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Faszination für die Sinne – Lavendel ist Balkonpflanze des Jahres 2018

Posted on 22. May 2018 by blumenbuero

Ein süßer Duft weht durch die weit geöffnete Balkontür. Mit Blick auf die elegant in die Höhe wachsenden, violetten Blüten ist schnell klar, warum der Lavendel zur Balkonpflanze des Jahres 2018 gekürt wurde. Das tief-matte Violette bringt neuen Schwung in die urbane Pflanzenwelt und sorgt bis in den Spätsommer für duftende Glücksmomente.

Der Frühling hat offiziell Einzug gehalten und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen darf auch die Balkonzeit eröffnet werden. Der vielfältige Lavendel bringt für die warmen Tage des Jahres eine extra Portion Farbe und einen Hauch Fernweh mit sich. Bekannt als Pflanze der Provence hat der Lavendel auch schon lange die Herzen der Deutschen erobert: Pflanzenfreude.de, eine Initiative des Blumenbüro Holland, hat den Lavendel zur „Balkonpflanze des Jahres 2018“ gewählt.

Vielfalt des Lavendels im ÜberblickDie Auswahl an lippenförmigen Einzelblüten in Weiß bis Rosé, Blau und Dunkelviolett zaubert einen Hauch Cote d’Azur auf den heimischen Balkon. Ob gemixt in einem Pflanzenkasten oder im industriellen Stil mit einem Beton-Übertopf für je eine Sorte – der Lavendel fasziniert mit seinem Farbspektrum und bringt wortwörtlich frischen Wind in die Freiluft-Oase. Der echte Lavendel blüht mit seinen lilablauen Blüten bis Ende September und kommt auch ganz gut durch den nordeuropäischen Winter. Der Schopflavendel ist ein wenig empfindlicher, macht dies aber mit seinen einzelnen, violetten Hochblättern, die wie eine Fahne lustig im Wind wehen, und der früheren Blüte bereits ab Ende März allemal wieder wett.

Die Balkonpflanze des Jahres gehört wie die Minze, der Salbei oder andere mediterrane Pflanzen zu der Familie der Lippenblütler und ist ursprünglich an den Küsten des Mittelmeers beheimatet. Während der getrocknete Lavendel hierzulande schon lange als duftende Mottenabwehr genutzt wird, wussten auch schon die alten Ägypter die beruhigende, leicht betörende Duftwirkung der Pflanze zu schätzen. So war Pharao Tutanchamum ein großer Lavendelliebhaber und kannte die reinigende Kraft eines Lavendelparfüms. Jede einzelne Art des Lavendels hat eine etwas andere Duftwirkung. Von geruchsintensiven Lavendelölen für eine Aromatherapie bis hin zur antibakteriellen Wirkung oder der Einsatz von aromatischem Öl in der Küche – die unterschiedlichen Lavendelarten haben neben ihren farbenfrohen Blüten noch einiges zu bieten.

Einmal den passenden Platz auf dem eigenen Balkon gefunden, ist der Lavendel eine sehr pflegeleichte Pflanzenschönheit. Mit stets feuchtem Topfballen, bei dem überschüssiges Wasser gut ablaufen kann, ist er sonnen- und windverträglich und kann bis in den späten September für ein buntes Farb- und Duftspiel sorgen.

Mit pflegeleichten Sukkulenten durch die Sommerzeit – Formreiche Arten kreieren botanisches Kunstwerk

Posted on 22. May 2018 by blumenbuero
Sukkulenten - Zimmerpflanze des Monats Juli 2018

Während die Sonne mit voller Kraft auf die Häuserdächer strahlt, ist so manch einer froh über einen Eiskaffee mit mehr Eis als Kaffee. Die Sukkulenten haben ebenfalls lange auf Sonne satt gewartet und bringen mit ihren außergewöhnlichen Formen einen Hauch botanische Wildnis in die eigene Wohnung. Aus den rauen Gebirgen und sengenden Wüsten dieser Welt fühlen sie sich auch hier als Zimmerpflanze wohl. Ob direkt in der Sonne oder an einem schattigen Plätzchen bereichern sie das Interieur mit ihren symmetrischen oder wild-wachsenden Blättern.

Ideale Einsteigerpflanze


Die Sukkulenten sind die idealen Einsteigerpflanze. Mit ihren variationsreichen Formen sehen sie wunderschön aus und sind obendrein dank ihres wasserarmen Herkunftsortes sehr pflegeleicht – perfekt für Pflanzenliebhaber mit wenig Zeit für ihren grünen Daumen. Gerade auch während der Urlaubstage im Sommer sind sie dank ihres natürlichen Wasserspeichers die idealen Zimmerpflanzen. Denn der Name Sukkulente leitet sich von dem griechischen Wort „sucus“ ab, was „Saft“ bedeutet: Die dicken Blätter dienen als riesige Wasserspeicher. Wie Kamele tanken sie ihre Blätter stets voll und werden zu robusten Schönheiten, die auch eine längere Trockenzeit verzeihen.


Formreiche Artenvielfalt

Sukkulenten - Zimmerpflanze des Monats Juli 2018

Die sehr unterschiedlich ausgeprägten Arten der Sukkulente bieten eine enorme Formauswahl: Von flachen oder steil in die Höhe wachsenden Blättern, von runden oder spitzen, überlappenden Blattrosetten oder hinab rankenden Blattkugeln – sich nur für eine Sukkulente zu entscheiden ist meist nicht möglich. Es ist eben die Form- und Größenvielfalt, das Spiel der unterschiedlichen Arten, die diese Pflanze ausmacht. Mehrere Sukkulenten in einen Topf zu setzen untermalt dieses Artenspektrum und kreiert eine ganz eigene botanische Welt. Genauso kann auch jede Sukkulente für sich in einen eigenen Topf – je nach Größe und Wuchs – gesetzt werden, um sie kunstvoll im Regal zu drapieren.

Die kleinwüchsige Haworthia mit spitz zulaufenden Blättern, die Gasterie mit ihren überlappenden, meist flachen Blättern und die bekannte Aloe bevorzugen einen hellen bis halbschattigen Platz. Die anderen Arten stehen auch gerne in voller Sonne. Die kleine und dickblättrige Pachyphytum und die Echeverie mit ihrer eindrucksvollen Blattrosette gehören zu den eher empfindlicheren Arten, denn sie erhalten ihr Gießwasser gerne direkt in die Erde, um die empfindsamen Blätter zu schonen.

Pflegehinweise
  • Sukkulenten bevorzugen einen hellen Standort, je nach Pflanzenart dürfen sie aber nicht in direkter Sonne stehen.
  • Im Sommer sollten die Pflanzen regelmäßig mit wenig Wasser gegossen werden, denn Staunässe sollte auf jeden Fall vermieden werden. In den warmen Monaten unterstützt flüssiger Kakteen-Dünger die Blattbildung.
  • Im Winter reicht eine Gießeinheit im Monat. Ist die Erde angetrocknet, ist es Zeit zu gießen – ist sie noch sehr feucht, braucht es erst mal kein Wasser.

Kräftige Farben und verblüffende Formen mit Sukkulenten, Chrysanthemen und Hortensien – Ein Hoch auf den Sommer mit diesem Zimmerpflanzen-Trio

Posted on 22. May 2018 by blumenbuero

Die Vielfalt der Chrysanthemen

Vogelzwitschern dringt durch die offenen Fenster und der Duft nach frisch aufgebrühtem Kaffee weht durch die Wohnung. Farbenfrohe Chrysanthemen, imposante Hortensien und eindrucksvolle Sukkulenten kreieren ein bunt-blühendes Power-Feeling für die sommerliche Jahreszeit. Das Zimmerpflanzen-Trio beeindruckt mit einer Fülle an Farben, Formen und einer großen Artenvielfalt. Gemeinsam scheinen sie zu rufen: Hallo Sommer – wir sind bereit!

Das Pflanzen-Trio aus Sukkulenten, Chrysanthemen und Hortensien überrascht mit leuchtenden Farben und ausgefallenen Formen. Die richtige Zusammensetzung wechselvoller Zimmerpflanzen verleiht dem eigenen Interieur die lang ersehnte spielerische Leichtigkeit des Sommers. Die blühende Auswahl könnte nicht größer sein: Mit den vollen Dolden der Hortensie, den satten Farben der Chrysantheme und der unendlichen Formvielfalt der Sukkulenten ist für jeden etwas dabei.

Styling des Sommer-Trios

Sukkulenten - Zimmerpflanze des Monats Juli 2018

Bunt gemischt in einem großen Topf oder aufgeteilt in mehreren Töpfen ist die Chrysantheme der fröhliche Begleiter durch die warme Saison. In unzähligen Variationen bietet sie eine weite Farbpalette von Schneeweiß, Orange-Rot, tiefem Violett oder knalligem Gelb, mit kleinen oder großen, spitz-zulaufenden oder weit-gefächerte Blüten. Es breitet sich ein Feuerwerk an Farben aus, mit dem auch die Hortensie mithalten kann. Ihre vollen Blütendolden in unterschiedlichen Nuancen sind die lebendige Komponente im sommerlichen Interieur.

Gerade in einem hängenden Topf direkt vor dem Fenster versprüht die Hortensie all ihre Farbkraft und verwandelt die Wohnräume in eine blühende Landschaft. Mit einem exotischen Touch und außergewöhnlichen Formen punkten die Sukkulenten. Die vielfältigen Arten mit ihren dicken, voll mit Wasser gesogenen Blättern in den unterschiedlichsten Formen lassen keine Wünsche offen. In ihrer behaglichen Ruhe stillen sie die gewisse Sehnsucht nach ferner Wüste und ruhiger Oase.
Ein Hoch auf den Sommer

Fliegende Hortensie

Diese botanische Dreiergruppe scheint eine bunte Lobes-Hymne auf den Sommer zu singen: Das vielfältige Blütenspiel der Hortensie und Chrysantheme bekommt gar nicht genug von den warmen Sonnenstrahlen und belohnt ihre Betrachter mit langanhaltenden Farben. Für die satten grünen Akzente im Interieur sorgen Sukkulenten. Ob klein oder groß, in die Höhe oder die Breite wachsend, oder sogar in einer Blumenampel hinab rankend – sie sticht auf ihre ganz eigene Weise aus der Gruppe heraus.
Pflegehinweise
  • Hortensien bevorzugen einen kühlen und hellen Standort, gerne direkt am Fenster. Dahingegen die Chrysantheme im Halbschatten gut zurecht kommt. Vor allem in den warmen Sommermonaten bis Ende September täglich gießen. Das Austrocknen der Erde sollte dabei genauso wie Staunässe vermieden werden.  Flüssigdünger unterstützen die Blütenbildung dieser beiden Zimmerpflanzen.
  • Die Sukkulenten stehen am liebsten an einem sonnigen Ort, mögen wöchentliche, mäßige Gießeinheiten direkt in die Erde und verzeihen auch einmal längere Trockenphasen. Im Hochsommer können Sukkulenten mit Kakteendünger unterstützt werden.

Es ist so weit: Die Hortensie ist wieder da – Wenn sie ihre Blüten blicken lässt, ist der Frühling offiziell angekommen

Posted on 22. May 2018 by blumenbuero

Blaublühende HortensieGroße Blütenschirme, märchenhafte Farben, Schönheit im Überfluss – wenn es Hortensien gibt, hat der Frühling wirklich begonnen. Mit ihren zahlreichen, großen Blüten verzaubert die Zimmerhortensie jeden Raum und hinterlässt gute Laune. Der Muntermacher erinnert auf Anhieb an lange, helle Frühlingstage und eine sommerliche Atmosphäre.

Die Sonne strahlt hell und warm durch die Fenster und belebt nach der langen Winterzeit tapfer ihre Umgebung. Ein leichter, süßlicher Duft liegt in der Luft, der typisch ist für laue Frühlingstage. Maßgeblich beteiligt an der Entstehung dieser Atmosphäre ist die Hortensie. Der beliebte Blütenstrauch verzaubert mit seinen opulenten Blüten in überraschenden Farben seine Umgebung und macht Lust auf mehr: mehr Sonne, mehr Frische, mehr Farben.

Vielfalt der Hortensie im ÜberblickDas Blütenchamäleon ist in Nuancen wie Weiß, Blau, Rosa, Violett, Rot oder Grün erhältlich. Zusätzlich zu ihrer großen Farbauswahl hat die Zimmerpflanze eine ganz besondere Eigenschaft: Die Blütendolden der Hortensie können ihre Farbe ändern. Je nach pH-Wert der Erde zeigen sich diese intensiver oder etwas blasser.

Die in Süd- und Ostasien sowie Nord- und Südamerika beheimatete Hortensie ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Durch ihr charmantes Auftreten kreiert sie eine romantische Umgebung. Da sie allein durch ihr pompöses Aussehen ein wahres Blütenspektakel zaubert, bedarf es einen minimalen Aufwand, um die Hortensie in Szene zu setzten. Sie lässt sich gut mit grauen oder braunen Terrakottatöpfen oder blauen Porzellanschalen kombinieren. Auch verspielt in einem modernen DIY aus Papiertüten kommt die Eleganz der Pflanze perfekt zur Geltung. Neben ihrer glamourösen Ausstrahlung symbolisiert die Hortensie Anmut, Schönheit und Fülle. Zu alldem steht sie für Dankbarkeit und aufrichtige Gefühle und ist deshalb ein beliebtes Geschenk zum bevorstehenden Muttertag.

Pflegehinweise:

  • Der botanische Name „Hydrangea“ bedeutet so viel wie „Wasserkanne“. Diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, denn die immer durstige Zimmerpflanze benötigt viel Flüssigkeit, um zu erstrahlen.
  • Um eine besonders üppige Blüte zu ermöglichen, nimmt sie zusätzlich dankbar alle ein bis zwei Wochen eine Düngerzufuhr an.
  • Sollte sie dennoch den Kopf hängen lassen, lässt sie sich mit genügend Wasser wieder aufpäppeln.
  • Eine ausgetrocknete Pflanze kann zum Beispiel in ein Wasserbad getaucht werden, damit sicher der Wurzelballen gut vollsaugen kann. Ist die Erde gut durchfeuchtet, das überschüssige Wasser gut abfließen lassen, bevor sie wieder in den Übertopf gestellt wird.
  • Die Hortensie zieht einen hellen bis halbschattigen Ort der vollen Sonne vor.

Mit Zimmerpflanzen das Zuhause aufblühen lassen – Alle Zeichen auf Sommer mit der Chrysantheme

Posted on 22. May 2018 by blumenbuero
Chrysantheme in weißer Blütenexplosion

Die Farb- und Formenvielfalt der Chrysantheme ist beinahe unermesslich. Wenn die Natur in den verschiedensten Farben erstrahlt, erblüht die Chrysantheme neben dem klassischen Weiß in verschiedenen Rosa- und Pinktönen oder Gelb und Orange. Somit ist sie die perfekte Pflanze, um die Vielfalt des Sommers auch im Interieur stattfinden zu lassen.

Die Chrysantheme ist dank ihrem Reichtum an Farben eine der abwechslungsreichsten Zimmerpflanzen. Die Blüten erscheinen in klassischem Weiß, frischem Grün, dezentem Rosa oder knalligem Pink. Außerdem gibt es den fröhlichen Sommerblüher auch in warmem Gelb, Orange oder Rot. Besonders auffällig sind zweifarbige Blüten, etwa mit Farbverläufen von Weiß zu Rosa oder Grün. Auch bei den Formen gibt es unzählige Varianten: spitze oder runde Blätter, gefüllte oder ungefüllte Blüten, einzelne oder doppelte Blattreihen. Mit der Chrysantheme haben Pflanzenliebhaber eine nahezu unerschöpfliche Auswahl an Formen und Farben für die heimische Wohnraumgestaltung.

Chrysanthemenpower in rosa und pink

Für eine sommerlich-frische Gestaltung im modernen Stil eignen sich weiße Sorten der Chrysantheme besonders gut. Eine Mischung aus verschiedenen Blütenformen lässt den Betrachter immer neue Facetten der Pflanze entdecken. Regelrecht exotischen Charme versprüht die Spider-Chrysantheme, deren Blütenblätter sich wie Spinnenbeine vom Zentrum der Blüte zu allen Seiten strecken. In einem schlichten Topf kommt das Kontrastspiel der strahlenden Blüten und der frischen Blätter besonders gut zur Geltung.

Wer sich in den warmen Sommermonaten nach geballter Farbpower sehnt, der greift zu Varianten der Chrysantheme in Pink, Violett und Rosa. Diese werden dann in möglichst schlichten Töpfen platziert, denn so kommen die kräftigen Blütenfarben besonders gut zur Geltung und strahlen mit der Sommersonne um die Wette.

Pflegehinweise
  • Bei der richtigen Pflege schenkt die Chrysantheme bis zu acht Wochen lang Blütenzauber.
  • Der Wurzelballen sollte stets feucht gehalten werden ohne dabei Staunässe zu verursachen.
  • Die Zimmerpflanze wird an einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung platziert.
  • Gedüngt wird sie ungefähr alle zwei bis drei Wochen.
  • Verwelkte Blütenköpfe sollten regelmäßig entfernt werden, denn dann verwendet die Chrysantheme ihre Energie in die Kreation neuer Blüten und erfreut ihre Betrachter umso länger mit frischer Farbe.

Den Frühling entspannt ausklingen lassen – Mit Zen-Pflanzen als Zimmerpflanze des Monats Mai

Posted on 18. May 2018 by blumenbuero

Ruhig, mysteriös und faszinierend. Das sind die Attribute, die Bonsai, Ficus Ginseng und Glücksbambus ausmachen. Diese Zen-Pflanzen sorgen für einen achtsamen Mai, der das Interieur und den Geist auf einen Sommer voller heiterem Trubel einstimmen. Die exotischen Schönheiten bergen eine Energie, die den Betrachter in den Bann zieht und dafür sorgt, immer wieder einen Blick auf die Pflanzen zu werfen.

Tausende Jahre der Zen-Tradition können als Kombination von Balance, Einfachheit und natürlicher Schönheit zusammengefasst werden. Pflanzen wie Bonsai, Ficus Ginseng und Glücksbambus – Dracaena Sanderiana – schaffen eine Atmosphäre der Ruhe, die besonders in einem minimalistisch gehaltenen Interieur wirkt. Ihr Ursprung liegt in den schlicht konzipierten Gärten der Zen-Buddhisten, in denen sie Ende des 14. Jahrhunderts erstmalig gezüchtet wurden. Die feinsinnige Schönheit der Miniaturpflanzen half schon damals bei Meditationen und wirkt auch in der hektischen Moderne als Ruhepol. Auf den ersten Blick spartanisch entfalten die Pflanzen über längere Zeit ihre Wirkung. Anmut und Ausstrahlung der Zen-Pflanzen laden zu einer achtsamen Betrachtung und entschleunigter Bewunderung ein. Die Belohnung: innere Ruhe und frische Energie.

In Japan bedeutet Bonsai wörtlich “Baum in der Schale”. Dieser, wie auch andere hölzerne Pflanzen, können mit Hilfe von Zu- und Beschneiden in Miniaturbäume gewandelt werden. Die Form der Mini-Ausführung ist maßgeblich durch das Wesen und die Art des Ausgangsbaumes bestimmt. Die japanische Disziplin spiegelt sich in dieser Methodik wieder – ein Unterlassen, das eine neue Schönheit erschafft. Steintöpfe in neutralen Farben und in schlichter Form unterstreichen dieses Flair perfekt.

Die Bonsai Aufzucht und das damit einhergehende, Mantra-artige Beschneiden fordern eine geübte Hand. Nur dadurch ist gewährleistet, dass jede Pflanze trotz der stringenten Baumschule, ihren eigenen Charakter ausbilden kann. Das spiegelt der unregelmäßig gewachsene Ficus Ginseng wieder. Sein Facettenreichtum begeistert den Betrachter jedes Mal aufs Neue, denn je nachdem aus welchem Winkel der Blick auf die exotische Pflanze fällt, springen neue Details ins Auge. Diese außergewöhnliche Pflanze könnte als grünes Haiku beschrieben werden – als eine Weisheit, die über Jahre gewachsen ist und sich als grüner Gast in das Zuhause einfügt. Die sichtbaren Wurzeln machen die Ästhetik des Ficus Ginseng aus, die sich in Räumen mit natürlichen Farben und viel Freiraum perfekt entfalten kann. Der gewählte Topf selbst sollte daher nicht zu sehr ablenken, sondern bescheiden und natürlich wirken.

Überblickt der Zen-Pfanzen Die Kombination aus Ficus Ginseng mit der schlichten, stringenten Form des Glücksbambus runden den heimischen Fokuspunkt für Meditationen ideal ab. Die Form des Bambus ist dabei frei wählbar: gerade, zielgereichtet, spiralförmig oder verspielt. Die Assoziation mit einem auch in Deutschland beheimateten Gewächs könnte aufkommen und beweist sich sogar als richtig: Der Glücksbambus ist tatsächlich entfernt verwandt mit dem Spargel. Ursprünglich in Kamerun beheimatet, feiert er demgegenüber seine größte Beliebtheit in China. In Fernost wird er ganz nach seinem Namen als Glückssymbol verschenkt. Hierzulande wirkt der Glücksbambus am besten in einem transparenten, mit Wasser befüllten Becken oder schlichten Schalen. Das Wasser rundet dabei das Idyll der Bambuslandschaft hervorragend ab.

Pflegehinweise

  • Die Zen-Pflanzen stehen gerne an einem hellen Ort, brauchen aber keine volle Sonneneinstrahlung.
  • Bonsai und Ficus Ginseng sollten leicht feucht gehalten werden, stehen aber nicht gerne in einer Wasserpfütze.
  • Ist die Erde angetrocknet, ist es Zeit zu gießen – ist sie noch sehr feucht, braucht es erst mal kein Wasser.
  • Der Glücksbambus kann komplett im Wasser gehalten werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Wird er im Topf kultiviert, ist Staunässe zu vermeiden.
  • Einmal im Monat sollten die Zen-Pflanzen gedüngt werden.

Mit Farb- und Formenreichtum in den Frühling – Vielfältigkeit der Gerbera belebt Vintage-Interieur

Posted on 18. May 2018 by blumenbuero

Die Fenster sind weit geöffnet und ein leichter Frühlingswind weht durch die Wohnung. Das Licht der Sonne schafft ein herrliches Ambiente und die sanften Pastelltöne der Gerbera ergänzen den harmonischen Vintage-Trend perfekt: Die zarten Nuancen der Blume in eleganten Vasen, drapiert auf antiken Möbelstücke, kreieren einen stimmungsvollen Einrichtungsstil und verbreiten einen Hauch Frühlings-Romantik. Verschiedenfarbige Gerbera-Sorten auf dem Tisch bezaubern genauso wie die einfarbigen Blüten und versprühen eine frühlingshafte Fröhlichkeit.

Die Gerbera lädt mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und ihrer farbenfrohen Lebendigkeit dazu ein, das Frühjahr in vollen Zügen zu genießen. Die Farbfülle der vielfältigen Sorten macht die Gerbera zu einer wichtigen Zutat für ein freudiges Frühlingsbeisammensein. In hellen Tönen von Weiß, Gelb, Grün oder Rosa bis hin zu tief-sattem Rot, Violett oder Orange hat sie sich zu einer der beliebtesten Schnittblumen entwickelt. Die Blütenherzen in Schwarz oder Grün wirken wie ein Magnet, der die Aufmerksamkeit der Betrachter in ihren Bann zieht. Neben der weiten Farbpalette beeindruckt auch der Formenreichtum der Gerbera. Ihr langer, starker Stiel trägt den vollen Blütenkopf elegant in die Höhe und präsentiert stolz ihre wechselvollen Formen. Die ungefüllten oder gefüllten Blütenpompons strahlen pure Heiterkeit aus. Ob breit-gefächert oder spitz-zulaufend, mit ein- oder mehrfarbiger Couleur, die Gerbera ist der florale Begleiter durch den Frühling – und darüber hinaus.

Gerade die mehrfarbigen Variationen in einem orange-rosa farbigen Pastellton komplettieren das Vintage-Feeling im heimischen Interieur. Die Gerbera lässt sich hervorragend mit dezenten Holztönen und eleganten Glasvasen kombinieren. Dabei wirken die unterschiedlichen Sorten und Färbungen der Blume für sich alleine schon perfekt und lassen sich ebenso leicht mit anderen Frühlingsblumen, wie der zarten Freesie, verbinden. Zusammen in einem lockeren Strauß gebunden, erhellt die Gerbera die eigene Wohnung und ist das ideale Präsent für Freunde und Familie. Auch aufgeteilt in dezenten Vasen und im Wohnbereich verteilt, kommt die Sortenvielfalt wunderbar zur Geltung und kreiert ein frühsommerliches Lebensgefühl.

Die vielseitige Blumendame kommt ursprünglich aus Südafrika, Asien und Südamerika. Doch schon seit geraumer Zeit erfüllt sie hierzulande die Herzen. Schräg angeschnitten und mit wenig Wasser in der gründlich gereinigten Vase strahlt sie bis zu zwei Wochen lang. Die Gerbera liebt das Licht. Mit täglich frischem Wasser sowie dem wiederholten Abschneiden der Stiele nach einigen Tagen belohnt sie ihre Betrachter mit einer langen Farbpracht.

Mysteriöse Kletterpflanzen – der Efeu sorgt für beständige Gartenbegrünung

Posted on 15. March 2018 by blumenbuero

Efeuranken im rustikalen Blechtopf

„Gemeiner Efeu“ ist die offizielle Bezeichnung der populärsten Efeu-Art. Mit der immergrünen Kletterpflanze geht es im Garten allerdings alles andere als gewöhnlich zu: Geheimnisvoll streckt die Gartenpflanze ihre Triebe in alle Richtungen und sogar in die Höhe.

Klettern ist das größte Hobby des Efeus. Seine Haftwurzeln finden selbst an glatten Untergründen Halt. So ist er vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend, um Mauern, Fassaden oder Zäune langfristig zu begrünen. Als Bodendecker schafft er dichtbegrünte Flächen, die dank des kräftigen Wurzelwerkes Unkraut keine Chance geben. Bis zu 20 Meter hoch wächst die Pflanze und ist dabei ein langlebiger Gartenbewohner, denn er kann mehrere Jahrhunderte alt werden.

Kleine Varianten der Kletterpflanze werden in Töpfe oder Balkonkästen gepflanzt. Dort können sie munter über den Pflanztopfrand hinauswachsen oder mithilfe von Rankgittern auch in die Höhe. Dabei kann der Efeu mit weiteren Varianten oder anderen rankenden Pflanzen wie Clematis, Passionsblume oder Kletterrosen kombiniert werden. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Danach muss der Gartenfreund sich in Geduld üben, denn erst nach ungefähr zwei Jahren bekommt der Efeu einen kräftigen und andauernden Wachstumsschub.

Efeuensemble im Garten

Typisch für den Efeu sind die gezackten Blätter, die mal dreieckig, mal herzförmig und mal mit mehreren Spitzen daherkommen. Gemeinsam haben sie allesamt die interessanten Blattfärbungen in Hell- oder Dunkelgrün, Grau oder Gelb. Im Frühling und Sommer sind sie knackig Grün, gen Spätherbst, wenn die Temperaturen winterlich werden, färben sie sich Orange, Rosa oder Dunkelrot. Weniger bekannt sind die kleinen, gelblich-weißen Blütendolden, die im Spätsommer mit ihrem Nektar Bienen und andere Insekten anlocken.

Der Efeu ist die einzige in Mitteleuropa heimische, immergrüne Kletterpflanze. Sein natürlicher Habitus sind Wälder, daher bevorzugt er schattige Standorte, direkte Sonneneinstrahlung verträgt er nicht. Der Boden sollte kalkhaltig, nährstoffreich und grundsätzlich feucht sein. Junge Pflanzen werden öfter gegossen, sodass der Untergrund nie ganz austrocknet. Ältere Varianten haben bereits ein gut ausgebildetes, tiefes Wurzelwerk und benötigen deutlich weniger Wassergaben. Für einen kräftigen Wuchs ist ein regelmäßiges Zurückschneiden erforderlich, möglichst im späten Frühjahr nach dem größten Wachstum und im Herbst vor dem Wintereinbruch.  Der Efeu ist dank seiner guten Schnittverträglichkeit dafür bestens geeignet. Varianten in Kästen oder Töpfen freuen sich einmal im Monat über eine Düngergabe.

Der Frühling liegt in der Luft – Auf los geht’s los: Farbenfroher Start in die Gartensaison

Posted on 14. March 2018 by blumenbuero

Die Blätter und Blüten der Kamelie strahlen auch während regnerischen Tagen im Garten

Sobald es morgens wieder früher hell wird und fröhliches Vogelzwitschern den neuen Tag begrüßt, erwachen auch Balkon, Terrasse und Garten allmählich aus dem Winterschlaf. Von leichtem Tau gekrönte Blätter schimmern in sattem Grün. Die ersten Knospen und Blüten zeigen sich und verkünden dabei feierlich: Der Frühling steht vor der Tür. Höchste Zeit, die Outdoor-Saison mit einer Extraportion botanischer Farbkraft und Pflanzenenergie zu eröffnen.
Zwar ist der Winter noch nicht vollends bezwungen, jedoch versprechen einige Gartenbewohner mit den ersten steigenden Temperaturen schon jetzt Vorfreude auf den Frühling. Sobald keine Gefahr vor Frost mehr besteht, gilt es die an die vier Wände angrenzende Outdoor-Wohnzimmerverlängerung für die neue Jahreszeit vorzubereiten. Ob sattgrüne Genossen wie Efeu, zierliche Schmeichler wie Weiden oder energiegeladenen Blüher wie die Kamelie in satter Blüte – sie alle eignen sich hervorragend für die frühlingshafte Gestaltung von Balkon, Terrasse und Garten. In Kombination mit den passenden Accessoires kommen sie besonders gut zur Geltung und bringen neue Frische, wie es sonst nur die morgendlich-klare Luft des Frühlings vermag.

Nahaufnahme der Weidenblüten

Während der Garten-Look im vergangenen Jahr noch vorwiegend von sanften Pastell-Tönen dominiert wurde, darf es in diesem Jahr ruhig auch wieder etwas mehr Farbe sein. Das Stichwort lautet:Kontrast! So leuchten die Blüten der Kamelie von Fuchsia bis Feuerrot durch das saftig grüne Blattwerk der voluminösen Pflanze gleich umso schöner hindurch. Pflanztöpfe in Weiß- und Cremetönen bieten den idealen Konterpart und sorgen auf Balkon und Terrasse für ein aufgeräumtes, gradliniges und dennoch energetisches Gesamtbild. Ganz, wie es sich für die lebensfrohe Jahreszeit gehört. Saisonal passende Elemente und Objekte wie beispielsweise farblich auf die Blüher abgestimmte Gummistiefel greifen auf besonders kreative Weise die Vielseitigkeit der Natur zu dieser Zeit auf und erweisen sich obendrein noch als praktischer Gartenbewohner. Neben fröhlichen Spaziergängerfüßen finden auch kleine Pflanzen oder Gartenutensilien dekorativ in ihnen Platz.

Für mehr Abwechslung sorgen bei der Bepflanzung genutzte, auf Balkon, Terrasse und im Garten ohnehin vorhandene Ebenen: Solange ausgelassene Grill-Abende noch etwas auf sich warten lassen, finden Pflanztöpfe neben oder gern auch auf Stühlen und Tischen Platz. So werten sie zum Einen gekonnt die alten Holzmöbel auf und heben zum Anderen besonders das Lebensfreude versprechende Frühlingsgrün auf ein neues Level. Die Kombination verschieden großer Pflanzen erweckt im Nu den Schein einer üppigen Pflanzengesellschaft und macht Lust auf die Vielseitigkeit des Gartens in der auf den Frühling folgenden Hochzeit im Sommer.
Efeuensemble im Garten

Doch auch für alle, die sich vom milden Pastellton noch nicht verabschieden möchten, hat der Frühlingsgarten einiges zu bieten. Inspiration für diesen Trend bieten wandelbare Gewächse wie die Weiden: Wenn sich ihr Blütenkleid langsam von winterlichem Flausch zu hellem Grün und Apricot entwickelt, komplettieren Keramik- und Metalltöpfe in ähnlichen Farben das Bild und setzen fröhliche Fluchtpunkte im sich immer grüner zeigenden Garten. Ob monochrom in einer Reihe platziert oder in einer farblichen Abstufung versetzt um Beete und Wege gestellt – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit wenigen Handgriffen und einem übersichtlichen Pflanzenportfolio wird somit schnell deutlich: Adé Tristesse, der gesellige Gartenspaß kann beginnen!

Frühlingserwachen mit farbenfrohem Blütenarrangement – Ranunkel, Anemone und Nadelkissen-Protea begrüßen den Frühling

Posted on 5. March 2018 by blumenbuero

Modern-rustikales BlumenbouquetDie kalten Wintertage sind vorüber und erste warme Sonnenstrahlen finden ihren Weg durch die lichte Wolkendecke. Es ist ein Bouquet aus Ranunkel, Anemone und Nadelkissen-Protea, das diesen saisonalen Neubeginn willkommen heißt. Die duftenden Blumen sind florale Glücksboten und bringen die Wärme und Lebendigkeit des Frühlings in die eigenen vier Wände.

Die Sonne hat über die kalten Tage Kraft getankt und gibt nun den Weg frei hin zur neuen Jahreszeit. Eine Komposition aus leuchtenden Frühlingsblumen kommt dabei besonders gut in einer schlichten Glasvase zum Vorschein. Elegant drapiert wetteifern die vollen Blüten der Ranunkel und die leicht-violette Couleur der Anemone um die Gunst ihrer Betrachter. Das Zusammenspiel der heimischen Ranunkel und Anemone mit den exotischen Protea-Sorten bringt einen Frische-Kick in die Wohnung und lässt die tristen Wintertage vollkommen vergessen.

Ob mit einem üppigen Strauß oder einer Komposition einzelner Blumen in verschiedenen Vasen – die Frühlingsboten begrüßen die neue Saison auf ihre ganz eigenen Weise. Die Ranunkel überrascht mit ihrer Farbvielfalt sowie mit ihrer vollen Blütenform: Sie punktet mit leichten Tönen in Weiß, Hellgrün, Rosa und Gelb, ebenso wie mit satten Farben in Rot, Violett und Orange. Genauso erfüllt das Farbspektrum der Anemone alle Wünsche an einen frühsommerlichen Kick-Off: Auch als Windröschen bekannt, bezaubert sie als Schnittblume mit ihrem langen, zarten Stiel und einem feinen Blütenaufbau. Wie frisch aus dem Winterschlaf erwacht, ragt sie ihren Kopf munter der Sonne entgegen.Überblick der einzelnen Frühjahresblumen: Ranunkel, Anemone und Nadelkissen-Protea

Angeordnet in bunten Glas- oder Porzellanvasen kommt die Unverwechselbarkeit der einzelnen Frühlingsblumen besonders zur Geltung. Die Nadelkissen-Protea gehört zur Gattung Leucospermum und ist an den warmen Küsten Südafrikas beheimatet. Das Blütenwerk überrascht mit seinem Formenreichtum: Von kurzen Blütenfortsätzen bis prächtig vollen Blütenköpfen bringen die Leucospermum-Arten einen Hauch Fernweh in das heimische Interieur.

Gemeinsam heißt das Blumentrio den Frühling willkommen und läutet einen regelrechten Neuanfang ein. Dabei können die Bouquets bis zu zwei Wochen die Wohnung erhellen. Regelmäßig frisches, lauwarmes Wasser, angereichert mit kleinen Zugaben an Schnittblumennahrung, unterstützt die farbenprächtige Lebendigkeit der Blumen.

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    Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen, gegründet für und durch die Zierpflanzenbranche. Durch Werbe- und Verkaufsförderungs-aktivitäten lassen wir Menschen erleben, dass Blumen und Pflanzen etwas Besonderes sind. Wir wollen sie auch erfahren lassen, dass Blumen und Pflanzen glücklich machen und anregen, dieses warme Gefühl zu teilen und weiter zu geben. Dadurch trägt das Blumenbüro dazu bei, die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen zu steigern.


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