Newsroom von Pflanzenfreude.de und Tollwasblumenmachen.de

Blumenbüro Holland Newsroom



Tropischer Blütentraum für Balkon und Terrasse – Wunderblume im Topf: Die südamerikanische Bougainvillea

Posted on 26. June 2014 by blumenbuero

Die Bougainvillea schmückt gekonnt sonnige Balkone und Terrassen, denn die entzückende Kletterpflanze sorgt im Draußen-Wohnzimmer für eine wahre Farbexplosion. Doch diese stammt erstaunlicherweise nicht von ihren Blüten, sondern von ihren auffallend gefärbten Blättern. Daher ist der Gartenblüher auch als Wunderblume bekannt.

Die Bougainvillea wird im Volksmund zu Recht als „Wunderblume“ bezeichnet, denn ihr unglaublicher Blütenreichtum setzt ab Mai traumhaft tropische Akzente auf Balkon und Terrasse. Dabei ist der vermeintliche Blütentraum gar nicht echt – die üppige Farbigkeit stammt von lange haltbaren Hochblättern, die je zu dritt zusammenstehen. Dieser Blattwuchs brachte der Bougainvillea auch ihren gebräuchlichen deutschen Namen „Drillingsblume“ ein. In der Mitte des farbigen Dreiergespanns finden sich die eigentlichen, aber unscheinbaren Blütenröhren. Ihr wissenschaftlicher Name ehrt schließlich den französischen Seefahrer Louis Antoine de Bougainville, der zusammen mit dem Botaniker Philibert Commerçon während einer Entdeckungsfahrt nach Südamerika auf die exotische Schönheit traf.

Die außergewöhnlich attraktiven Hochblätter der mehrjährigen Exotin färben sich im Sommer unermüdlich in Rot, Rosa, Orange oder Violett. Dabei beeinflusst auch die Sonne ihre Farbe und lässt sie im Verlauf der schönsten Jahreszeit langsam zu Pastelltönen verblassen. Die übrigen Blätter des Gartenblühers leuchten saftig grün und haben einen seidigen Glanz. Vor allem die Sorte „Bougainvillea glabra“ ist aufgrund ihres kräftigen Wuchses und ihrer Anspruchslosigkeit hierzulande weit verbreitet. Die aus Brasilien stammende Art strahlt in Weiß bis Magentarot.

Bei guter Pflege bildet die Bougainvillea recht schnell meterlange Ranken. Da die Pflanze sie jedoch nicht selber tragen kann, sollte ein Klettergerüst für die nötige Stabilität sorgen. Die starkwüchsige Kletterpflanze ist gut schnittverträglich und macht so auch im Kübel eine gute Figur. Für ein andauerndes Farbspektakel bis in den Herbst hinein, können die neuen Triebspitzen nach der Frühjahrsblüte um etwa die Hälfte zurückgeschnitten werden. Dieser Rückschnitt gibt der Drillingsblume die nötige Ausdauer und Kraft.

Die Bougainvillea ist eine sonnenhungrige und wärmeliebende Pflanze. Daher ist ein Balkon oder eine Terrasse mit Südausrichtung der ideale Standort und sorgt für ein ausgeprägtes Wohlbefinden der Pflanzenschönheit. Bei zu starkem Regen oder Wind reagieren die farbigen Hochblätter empfindlich und fallen ab. Ein geschütztes Plätzchen im Draußen-Wohnzimmer ist daher sehr empfehlenswert. In Bezug auf das Substrat stellt die Bougainvillea keine besonderen Ansprüche. Der Boden sollte lediglich stets feucht gehalten werden, um eine reiche Bildung der farbigen Hochblätter zu fördern. Abflusslöcher im Blumentopf sowie eine zusätzliche Drainageschicht aus Ton oder Kies verhindern Staunässe, denn diese führt zum Verfaulen der Wurzeln.

Im Notfall übersteht die Bougainvillea eine etwas längere Trockenperiode: Sie wirft dann jedoch ihre Blätter ab und wartet im kahlen Zustand auf die nächste Wassergabe. Scheinbar abgestorbene Pflanzen treiben nach Wasserzugabe daher meistens wieder aus. Eine optimale Nährstoffversorgung kann durch Düngerzugaben alle ein bis zwei Wochen garantiert werden. Ansonsten ist der Gartenblüher recht kältetolerant und verträgt sogar kurzfristigen Frost; ist aber nicht winterhart. Den Winter verbringt sie am liebsten bei einer Temperatur zwischen fünf und fünfzehn Grad. Es gilt: Je trockener und kühler die Bougainvillea in der Ruheperiode gehalten wird, desto eifriger blüht sie im nächsten Jahr.

Jetzt Gartenblüher für den Winter vorbereiten – Winterfest: So überstehen Topfpflanzen die kalte Jahreszeit

Posted on 1. October 2013 by blumenbuero

Die intensiv gefärbten Blüten der BougainvilleaMit Beginn des letzten Quartals des Jahres hält der Winter unaufhaltsam Einzug ins Draußen-Wohnzimmer. Mit den kürzer werdenden Tagen und kälteren Außentemperaturen wird es Zeit, den hauseigenen Außenbereich winterfest zu machen. Dem winterlichen Wetter zum Trotz, wird dem tristen Grau auf Balkon und Terrasse mit robusten und winterharten Pflanzen wie der Christrose oder dem Hornveilchen Einhalt geboten.

Das kurzzeitige Schönwetterhoch Ende September, der sogenannte „Altweibersommer“, kündigt das Ende der Draußen-Saison an. Bei zunehmend schlechten Witterungsverhältnissen wie Regen, Wind und gebietsweise erstem Nachtfrost müssen Balkon- und Terrassenbesitzer jetzt vorsorgen, um ihre getopften Gartenblüher unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu bringen.

Mehrjährige, nicht winterharte Balkonpflanzen wie beispielsweise die Geranie und die Bougainvillea sollten vor der Überwinterung zurückgeschnitten und anschließend an einem dunklen Ort mit Temperaturen von 10 bis 15 Grad Celsius platziert werden. Bereits wenige Wochen bevor die Pflanzen in ihr Winterquartier umziehen, sollte nur noch mäßig gegossen werden – damit wird ein zu feuchter Wurzelballen verhindert, der in der pflegearmen Winterzeit die schädliche Wurzelfäule und damit ein Absterben der Pflanze zur Folge haben kann. Kurz vor Start der Überwinterung darf jedoch noch einmal kräftig gedüngt werden, so hat die Pflanze ein Nährstoffpolster für die kalte Jahreszeit. Während der Winterpause selbst ist eine zusätzliche Düngung nicht nötig. Ab Anfang Mai, traditionell nach den letzten frostigen Tagen, den Eisheiligen, können die Balkonpflanzen in aller Regel wieder nach draußen gestellt werden.

Eine Komposition aus Hornveilchen und Stiefmütterchen am WasserDoch allem Winterwetter zum Trotz, lassen sich einige Gartenblüher nicht unterkriegen. Topfpflanzen wie Stiefmütterchen und Kapkörbchen blühen bis in den späten Herbst und überstehen den Winter auch draußen unbeschadet, sie sollten aber dicht an einer geschützten Hauswand platziert werden. Bei starkem Schneefall oder Temperaturen jenseits des Nullpunktes sollten sie zudem mit Reisig oder einem Mantel aus Weidenmatten abgedeckt werden. Das garantiert, dass der Wurzelballen nicht komplett durchfriert und die Pflanzen im kommenden Frühjahr wieder austreiben.

Die Pflanzen sollten außerdem nicht in Ton- oder Terrakottaübertöpfen auf dem Balkon überwintert werden, da diese ständig Feuchtigkeit enthalten und sich bei Temperaturen um null Grad ausdehnen und zerspringen können. Auch Holzübertöpfe nehmen während des Winters Schaden und verwittern auf Balkon und Terrasse – diese Pflanzgefäße sollten daher an trockenen Orten wie dem Keller bis zum nächsten Frühling gelagert werden. Ideal für die Überwinterung sind witterungsbeständige Übertöpfe aus Zink oder Naturstein. Zusätzliche Informationen und Pflegetipps gibt es auf www.pflanzenfreude.de oder unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Hornveilchen in einem monochromen TopfWer in milden Wintern nicht auf Blütenpracht im Garten verzichten möchte, kann auf die frostharte Christrose oder das Hornveilchen zurückgreifen. Die Christrose, mit ihren winterlich weißen, grünen oder zart rosafarbenen Blüten macht jeden Außenbereich schon von weitem zu einem Blickfang. Das Hornveilchen wird als ein mehrjähriges, krautiges Gewächs kultiviert und strahlt auch im Winter mit einfarbigen oder buntgemischten Blüten in Pastelltönen. Die Bewässerung sollte bei beiden Winterschönheiten besonders bei niedrigen Temperaturen nur mäßig ausfallen, um zu verhindern, dass die Pflanzen einfrieren.

  • Flickr

  • YouTube

  • Blumen auf Facebook

  • Pflanzen auf Facebook

  • Tag Cloud

  • Kontakt

    Zucker.Kommunikation
    Tel: 030-247587-0
    blumenbuero [at] zucker-kommunikation de
    Jennifer Meißner
  • Links

  • Gartenglück

  • Über Blumenbüro

    Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen, gegründet für und durch die Zierpflanzenbranche. Durch Werbe- und Verkaufsförderungs-aktivitäten lassen wir Menschen erleben, dass Blumen und Pflanzen etwas Besonderes sind. Wir wollen sie auch erfahren lassen, dass Blumen und Pflanzen glücklich machen und anregen, dieses warme Gefühl zu teilen und weiter zu geben. Dadurch trägt das Blumenbüro dazu bei, die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen zu steigern.


↑ Nach oben