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Ausrangierte Tassen und Teekannen in neuer Funktion – Simples Upcycling für Balkon und Terrasse

Posted on 18. March 2015 by blumenbuero

Der Frühling steht vor der Tür und auf Balkon und Terrasse ziehen die ersten Frühblüher wie Stiefmütterchen und Hornveilchen ein. Upcycling ist das Motto der neuen Saison, bei dem unbenutzte Küchengegenstände in ausgefallene Blumentöpfe umgewandelt werden. Die hübschen Balkonpflanzen nehmen also Platz in ausgedienten Küchenutensilien wie Tassen, Krügen und Sieben und sorgen mit ihren leuchtenden Blüten für Abwechslung im Draußen-Wohnzimmer.

Egal, ob Tasse, Teekanne, Salatschüssel oder Sieb, zahlreiche alte oder ungebrauchte Haushaltsgegenstände aus der Küche können leicht zu originellen Pflanzengefäßen umfunktioniert werden. Es müssen eben nicht immer die üblichen Terrakottatöpfe sein; mit ein wenig Kreativität schafft man den Gartenblühern ein ungewöhnliches Zuhause und zaubert auf Balkon und Terrasse ein ganz besonderes und individuelles Flair. Upcycling heißt der Trend, der ausrangiertem Küchenequipment eine neue Aufgabe gibt und ihm so ein neues Leben schenkt. Auf diese Weise wird die Dekoration nicht nur besonders originell und einzigartig, sondern sogar umweltfreundlich.

Die Vielfalt der Farben und Formen von Stiefmütterchen und Hornveilchen machen die Gartenblüher zu den idealen Bewohnern der innovativen Pflanzenbehälter. In Blau, Gelb, Violett, Rot oder Weiß erstrahlen ihre schönen Gesichter und ermöglichen so zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und Dekorationsstile. Ob im Landhausstil mit pastellfarbenen Gefäßen und Stiefmütterchen im leuchtenden Gelb und Violett oder maritimes Flair mit Gartenblühern in Blau – den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Tassen oder schmale Kannen sind kein Problem für die hübschen Balkonbewohner, denn aufgrund ihrer zierlichen Größe von bis zu zwanzig Zentimetern benötigen sie nur wenig Platz. Mit ein wenig Blumenerde können Stiefmütterchen und Hornveilchen ohne großen Aufwand hineingepflanzt werden. Damit jedoch keine schädliche
Staunässe aufkommt, sollte für das Abfließen des Gießwassers gesorgt werden. Hierfür empfiehlt es sich, mit dem Keramikbohrer ein kleines Loch in die Unterseite des Gefäßes zu bohren. Während Tassen auf den Tisch gestellt werden, können Kannen und Krüge mit einem Haken an der Wand befestigt werden.

Aufgrund ihrer pflegeleichten Art sind Stiefmütterchen und Hornveilchen beliebte Klassiker für eine schicke Balkongestaltung. Hohe Ansprüche an ihren Standort haben sie nicht und so fühlen sich die hübschen Frühblüher im Halbschatten oder in der Sonne äußerst wohl. Handelsübliche Blumenerde reicht ihren Bedürfnissen aus und sofern ein nährstoffreiches Substrat zur Bepflanzung eingesetzt wurde, ist eine zusätzliche Düngergabe nicht notwendig. Um ein gutes Wachstum und zahlreiche Blüten zu garantieren, sollte ihre Erde stets feucht gehalten werden. Verwelkt mal eine Blüte, kann diese einfach abgezupft werden. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern fördert auch die reiche Blütenbildung und garantiert neidische Blicke vom Nachbarn.

Aussicht auf einen farbenfrohen Frühling mit Gartenblühern – Der erste Balkongast der Saison: Die Primel

Posted on 10. March 2015 by blumenbuero

Primeln trotzen dem letzten Wintergrau und kündigen mit ihren herrlichen Blütenfarben den anstehenden Frühling an. Als Frühblüher sind sie die Ersten, die aufmunternde Farbtupfer auf den vom Winter strapazierten Balkon oder die kahle Terrasse zaubern. Dabei sind Primeln besonders hart im Nehmen und kommen selbst mit den noch frostigen Temperaturen zurecht.

Primeln auf Balkon und TerrasseFröhlich frech präsentieren die Primeln ab Februar ihre kunterbunten Blütenköpfe und eröffnen frühzeitig die Balkon- und Terrassen-Saison. Aus dem Lateinischen „Primus“ für „der Erste“, machen die schönen Gartenblüher ihrem Namen alle Ehre und strahlen trotz der teilweise noch frostigen Temperaturen mit der Wintersonne um die Wette. Aufgrund der schlüsselbundförmigen Erscheinung einiger Primel-Arten, wird der beliebte Balkonklassiker umgangssprachlich auch liebevoll „Schlüsselblume“ genannt. Die etwa 550 Primel-Arten kommen auf der gesamten Nordhalbkugel vor, sie sind insbesondere in den Gebirgsregionen Europas und den gemäßigten Zonen Asiens zu finden.

Mit ihrem beeindruckenden Farbspektrum sorgen Primeln für gute Laune im Wintergrau. Ob einfache, gefüllte oder sogar gerüschte Blüten in Weiß, Gelb, Orange, Rot, Violett oder Blau, die unzähligen Primel-Farben wirken als wahrer Stimmungsmacher und lassen sich grenzenlos kombinieren. Je nach Sorte erstrahlen die großen Blüten auch in Pastelltönen oder begeistern mit fantastischen Farbverläufen. So ist für jeden Blumenkasten und Geschmack die richtige Blütenfarbe erhältlich. Frisches Weiß bringt die Gartenblüher so richtig zur Geltung und sorgt für eine stimmige und harmonische Balkongestaltung. Wand, Möbel, Accessoires und Töpfe im hellen skandinavischen Stil schaffen eine visuelle Verbindung und lassen die Primeln regelrecht aufleuchten. Zusammen mit ihrem farblichen Pendant, dem Stiefmütterchen, lassen sich wunderbar frische Akzente setzen, die den Frühling ein Stück näher bringen.

Ein Grund mehr die süßen Gartenblüher zu lieben: Ob Süd- oder Nordbalkon, Primeln gibt es ab Februar im Fachhandel für absolut jeden Standort und dabei kommen sie in der Pflege ganz unkompliziert daher. Sie geben sich mit handelsüblicher, nährstoffreicher Blumenerde zufrieden und müssen nicht zusätzlich gedüngt werden. Regelmäßiges Wässern ist allerdings Pflicht, denn vor allem in der Blütephase sollte ihr Substrat stets feucht gehalten werden. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden, indem für ausreichende Abflusslöcher im Topf gesorgt wird. Damit sich neue Blüten nachbilden können, sollten verwelkte Blüten in regelmäßigen Abständen ausgeputzt werden. Als Frühblüher vertragen Primeln auch kurzfristig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, favorisieren jedoch leicht wärmere Temperaturen bis 15 Grad Celsius. Bei anhaltenden Minusgraden sollte für ein geschütztes Winterquartier gesorgt werden, um sie vor dem Erfrieren zu schützen.

Clevere Bepflanzungen mit farbenfrohen Gartenblühern – Urban Gardening: Grüne Oase für kleine Balkone

Posted on 21. August 2014 by blumenbuero

Entspannte Sonnenstunden auf dem Balkon müssen auch für Besitzer von einem kleinen Außenbereich kein Traum bleiben. Smarte, platzsparende Bepflanzungsideen mit farbenfrohen Gartenblühern verzaubern selbst bescheidene Balkone in eine wahre Wohlfühloase. Kleine Leitern, Hocker und hängende Pflanzentöpfe sind die perfekte Lösung für knappe Quadratmeter, die mit nur wenigen Handgriffen ganz groß rauskommen.

Wenn die Sonnenstunden länger werden, zieht es jeden Balkonbesitzer nach draußen. Selbst auf kleinem Raum lässt sich mit üppig blühenden Gartenblühern ein beeindruckender Außenbereich kreieren. Wandelröschen, Verbena, Pelargonie, sowie die exotische Passionsblume und Mandevilla sind dabei die passenden Begleiter. Diese zauberhaft blühenden Gartenblüher haben einen ähnlichen Pflegeanspruch: Sowohl die Exoten Mandevilla und Passionsblume als auch die Klassiker Petunie und Fuchsie mögen es sonnig. Die Lantana liebt helle Standorte und ist mit einem täglichen Sonnenbad von mindestens drei Stunden sehr glücklich. Die Bewässerung sollte einmal pro Woche erfolgen, an heißen Tagen auch täglich morgens oder abends.

Um kleine Balkone in grüne Paradiese zu verwandeln, bieten sich platzsparende Bepflanzungen an: Hängeampeln oder schwebende Zinkkübel mit dem blühfreudigen Wandelröschen oder auch rankende Pflanzen wie die Mandevilla oder Passionsblume, die auf wenig Raum eine große Wirkung erzielen und dennoch Platz für entspannte Stunden im Liegestuhl lassen. Alte Leitern sind ebenfalls eine perfekte Lösung, um platzsparend vielen Gartenblühern ein neues Heim im Draußen-Wohnzimmer zu bieten. Rankpflanzen finden an den Latten der Leiter eine praktische Hilfe beim Wachstum und die Sprossen bieten viele Möglichkeiten, um stehende und hängende Pflanztöpfe mit Seilen oder Draht zu arrangieren. So werden selbst kleine Außenbereiche im Handumdrehen zur blühenden Sommeroase.

Tipp: Bei der Wahl der passenden Gartenblüher für die Balkonbepflanzung gilt es, Pflanzen mit ähnlichen Pflegeansprüchen zu kombinieren. So müssen beispielweise Balkonbesitzer von sonnigen Außenbereichen in Südlage eher auf Pflanzen zurückgreifen, die echte Sonnenanbeter sind. Analog gilt das natürlich auch bei schattigen und halbschattigen Balkonen.

Anspruchsloser Gartenblüher für Balkon und Terrasse – Blütenteppich in Weiß: Die Sutera

Posted on 15. July 2014 by blumenbuero

Wie eine dichte Wolke, die sich vom Wind treiben lässt, schwebt die Sutera durch das Draußen-Wohnzimmer. Ihre kleinen, feinen und unzähligen Blüten wirken erfrischend und sind eine wahre Bereicherung für jeden Balkon oder jede Terrasse. Der kompakt wachsende Dauerblüher behauptet sich als füllige Bepflanzung von Balkonkästen und Pflanzengefäßen und ist dabei noch äußerst pflegeleicht.

Von Mai bis Oktober schmücken die unzähligen weißen Blüten der Sutera die dicht verzweigten Triebe und tanzen fröhlich über die dunkelgrünen, herzförmigen Laubblätter. Die Blüten sind so zahlreich, dass man meinen könnte, die Pflanze sei mit Schnee bedeckt. Dieser Vergleich hat wohl auch zu ihren deutschen Namen ‚Schneeflockenblume’ geführt. Mit Schnee und Kälte hat sie sonst aber nur wenig zu tun: Die aus der Familie der Braunwurzgewächsen stammende Schönheit ist eigentlich in Südafrika beheimatet und fühlt sich vor allem in den Sommermonaten draußen sehr wohl. Den Neuankömmling gibt es erst seit wenigen Jahren im deutschen Fachhandel, doch seine Grazie und seinen Glanz haben die Herzen der Balkon- und Terrassenbesitzer im Nu erobert.

Die Schneeflockenblume bildet lange Triebe aus, die kriechend und hängend, meist bis zu zwanzig Zentimeter über den Topf hinaus fließen. Dabei ist die subtropische Schönheit  selbst nur zehn Zentimeter hoch. In Balkonkästen gepflanzt zaubert der kompakt wachsende Dauerblüher einen romantischen Sichtschutz und verwandelt den Außenbereich so in eine locker-flockige Wohlfühlzone. Ein schöner Nebeneffekt der weißen Blüten: Sie reflektieren am Abend das Licht und leuchten in der Abenddämmerung. Auch als Solitär-Pflanze in Blumenampeln und sogenannten Hanging Baskets ist sie äußerst dekorativ und schwebt wie eine Blütenwolke über den Köpfen der Balkonbesitzer.

Für ein Blütenparadies auf mehreren Etagen kann die Sutera als Bodendecker zu höheren Gartenblüher mit ähnlichen Ansprüchen gepflanzt werden, denn sie fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Weiße Geranien und hellblaue Männertreu beispielsweise zaubern in Kombination mit den weißen Blüten eine malerische Atmosphäre. Mittlerweile gibt es Sutera-Züchtungen auch in Creme, Rosa, Hellblau und Lila. Diese sind aber weitaus weniger robust als das weiße Original. Trotz ihrer anmutigen Erscheinung ist die Sutera extrem anspruchslos. Wie in ihrer südafrikanischen Heimat freut sie sich auch hierzulande über einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Dabei gilt jedoch die Regel: Je sonniger der Standort, desto mehr Blüten bilden sich.

Die Sutera liebt es ihre Blüten von der Sonne kitzeln zu lassen und ist sehr hitzetolerant. Regelmäßiges Wässern und ab und zu ein wenig Düngen sind schon ihr ganzes Pflegeprogramm. Das Substrat sollte konstant feucht gehalten werden. Dabei darf die oberste Schicht Erde zwischen zwei Wassergaben gerne an-, aber nicht komplett austrocknen. Auf Wassermangel macht sie mit dem Abwerfen ihrer Blüten aufmerksam.

Von Mai bis September kann monatlich Flüssigdünger zum Gießwasser hinzugefügt werden, um die Sutera in ihrem Wachstum und ihrer Blühfreude zu unterstützen. Als selbstreinigende Pflanze muss Verblühtes nicht umständlich abgezupft werden, denn kräftiges Schütteln genügt und die Blüten fallen zu Boden. Zum ersten Frost sollte die Sutera in ihr Winterquartier geholt werden: Ein helles bis 15° Grad warmes Plätzchen ist zur Überwinterung ideal.

Star auf dem Sommerbalkon: Das Comeback der Fuchsie – Zauberhafter Blütenschmuck mit Tradition

Posted on 8. July 2014 by blumenbuero

Klassisch-elegant und mit einem Hauch verführerischer Exotik präsentiert sich die Fuchsie. Sie ist aufgrund ihrer typischen Blüten in Lüsterform der unverkennbare Star auf dem Sommerbalkon. Unkompliziert in der Pflege verzaubert sie im Handumdrehen das Draußen-Wohnzimmer in einen stilvollen Ort der Erholung.

Mit über 100 Arten und unzähligen Sorten sind Fuchsien eine artenreiche Gattung in der Familie der Nachtkerzengewächse. Die anmutige Schönheit stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika sowie Neuseeland. Ihre Entdeckung wird dem französischen Botaniker Charles Plumier zugeschrieben, der die Pflanze während einer Expedition um 1690 in Mexiko fand. Mit der Namensgebung „Fuchsie“ ehrte Plumier den bayrischen Botaniker Leonhart Fuchs. Doch schon kurz nach der Expedition geriet die elegante Exotin wieder in Vergessenheit. Erst ihre Neuentdeckung Mitte des 19. Jahrhunderts durch den englischen Botaniker James Lye und ihren Einzug in die Gärten des englischen Adels machte die Fuchsie zu einer der populärsten Kübelpflanzen weltweit.

Von Mai bis Oktober präsentiert die Fuchsie zahlreiche Blüten, die an kleine Lüster erinnern. Sie entspringen meist paarweise aus den Blattachseln und schaukeln an dünnen, hängenden, zwei bis acht Zentimeter langen Stielen. Weiß, Rosa, Rot oder Violett, das Farbspektrum der unverkennbaren Blüten ist vielfältig. Dabei bildet die Farbe der Kelchblätter oftmals einen hübschen Kontrast zur restlichen Blumenkrone. Ob buschige Sträucher, hängende Ampelpflanzen oder Hochstämmchen, Fuchsien sind abwechslungsreiche Balkonbewohner und nehmen je nach Sorte die unterschiedlichsten Formen an. Für Blumenampeln eignet sich zum Beispiel die hängende Sorte der Fuchsie bestens. Ihre zweifarbigen Blüten zeigen sich schon im frühen Frühling und blühen unermüdlich bis in den Herbst hinein.

Trotz ihres tropischen Ursprungs fühlen sich Fuchsien im Halbschatten am wohlsten. Je nach Sorte gedeihen sie jedoch auch an einem sonnigen Standort. Dabei gilt die Regel: Fuchsien in kräftigen Farben können sonniger stehen als solche in hellen Farben. In Töpfen kultiviert, favorisiert die hübsche Exotin eine hochwertige vorgedüngte Blumenerde. Diese kann durch einen Zusatz von Sand etwas gestreckt werden, um ihre Durchlässigkeit zu sichern. Fuchsien stammen aus regenreichen Gebieten und haben einen hohen Wasserbedarf. Vor allem an heißen Tagen sollte die Pflanze ausgiebig gewässert werden. Abflusslöcher im Topfboden verhindern dabei Staunässe. Vor jeder Wassergabe sollte die oberste Erdschicht allerdings angetrocknet sein.

Fuchsien sind hungrige Pflanzen und benötigen viele Nährstoffe. Sie sollten einmal wöchentlich mit Flüssigdünger im Gießwasser versorgt werden. Diese Nährstoffzugabe ist vor allem während ihrer Wachstums- und Blütephase wichtig. Verblühte Pflanzenteile sollten möglichst schnell entfernt werden, um Platz für neue Triebe zu schaffen. Im späten Herbst, vor dem ersten Winterfrost, sollten Fuchsien in einen dunklen, fünf bis zehn Grad Celsius kühlen Raum zur Überwinterung gestellt werden. Ab März können die Pflanzen wieder hell platziert werden, was ihr Wachstum neu antreibt. Im April, nach dem letzten Frost, dürfen sie wieder auf den Balkon.

Die Kalanchoë im Oriental Style belebt den Außenbereich – Tausend und eine Kalanchoë im Draußen-Wohnzimmer

Posted on 7. July 2014 by blumenbuero
Mit der vielfältigen Kalanchoë wird es diesen Sommer orientalisch: Die beeindruckenden Farbspiele der Kalanchoë verwandeln den Außenbereich kombiniert mit silbernen Accessoires, ornamentalen Prints und leichten Stoffen in eine Oase aus Tausendundeine Nacht. Die blühende Zimmerpflanze verbringt die warmen Monate gerne im Freien und lässt sich auch von Temperaturschwankungen oder Trockenphasen nicht unterkriegen.

Die Kalanchoë besticht sowohl draußen als auch drinnen mit ihren unzähligen farbenprächtigen Blüten. Als aus Asien und Afrika stammende Exotin bevorzugt sie warme und sonnige Standorte und fühlt sich ab Juli auf Balkon und Terrasse am wohlsten.
In dieser Draußen-Saison wird die Kalanchoë im angesagten Oriental Style inszeniert, einem Mix aus asiatischen Dekorationen und indischer Lebensfreude. Die leuchtend orange-, rot- und gelbblühenden Sorten der Kalanchoë erinnern an die Farbwelten des Morgenlands, darauf abgestimmte Pflanzgefäße mit Ornamenten und geometrischen Mustern greifen den Orient-Look auf. Auch die Einrichtung und Dekoration des übrigen Außenbereichs darf sich gern an der Vision des fernen Ostens orientieren: Silberkannen und -tabletts, bunt gemusterte Sitzkissen und leichte Seidentücher schaffen eine orientalisch angehauchte Wohlfühlatmosphäre. Für größere Gärten bieten Hängematten ein besonderes Gefühl der Entspannung. Eine etwas zurückhaltendere Variante des orientalischen Stils ist die Gestaltung in Erdtönen anstelle von knalligen Farben. Kalanchoë-Pflanzen mit Blüten in Rosa oder Weiß sind die passenden Begleiter für die Lightversion der fernöstlichen Dekoration und setzen farbliche Akzente, ohne aufdringlich zu sein.
Wie es sich für eine Exotin gehört, sind heiße Hochsommertage im Juli und August die reinste Freude für die Kalanchoë. Als wasserspeichernde Sukkulente ist sie zudem ausgesprochen pflegeleicht, sparsame Wassergaben sowie monatliche Düngung reichen aus, um sie bis zu acht Woche am Stück erblühen zu lassen. Selbst ihre verwelkten Blüten müssen nicht abgepflückt werden, sie fallen von selbst ab und die Kalanchoë lässt einfach neue Blüten nachwachsen.

Üppig blühende Hängepflanze für Balkon und Terrasse – Die Scaevola ist der rankende Star in Blumenampeln

Posted on 16. June 2014 by blumenbuero

Dank ihrer andauernden Blühfreudigkeit, ihrer intensiven Farbe und ihren langen, hängenden Trieben ist die Scaevola, auch Blaue Fächerblume genannt, ein gern gesehener Gast auf Balkonien. Kaum zu glauben, dass die anmutige Pflanze erst seit 25 Jahren in Deutschland zu finden ist. Seither schlängelt sie sich jedoch immer weiter die Beliebtheitsskala hinauf.

Die Blaue Fächerblume ist in Europa eine relative Neuheit, denn sie fand erst im Jahr 1989 den Weg in die deutschen Gärten. Ursprünglich in Australien und Tasmanien beheimatet, erfreut sich die robuste Pflanze hierzulande inzwischen großer Beliebtheit. Dies hat sie vor allem ihrer anmutigen Erscheinung und Blühfreudigkeit zu verdanken. Ihr botanischer Name lautet „Scaevola aemula“ und leitet sich vom griechischen Wort „scaevus“ für „linkshändig“ ab, da ihre Blüte Betrachter an eine geöffnete Hand erinnert. Auch ihren deutschen Namen „Fächerblume“ verdankt sie ihrer besonderen Blütenform, die einem zierlichen Fächer ähnelt.

Von Mai bis zum ersten Frost begeistert die immergrüne und mehrjährige Scaevola mit einer andauernden Blüte in leuchtendem Blau-Violett. Die krautige Pflanze erreicht zwar nur eine Höhe von knapp zwanzig Zentimeter, bildet aber über einen Meter lange hängende Triebe, die übersäht sind mit zierlichen Blüten. Aufgrund ihrer außerordentlich wuchsfreudigen Triebe eignet sich die Fächerblume besonders gut für Blumenampeln, Hanging Baskets, Balkonkästen oder zur Unterpflanzung von höheren Kübelpflanzen. Kombiniert mit Männertreu oder Margeriten zaubert die Blaue Fächerblume im Handumdrehen ein ländliches Urlaubsgefühl auf den heimischen Balkon. Mit roten Geranien sorgt sie dagegen für ein aufregendes Farbspiel und umwerfende Blütenmasse. Die erholsame Atmosphäre auf Balkonien kann dabei ganz und gar genossen werden, denn die Scaevola ist ein äußerst pflegeleichtes und selbstreinigendes Blühwunder: Verblühtes wirft sie einfach selber ab.

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Scaevola besonders wohl. An dunkleren Standorten hingegen bleibt die Pflanze kleiner und bildet weniger Blüten. Mit Beginn ihrer Blütezeit in Mai sind Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich und können auf Balkon und Terrasse Platz nehmen. Die Erde der Scaevola sollte stets feucht gehalten, Staunässe jedoch vermieden werden. Durch Abflusslöcher im Boden des Blumentopfs sowie etwas Kies oder Sand, der in die Erde gemischt wird, kann dies verhindert werden. Zum Gießen wird Regenwasser empfohlen, da die Pflanze etwas empfindlich auf kalkhaltiges Wasser reagiert. Zweiwöchentliche Düngergaben geben der Scaevola die nötige Kraft während ihrer Blühphase.

Um die Pflanze in Form zu halten, können störende Triebe jederzeit mit der Schere entfernt werden. Nach der ersten Blütephase, wenn die Anzahl der Blüten allmählich zurückgeht, ist ein starker Rückschnitt um gut die Hälfte der Pflanzengröße ratsam. Dies führt zu neuen Trieben und zur Bildung neuer Blüten. Die Blaue Fächerblume verträgt Frost nicht sonderlich gut. Mit Beginn der kalten Jahreszeit sollte die Pflanze daher ihr Winterquartier an einem hellen und mindestens zehn Grad warmen Ort im Haus beziehen.

Afrikanische Korbblütlerin punktet mit sommerlicher Blütenpracht – Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“

Posted on 10. June 2014 by blumenbuero

Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“. Von einer fünfköpfigen Jury wurde die schöne Margeriten-Schwester zur populärsten Topfpflanzen der diesjährigen Draußen-Saison gewählt. Besonders durch sein modernes, vielfältiges Äußeres und seine Robustheit konnte das Kapkörbchen die Jury einstimmig überzeugen.

Das Kapkörbchen ist mit seinen leuchtenden Blüten in markantem Violett und dem metallischen Blütenknöpfchen der Mittelpunkt in den Balkonkästen. Die Schwester der Margerite ist dabei sehr robust und zeigt im Sommer unermüdlich seine Blüten. Diese Favoritenrolle bestätigt auch die Jury der diesjährigen Wahl zum „Gartenblüher des Jahres“. Der afrikanische Gartenblüher setzte sich gegen insgesamt 25 Balkon- und Terrassenpflanzen durch.

Neben Klassikern wie Petunie und Geranie sowie trendigen Balkon-Neuheiten wie Bougainvillea und Veilchenbaum konnte sich das Kapkörbchen als das Must-Have für Balkon- und Terrasse behaupten. Hilke Segbers, Geschäftsführerin des dpa-Themendienstes begründet ihre Wahl mit den wunderschönen Farbspielen, die die Kapkörbchen-Blüte zu bieten hat sowie ihrer andauernden Blütenpracht bis in den Herbst hinein.

Auch Heiner Esser, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, sieht das Kapkörbchen an der Spitze des Topfpflanzen-Rankings der diesjährigen Draußen-Saison: „Das Kapkörbchen ist ein echter Sonnenanbeter, weil es auch bei längeren Hitzeperioden unermüdlich mit seiner großen, zwei-farbigen Blütenpracht begeistert. Besonders in vielfältiger Kombination mit Balkonklassikern sticht das Kapkörbchen einfach hervor.“ Diese Meinung teilt auch Josef Terfrüchte, Geschäftsführer der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner, der in seiner Entscheidung vor allem die Eigenschaft des Kapkörbchens, im Handumdrehen Balkon und Terrasse zu beleben, hervorhebt.

Manfred Hoffmann, Kreativ-Direktor des Fachverbandes der deutschen Floristen und Nadine Lechner vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner schließen sich dieser Entscheidung an, ergänzen aber, dass gerade Männertreu und die Bleiwurz aufgrund ihrer ungewöhnlichen blauen Blütenfarbe zu ihren persönlichen Favoriten gehören: „Die Bleiwurz ist etwas Besonderes, ihre wasserblauen Blüten sind ein Wunder von Mutter Natur, außerdem strahlt diese Pflanze einfach mediterranes-südländisches Flair aus – wunderbar!“

Wie viele Gartenblüher ist auch das Kapkörbchen kälteempfindlich und sollte erst nach dem letzten Nachtfrost, bei etwa 15 Grad Celsius auf Balkon oder Terrasse platziert werden.

Dementsprechend sollte es dann auch bei beginnendem Frost Ende Oktober an einem hellen und mild temperierten Ort überwintern. Das Substrat darf beim Kapkörbchen nie vollständig austrocknen, daher ist eine regelmäßige Bewässerung unabdingbar. Das Kapkörbchen ist zudem ein echter Wetterfrosch im Topf, droht Regen schließt es seine strahlenden Blüten und öffnet diese erst wieder bei strahlendem Sonnenschein.

Pflegeleichte Blühwunder für halbschattige Balkone – Edler Klassiker für das Draußen-Wohnzimmer: Die Begonie

Posted on 5. June 2014 by blumenbuero

Begonien sind seit Jahren die blühenden Klassiker auf Balkonen und im Garten – oftmals sind sie gerade deswegen nicht die erste Wahl von Hobby-Gärtnern. Doch in den eleganten Gartenblühern steckt mehr als erwartet: Begonien sind wahre Blühtalente und überraschen mit einer erstaunlichen Form- und Farbenvielfalt. Dabei sind Begonien äußerst pflegeleicht und verwandeln auch dunklere Bereiche des Draußen-Wohnzimmers in eine glänzende Blütenoase.

Mit etwa 1.000 Arten und Hybriden gehört die Begonie zu den artenreichsten Pflanzengattungen. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie vom französischen Botaniker Charles Plumier, der im Auftrag des französischen Königs Ludwig XIV. reiste, entdeckt und aus Südamerika nach Europa eingeführt. Der Gattungsname ehrt dabei Michel Bégon, Marineoffizier und Reisegefährte Plumiers.

Dank ihrer erstaunlichen Form- und Farbenvielfalt entwickelte sich die Begonie in Europa schnell zu einem der populärsten Gartenblüher. Es ist kaum zu glauben, welche Farbpracht sich in nur wenigen Wochen aus den unscheinbaren braunen Knollen der Pflanze entwickelt. Hängend oder kompakt nach oben wachsend, die Blüten einfach oder gefüllt, Begonien begeistern in vielerlei Statur. Die zahlreichen Farbschattierungen von Weiß über Gelb, Rosa und Rot bis hin zu Orange oder Lachsfarben runden ihre bezaubernde Erscheinung ab. Obwohl Begonien, je nach Sorte, nur etwa zwanzig bis vierzig Zentimeter hoch werden, sind sie durch ihre Blütenpracht kaum zu übersehen und machen sowohl in Balkonkästen, Blumenkübeln als auch in Ampeln eine gute Figur.

Als typische Balkonbegonie gilt die Knollenbegonie „Begonia tuberhybrida“, die schon im Frühsommer mit fröhlichen Farbtupfern beeindruckt. Einen äußerst attraktiven Blütenschmuck bieteb die Hängebegonien. Vom zeitigen Frühjahr bis zum Frost schmücken sie unermüdlich Hängetöpfe und hohe Gefäße mit spektakulären orange-roten Blütentrieben. Als absolute Dauerblüherin gilt die Sorte „Begonia pendula“ die beispielsweise mit weißen Blüten und rosafarbenem Schimmer den Balkon in einen romantischen Rückzugsort verwandelt. Auch Eisbegonien wie „Begonia semperflorens“ sind mit ihren zahlreichen weißen, roséfarbenen oder roten Blüten gern gesehene Gäste im Draußen-Wohnzimmer, denn die äußerst widerstandsfähigen Sorten blühen unermüdlich von Sommer bis in den späten Herbst hinein.

So vornehm die Begonie auch erscheint, so pflegeleicht und anspruchslos ist sie. Dank ihrer Vorliebe für schattige Lagen eignet sich die reizende Pflanze vor allem für weniger sonnenverwöhnte Nord- und West-Balkone. Aufgrund ihres tropischen Ursprungs benötigen Begonien jedoch regelmäßig und reichlich Wasser – Staunässe sollte dabei vermieden werden. Eine Drainageschicht im Topf ist daher Pflicht. Beim Gießen sollte darauf geachtet werden, dass nur die Erde gegossen wird und Blüten oder Blätter nicht nass werden, da diese sonst schnell faulen. Kurzfristige Trockenperioden überstehen Begonien in der Regel auch problemlos, denn in ihren fleischigen und glänzenden Blättern speichern sie Wasser.

Während der Blütezeit freuen sich Begonien alle zwei Wochen über eine Extraportion Dünger im Gießwasser, um genügend Kraft für das Blütenfeuerwerk zu schöpfen. Verwelkte Blüten sollten regelmäßig abgezupft werden, da sich sonst Pilze darauf ansiedeln. Hobby-Gärtner, die Begonien im nächsten Jahr wieder zur Blüte bringen möchten, sollten die Knollen im Herbst wieder ausgraben, Stängel und Blätter entfernen und sie über den Winter an einem trockenen Ort lagern. Im zeitigen Frühjahr, wenn der Frost vorbei ist, werden die Knollen wieder etwa fünf Zentimeter tief in den Blumentopf gelegt und mit einer dünnen Schicht Erde bedeckt.

Nostalgisch und romantisch: Die vielseitige Dahlie verzaubert jeden Balkon

Posted on 22. August 2013 by blumenbuero

Die Dahlie ist die „Grande Dame“ unter den Zwiebelblühern. Sie besticht mit prächtigen Blüten, deren Farbspektrum von Weiß über Gelb, Orange oder Rot bis hin zu Rosa reicht, einfarbig oder mit fantastischen Farbverläufen. Gerade viele historische Sorten begeistern mit abgepuderten Pfirsich- und Gelbtönen oder sogar bronzefarbenen Varianten. Damit sind sie die ideale Besetzung für eine nostalgisch-romantische Balkonbepflanzung.

Die Dahlie erfreut sich schon lange einer großen Beliebtheit: Nach ihrer Einführung in Europa im 19. Jahrhundert wurde die Dahlie zum absoluten Must-Have, so war etwa der Impressionist Claude Monet ein großer Dahlien-Liebhaber und bewunderte die schöne Zwiebelblume noch vor seinen berühmten Seerosen. Kein Wunder also, dass sich die blühfreudige Schönheit ausgezeichnet für eine Balkonbepflanzung im nostalgischen Stil eignet. Hierfür wählt man am besten einen bunten Mix verschiedener Dahliensorten, die in Farbe und Form variieren. Auffällige Sorten wie Schmuck- oder Kaktusdahlien in romantischen Sorbet-Tönen verwandeln den Balkon in ein romantisches Refugium.

Da Dahlien sich auch hervorragend für die Vase eignen, kann man mit einem einfachen Trick die Dekoration noch eindrucksvoller gestalten: Einfach einzelne Dahlienblüten abschneiden und in kleinen Glasgefäßen vom Flohmarkt auf dem Balkon verteilen. Besonders gut machen sich Mignon-Dahlien wie die mehrfarbige „Murillo“, aber auch auffällige großblühende Sorten in Pastelltönen eignen sich hervorragend als Tischschmuck.

Um eine lange Blüte auch in der Vase zu garantieren, schneiden Sie die Dahlien immer früh morgens oder am Abend. Bevor man die üppigen Schönheiten in die Vase stellt, sollte man die Blumen ungefähr zwei Stunden bis unter den Blütenstand in kaltes Wasser legen.

Viele Tipps und Tricks und weitere Informationen zu Zwiebelblühern findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und www.facebook.com/wasblumenmachen.

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