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Bedeutungsvolle Blütenschönheit – Gestatten, Ihre blumige Majestät die Lilie

Posted on 7. June 2016 by blumenbuero

Formvollendete Blüten, exotische Farben und ein schmeichelhafter Duft. All dies sind Attribute der Lilie und machen die Zwiebelblume zu einer der beliebtesten Zierblumen überhaupt. Im Volksmund teilt sie sich zusammen mit der Rose den Titel „Königin der Blumen“. Dass die Lilie wahrhaft königlich ist, liegt auf der Hand: Sie verfügt nicht nur über eine immense Grazie, sondern besitzt zudem noch symbolische, mythologische und sogar heilende Kräfte.

Die Lilie in der BlumenagendaBereits seit Jahrtausenden fasziniert die Lilie ihre Betrachter mit einem majestätischen Antlitz und einem intensiven, betörenden Duft. Ursprünglich ist sie im Himalaya beheimatet. Als Schnittblume in der Vase ist die Lilie jedoch weltweit anzutreffen. Sie gilt als wahrer Tausendsassa: Ihr wird eine heilende Kraft und aphrodisierende Wirkung nachgesagt, sie spielt eine wichtige Rolle in der Symbolik sowie der christlichen Mythologie und ist in Asien sogar ein beliebtes Lebensmittel. Unstrittig ist zudem die strahlende Schönheit der Lilie, die sich in über einhundert Sorten vielfältig präsentiert. So blüht die Lilie in vielen verschiedenen extravaganten Formen und Farben. Die Blüten können einen Durchmesser von 7 bis gut 25 Zentimetern erreichen. Es gibt sie in schlichtem Weiß und zartem Rosa, aber auch in auffallend kräftigem Rot, Gelb, Violett oder Orange. Darüber hinaus gibt es Blüten mit Streifen, Rändern oder Sprenkeln.

Die Lilie macht überall eine gute Figur. Das Umfeld ist dabei nicht entscheidend: Ob romantisch-verspielter Einrichtungsstil, kühle und moderne Ästhetik, mediterranes Interieur oder Landhauslook – Lilien lassen sich in unterschiedlichen Vasengefäßen so facettenreich inszenieren, dass sie jede Art von Raum veredeln und um einen majestätischen Anziehungspunkt bereichern.

Die Lilie in der BlumenagendaBeim Duft teilen sich Lilien-Fans in zwei Lager: Die einen lieben den sinnlich-süßen Geruch, der sich rasch im gesamten Wohnraum verbreitet. Die anderen würden lieber drauf verzichten. Passenderweise variiert die Intensität des Lilienduftes je nach Sorte. Orientalische Lilien beispielsweise  haben besonders  große  Blüten und sind meist stark  duftend. Tigerlilien hingegen gelten als geruchslos. Sie haben nicht ganz so große Blüten wie die orientalischen Lilien, es gibt sie jedoch in kräftigen Farben mit dekorativen Tupfen. Wer sich dem betörenden Duft der Lilie nicht hingeben möchte, muss dementsprechend nicht auf ihre bezaubernde Anmut verzichten und kann sich bei richtiger Pflege lange an ihr erfreuen. Dafür entfernt man alle Blätter, die ins Vasenwasser hineinragen, stellt sie am besten nicht in die pralle Sonne oder an einen allzu zugigen Platz und füllt ihre Vase regelmäßig mit frischem Leitungswasser auf.

Weitere Informationen zur Lilie gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Die Bilder in hoher Auflösung finden Sie unter: http://bit.ly/lilie-2016

Festliches Fransenkleid für die Lilie

Seidige DIY-Flaschenvase

Die Lilie in der BlumenagendaEinzeln präsentiert ist die Lilie mit ihren großen Blüten und dem strahlenden Grün der Blätter ein ästhetisches Wunderwerk. Es gibt sie in vielerlei Größen, Formen und Farben von reinem Weiß über zartes Rosa bis hin zu auffälligem Rot. Schöne Muster wie Streifen oder Sprenkeln sorgen für interessante Farbverläufe auf den Blütenblättern. Mit ihrem Duft macht sie auf sich aufmerksam. Für sensible Nasen gibt es aber auch duftlose Lilien. Neben ihrer Schönheit geizt die Blume auch nicht mit Symbolik. Unter anderem steht sie für Weiblichkeit, Liebe, Reinheit und Vergänglichkeit. Mit einer reizvollen Vase kann man die besonderen Eigenschaften von Schnittblumen ideal hervorheben. Die fröhliche DIY-Flaschenvase ist dieser Aufgabe gewachsen und sorgt mit ihren farbenfrohen Fransen für sommerliches Flair.

Für die DIY-Flaschenvase werden folgende Materialien benötigt:

Die Lilie in der Blumenagenda

• Eine Lilie

• Eine hohe Flasche oder Vase

• Farbiges Seidenpapier

• Klebeband

• Schere

• Band


Die Anfertigung der bunten Flaschenvasen gelingt wie folgt:

Die Lilie in der BlumenagendaSchritt 1

Als ersten Schritt die farbigen Seidenpapiere einige Male zusammenfalten und an der offenen Seite Fransen in gleicher Breite hineinschneiden.


Die Lilie in der BlumenagendaSchritt 2

Die Fransen Lage für Lage im Abstand von einem halben Zentimeter übereinander rund um die Flasche kleben. Dabei sollte unten begonnen werden und das Papier am Boden der Flasche etwas überstehen, sodass der untere Flaschenrand nicht sichtbar ist.

Die Lilie in der BlumenagendaSchritt 3

Die Flasche weiter bis an den obersten Rand mit Fransenreihen bekleben. Als schöner Abschluss dient ein Schmuckband. Nun muss die Flasche noch vorsichtig mit Wasser befüllt und eine schöne Lilie hineingestellt werden. Fertig ist das sommerlich-frische DIY.

Weitere Informationen zur Lilie gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Über Blumenbüro

Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen, gegründet für und durch die Zierpflanzenbranche. Durch Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten lassen wir Menschen erleben, dass Blumen und Pflanzen etwas Besonderes sind. Wir wollen sie auch erfahren lassen, dass Blumen und Pflanzen glücklich machen und anregen, dieses warme Gefühl zu teilen und weiter zu geben. Dadurch trägt das Blumenbüro dazu bei, die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen zu steigern. www.blumenbuero.de

Abdruck honorarfrei mit Angabe der Bildquelle „Tollwasblumenmachen.de“, Beleg erbeten.

Wahre Schönheit in der Vase – Farbenfrohes Sommerfeeling mit der Gladiole

Posted on 17. May 2016 by blumenbuero

Die Gladiole steht symbolisch für Stärke, Sieg und Stolz und verkörpert diese Bedeutung mit ihrer beeindruckenden Größe und aufrechten Haltung. Besonders charakteristisch sind ihre Blüten an beiden Seiten des auffällig langen und kräftigen Stiels, die in diversen Nuancen von Weiß über Rot bis hin zu Violett in Erscheinung treten.

Die Gladiole in der BlumenagendaDie Gladiole gehört zweifelsohne zu den farbenprächtigsten und beeindruckendsten Schnittblumen. Grund dafür ist ihre imposante Höhe von bis zu 1,50 Metern und ihre dicht an dicht wachsenden Blüten zu beiden Seiten des Stiels. Die Vielfalt der Blütenfarbe macht es zudem leicht, für jeden Geschmack und jeden Wohnstil eine passende Gladiolendekoration zu finden: Ob Weiß, Gelb, Orange, Rot, Rosa oder Violett, die Farbpalette des Zwiebelblühers erstreckt sich von zarten Pastelltönen bis hin zu leuchtenden, intensiven Farben.

Um Gladiolen in Szene zu setzen, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Aufgrund ihrer Länge kommen sie besonders gut in großen Bodenvasen zur Geltung. Mehrere gleichfarbig Ton-in-Ton blühende Stiele, ein bunter Mix oder gar eine Kombination mit anderen Sommerblühern und langen Gräsern: Ein Gladiolen-Ensemble in der Vase ist immer eine imposante Erscheinung und erzeugt Sommerfeeling pur.

Die Gladiole in der BlumenagendaWer sich eine besondere Blumengestaltung außerhalb der klassischen Vase wünscht, kann mit Kästen und Steckschaum phantasiereich werden. Dabei werden in Wasser eingeweichte Steckschaumblöcke in dekorative Kästen gelegt und die frisch angeschnittenen Gladiolenstiele zusammen mit anderen Blumenarten nach Lust und Laune hinein gesteckt – fertig ist ein ganz individuelles, sommerliches Blumendesign, bei dem der Steckschaum lediglich zwischendurch befeuchtet werden sollte.

Gladiolen gehören zu den unkomplizierten Zwiebelblumen. Es gilt nur ein paar einfache Pflegetipps zu beachten, um sich möglichst lange an ihr zu erfreuen. Um die volle Blühkraft zu erreichen, sollte die jeweils oberste Knospe an den Gladiolenstielen entfernt werden. Auf diese Weise werden alle Knospen gleichmäßiger versorgt und die Gladiolen bleiben insgesamt, ohne den Kopf hängen zu lassen, länger frisch. Zudem benötigen Gladiolen viel Wasser. Der Wasserstand in der Vase sollte deswegen täglich geprüft und – wenn nötig – mit frischem Wasser aufgefüllt werden. Als Standort empfiehlt sich ein kühles, nicht allzu sonniges Plätzchen in sicherer Entfernung zu einer Heizung oder Obstschale.

DIY für die Gladiole in der BlumenagendaSelbstgemachtes Sommerkleid für Gladiolen

Ein weißer Behälter mit Garn-verziertem Rand wirkt erfrischend natürlich und darf mit der passenden Blume diesen Sommer auf der Terrasse und im Garten nicht fehlen. Prächtige Gladiolen in strahlendem Weiß sind sich bewundernder Blicke sicher und machen in der selbstgemachten Vase eine gute Figur. Die schöne Blume begeistert vom späten Frühjahr bis in den Herbst mit ihren beeindruckenden Blüten an beiden Seiten des äußerst langen und starken Stiels und eignet sich daher besonders gut für auffällige Inszenierungen. In Kombination mit Blüten in Gelb oder Orange wirkt das Arrangement noch frischer und fröhlicher.

Die Gladiole in der BlumenagendaFür die gehäkelte DIY-Blumenvase werden folgende Materialien benötigt:

  • Gladiolen
  • Kunststoffbehälter
  • Häkelnadel
  • Garn in beliebiger Farbe
  • Lochzange
  • Messer

Die Anfertigung der gehäkelten Blumenvasen gelingt wie folgt:

Schritt 1
Oberseite des Behälters mit dem Messer abschneiden. Dann in gleichmäßigem Abstand mit 2,5 cm Abstand nebeneinander und 1 cm unterhalb des Randes rundherum Löcher stanzen.

Schritt 2
Nun einen 5 cm breiten Rand an der Oberseite des Behälters häkeln. Je nach Geschmack kann der Rand breiter gestaltet und Kordeln in unterschiedlichen Farben genutzt werden.

Schritt 1Schritt 2

Schritt 3
An der Innenseite der Vase mithilfe der Kordel eine Art Rahmen spannen, sodass die Blumen in dem Behälter gut aufrecht stehen bleiben. Zuletzt noch etwas Wasser mit Schnittblumennahrung in das Gefäß geben und die selbstgemachte Vase mit frischen Gladiolen befüllen.

Schritt 3

Weitere Informationen zur Gladiole und anderen Schnittblumen gibt es auf Tollwasblumenmachen.de und www.facebook.com/wasblumenmachen.

Über Blumenbüro
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Knallige Gerberas in moderner Inszenierung – Blumige Akzente im Trend „Reconsider Space“

Posted on 6. April 2016 by blumenbuero

Durch ihre Farbvielfalt, den hohen Zierwert und die lange Haltbarkeit gehört die Gerbera zu den beliebtesten Schnittblumen Europas. Gerne wird sie in großen Blumenbouquets eingearbeitet, dabei eignet sie sich mit ihrer Geradlinigkeit und den knalligen Farben auch als Solitärblume für eine außergewöhnliche Präsentation. In Basisfarben wie Gelb, Rot oder Kobaltblau spielt die schöne Blume eine Hauptrolle im von grafischen Mustern beherrschten Trend „Reconsider Space“.

Die ursprünglich aus Südafrika und Asien stammende Gerbera beeindruckt durch die symmetrische Form ihrer Blüten. Sie blüht ein- oder mehrfarbig in vielfältigen, ausdrucksstarken Tönen wie Weiß, Rot, Gelb, Rosa, Violett, Orange oder Grün. Die zu der Familie der Korbblütler gehörende Blume entfaltet längliche ovale Blüten, die sich gefüllt oder ungefüllt, als Pompons oder Spinnenblütige präsentieren. Die körbchenförmigen Blütenstände der Gerbera stehen einzeln an langen, blattlosen, meist samtig behaarten Stängeln. „Durch dich wird alles schöner!“ ist die Botschaft der strahlenden Schnittblume und das beweist sie sowohl einzeln als auch im bunten Bouquet. Im Trend „Reconsider Space“ präsentiert sich die leuchtende Blume ganz neu. Einzeln gesteckt in geometrisch geformten Gefäßen wirkt sie besonders selbstbewusst und die anmutige Haltung sowie die Signalfarben der Blüten fordern die Aufmerksamkeit des Betrachters ein.

Der lange, blattlose Stiel und die regelmäßigen Blütenblätter geben der Form der Gerbera eine besondere Ausdrucksstärke, was sie für den Interieur-Trend „Reconsider Space“ geradezu prädestiniert. Hierbei spielen Struktur und Funktionalität eine zentrale Rolle. Die Kombination von grafischen Mustern in Schwarz-Weiß, beispielsweise auf Textilien oder Tapeten, und die Nutzung von richtungsweisenden Akzenten in Basistönen wie Gelb, Rot, Weiß oder Blau erzeugen überraschende räumliche Effekte. Die Gerbera kann hier mit ihrer Geradlinigkeit brillieren und die führende Rolle im gewünschten Farbschema übernehmen. Zu Vasen umfunktionierte Drahtkörbe bieten eine ideale Plattform für die moderne Inszenierung der Gerbera. Um den Look sanfter zu gestalten, werden zusätzlich Grau- und natürliche Brauntöne ergänzt. Beim kontrastreichen Trend „Reconsider Space“ werden zudem vorzugsweise funktionelle und glatte Materialien wie Metall, Plastik, Keramik, Leder oder Zement benutzt. Holzelemente sorgen für die nötige Wärme.

Die Gerbera ist eine äußerst dankbare Blume, die bei Beachtung einiger Tipps lange Freude schenkt. Sie bevorzugt frisches und sauberes Wasser, gerne auch warm und angereichert mit Frischhaltemittel. Wird die Blume alle zwei bis drei Tage nachgeschnitten, erhält der Stiel seine Stabilität und weicht nicht auf. Der Gerberastängel kann zusätzlich der Länge nach mit einem Draht durchzogen werden. Das wirkt einerseits der Lichtwendigkeit der Blüten entgegen und kann bei Arrangements für die genaue Positionierung der Blume nützlich sein. Am wohlsten fühlt sich die Schnittblume an hellen Standorten, wobei angestaute Hitze zu vermeiden ist. Gerberas sollten nicht zu weit im Wasser stehen. Ein Wasserstand in der Vase von ein bis zwei Zentimetern ist ideal.

Grafische DIY-Gittervase für bunt blühende Gerberas

Gerberas sind vor allem durch ihre großen Blüten in einer Vielzahl strahlender Farben beliebt. Ihre länglichen, ovalen Blütenblätter leuchtend in Weiß, Rot, Gelb, Rosa, Violett, Orange oder Grün. Charakteristisch ist auch ihr langer blattloser Stiel, der der schönen Blume eine klare, anmutige Haltung gibt. Die aus Südafrika stammende Blume ist ein idealer Kandidat, um die Hauptrolle im Trend „Reconsider Space“ einzunehmen. Dieser zeichnet sich durch grafische Muster in Schwarz-Weiß in Kombination mit starken Akzenten in den Basisfarben Rot, Gelb und Blau aus. Die DIY-Gittervase geschmückt mit Gerberas in den entsprechenden Tönen spiegelt den modernen Look gekonnt wider.

Für die DIY-Gittervase werden folgende Materialien benötigt:

• Gerberas

• Eine Glasvase

• Kariertes Papier

• Weiße Kieselsteine

• Schwarzes Klebeband

• Messer oder Schere

• Bürste


So werden die grafischen Blumenvasen gemacht:


Schritt 1

Kariertes Papier von innen in der Vase mit Klebeband fixieren. Das Papier sollte mit dem oberen Rand des Glasgefäßes abschließen.



Schritt 2

Nun mit dem schwarzen Klebeband entlang der Linien auf dem Papier, die durch das Glasgefäß zu sehen sind, ein grafisches Muster auf der Außenseite der Vase platzieren. Das Papier aus dem Gefäß nehmen und fertig ist die „Reconsider Space“-Vase.

Schritt 3

Unter Wasser die Kieselsteine gründlich abbürsten und in die Vase legen. Zuletzt noch etwas Wasser mit Schnittblumennahrung in das Gefäß geben und das Kunstwerk mit den bunten Gerberas befüllen.
Farbiges oder gemustertes Klebeband machen den Look noch bunter und fröhlicher.

Weitere Informationen zur Gerbera gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Über Blumenbüro
Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen, gegründet für und durch die Zierpflanzenbranche. Durch Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten lassen wir Menschen erleben, dass Blumen und Pflanzen etwas Besonderes sind. Wir wollen sie auch erfahren lassen, dass Blumen und Pflanzen glücklich machen und anregen, dieses warme Gefühl zu teilen und weiter zu geben. Dadurch trägt das Blumenbüro dazu bei, die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen zu steigern. www.blumenbuero.de

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Eisige Chrysanthemenkugeln als zauberhafte Winterdekoration – Vergänglich und exklusiv: Chrysanthemen on Ice

Posted on 2. December 2015 by blumenbuero

In der kalten Jahreszeit sorgen gefrorene Chrysanthemen für ein unvergessliches Dinner-Erlebnis. Verarbeitet zu kristallinen Blütenkugeln setzen die Blumen magische Effekte und glänzen als festliches Tischgedeck nur für einen besonderen Moment. Denn wenn die Speisen genossen sind, wird auch die funkelnde Chrysanthemen-Inszenierung Vergangenheit sein.

Wunderschöne Tischdekoration in Eco Deluxe„On ice“ ist im Winter ein tolles Schlagwort für effektvolle Dekoration bei festlichen Anlässen. So werden diese Saison gefrorene Chrysanthemen-Blüten zum auffälligen Tischgedeck für glamouröse Dinner Parties. Mit ihren vielen verschiedenen Sorten und Farbvarianten bietet die „Goldene Blume“ endlose Möglichkeiten für abwechslungsreich zusammengestellte Blütenkugeln, die luxuriös und stimmungsvoll zugleich das Festmahl verschönern.

Wie die Zeit bei einem angenehmenChrysanthemen schwimmen in einer Kugel Abendessen viel zu schnell durch die imaginäre Sanduhr rinnt, so schmilzt auch die Blüten-Inszenierung unwiederbringlich vor den Augen der Gäste und wird so zum äußerst exklusiven Element. Die Wassertropfen der schmelzenden Chrysanthemen werden in kupferfarbigen Schalen aufgefangen, zudem finden sich ausgewählte Blütenkugeln auf hohen Kerzenständern wieder.
Edles Gesteck, elegantes, matt-schwarzes Tisch-Geschirr und metallisch-kupferne Table-Runner mit entsprechenden Accessoires runden die exquisite Blütendekoration im Stil „Eco Deluxe“ ab. So in Szene gesetzt, verzaubern die Chrysanthemen on Ice als glamouröse Eiskugeln, die noch lange in Erinnerung behalten werden.

Für die „Chrysanthemen on Ice“ werden folgende Materialien benötigt:

  • Chrysanthemen-Blüten in den unterschiedlichsten Größen und Farben
  • Handelsübliche transparente Kunststoff-Kugeln aus dem Bastelbedarf
  • Hand- oder Akkubohrer
  • Doppelseitiges, transparentes Klebeband
  • Destilliertes Wasser
  • Wasserspritze aus der Apotheke oder dem Laborbedarf

Die Anfertigung der „Chrysanthemen on Ice“ gelingt wie folgt:

Schritt 1

DIY Schritt 1 MaterialienZu Beginn wird mit dem Handbohrer vorsichtig in eine Hälfte der transparenten, zusammensteckbaren Kunststoffkugel ein Loch hineingedreht. Danach kann die Kugel geöffnet und die untere Hälfte mit Chrysanthemen befüllt werden. Für ein fulminantes Chrysanthemenerlebnis werden die Blüten zuvor von den Stielen abgetrennt.

DIY Schritt 2 Vorsichtig sticht man ein Loch in die obere Hälfte der KugelDIY Schritt 3 Jetzt kann man die Blüten in die eine Hälfte der Kugel legen

Schritt 2

Nach der Befüllung mit Blüten wird die zusammengesteckte Kugel mit transparentem Klebeband wasserdicht verschlossen und mithilfe der Wasserspritze mit destilliertem Wasser gefüllt. Im Gegensatz zu Leitungswasser ist das destillierte Wasser klarer und frei von Kalkablagerungen, so dass das gefrorene Ergebnis besser sichtbar ist. Wenn die Kugeln soweit befüllt sind, werden sie ca. 10 Stunden im Eisfach gefroren. Nun werden nur noch Klebeband und Kugelformen entfernt und fertig sind die kristallinen Chrysanthemen-Kugeln.

DIY Schritt 6 Die fertigen Wasserkugeln mit ChrysanthemenDIY Schritt 4 Nun fügt man beide Hälften zusammen und dichtet den Rand ab

Viele Tipps, Tricks und weitere Informationen zur Chrysantheme gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf www.facebook.com/wasblumenmachen.

Hyazinthe ist Zimmerpflanze des Monats Dezember – Duftende Hyazinthen für trübe Wintertage

Posted on 27. November 2015 by blumenbuero

Wenn das Sonnenlicht kaum noch durch die Fenster dringt und die Dunkelheit des Winters aufs Gemüt schlägt, sorgt die Pflanze des Monats Dezember für die richtige Portion gute Laune. Die farbenfrohe Hyazinthe zaubert mit ihrer glänzenden Gestalt und ihrem lieblichen Duft frühlinghafte Verhältnisse in die eigenen vier Wände.

Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats DezemberIm Dezember verführt die Pflanze des Monats unsere Sinne mit sinnlichen Farben und einem betörenden Duft. Ursprünglich im Nahen Osten und dem östlichen Mittelmeer-gebiet beheimatet, gelangte die Hyazinthe im 16. Jahrhundert nach Europa. Damals wurden Hyazinthen wie bares Gold gehandelt und galten als exotisches Luxusgut. Ihren Namen hat sie aus der griechischen Mythologie: „Hyakinthos“ war ein schöner Jüngling, der versehentlich von Apollo getötet wurde. Aus dem ausströmenden Blut, das auf die Erde floss, ließ Apollo eine Blume wachsen, die er nach seinem getöteten Freund benannte.

Mit ihren prallen bis zu 15 Zentimeter langen Blütentrauben in Weiß, Gelb, Rosa, Apricot, Rot, Violett oder Blau beginnt der Frühling in der Wohnung schon im Winter. Was manch einer für eine einzige Blüte hält, sind in Wirklichkeit viele zarte, sternenförmige Einzelblüten, die sich zu einem dichten Pompon formen. Jede einzelne Mini-Blüte verströmt einen zarten, süßlichen Duft, der ganze Räume füllt. Hübsch im Topf arrangiert, als Solitärpflanze oder in Gruppen aufgestellt, entfaltet der Zwiebelblüher seine ganze Wirkung und wirkt als wahrer Stimmungsmacher bei trüben Wintertagen.

Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats DezemberIn der Pflege ist die Hyazinthe ganz unkompliziert. Als Südländerin bevorzugt sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Werden die Hyazinthen zu dunkel platziert, können sich ihre Blütenstiele in die Höhe strecken und umknicken. Ein lockeres, handelsübliches Substrat reicht ihren Ansprüchen aus. Regelmäßiges Gießen ist Pflicht, denn ihre Erde sollte nie komplett austrocknen. Stehendes Wasser im Übertopf sollte jedoch vermieden werden, denn sonst droht die Zwiebel zu faulen. Nach der Blüte im späten Winter kann der Stängel des reizenden Zwiebelblühers abgeschnitten und die Wassergaben allmählich reduziert werden bis alle Blätter sich Gelb gefärbt haben. Sind alle Blätter vertrocknet beginnt schließlich die Ruhezeit und die Zwiebel kann bis zum nächsten Herbst an einem dunklen und kühlen Ort in der Wohnung eingelagert werden. Informationen und Pflegetipps zur Hyazinthe und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Die verführerische Hyazinthe

Namensherkunft

Die Hyazinthe ist nach „Hyakinthos“ aus der griechischen Mythologie benannt. Dieser war ein schöner Jüngling, der versehentlich mit einem Diskus am Kopf vom griechischen Gott Apollo getötet wurde. Aus dem ausströmenden Blut, das auf die Erde floss, ließ Apollo eine Blume sprießen, die er nach seinem getöteten Freund benannte. Das griechische Wort wurde schließlich zu „Hyacinthus“ latinisiert.

Besonderheit der Pflanze

Mit ihrer prallen und farbenprächtigen Blütentraube sowie ihrem lieblichen Duft, holt die Hyazinthe auch in den grauen Wintermonaten den Lenz ins Haus. Um jedoch so frühzeitig blühen zu können – und nicht wie gewohnt im Frühjahr – werden die Jahreszeiten im Gewächshaus simuliert, auf einen künstlichen, kalten Winter folgt hier ein milder Frühling schon im Dezember. Auch Hyazinthen zuhause können so zum Erblühen gebracht werden: Die Zwiebel wird einfach für ein bis zwei Wochen in den Kühlschrank gelegt und anschließend auf der Fensterbank vorangetrieben.

Pflegetipps

Ort: Von sonnig bis halbschattig, der Hyazinthe ist fast alles recht.

Temperatur: Mäßige Zimmertemperaturen sind der Hyazinthe am liebsten. Je kühler der Standort in der Wohnung desto länger wird sie aber blühen.

Wassergabe: Regelmäßige Wassergaben sind Pflicht. Dabei sollte das Substrat nie komplett austrocknen, Staunässe die zur Zwiebelfäulnis führt, sollte ebenfalls vermieden werden. Es sollte auch nie direkt auf die Zwiebel gegossen werden, sondern immer nur auf die Erde um die Knolle herum.

Düngung: Eine Düngung ist nicht erforderlich, da die meisten Nährstoffe bereits in der Blumenzwiebel vorhanden sind.

Angebot im Handel

Die Hyazinthe ist eigentlich ein Frühblüher, wird jedoch mittlerweile bereits ab Dezember im Fachhandel angeboten.

Ein Haus für die Hyazinthe

Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats DezemberWenn es draußen bitterkalt ist, ziehen wir uns am liebsten ins traute Heim zurück. Grund genug auch für die Pflanze des Monats Dezember, die Hyazinthe, eigene vier Wände zu schaffen, in der sie wie ein Schmuckstück präsentiert wird. In nur wenigen Handgriffen, wird für die reizende grüne Mitbewohnerin ein Haus aus Wellpappe gebaut. Ein Fenster aus Kupferfolie unterstreicht dabei den Glanz der hinreißenden Blüte und setzt die Hyazinthe stilvoll in Szene.

Für das Hyazinthen-Haus werden folgende Materialien benötigt:

Eine Hyazinthe im Kupfertopf

Einen Wellpappen-Karton

Papier-Klebeband

Weiße Wasserfarbe

Ein Stück Kupferfolie (Blattmetall)

Sprühkleber

Einen Pinsel

Ein Lineal

Ein Teppichmesser

Eine Schere

Einen Schwamm

Die Anfertigung des Hyazinthen-Haus gelingt wie folgt:

Schritt 1

Im ersten Schritt werden die Wände für das Haus mit dem Lineal und dem Teppichmesser aus dem Karton ausgeschnitten. Hierfür wird wie auf dem Bild eine Rückwand benötigt, zwei Seitenwände, zwei Dachschrägen und zwei Bodenplatten. Die Maße sind frei wählbar, je nachdem wie groß das Haus werden soll.
In einer der Bodenplatten wird ein Loch mit dem gleichen Durchmesser wie der Hyazinthentopf ausgeschnitten.

Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats Dezember Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats Dezember

Schritt 2

Alle Haus-Teile werden mit dem Papier-Klebeband zusammen geklebt. Hierfür muss das Papier-Klebeband erst mit einem nassen Schwamm befeuchtet werden.

Schritt 3

Steht das Haus, können nun die Innenwände mit der weiße Farbe bestrichen werden. Nach ausreichender Trocknungszeit, kann nun die Kupferfolie mit dem Sprühkleber auf die Rückwand des Hauses mittig geklebt werden.
Ist alles getrocknet, kann die Hyazinthe ihren Platz im Haus einnehmen.

Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats Dezember Die Hyazinthe ist Pflanze des Monats Dezember

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Hyazinthe und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Poinsettie ist Zimmerpflanze des Monats November – Treuer Begleiter durch trübe Wintertage: Die Poinsettie

Posted on 28. October 2015 by blumenbuero

Kaum eine andere Pflanze bringt in den kalten Monaten so viel Farbe in die eigenen vier Wände wie die Pflanze des Monats November – die Poinsettie. Die Schönheit in Sternenform begeistert Pflanzenfreunde auf der ganzen Welt mit ihren charakteristischen leuchtenden Hochblättern und wird, dank ihrer Farb- und Formvielfalt, zum strahlenden Schmuckstück in dieser trüben Jahreszeit.

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November
Die Zimmerpflanze des Monats November gehört zur artenreichen Familie der Wolfsmilchgewächse. Hierzulande hauptsächlich unter dem Namen „Weihnachtsstern“ als charmante Winterpflanze bekannt, ist die Poinsettie in Wirklichkeit eine waschechte Südamerikanerin. Im 19. Jahrhundert vom Amerikaner Joel Poinsett in Mexiko entdeckt, beginnt die Exotin ihre glanzvolle Karriere als Schnittblume in Hollywood. Erst 1950 nach unzähligen Zuchtversuchen gelingt die Kultivierung der ersten Zimmerpflanzen, die rasch einen festen Platz in den Herzen von Pflanzenliebhabern einnehmen.

Es ist wohl das Zusammenspiel ihres dichten Blattwerks mit den farbigen Hochblättern und ihr sternenähnlicher Anblick, das die Poinsettie so verführerisch macht. Von November bis Februar präsentiert sie ihre leuchtenden Blätter, die fälschlicherweise für Blüten gehalten werden, in einer aufregenden Farbpalette: Weiß, Creme, Gelb, Rosa, Pink, Rot, manchmal auch gesprenkelt oder marmoriert, die Poinsettie zeigt eine Vielzahl an Gesichtern und passt sich gekonnt jedem Einrichtungsstil an. Als Miniatur-Exemplar, kompakter Busch oder sogar Hochstamm, ihr edler Charme macht sie wohl zum schönsten Vorboten einer besinnlichen Weihnachtszeit.


Locker eingewickelt in schützendes Zeitungspapier sollte die Poinsettie beim Kauf rasch nach Hause gebracht werden, denn auf Kälte reagiert sie besonders empfindlich. So bevorzugt die hübsche Zierpflanze auch in der heimischen Stube einen hellen und warmen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei einer Zimmertemperatur von etwa 20 Grad Celsius, geschützt vor Zugluft und starker Heizungsluft, fühlt sie sich besonders wohl. Bei der Bewässerung der Poinsettie ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt: Eine kleine Portion lauwarmes Wasser in regelmäßigen Abständen verabreicht, genügt ihr völlig. Eine monatliche Düngung mit einem handelsüblichen Flüssigdünger unterstützt das Wachstum der Pflanze.

Fact-Sheet: Die charmante Poinsettie

Namensherkunft
Die Poinsettie wurde nach dem amerikanischen Botschafter Joel Poinsett benannt, der sie 1834 in Mexiko entdeckte und sie jährlich zu Weihnachten als Geschenk an seine in Amerika gebliebene Familie schickte. Im deutschen Volksmund ist sie wegen ihrer charakteristischen, sternenförmigen Hochblätter auch als Weihnachtsstern bekannt.

Besonderheit der Pflanze
In ihrer Heimat Mexiko kann die ursprüngliche rote Wildform der Poinsettie bis zu vier Meter hoch werden. Hierzulande ist die Poinsettie hauptsächlich als zierliche Topfpflanze bekannt. Mittlerweile sind durch aufwändige Züchtungen aufregende Formen und Farben entstanden. Charakteristisch für die Poinsettie sind ihre intensiv gefärbten Hochblätter, die fälschlicherweise oft für ihre Blüten gehalten werden. Die beerenförmigen Blüten sind dagegen eher unscheinbar und befinden sich in der Mitte der Hochblätter.

Pflegetipps

Ort: Die Poinsettie fühlt sich an einem warmen und hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlen besonders wohl. Sie sollte zudem vor Zugluft und Heizungsluft geschützt werden.

Temperatur: Eine Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius ist für die kleine Frostbeule ideal. Die Poinsettie sollte zudem bereits beim Kauf zum Schutz vor zu starker Kälte mit einer Verpackung aus Papier bedeckt werden.

Wassergabe: Die Poinsettie hält es mit dem Motto „weniger ist mehr“ und sollte daher nie übermäßig gegossen werden – sie freut sich über kleine Portionen lauwarmes Wasser, die in regelmäßigen Abständen verabreicht werden. Zwischen zwei Wassergaben sollte das Substrat antrocknen, um schädliche Staunässe zu vermeiden.

Düngung: Zwischen November und Februar sollte die Poinsettie einmal wöchentlich bis alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gedüngt werden.

Angebot im Handel
Von November bis Februar ist die Poinsettie in verschiedenen Farben, Formen und Größen im Fachhandel erhältlich.

Rau trifft zart: Poinsettie-Pflanzenständer im Metall-LookDie Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Fernab von Großmutters altbackender Glitzer-Version auf dem Wohnzimmertisch, präsentiert sich die anmutige Poinsettie in diesem November im rustikalen Metall-Look. Mit nur einer einzigen Rolle Draht in rostiger Anmutung wird ein ungewöhnlicher Pflanzenständer kreiert, der die Poinsettie zur Krönung der Herbst-Deko erhebt. Bei diesem Projekt gilt dabei nicht die Genauigkeit – je wilder der Draht um den Pflanzentopf gewickelt wird, desto interessanter das Resultat.

Für den drahtigen Pflanzenständer werden folgende Materialien benötigt:

Eine mittlere Poinsettie
Ein Metalltopf mit ca. 11 Zentimeter Durchmesser
Ein dicker Floristendraht in Rostfarbe, etwa 5 Meter Länge
Eine Schneidezange

Die Anfertigung des drahtigen Pflanzenständers gelingt wie folgt:

Schritt 1

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Im ersten Schritt werden aus vier Stück Draht die Füße des Pflanzenständers gefertigt. Hierfür wird der Draht jeweils auf einer Länge von 20 Zentimetern acht Mal wie auf dem Bild unten hin und her gefaltet und schließlich an mehreren Stellen umwickelt, damit er nicht aufgeht. Die einzelnen Füße werden dann mit Draht miteinander verbunden.

Schritt 2

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Der Draht wird nun mehrfach um den obersten Rand des Pflanzentopfes gewickelt. Die Drahtfüße werden dabei zwischen die einzelnen Bindungen platziert und so befestigt. Der Vorgang wird an der unteren Seite des Topfes wiederholt. Ist der Drahtständer stabil, kann schließlich die Poinsettie eingesetzt werden.

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Poinsettie und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Bogenhanf ist Zimmerpflanze des Monats August – Die unverwüstliche Wüstenschönheit: Der Bogenhanf

Posted on 30. July 2015 by blumenbuero

Wie kaum eine andere Pflanze begeistert der Bogenhanf mit seiner äußerst dekorativen und zeitlosen Erscheinung. Dabei erfordert die Zimmerpflanze des Monats August wenig Pflegeaufwand und gilt als beinahe unverwüstlich – pralle Sonne im Sommer, trockene Heizungsluft im Winter, die hübsche Wüstenbewohnerin entpuppt sich als wahre Überlebenskünstlerin.

Die Zimmerpflanze des Monats August gehört zur Familie der Spargelgewächse und ist vorwiegend in den Wüstenregionen Westafrikas, Südasiens und den Arabischen Inseln heimisch. Bereits im 18. Jahrhundert in Europa eingeführt, fand der Bogenhanf, mit botanischem Namen „Sansevieria“, rasch einen festen Platz in den Herzen der Pflanzenliebhaber, die seine schlichte Schönheit schätzen. Den Namen Bogenhanf verdankt die stilsichere Pflanze ihren zähen Fasern, die zur Herstellung von Bögen für die Jagd verwendet wurden.

Doch die immergrüne Exotin lässt keine Langeweile aufkommen, denn sie besticht mit einer beeindruckenden Formvielfalt: Von hochwachsend, mit glatten, zungenförmigen oder konischen Blättern bis hin zu rosettenförmigen Miniaturexemplaren – für jeden Geschmack gibt es eine Sansevieria. Besonders auffallend sind auch ihre Blattmusterungen. Das Farbspektrum reicht dabei von sattem Grün mit silbergrauen Streifen über grün marmoriert bis hin zu gelben Umrandungen. Ob als Solitärpflanze oder in Gruppenbepflanzung, der Bogenhanf passt sich mit seiner zeitlosen und schlichten, aber nicht weniger markanten Erscheinung jedem Einrichtungsstil an. Zudem besitzt er eine erstaunliche Eigenschaft: Aufgrund seines ausgewogenen Äußeren ist er eine der wichtigsten Pflanzen in der chinesischen Harmonielehre Feng-Shui.

Der Bogenhanf ist ein wahres Wüstenkind, seine Bedürfnisse sind daher äußerst bescheiden und er gibt sich mit dem Nötigsten zufrieden. Er fühlt sich an fast jedem Standort wohl, bevorzugt jedoch ein helles und warmes Plätzchen ohne Zugluft. Ähnlich wie Kakteen hat er einen sehr geringen Wasserbedarf: Eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen reicht ihm vollkommen aus. Besonders bei den kleineren rosettenförmigen Exemplaren ist darauf zu achten, dass sich kein Wasser in der Mitte der Pflanze ansammelt, da sonst Fäulnis droht. Der Bogenhanf lässt sich spielend leicht vermehren, es reicht ein Blatt in frische Erde zu setzten und den Topf an einen hellen Standort zu platzieren. Nach wenigen Wochen ist die Pflanze angewachsen und bildet neue Blätter.

Bogenhanf ist Zimmerpflanze des Monats August

Fact-Sheet: Der robuste Bogenhanf

Namensherkunft

Den Namen „Bogenhanf“ verdankt die Pflanzenschönheit ihren Fasern, die zur Herstellung von Jagdbögen verwendet wurden. Die schwertförmigen und spitzen Blätter mancher hochwachsender Arten haben ihr u.a. die Beinamen „Bajonettpflanze“ sowie „Schwiegermutterzunge“ eingeheimst.

Besonderheit der Pflanze

Der Bogenhanf gehört zu den robustesten Zimmerpflanzen überhaupt und verzeiht ihrem Besitzer hin und wieder Pflegefehler. Er besticht aber auch durch sein auffallendes Aussehen: Seine fleischigen, teilweise sehr steifen, aufrechten Blätter, die einem dicken Rhizom knapp unter der Erdoberfläche entspringen, können bis zu 1,50 Meter hoch werden. Bei den älteren Exemplaren erscheinen von Zeit zu Zeit weiß-grüne, duftende Blütenrispen. Der Bogenhanf gilt zudem als natürlicher Luftfilter, denn dank seiner großen Blätter und des hohen Feuchtigkeitsanteils filtert er die Luft und sorgt für ein besseres Raumklima.

Pflegetipps

Ort: Als Wüstenpflanze bevorzugt der Bogenhanf einen hellen und warmen Standort. Er kommt jedoch auch mit ungünstigeren Standorten zurecht.

Temperatur: Die wärmeliebende Pflanze fühlt sich bei einer Temperatur zwischen 15 und 29 Grad Celsius äußerst wohl. Sinken die Temperaturen unter 15 Grad Celsius, kann der Bogenhanf geschädigt werden.

Wassergabe: Aufgrund seiner Herkunft ist der Bogenhanf Entbehrungen gewohnt und sein Wasserbedarf äußerst gering. Eine Wassergabe alle drei bis vier Wochen reicht ihm vollkommen aus.

Düngung: Dünger benötigt der Bogenhanf eigentlich gar nicht. Wer ihn während der Hauptwachstumszeit unterstützen möchte, kann alle vier Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser hinzufügen.

Angebot im Handel
Der Bogenhanf ist das ganze Jahr lang in verschiedenen Größen im Fachhandel erhältlich.

Der Bogenhanf im Kupferkleid

Im August hüllen sich zierliche Bogenhanf-Pflanzen in ein strahlendes Kupferkleid und werden in Windeseile zum originellen Blickfang. Dabei war Selbermachen selten so einfach! Kleine Steintöpfe bekommen in nur wenigen Minuten einen Kupferüberzug und machen die Zimmerpflanzen des Monats, deren Spitzen mit etwas Kupferpuder verziert wurden, zum beeindruckenden Glanzstück. Durch den neuen Kupfer-Look wirkt der Bogenhanf besonders edel und genießt stilsicher die letzten Sommerwochen.

Für die Kupfer-Schmuckstücke werden folgende Materialien benötigt:

  • Zwei Pinsel
  • Schutzlack
  • Eine Packung Kupferpuder
  • Anlegemilch für Blattmetall
  • Eine Packung Blattmetall in der Farbe Kupfer
  • Kleine Bogenhanf-Pflanzen verschiedener Arten
  • Die gleiche Anzahl an Terrakotta- oder Steintöpfen

Die Anfertigung der Kupferstücke gelingt wie folgt:

Schritt 1
Im ersten Schritt werden die Ränder der Steintöpfe mit der Anlegemilch bepinselt, das Blattmetall aufgelegt und mit einem trockenen Pinsel festgetupft. Das überschüssige Metall kann einfach mit dem Pinsel abgebürstet werden. Nach einer Trockenzeit von 15 Minuten, sollte das Blattmetall mit etwas Schutzlack überstrichen werden und somit fixiert werden.

Schritt 2
Anschließend finden die Bogenhanfpflänzchen ihren Platz in den Töpfen und werden weiter verschönert. Dafür wird etwas Kupfer-Puder mit Anlegemilch vermischt und auf die Spitzen der Bogenhanfpflanzen verteilt. Schon wenige Kupfer-Spitzen reichen aus, um einen Wow-Effekt zu erzeugen. Vor allem in Gruppen kommen die Kupferstücke besonders gut zur Geltung.

Weitere Informationen und Pflegetipps zum Bogenhanf und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de und Facebook.

„Unexpected Wild“ mit der Chrysantheme – Chrysanthemen im wilden Leder-Look

Posted on 2. July 2015 by blumenbuero

Die Chrysantheme ist ein Allround-Talent und für ihre leuchtenden Farbakzente bei vielen beliebt. Ob Zuhause, im Büro oder als Geschenk: Die Chrysantheme verzaubert jedes Umfeld mit ihrer Wandelbarkeit. In dieser Saison tritt sie im Leder-Outfit besonders imposant auf.

Die Chrysantheme ist aufgrund ihres warmen und wilden Charakters ein schöner Anblick in vielen Wohnzimmern, denn sie setzt in jedem Strauß außergewöhnliche Akzente und trägt so zu einer angenehmen Raumatmosphäre bei. Die Wildform der Chrysantheme hat gelbe Blüten, doch dank moderner Züchtung ist diese Blume mittlerweile in einer breiten Farbpalette erhältlich. Die Auswahl ist damit groß, neben dem einfarbigen Klassiker in Gelb beeindruckt sie auch in strahlendem Weiß, intensivem Rosa und Violett sowie in warmen Farbtönen wie Bronzerot und Abendsonne-Orange. Auch die mehrfarbigen Sorten der Chrysantheme ziehen schnell Blicke auf sich, denn besonders die Übergänge von Rot nach Gelb zaubern ein warmes Sommerfeeling in jeden Raum. Zudem sind mittlerweile eine Vielzahl an Formen im Handel verfügbar, wie zum Beispiel Spray-, Deko- oder Santini-Chrysanthemen. Die Wandelbarkeit der Chrysantheme ist ihre wahre Stärke. Ob im Büro, zum sommerlichen Abendessen oder als warmherziges Geschenk zur Sommerparty, die Chrysantheme ist ein gern gesehener Gast bei verschiedensten Anlässen.

In dieser Saison passt die Chrysantheme hervorragend zum Stil „Unexpected Wild“. Der Trend steht für einen naturnahen Auftritt der Blume und eignet sich ideal für ein rustikales Umfeld. Im locker gebundenen Strauß mit wilden Malven, stacheligem Mannstreu und ausladenden Waldreben leuchtet die Chrysantheme in spätsommerlichen Orangetönen. Dank ihrer Vielseitigkeit passt sie aber auch in eine Kombination mit Bartnelken, Bärenklau, Schwertlilien, Hortensien, Lorbeer und Geweihfarn. Das gewisse Extra an Naturverbundenheit ist eine Inszenierung in einer „Ledervase“. Dazu wird eine Glasvase nonchalant mit alten Ledergürteln ummantelt, die locker übereinander liegen. Diese Interpretation der Chrysantheme beeindruckt ihre Betrachter und verleitet zum Nachmachen.

Damit die Freude an der Chrysantheme im „Wild-Look“ möglichst lang anhält, sollten einige Tipps beachtet werden. Bevor der Strauß in einer sauberen Vase mit frischem, zimmerwarmen Wasser arrangiert wird, sollten die unteren Blätter entfernt werden, so dass diese nicht im Wasser faulen. Empfehlenswert ist, die Stiele alle zwei bis drei Tage mit einem scharfen Messer schräg anzuschneiden und dem Wasser etwas Schnittblumennahrung hinzuzufügen. So versorgt erfreut der Chrysanthemenstrauß an einem sonnigen und durchzugsfreien Standort bis zu zwei Wochen seine Betrachter.

Viele Tipps, Tricks und weitere Informationen zur Chrysantheme gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Sommersaison mit Schnittblumen – Sonnenblume: die Sonnenanbeterin unter den Sommerblumen

Posted on 24. June 2015 by blumenbuero

Welche Blume verkörpert den Sommer besser als die Sonnenblume? Die aus der Familie der Korbblütler stammende Blume besticht durch ihre imposante Erscheinung, die an die Sonne erinnert. Ihre knallig gelben Blüten strahlen und sie vermittelt ein charmant warmes Flair, das jedes Umfeld aufwertet. Das Geheimnis ihrer Schönheit ist dabei sogar mathematisch begründbar.

Ihre intensiv gelben Blüten versprühen überall einen sommerlichen Charme. Als Schnittblume setzt die Sonnenblume sowohl im Strauß als auch einzeln in der Vase mit ihrem kräftigen Gelbton tolle Farbakzente und passt somit ideal zu dem Trend „Happy Life“, der eine bunt ausgelassene Lebenseinstellung mit Pastelltönen und kindlich verspielten Formen verkörpert. In kleinen Vasen kombiniert sorgen Sonnenblumen, weißer und blauer Rittersporn, Lavendel, pinkfarbener Sonnenhut und die filigranen Agapanthusblüten für Sommerfeeling.

Aus den griechischen Wörtern „Helios“ für Sonne und „Anthos“ für Blume leitet sich die botanische Bezeichnung für die Sonnenblume „Helianthus Annuus“ ab. Die Sommerblume kommt ursprünglich aus Nord- und Südamerika, wo bereits die Inkas die Blume kannten. Im 16. Jahrhundert brachten Seefahrer Samen nach Europa, wo sie als Zierpflanze kultiviert wurde. Sonnenblumen gehören zu der Sorte Pflanzen, die ihr Wachstum und ihre Bewegung zur Sonne ausrichten. Der Fachbegriff für dieses Phänomen heißt „Heliotropismus“, was aus dem Altgriechischen übersetzt „Hinwendung zur Sonne“ bedeutet. Nicht nur im Beet, sondern auch bei Schnittblumen in der Vase lässt sich die Erscheinung beobachten. Nachts mögen sie ihre Köpfe hängen lassen, morgens „erwachen“ Sonnenblumen jedoch wieder und wandern mit dem Licht. Es ist also ratsam, die Blumen an einen lichtdurchfluteten Ort zu stellen.

Interessant ist auch, dass die Sonnenblume im Bau ihrer Blüte, genauer in der Anordnung der Kerne, Spiralen aufweist, deren Anzahl auf der wissenschaftlichen „Fibonacci-Folge“ beruht. Damit der Korb vollständig ausgefüllt ist, gibt es eine exakte genetische Festlegung, die sich nach den Gliedern der mathematischen Folge drei, fünf, acht usw. richtet, bei der jedes Glied die Summe der beiden vorangehenden ist. Jeder Kern ist außerdem um exakt 137,5 Grad neben seinem Nachbarkern versetzt, so dass sich hier zusätzlich der Goldene Winkel finden lässt, der wiederum auf der Zahl des Goldenen Schnittes beruht. Die Sonnenblume ist also ein kleines mathematisches Wunder!

Bevor die Sonnenblume in einer Vase arrangiert wird, sollte ihr Stängel mit einem scharfen Messer vorsichtig schräg angeschnitten werden. So wird für die bestmögliche Aufnahme des Wassers gesorgt. Die unteren Blätter sollten sorgfältig entfernt werden, so dass sie nicht im Wasser welken. Nach dem Anschneiden sollten die Stielenden für drei Sekunden in heißes, nicht kochendes Wasser getaucht werden, damit der in diesen enthalte klebrige Saft durch das Versiegeln nicht mehr auslaufen kann. Nach spätestens drei Tagen sollte das Wasser gewechselt werden. So hält die Freude an den Sonnenblumen besonders lang an!

Verspielte Deko für die Gartenparty – „Sonnenblumen-Fackeln“ kinderleicht zum Selbstgestalten

Zu einer ausgelassenen Feier mit Freunden gehört auch eine stimmungsvolle Dekoration! Die verspielte Konstruktion mit Sonnenblumen erinnert an Fackeln, ist traumhaft schön und in nur drei Schritten einfach selbst gestaltet. Im „Happy Life“-Stil werden knallige Farben und benutzerfreundliche Materialien, wie Kunststoffe und Papier, spielerisch zusammengebracht. Getreu des ausgelassenen, fröhlichen Party-Mottos werden durchsichtige Kunststoffflaschen mit natürlichen Bambusrohren, bunten Gummibändern und knallgelben Sonnenblumen kombiniert.

Für die Gestaltung der Fackeln werden folgende Materialien benötigt:

  • Cuttermesser
  • Gießkanne
  • 5-7 Sonnenblumen
  • Möglichst kalkfreies Wasser
  • 12-15 Bambusrohre, je drei pro Stab
  • 4-5 gesäuberte, durchsichtige Kunststoffflaschen ohne Deckel
  • Verschieden farbige und unter-schiedlich breite Klebestreifen und Gummibänder

Die Anfertigung der „Sonnenblumen-Fackeln“ gelingt wie folgt:

Schritt 1
Pro Fackel werden drei einzelne Bambusrohre mit unterschiedlich farbigen Klebestreifen im unteren Bereich zusammen geheftet. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die einzelnen Stäbe in der oberen Hälfte noch biegsam sind, da hier die Kunststoffflaschen an den Enden eingesetzt werden.

Schritt 2
Nun werden die sorgfältig gereinigten Kunststoffflaschen in die oberen Enden der Bambusrohr-Konstruktionen gesetzt. Je zwei verschiedene Gummibänder werden oben und unten um die Flaschen und die Enden der Stäbe gebunden, so dass diese Halt bekommen.

Schritt 3
Im letzten Schritt werden die unteren Blätter der Sonnenblume entfernt und der Stiel mit einem scharfen Cuttermesser schräg angeschnitten. Das Stielende sollte für einige Sekunden unter heißes, nicht mehr kochendes Wasser gehalten werden, damit der in diesen enthaltene klebrige Saft durch das Versiegeln nicht mehr auslaufen kann. Abschließend werden die einzelnen Blumen in die Flaschen gesteckt. Voilà, fertig sind die „Sonnenblumen-Fackeln“!

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Sonnenblume und anderen Schnittblumen gibt es unter Tollwasblumenmachen.de und auf Facebook.

Bogenhanf ist Zimmerpflanze des Monats August – Die unverwüstliche Wüstenschönheit: Der Bogenhanf

Posted on 17. June 2015 by blumenbuero

Wie kaum eine andere Pflanze begeistert der Bogenhanf mit seiner äußerst dekorativen und zeitlosen Erscheinung. Dabei erfordert die Zimmerpflanze des Monats August wenig Pflegeaufwand und gilt als beinahe unverwüstlich – pralle Sonne im Sommer, trockene Heizungsluft im Winter, die hübsche Wüstenbewohnerin entpuppt sich als wahre Überlebenskünstlerin.

Die Zimmerpflanze des Monats August gehört zur Familie der Spargelgewächse und ist vorwiegend in den Wüstenregionen Westafrikas, Südasiens und den Arabischen Inseln heimisch. Bereits im 18. Jahrhundert in Europa eingeführt, fand der Bogenhanf, mit botanischem Namen „Sansevieria“, rasch einen festen Platz in den Herzen der Pflanzenliebhaber, die seine schlichte Schönheit schätzen. Den Namen Bogenhanf verdankt die stilsichere Pflanze ihren zähen Fasern, die zur Herstellung von Bögen für die Jagd verwendet wurden.

Doch die immergrüne Exotin lässt keine Langeweile aufkommen, denn sie besticht mit einer beeindruckenden Formvielfalt: Von hochwachsend, mit glatten, zungenförmigen oder konischen Blättern bis hin zu rosettenförmigen Miniaturexemplaren – für jeden Geschmack gibt es eine Sansevieria. Besonders auffallend sind auch ihre Blattmusterungen. Das Farbspektrum reicht dabei von sattem Grün mit silbergrauen Streifen über grün marmoriert bis hin zu gelben Umrandungen. Ob als Solitärpflanze oder in Gruppenbepflanzung, der Bogenhanf passt sich mit seiner zeitlosen und schlichten, aber nicht weniger markanten Erscheinung jedem Einrichtungsstil an. Zudem besitzt er eine erstaunliche Eigenschaft: Aufgrund seines ausgewogenen Äußeren ist er eine der wichtigsten Pflanzen in der chinesischen Harmonielehre Feng-Shui.

Der Bogenhanf ist ein wahres Wüstenkind, seine Bedürfnisse sind daher äußerst bescheiden und er gibt sich mit dem Nötigsten zufrieden. Er fühlt sich an fast jedem Standort wohl, bevorzugt jedoch ein helles und warmes Plätzchen ohne Zugluft. Ähnlich wie Kakteen hat er einen sehr geringen Wasserbedarf: Eine Wassergabe alle zwei bis drei Wochen reicht ihm vollkommen aus. Besonders bei den kleineren rosettenförmigen Exemplaren ist darauf zu achten, dass sich kein Wasser in der Mitte der Pflanze ansammelt, da sonst Fäulnis droht. Der Bogenhanf lässt sich spielend leicht vermehren, es reicht ein Blatt in frische Erde zu setzten und den Topf an einen hellen Standort zu platzieren. Nach wenigen Wochen ist die Pflanze angewachsen und bildet neue Blätter.

Fact-Sheet: Der robuste Bogenhanf

Namensherkunft

Den Namen „Bogenhanf“ verdankt die Pflanzenschönheit ihren Fasern, die zur Herstellung von Jagdbögen verwendet wurden. Die schwertförmigen und spitzen Blätter mancher hochwachsender Arten haben ihr u.a. die Beinamen „Bajonettpflanze“ sowie „Schwiegermutterzunge“ eingeheimst.

Besonderheit der Pflanze

Der Bogenhanf gehört zu den robustesten Zimmerpflanzen überhaupt und verzeiht ihrem Besitzer hin und wieder Pflegefehler. Er besticht aber auch durch sein auffallendes Aussehen: Seine fleischigen, teilweise sehr steifen, aufrechten Blätter, die einem dicken Rhizom knapp unter der Erdoberfläche entspringen, können bis zu 1,50 Meter hoch werden. Bei den älteren Exemplaren erscheinen von Zeit zu Zeit weiß-grüne, duftende Blütenrispen. Der Bogenhanf gilt zudem als natürlicher Luftfilter, denn dank seiner großen Blätter und des hohen Feuchtigkeitsanteils filtert er die Luft und sorgt für ein besseres Raumklima.

Pflegetipps

Ort: Als Wüstenpflanze bevorzugt der Bogenhanf einen hellen und warmen Standort. Er kommt jedoch auch mit ungünstigeren Standorten zurecht.

Temperatur: Die wärmeliebende Pflanze fühlt sich bei einer Temperatur zwischen 15 und 29 Grad Celsius äußerst wohl. Sinken die Temperaturen unter 15 Grad Celsius, kann der Bogenhanf geschädigt werden.

Wassergabe: Aufgrund seiner Herkunft ist der Bogenhanf Entbehrungen gewohnt und sein Wasserbedarf äußerst gering. Eine Wassergabe alle drei bis vier Wochen reicht ihm vollkommen aus.

Düngung: Dünger benötigt der Bogenhanf eigentlich gar nicht. Wer ihn während der Hauptwachstumszeit unterstützen möchte, kann alle vier Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser hinzufügen.

Angebot im Handel
Der Bogenhanf ist das ganze Jahr lang in verschiedenen Größen im Fachhandel erhältlich.

Der Bogenhanf im Kupferkleid

Im August hüllen sich zierliche Bogenhanf-Pflanzen in ein strahlendes Kupferkleid und werden in Windeseile zum originellen Blickfang. Dabei war Selbermachen selten so einfach! Kleine Steintöpfe bekommen in nur wenigen Minuten einen Kupferüberzug und machen die Zimmerpflanzen des Monats, deren Spitzen mit etwas Kupferpuder verziert wurden, zum beeindruckenden Glanzstück. Durch den neuen Kupfer-Look wirkt der Bogenhanf besonders edel und genießt stilsicher die letzten Sommerwochen.

Für die Kupfer-Schmuckstücke werden folgende Materialien benötigt:


  • Schutzlack
  • Zwei Pinsel
  • Anlegemilch für Blattmetall
  • Eine Packung Kupferpuder
  • Kleine Bogenhanf-Pflanzen verschiedener Arten
  • Die gleiche Anzahl an Terrakotta- oder Steintöpfen
  • Eine Packung Blattmetall in der Farbe Kupfer

Die Anfertigung der Kupferstücke gelingt wie folgt:

Schritt 1
Im ersten Schritt werden die Ränder der Steintöpfe mit der Anlegemilch bepinselt, das Blattmetall aufgelegt und mit einem trockenen Pinsel festgetupft. Das überschüssige Metall kann einfach mit dem Pinsel abgebürstet werden. Nach einer Trockenzeit von 15 Minuten, sollte das Blattmetall mit etwas Schutzlack überstrichen werden und somit fixiert werden.

Schritt 2
Anschließend finden die Bogenhanfpflänzchen ihren Platz in den Töpfen und werden weiter verschönert. Dafür wird etwas Kupfer-Puder mit Anlegemilch vermischt und auf die Spitzen der Bogenhanfpflanzen verteilt. Schon wenige Kupfer-Spitzen reichen aus, um einen Wow-Effekt zu erzeugen. Vor allem in Gruppen kommen die Kupferstücke besonders gut zur Geltung.

Weitere Informationen und Pflegetipps zum Bogenhanf und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

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