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Dracaena ist Zimmerpflanze des Monats Februar – Eindeutig kein Hausdrache: Dracaena bringt Farbe ins Haus

Posted on 4. February 2013 by blumenbuero

Der dekorative Drachenbaum ist die Pflanze des Monats Februar. Er verdankt seinen Namen dem roten Harz in seinem Inneren, dem sogenannten Drachenblut. Als Zimmerpflanze ist die Dracaena sehr pflegeleicht. Sie benötigt lediglich einen hellen Standort, denn die malerischen Feuermuster der Blätter entwickeln sich nur bei gutem Licht.

Der Name der Dracaena leitet sich vom griechischen „drakaina“ ab, was so viel wie „weiblicher Drache“ bedeutet. Diesen mythologischen Namen verdankt die Pflanze dem von einigen Arten produzierten hellroten Harz im Inneren des Stamms, dem sogenannten Drachenblut. Dementsprechend ist die Pflanze des Monats Februar bei uns auch als Drachenbaum bekannt.

Strenggenommen handelt es sich beim Drachenbaum nicht um einen Baum, sondern um eine baumförmige Pflanze aus der Gattung der Spargelgewächse. Die meisten „wilden Drachen“ kommen in Afrika vor, aber auch in Südasien und Mittelamerika haben sich Varianten dieser imposanten Pflanzenart verbreitet.

Als Zimmerpflanze benötigt die Dracaena einen hellen Standort, denn die leuchtenden Farblinien prägen sich erst bei guten Lichtverhältnissen auf den spitz zulaufenden oder runden Blättern aus. Dann mischt sich saftiges Grün mit gelben, rosafarbenen oder feuerroten Linien oder Mustern und der glückliche Drache entfaltet seine ganze Schönheit.

Die Dracanea ist in der Pflege alles andere als ein Hausdrache, sondern eher ein zahmer Zeitgenosse. Regelmäßig in kleinen Portionen gegossen und besprüht, fühlt sich die Pflanze am wohlsten. Nur nasse Wurzelballen sollten unbedingt vermieden werden. Weitere Informationen zum Drachenbaum und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Die feurige Dracaena

Namensherkunft
Der Name Dracaena wurde vom Wort „drakaina“ abgeleitet und bedeutet so viel wie „weiblicher Drache”. Der Drachenbaum hatte bereits in der griechischen Mythologie einen großen Auftritt: Ladon, der hundertköpfige Drache und Behüter des Garten der Hesperiden, wurde von Herakles getötet, als dieser drei goldene Äpfel aus dem Garten stehlen sollte. Die Legende besagt, dass Drachenbäume an den Stellen aus dem Boden wuchsen, an denen Ladons Blut die Erde berührte. Dieser sagenumwobene Drachenbaumwald soll sich auf einer fernen Insel hinter dem Atlasgebirge befinden.

Besonderheit der Pflanze
Die meisten Arten der Dracaena sind in Afrika beheimatet, einige Arten sind aber auch im südlichen Asien und in Zentral-Amerika angesiedelt. Der Drachenbaum verfügt über ein ähnliches Talent wie die schlangenköpfige Hydra aus der mythologischen Sage: abgebrochene Triebe wachsen einfach nach. An Bruch- oder Schnittstellen tritt milchiger Saft aus und färbt sich zu einer blutroten zähen Flüssigkeit, dem sogenannten Drachenblut. Noch heute wird diese Substanz im Geigenbau, der Tischlerei und der Restaurierung als Lack verwendet.

Pflegetipps

Ort: Der Drachenbaum bevorzugt einen helleren Standort, aber auch Halbschatten bekommt der Pflanze gut, direkte Sonnenstrahlen sollte jedoch vermieden werden.

Temperatur: Die Dracaena ist eine wärmeliebende Pflanze und bevorzugt eine Raumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius. Im Winter sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad Celsius sinken.

Wassergabe: Der Wurzelballen und das Substrat sind ständig feucht zu halten, wobei Staunässe vermieden werden sollte. Im Winter kann das Gießen reduziert werden, so dass das obere Substrat zwischen den einzelnen Wassergaben ein wenig antrocknet.

Düngung: Der Drachenbaum sollte in der Wachstumszeit von Frühling bis Spätherbst leicht gedüngt werden. Zum Düngen kann flüssiger Zimmerpflanzendünger verwendet werden.

Angebot im Handel
Der Dracaena braunii ist die am häufigsten angebotene Drachenbaum Art. Neben ihr werden vor allem die Dracaena marginata, Dracaena deremensis und Dracaena reflexa ganzjährig vertrieben.

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