begonien alle zwei Wochen über eine Extraportion Dünger im Gießwasser, um genügend Kraft für das Blütenfeuerwerk zu schöpfen. Verwelkte Blüten sollten regelmäßig abgezupft werden, da sich sonst Pilze darauf ansiedeln. Hobby-Gärtner, die Begonien im nächsten Jahr wieder zur Blüte bringen möchten, sollten die Knollen im Herbst wieder ausgraben, Stängel und Blätter entfernen und sie über den Winter an einem trockenen Ort lagern. Im zeitigen Frühjahr, wenn der Frost vorbei ist, werden die Knollen wieder etwa fünf Zentimeter tief in den Blumentopf gelegt und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt.

Nostalgisch und romantisch: Die vielseitige Dahlie verzaubert jeden Balkon

Posted on 22. August 2013 by blumenbuero

Die Dahlie ist die „Grande Dame“ unter den Zwiebelblühern. Sie besticht mit prächtigen Blüten, deren Farbspektrum von Weiß über Gelb, Orange oder Rot bis hin zu Rosa reicht, einfarbig oder mit fantastischen Farbverläufen. Gerade viele historische Sorten begeistern mit abgepuderten Pfirsich- und Gelbtönen oder sogar bronzefarbenen Varianten. Damit sind sie die ideale Besetzung für eine nostalgisch-romantische Balkonbepflanzung.

Die Dahlie erfreut sich schon lange einer großen Beliebtheit: Nach ihrer Einführung in Europa im 19. Jahrhundert wurde die Dahlie zum absoluten Must-Have, so war etwa der Impressionist Claude Monet ein großer Dahlien-Liebhaber und bewunderte die schöne Zwiebelblume noch vor seinen berühmten Seerosen. Kein Wunder also, dass sich die blühfreudige Schönheit ausgezeichnet für eine Balkonbepflanzung im nostalgischen Stil eignet. Hierfür wählt man am besten einen bunten Mix verschiedener Dahliensorten, die in Farbe und Form variieren. Auffällige Sorten wie Schmuck- oder Kaktusdahlien in romantischen Sorbet-Tönen verwandeln den Balkon in ein romantisches Refugium.

Da Dahlien sich auch hervorragend für die Vase eignen, kann man mit einem einfachen Trick die Dekoration noch eindrucksvoller gestalten: Einfach einzelne Dahlienblüten abschneiden und in kleinen Glasgefäßen vom Flohmarkt auf dem Balkon verteilen. Besonders gut machen sich Mignon-Dahlien wie die mehrfarbige „Murillo“, aber auch auffällige großblühende Sorten in Pastelltönen eignen sich hervorragend als Tischschmuck.

Um eine lange Blüte auch in der Vase zu garantieren, schneiden Sie die Dahlien immer früh morgens oder am Abend. Bevor man die üppigen Schönheiten in die Vase stellt, sollte man die Blumen ungefähr zwei Stunden bis unter den Blütenstand in kaltes Wasser legen.

Viele Tipps und Tricks und weitere Informationen zu Zwiebelblühern findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und www.facebook.com/wasblumenmachen.

Wir ziehen aus! Blühende Zimmerpflanzen zur Sommerfrische auf Balkon und Terrasse – Krönung für Balkonien: Kalanchoë & Cyclame in Weiß

Posted on 16. July 2013 by blumenbuero

Betulia, Alpenveilchen, Kalanchoe und Calla in hellen FarbtönenFrischer Wind für Balkon und Terrasse: Mit den bekannten Zimmerpflanzen Kalanchoë und Alpenveilchen wird das Draußen-Wohnzimmer im Handumdrehen zur blühenden Oase. Bis in den Herbst hinein sorgen die pflegeleichten Pflanzen für entspannte Stunden auf Balkonien. Vor allem mit rein weißen Blüten in Kombination mit frischen, grünen oder eleganten, grauen Accessoires kommen die Blühpflanzen in dieser Saison ganz groß raus.

Die Farbe Weiß steht nach der klassischen Farblehre für Reinheit, Licht und Vollkommenheit – kein Wunder also, dass Weiß in Farbe und Form als essentieller Bestandteil im Interieur-Design gilt. Auch die florale Gestaltung mit Weiß blühenden Topfpflanzen erscheint stets edel, luftig und zeitlos wohnlich. Besonders frisch kommen üppig blühende Zimmerpflanzen wie die Kalanchoë oder das Alpenveilchen in reinem Weiß daher. Diese versprühen ihren Charme jedoch nicht nur auf Anrichte, Fensterbank oder Wohnzimmertisch – in dieser Saison krönen Kalanchoë und Cyclame mit ihrem Antlitz auch den Balkon und die Terrasse.

Kalanchoe in der NahaufnahmeSehr harmonisch und beruhigend wirkt ein Arrangement von weißen Kalanchoën und Cyclamen mit Grün. Der Ursprung des Wortes Grün geht auf den Begriff „ghro“ zurück, was so viel wie „Wachstum“ bedeutet und sofort mit Natur und Leben in Verbindung gebracht wird. Die Wiederholung der Blattfarbe in Übertöpfen, Tischdecken, Geschirr und anderen Accessoires auf dem Gartentisch unterstreicht also nur konsequent die Symbolik der unberührten und erfrischenden Natürlichkeit.

Ein Design-Evergreen ist die Kombination von Weiß mit Grau, denn diese Farbgestaltung strahlt Ausgeglichenheit und Ruhe aus, ohne dabei monoton zu wirken. Wichtig für den gekonnten Look: Das gediegene Grau sollte im Hintergrund auf Töpfen, Tischen und Wänden wirken und so den weißen Blüten einen gebührenden Auftritt ermöglichen. Hochwertige, geometrische Pflanzenkübel aus Beton oder gebürstetem Stahl im Kontrast zu den zarten Pflanzen betonen den modernen Stil.

Das Blütenwunder Kalanchoë ist ursprünglich in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens beheimatet und damit prädestiniert, bei sommerlichen Temperaturen ab Juli einen Umzug von drinnen nach draußen zu wagen. Als wasserspeichernde Sukkulente ist die Kalanchoë zudem sehr pflegeleicht, gelegentliche Wassergaben und monatliche Düngung reichen aus, um bis zu acht Wochen in Folge für kontinuierliches Blütenwachstum zu sorgen.

Schneeweiße Alpenveilchen im HerbstPerfekter Partner im Draußen-Wohnzimmer ist ab August das schöne Alpenveilchen. Denn sind die klassischen Sommerpflanzen verblüht, glänzt die Cyclame mit der robusten Kalanchoë bis in den Herbst um die Wette. Allerdings bevorzugt das Alpenveilchen einen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, damit die Knolle – das Kraftzentrum der mediterranen Blühpflanze – nicht überhitzt. Idealerweise wird die „Drinnen und draußen“-Pflanze auch langsam auf den Auszug in den Außenbereich vorbereitet. Die Topferde der Cyclame sollte im Sommer stets feucht gehalten und monatlich gedüngt werden. Weitere Informationen und Pflegetipps zu den „Überraschend draußen“-Pflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de oder unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Wenig Platz, viel Sommerfeeling: Die passenden Zwiebelblüher für kleine Balkone

Posted on 10. July 2013 by blumenbuero

Mit Lilie, Calla und Gladiole kommen kleine Balkone und Terrassen ganz groß raus. Der Grund ist so simpel wie genial: Hochwachsende Zwiebelblüher brauchen wenig Platz und tauchen den Balkon im Handumdrehen in ein farbenfrohes Blütenmeer. Damit steht dem Wohlfühl-Sommer auf dem eigenen Balkon nichts mehr im Weg.

Wer den Sommer nicht allein auf seinem Balkon verbringen will, findet in Zwiebelblühern die idealen Begleiter für warme Sonnentage. Farbenfroh versüßt ein schillerndes Blütenmeer so den Lieblingsplatz in der schönsten Zeit des Jahres.

Wer neben der Sonnenliege nur wenig Platz auf seinem Balkon hat, dem seien vor allem hochwachsende Zwiebelblüher wie Calla, Gladiole und Lilie empfohlen. Wer es exotisch mag, der kann auf die Ananasblume oder auch die Schmucklilie zurückgreifen. Alle diese Schönheiten sind mit einer Wuchshöhe von 60 bis 120 Zentimetern sehr hoch und verzaubern in Windeseile karge Balkone in kleine Wohlfühloasen.

Ein weiterer Clou: Lilie, Calla, Gladiole & Co. sind ausgesprochen pflegeleicht. Alle lieben die Sonne, begnügen sich aber auch mit halbschattigen Plätzen und solange sie genug Wasser bekommen, strahlen sie mit der Sonne um die Wette. Wie bei allen Zwiebelblumen gilt auch hier: Staunässe vermeiden! Zuviel Wasser schadet der Zwiebel.

Und noch etwas: Gerade hochwachsende Pflanzen leiden auf ungeschützten Balkonen bei Wind ein wenig. Um das Abknicken bei ungünstiger Witterung zu verhindern, helfen Stützstäbe, z.B. aus Bambus.

Mit diesen Tipps werden auch aus kleinen Balkonen mit ein paar Handgriffen und bezaubernden Zwiebelblühern echte Hingucker, auf denen man es sich richtig gut gehen lassen kann.

Viele Tipps und Tricks und weitere Informationen zu Zwiebelblühern findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und facebook.com/wasblumenmachen.

Überraschend draußen: Zimmerpflanzen zur Sommerfrische auf Balkon und Terrasse – Starlet Betulia – Debüt der kleinen Begonien-Schwester

Posted on 3. June 2013 by blumenbuero

Als Nachkomme einer der berühmtesten Zierpflanzen wurde der Betulia das Talent für farbintensive und wirkungsvolle Blüten regelrecht in die Wiege gelegt. Ob in Weiß, Rosa oder Rot – sie ist in jeder Variante ein Hingucker. Den Sommer verbringt die pflegeleichte Zimmerpflanze vorzugsweise an einem halbschattigen Plätzchen auf Balkon oder Terrasse.

Die Betulia ist die bezaubernde kleine Schwester der Begonie. Als Schiefblattgewächs kommt sie aus gutem Hause und tritt mit einer umwerfenden Blütenpracht in die Fußstapfen ihrer prominenten Verwandtschaft. Zudem ist sie ein abenteuerlustiger Typ: Statt nur als Zimmerpflanze zu gedeihen, wechselt sie von Juni bis September liebend gerne in das sommerliche Wohnzimmer auf Balkon oder Terrasse.

Mit ihren leuchtenden Blüten in strahlendem Weiß, zartem Rosa oder kräftigem Rot stellt die Betulia nahezu jede Pflanze in den Schatten. Je nachdem welche Farbe und welcher Topf gewählt wird, kann die Pflanze eine romantisch-liebliche Ausstrahlung haben oder auch gradlinig und sehr stylisch wirken. Ob pastellfarbene Körbe, puristische Töpfe oder schlichte Hängetaschen aus festem Stoff – wie ein richtiges Starlet, weiß sie sich zu jedem Anlass von ihrer besten Seite zu zeigen.

Michel Bégon entdeckte die ersten Begonien 1690 auf der Insel Santo Domingo, die heutzutage besser als Dominikanische Republik bekannt ist. Durch stetige Kultivierung der blühenden Schönheit als Zierpflanze entstand dann die Betulia. Pflanzenliebhaber schätzen das Blütenwunder neben ihrer Optik auch für ihre unkomplizierte Art. Ganz ohne Allüren wechselt die Betulia sogar mehrmals im Jahr den Standort.

Während der Draußen-Saison gedeiht die Betulia am besten an einem windgeschützten, halbschattigen Ort. Die Topferde sollte durch ein bis zwei Wassergaben pro Woche ausreichend feucht gehalten werden. In der Blütezeit ist die wöchentliche Zufuhr von Dünger sehr willkommen. Das Entfernen verwelkter Blüten verlängert die Blütezeit der Betulia deutlich. Ausführliche Pflegetipps und Tricks gibt es unter www.pflanzenfreude.de und auf Facebook unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Überraschend draußen: Zimmerpflanzen zur Sommerfrische auf Balkon und Terrasse – Top(f)model: Zauberhafte Calla sorgt für edles Balkondesign

Posted on 9. April 2013 by blumenbuero

Ab Mitte Mai wagt die Zimmerpflanze Calla den Sprung an die frische Luft. Ob auf dem Gartentisch oder in mehreren Töpfen auf der ganzen Terrasse verteilt – durch ihren exquisiten Look garantiert diese Pflanze royales Flair und bringt durch ihre natürliche Schönheit jeden Außenbereich zum Strahlen.

Allein ihr Name klingt wie ein königlicher Titel und diesem macht die Calla mit ihrer imposanten Erscheinung alle Ehre. Auf jedem grünen Trieb der Pflanze thront eine einzelne Blüte, die ihren Kolben hinter einem fließend geschwungenen Hochblatt verbirgt. Mit dieser eleganten Statur und der großen Farbvielfalt ihrer Blüten von Gelb über Rot bis hin zu tiefem Violett adelt sie jeden Wohnbereich.

Überraschend draußen: Als Topfpflanze kommt das Charisma der schönen Südafrikanerin dauerhaft im Haus und in den Sommermonaten sogar auf Balkon und Terrasse zur Geltung. Von Mai bis Juli kann die Blütenqueen ihre Indoorresidenz verlassen und den Sommerpalast beziehen. Dort eignet sie sich ideal als einzelnes Deko-Highlight auf dem Tisch. Ein massiver Tontopf sieht nicht nur schön aus, er sorgt dafür, dass die in die Höhe wachsende Pflanze bei Wind und Wetter sicher steht. Die Calla kann auch zum Design-Leitmotiv für den ganzen Außenbereich werden. Für eine einheitliche Design-Wirkung gilt, entweder zieren mehrere Calla-Arten in verschiedene Farben ähnliche Töpfe oder variierende Töpfe werden mit nur einer Calla-Art bepflanzt. Die Pflanzenbehälter werden dann auf der ganzen Terrasse, auf Bänken, Tischen und Hockern verteilt, das sorgt den ganzen Sommer über für ein harmonisches und majestätisches Ambiente.

Keinesfalls sollte die Calla vor den Eisheiligen Mitte Mai nach draußen wechseln, um das Risiko einer Unterkühlung zu vermeiden. Am liebsten steht die Calla im sommerlichen Halbschatten, denn dann haben ihre Blüten die längste Lebensdauer. Wasser kann oft und reichlich zugeführt werden, gerade in der Wachstumsphase dürfen die Wurzeln der Calla nicht austrocknen. Dünger wird alle zwei Wochen verabreicht. Sind die Blätter Ende des Jahres verwelkt, sollte die Knolle trocken gelagert und im März in frische Topferde einpflanzt werden. Ausführliche Pflegetipps und Tricks gibt es unter www.pflanzenfreude.de und auf Facebook unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

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