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Den Frühling entspannt ausklingen lassen – Mit Zen-Pflanzen als Zimmerpflanze des Monats Mai

Posted on 18. May 2018 by blumenbuero

Ruhig, mysteriös und faszinierend. Das sind die Attribute, die Bonsai, Ficus Ginseng und Glücksbambus ausmachen. Diese Zen-Pflanzen sorgen für einen achtsamen Mai, der das Interieur und den Geist auf einen Sommer voller heiterem Trubel einstimmen. Die exotischen Schönheiten bergen eine Energie, die den Betrachter in den Bann zieht und dafür sorgt, immer wieder einen Blick auf die Pflanzen zu werfen.

Tausende Jahre der Zen-Tradition können als Kombination von Balance, Einfachheit und natürlicher Schönheit zusammengefasst werden. Pflanzen wie Bonsai, Ficus Ginseng und Glücksbambus – Dracaena Sanderiana – schaffen eine Atmosphäre der Ruhe, die besonders in einem minimalistisch gehaltenen Interieur wirkt. Ihr Ursprung liegt in den schlicht konzipierten Gärten der Zen-Buddhisten, in denen sie Ende des 14. Jahrhunderts erstmalig gezüchtet wurden. Die feinsinnige Schönheit der Miniaturpflanzen half schon damals bei Meditationen und wirkt auch in der hektischen Moderne als Ruhepol. Auf den ersten Blick spartanisch entfalten die Pflanzen über längere Zeit ihre Wirkung. Anmut und Ausstrahlung der Zen-Pflanzen laden zu einer achtsamen Betrachtung und entschleunigter Bewunderung ein. Die Belohnung: innere Ruhe und frische Energie.

In Japan bedeutet Bonsai wörtlich “Baum in der Schale”. Dieser, wie auch andere hölzerne Pflanzen, können mit Hilfe von Zu- und Beschneiden in Miniaturbäume gewandelt werden. Die Form der Mini-Ausführung ist maßgeblich durch das Wesen und die Art des Ausgangsbaumes bestimmt. Die japanische Disziplin spiegelt sich in dieser Methodik wieder – ein Unterlassen, das eine neue Schönheit erschafft. Steintöpfe in neutralen Farben und in schlichter Form unterstreichen dieses Flair perfekt.

Die Bonsai Aufzucht und das damit einhergehende, Mantra-artige Beschneiden fordern eine geübte Hand. Nur dadurch ist gewährleistet, dass jede Pflanze trotz der stringenten Baumschule, ihren eigenen Charakter ausbilden kann. Das spiegelt der unregelmäßig gewachsene Ficus Ginseng wieder. Sein Facettenreichtum begeistert den Betrachter jedes Mal aufs Neue, denn je nachdem aus welchem Winkel der Blick auf die exotische Pflanze fällt, springen neue Details ins Auge. Diese außergewöhnliche Pflanze könnte als grünes Haiku beschrieben werden – als eine Weisheit, die über Jahre gewachsen ist und sich als grüner Gast in das Zuhause einfügt. Die sichtbaren Wurzeln machen die Ästhetik des Ficus Ginseng aus, die sich in Räumen mit natürlichen Farben und viel Freiraum perfekt entfalten kann. Der gewählte Topf selbst sollte daher nicht zu sehr ablenken, sondern bescheiden und natürlich wirken.

Überblickt der Zen-Pfanzen Die Kombination aus Ficus Ginseng mit der schlichten, stringenten Form des Glücksbambus runden den heimischen Fokuspunkt für Meditationen ideal ab. Die Form des Bambus ist dabei frei wählbar: gerade, zielgereichtet, spiralförmig oder verspielt. Die Assoziation mit einem auch in Deutschland beheimateten Gewächs könnte aufkommen und beweist sich sogar als richtig: Der Glücksbambus ist tatsächlich entfernt verwandt mit dem Spargel. Ursprünglich in Kamerun beheimatet, feiert er demgegenüber seine größte Beliebtheit in China. In Fernost wird er ganz nach seinem Namen als Glückssymbol verschenkt. Hierzulande wirkt der Glücksbambus am besten in einem transparenten, mit Wasser befüllten Becken oder schlichten Schalen. Das Wasser rundet dabei das Idyll der Bambuslandschaft hervorragend ab.

Pflegehinweise

  • Die Zen-Pflanzen stehen gerne an einem hellen Ort, brauchen aber keine volle Sonneneinstrahlung.
  • Bonsai und Ficus Ginseng sollten leicht feucht gehalten werden, stehen aber nicht gerne in einer Wasserpfütze.
  • Ist die Erde angetrocknet, ist es Zeit zu gießen – ist sie noch sehr feucht, braucht es erst mal kein Wasser.
  • Der Glücksbambus kann komplett im Wasser gehalten werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Wurzeln nicht austrocknen. Wird er im Topf kultiviert, ist Staunässe zu vermeiden.
  • Einmal im Monat sollten die Zen-Pflanzen gedüngt werden.

Das sind die Zimmerpflanzen-Trends 2018 – Mit exotischem Grün und leuchtender Farbenpracht ins neue Jahr

Posted on 26. January 2018 by blumenbuero

Mit Zimmerpflanzen zieht ein Stück Natur in den eigenen vier Wänden ein. Das sorgt optisch für ganz besondere Akzente und steigert obendrein die Lebensqualität. Mit einer inspirierenden Kombination aus bunt blühenden Topfpflanzen, eleganten Sukkulenten und imposanten Zimmerbäumen gibt die Initiative Pflanzenfreude.de schon jetzt einen Ausblick auf die Trendsetter der interessantesten Zimmerpflanzen für das nächste Jahr.

Frühling

Das neue Jahr startet mit dem Drachenbaum, der mit seiner exotischen Ausstrahlung als wahre Inspirationsquelle für einen grüneren Alltag wirkt. In der kalten Jahreszeit ist es die Strahlkraft der Winterblüher, die die eigenen vier Wände erhellen: Becherprimel, Senecio und Jasmin bringen mit ihren farbenfrohen Blüten Couleur in das winterliche Interieur. Weiter geht es mit den Frühlingsboten, die – wie der Name schon verrät – die neue Jahreszeit willkommen heißen. Typische Zwiebelpflanzen wie Narzisse, Tulpe, Hyazinthe, Schachblume und Traubenhyazinthe stimmen eine Lobeshymne auf die neue Saison ein, die die Zimmerhortensie in rosa Pastelltönen oder kräftig violetten Blüten bis in den Frühsommer trägt. Ihre sanften Blütenfarben stehen in stilvollem Kontrast zu dem satten Grün der Blätter und wecken Vorfreude auf warme Temperaturen und jede Menge Sonnenschein.

Sommer

Der Sommer beginnt mit Grüßen aus dem fernen Osten. Eine Auswahl an asiatischen Glücksbringern empfängt die ersten kräftigen Sonnenstrahlen: Bonsai und Ficus Ginseng transportieren mit imposanten Luftwurzeln ein fernöstliches Feeling in die heimischen vier Wände. In Kombination mit dem chinesischen Glücksbambus zaubern sie ein stilvolles Interieur. Perfekt dazu passt die Chrysantheme mit ihrer reichen Blüten- und Farbauswahl, die sich im fernen Japan großer Beliebtheit erfreut.

Ebenso vielfältig sind Sukkulenten, die das Flair eines Kakteengartens im Miniformat ins Zuhause bringen. Für Ausgleich sorgen die wunderschön gezeichneten, sanften Blätter der Efeutute, die sich schlingernd und rankend ausbreiten und dabei ihre luftreinigende Wirkung entfalten. So steht dem sommerlichen Glück nichts mehr im Wege.

Herbst & Winter

Als schimmernde Stilikone begrüßt die Phalaenopsis den goldenen Herbst. Die Zimmerpflanze ist nach der Form ihrer Blütenblätter auch unter dem Namen Schmetterlingsorchidee bekannt. Darauf folgen im Indian Summer Look die haustierfreundlichen Grünpflanzen: Mit Grünlilie, fein wachsendem Katzengras oder dem kräftigen Elefantenfuß fühlen sich Hund, Katze und Mensch gleichermaßen wohl.

In den kalten Monaten des kommenden Jahres imponiert die Rhipsalis als hängende Kakteengattung und streut eine Prise Tropenfeeling in den deutschen Winter. Der Name „Rhipsalis“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Flechtwerk – diese Bezeichnung kommt dank des verzweigt herabhängenden Blattwerks nicht von ungefähr. Den krönenden Abschluss macht im Dezember die spektakuläre Anthurie, die mit den leuchtenden Farben ihrer Hochblätter den Winterblues vergessen lässt.

Informationen und Pflegetipps zu Zimmerpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Bonsai ist Zimmerpflanze des Monats März: Harmonie pur – Mit dem Bonsai entspannt durchs Leben gehen

Posted on 6. February 2012 by blumenbuero

Die Zimmerpflanze des Monats März ist der aus Asien stammende Bonsai. Die durch aufwändige traditionelle Zuchtverfahren verkleinerten Zimmerbäumchen begeistern auch in Europa mit ihren außergewöhnlichen Wuchsformen und ihrer Herkunftsgeschichte. Bei guter Pflege ist diese Zimmerpflanze eine treue Seele und begleitet ihren Besitzer ein Leben lang.

Der Name Bonsai kommt aus dem Chinesischen und bedeutet so viel wie „Baum in einer Schale“. Und nichts anderes ist unsere Zimmerpflanze des Monats März: Ein kleiner, filigraner Baum, der durch aufwändige Zuchtverfahren möglichst symmetrisch und harmonisch heranwächst. Doch allein der Anblick dieses perfekt erscheinenden Zimmerbäumchens übt eine Faszination auf den Betrachter aus. Kein Wunder, dass die zeitintensive Züchtung des Bonsais in Asien als hohe Kunst verehrt und anerkannt wird.

Obwohl die Pflanze des Monats März bei uns unter dem japanischen Namen Bonsai bekannt ist, stammt die uralte Technik der Kultivierung ursprünglich aus China. Bereits einige Jahrhunderte vor der Geburt Christi begann der chinesische Adel mit der häuslichen Zucht von ästhetisierten Mini-Bäumen. Erst im 12. Jahrhundert wurde diese Tradition in Japan aufgenommen und zu ihrer heutigen Form perfektioniert. Seit die ersten Bonsai im 19. Jahrhundert ihren Weg nach Europa fanden, wächst seine Fangemeinde auch auf unserem Kontinent beständig.

Von Ahorn über Ficus bis zu Weihrauch, für die Kultivierung von Zimmerbonsai eignen sich vor allem tropische Gehölze, die ganzjährig ein warmes Raumklima vertragen. Damit der Zimmerbaum seine symmetrische Wuchsform dauerhaft erhält, braucht er viel Aufmerksamkeit und intensive Pflege. Dabei bleibt es natürlich dem individuellen Geschmack überlassen, wie hoch der Anspruch an das harmonische Erscheinungsbild der meist zwischen 30 bis 60 cm großen Pflanze ist. In guten Händen steht der Bonsai seinem Besitzer treu zur Seite – so zählt der weltweit älteste Bonsai mittlerweile über 800 Jahre.

Allein durch seine Erscheinung versprüht der Mini-Baum im Zuhause seines Besitzers Harmonie und Zufriedenheit. Für sein eigenes Wohlergehen benötigt der Bonsai viel Licht und lockere Erde. Außerdem verlangt die Pflanze des Monats März in regelmäßigen Abständen kleine Portionen Wasser, wobei die Wässerung auch durch regelmäßige Tauchbäder geschehen kann. Wie oft gedüngt werden muss, entscheidet sich je nach Bonsai-Art. Weitere Informationen zum Bonsai und weiteren Zimmerpflanzen gibt es auf www.meinepflanzeundich.de.

Namensherkunft
„Bonsai“ ist eine traditionelle und aufwendige Art der Gartenkunst, bei der Bäume in kleinen Schalen zur Wuchsbegrenzung gezogen und ästhetisch geformt werden. Das Wort „Bonsai“ kommt ursprünglich aus dem Chinesischen und bedeutet einfach „Baum in der Schale“.

Besonderheit der Pflanze
Obwohl die verbreitetste Technik in Japan entwickelt wurde, entstand die Kunst der Bonsaikultivierung für zeremonielle Zwecke in China. Die Tradition ist weit über 2.000 Jahre alt. Nach Europa kamen die ersten Bonsai zur Weltausstellung 1889 in Paris. Wenn sie sehr sorgfältig gepflegt werden, gedeihen Bonsai über lange Zeit – mit 800 Jahren ist der Bonsai „Shunkaen Kunio Kobayashi“ aus Japan der älteste bekannte seiner Art.

Pflegetipps

Ort: Ein geeigneter Zimmerstandort für den Bonsai ist im Allgemeinen ein heller Platz direkt am Fenster. Die Vorliebe für Sonneneinstrahlung unterscheidet sich jedoch von Art zu Art. Pralle Sonneneinstrahlung im Sommer verträgt der Bonsai nicht.
Temperatur: Je nach Baumart, sind Temperaturen von zehn bis zwanzig Grad Celsius ideal. Im Sommer können die Bonsai auch auf dem Balkon stehen.
Wassergabe: Die einfachste und beste Art einen Bonsai zu gießen ist sicherlich das Tauchbad. Hierfür wird der Bonsai für einige Minuten mit seiner Schale in ein Becken mit Wasser gestellt und anschließend kurz abgetropft. Zwischen zwei Wassergaben sollte die Blumenerde etwas antrocknen. Die am häufigsten vorkommende Krankheit der Bonsai ist Wurzelfäule, die durch zu starke Bewässerung hervorgerufen wird.
Düngung: Regelmäßiges Düngen ist für den Bonsai sehr wichtig, da die Erde in dem kleinen Topf nicht ausreichend Nährstoffe enthält. Erst durch kontinuierliches Düngen wird ein gesunder und kontrollierter Wuchs gewährleistet.

Angebot im Handel
Zimmerbonsai gibt es in mehreren Größenklassen auf dem Markt: Ein durchschnittlicher Bonsai ist zwischen 30 und 60 cm hoch. Kleinere Bonsai-Pflanzen unter 30 cm werden als „Mame Bonsai“ bezeichnet, extrem kleine und unter 21 cm große Pflanzen sind unter dem Namen „Shohin“ bekannt. Doch je kleiner der Bonsai ist, desto schwieriger ist er in der Pflege. Besonders beliebte Bonsai sind die klassischen japanischen Baumarten, wie Ahorn, Kiefer oder Wacholder.

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