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Südamerikanische Schönheit für sonnige Balkone und Terrassen – Hoch hinaus mit der feurigen Mandevilla

Posted on 14. August 2014 by blumenbuero

Die Mandevilla versprüht mit ihrem meist feuerroten Blumenkleid eine ordentliche Portion Urlaubsflair auf Balkon und Terrasse. Die südamerikanische Kletterpflanze räkelt sich entlang von Kletterhilfen oder Spalieren und ist insbesondere als Solitärpflanze ein echter Hingucker. Bei guter Pflege und einem sonnigen Standort blüht sie unermüdlich den ganzen Sommer hindurch und erfreut den Betrachter mit immer wieder neu einsetzender Blütenpracht.

Mit Blüten in den Farben des Sommers verwandelt die Mandevilla jedes Draußen-Wohnzimmer in eine berauschende Urlaubsoase. Auffällig ist die aus Südamerika stammende Kletterpflanze mit den grün-glänzenden Blättern und den großen Trichterblüten allemal. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts fand sie durch ihren Namensgeber Henry John Mandeville den Weg nach Europa. Während sie in ihrem Heimatland Argentinien als Liane, Halbstrauch oder stattliche Kletterpflanze wächst und über 100 Arten umfasst, werden hierzulande hauptsächlich Hybriden der Sorte ‚Dipladenia sanderi’ angeboten, die sich besonders für die Kultivierung im Topf eignen. Ab April zeigen sich die ersten leuchtenden Blüten und blühen unermüdlich bis zum ersten Frost.

Am bekanntesten ist vermutlich die knallrote Variante der Mandevilla, die eine majestätische Ausstrahlung besitzt. Als Kletterpflanze schmückt sie gekonnt jeden noch so kleinen Balkon und schlängelt sich an der Hauswand, an Rankhilfen oder Spalieren entlang. Die saftig grünen Stiele mit ihren glänzenden ledrigen Blättern können bei gutem Wuchs und richtiger Pflege drei bis sechs Meter lang werden und veredeln zusammen mit den großen trompetenähnlichen Trichterblüten jedes karge Fleckchen. Auch in Blumenampeln macht die feurige Schönheit eine gute Figur und fließt als fulminanter Blütenwasserfall in Richtung Boden. Neben dem glanzvollen Rotton findet man auch Mandevilla-Sorten mit rosafarbenen, weißen oder sogar gelben Blüten. Ab Juli sind blühende Jungpflanzen im Fachhandel erhältlich.

Die Pflege der Mandevilla ist nicht besonders aufwendig: Wenige Tipps und Tricks sorgen für ein perfektes Pflanzenglück. Wie ihr Ursprungsland Südamerika schon ahnen lässt, bevorzugt die Mandevilla einen sonnigen und warmen, vor zu starkem Wind und Regen geschützten Standort, aber auch an einem halbschattigen Plätzchen fühlt sie sich wohl. Beim Gießen gilt die Regel „weniger ist mehr“: Wird die reizende Topfpflanze nämlich zu stark gegossen, entwickeln sich ihre Triebe zu stark und es werden weniger Blüten

gebildet. Trotzdem sollte ihr Substrat nie komplett austrockenen. Aufgrund ihres unermüdlichen Wachs- und Blühtriebs, hat die Mandevilla einen hohen Nährstoffbedarf. Dieser kann mit einer wöchentlichen Düngergabe gestillt werden.

Ab August sollte die Düngung jedoch komplett eingestellt werden, um den Gartenblüher eine Ruhephase zu gönnen und ihn auf die Überwinterung vorzubereiten. Da die Mandevilla ihre wunderschönen Blüten nur an den jungen Trieben ausbildet, empfiehlt es sich, ihre Triebe entweder im Frühjahr, wenn sie neu austreiben, oder im Herbst, nach der Blüte, wenn die Winterruhe beginnt, auf ein gutes Drittel zurück zu schneiden. Spätestens vor dem ersten Frost sollte die exotische Schönheit in ein geeignetes Winterquartier ziehen, da sie in unseren Breiten nicht winterhart ist.

Herbstliche Gartenfreude mit Traubenheide, Skimmia und Co. – Indian Summer: So erblüht der Herbst im Garten

Posted on 6. August 2014 by blumenbuero

Mit immergrünen Ziersträuchern feiert die Natur den ganzen Herbst über ein farbenfrohes Fest im heimischen Garten. Robuste Gartenpflanzen wie Traubenheide, Duftblüte, Schneeball, Glanzmispel, Pieris und Skimmia strahlen mit der Altweibersonne um die Wette und sorgen so ohne großen Pflegeaufwand für fröhliche Gartenfreude in den Farben des Indian Summers.

Die letzten milden Sonnenstrahlen des Jahres eignen sich bestens für entspannte Genießerstunden im eigenen Garten. Für das passende Ambiente sorgen immergrüne Sträucher wie die üppige Traubenheide mit ihrem saftig grün bis edel in weinrot leuchtenden Blattwerk. Der Zierstrauch wird am besten im Frühherbst ins Freiland gesetzt, um so draußen schon ab September für lebhafte Farbenspiele zu sorgen. In Kombination mit kräftig roten Pflanzentöpfen überzeugt der Gartenklassiker außerdem als Highlight auf Balkon oder Terrasse.

Ganz ohne übermäßigen Pflegeaufwand setzt die beliebte Traubenheide bei regelmäßiger Zufuhr möglichst kalkfreien Wassers farbige Akzente. Ihren natürlichen Charme versprüht die pflegeleichte Traubenheide besonders dann, wenn sie in eher saure Böden gesetzt und an hellen, aber nicht zu sonnigen Orten platziert wird. An besonders kalten Tagen sollte jedoch darauf geachtet werden, die Traubenheide an einem geschützten Standort zu positionieren und sie mit einem geeigneten Winterschutz aus Stroh oder Nadelzweigen zu versehen.

Zahlreiche Ziersträucher wie die aus Ostasien stammende Skimmia und der beinahe überall auf der Nordhalbkugel verbreitete Schneeball bilden zwischen September und November ihre bunten Blütenknospen aus und machen den Herbst so zum zweiten Frühling. Die strahlend roten Beeren der Skimmia in Zusammenspiel mit den auffällig dunkelblau bis weinrot leuchtenden Knospen des Schneeballs bringen den Indian Summer Nordamerikas direkt in den eigenen Garten. Beide Gartenpflanzen sind bis auf wenige Arten des Schneeballs immergrün und fühlen sich in mäßig feuchten, leicht sauren Böden am wohlsten. Während die Skimmia jedoch eine wahre Schattenliebhaberin ist, gedeiht der Schneeball am ehesten an halbschattigen Orten. Obwohl die widerstandsfähigen Gartenschönheiten als winterhart gelten, empfiehlt es sich, gerade Kübelpflanzen im Winter vor Eiswinden zu schützen und die Wurzelwerke mit etwas Jute und Nadel-Reisig zu überdecken. Spätestens im Sommer entfaltet der Schneeball nach überstandener Kälte dann seine namensgebende kugelrunde, weiße Blüte.

Die warme Sonne des goldenen Oktobers bringt besonders die Blätter der Glanzmispel zum Funkeln, deren wissenschaftlicher Name „Photinia“ übersetzt nicht ohne Grund „glänzend“ bedeutet. Ähnlich wie die Traubenheide kleidet sich das ganzjährig bestehende Blattwerk des Laubgehölzes im Herbst in ein sattes, rotes Gewand. Unterstützt werden diese zauberhaften Farbeffekte von den kleinen, apfelförmigen Früchten in kräftigem Rot, die noch bis weit in den Winter hinein für effektvolle Hingucker im Garten sorgen. Die robuste Gartenpflanze gilt als besonders frostunempfindlich. Lediglich junge Sprösslinge sollten in kühlen Zeiten mit etwas Reisig bedeckt werden. Bei der Pflanzung im Herbst sollte die Glanzmispel in halbschattiger Lage in humusreiche Erde eingelassen werden. An feuchten Standorten gedeihen so die beliebten Zierzweige, die sich dank ihrer Farbverläufe und Kugelfrüchte bestens für herbstliche Dekorationsideen verwenden lassen.

Abgerundet wird das nachsommerliche Gartenglück durch den leuchtend roten Laubaustrieb der Pieris und die weißlich-gelblichen Kronblätter des Osmanthus. Beide Strauchgewächse mögen am liebsten halbschattige Orte und entwickeln sich gerade in der herbstlichen Morgensonne prächtig. Bei Wintereinbrüchen ist jedoch vor allem im Falle der ursprünglich in Südostasien beheimateten Osmanthus Vorsicht geboten, denn frostige Temperaturen bekommen der Zierpflanze gar nicht. Vor Eiswinden sollte sie daher besonders geschützt werden. Unempfindlicher reagiert dagegen die Pieris mit ihren roten Blütenknospen, die besonders in nicht zu trockenen, eher sauren Böden im Zusammenspiel mit ihren immergrünen Pflanzenschwestern für ganzjähriges Wohlfühlambiente im eigenen Garten sorgen.

Die beruhigende Wirkung der Cyclame – Im Einklang: Tiefenentspannung mit dem Alpenveilchen

Posted on 5. August 2014 by blumenbuero

Das Alpenveilchen ist ein absoluter Allrounder. Die als Zimmerpflanze bekannte Blütenschönheit verwandelt während der warmen Jahreszeit Balkon und Terrasse in einen Ort der Ruhe und Erholung. Zudem ist sie drinnen wie draußen absolut pflegeleicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Alpenveilchen das gesamte Jahr über ein gern gesehener grüner Begleiter ist.

Das Alpenveilchen, das auch unter dem botanischen Namen „Cyclame“ bekannt ist, verwandelt während der späten Sommermonate nicht nur das Wohnzimmer, sondern auch Balkon und Terrasse mit seinen farbenfrohen großen Blüten und den herzförmigen Blättern in einen Raum der Entspannung. Von Weiß über Rosa bis hin zu Rot und Violett besticht das Alpenveilchen mit seinem beständigen Charme. In verschieden großen, einfarbigen Pflanzkübeln arrangiert und mit gemütlichen Balkonmöbeln kombiniert, verpasst das Alpenveilchen jedem Draußen-Wohnzimmer einen bestechenden Look, der zum Verweilen und Relaxen einlädt. Laue Sommerabende werden so zu kleinen Mini-Urlauben, bei denen nach dem Feierabend neue Energie für den nächsten Tag gesammelt werden kann.

Die Pflege des Alpenveilchens geht leicht von der Hand: Während der warmen Monate strahlt die Cyclame besonders prächtig an einem schattigen bis halbschattigen Standort, der wind- und regengeschützt ist. Regen sowie das direkte Besprühen der Blüten mit Wasser verursachen unschöne braune Flecken. In der Wohnung gedeiht das schöne Alpenveilchen von September bis April besonders an kühlen und hellen, aber nicht zu sonnigen Plätzen ideal.

Die Bewässerung der Cyclame ist so simpel wie effektiv und funktioniert „von unten“: Einfach den Untersatz des Pflanzgefäßes mit Wasser befüllen, so zieht das Substrat das benötigte Wasser eigenständig auf. Nach einer halben Stunde wird der Untersatz wieder entleert. Bei Pflanzgefäßen für den Außenbereich kann der Gießrand für die Bewässerung genutzt werden. Hierbei gilt es, lieber in kleinen, aber regelmäßigen Schüben zu gießen, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden. Welke Stiele können jederzeit mit einem beherzten Ruck herausgerissen werden.

Exotische Gartenblüher laden zum Sommerfest ein – Fiesta im Außenbereich mit Mandevilla und Tagetes

Posted on 4. August 2014 by blumenbuero

Sei es beim gemütlichen Sommerfest mit der Familie oder einem geselligen Grillabend unter Freunden – den Sommer verbringen wir am liebsten draußen. Blühende Topfpflanzen wie Mandevilla und Tagetes setzen dabei farbige Highlights und sorgen für fröhliche Stimmung auf Balkon und Terrasse.

Exotische Blühpflanzen wie Mandevilla und Tagetes blühen in den Farben des Sonnenuntergangs und sind daher die Idealbesetzung für laue Sommerabende. Die Mandevilla mit ihrem satten Rot und die Tagetes in Farbverläufen aus Gelb, Orange und Weinrot begeistern Besitzer und Fiestabesucher gleichermaßen. Der Fokus liegt bei der Mandevilla auf ihren großen sternenförmigen Blüten, während die Tagetes mit ihren filigranen, dicht gefüllten Blüten hervorsticht.

Als typische Kletterpflanze ist die Mandevilla ideal für die Bepflanzung von Rankgittern oder hölzernen Balustraden und Metallgeländern geeignet. Mit ihren langen Ranken schlängelt sie sich dort in die Höhe und Breite und hinterlässt an jedem neuen Trieb eine wunderschöne Trichterblüte. Dieser feurige Blütenrahmen begrüßt die Gäste schon beim Betreten des Outdoor-Bereichs.

Die schöne Tagetes stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Das Hauptaugenmerk liegt bei ihr auf den korbförmigen Blütenständen, die in sommerlichen Farben leuchten. Als Tischschmuck in Tonübertöpfen oder in Terrakotta-Schalen setzen sie mit ihrer Strahlkraft auffällige Akzente. Das besondere Highlight sind selbstgebastelte Übertöpfe aus Leder oder Stoff, die dem ganzen Arrangement eine persönliche Note verleihen. Außerdem eignet sich die Tagetes so bestens als raffiniertes Gastgeschenk für die nächste Sommerparty.

Damit die Gartenblüher auch nach der Fiesta im Außenbereich glänzen, gibt es ein paar einfache Pflegetipps zu beachten. Beide Exoten bevorzugen Sonne und eine regelmäßige Bewässerung. Bei der Tagetes kann das Substrat ruhig feucht sein, während die Mandevilla es etwas trockener mag, da sie auf Staunässe sehr empfindlich reagiert. Bis etwa Mitte August sollten die Topfpflanzen auch mit zusätzlichen Nährstoffen, wie beispielsweise mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen, versorgt werden. Welke Blüten der Tagetes sollten möglichst entfernt werden, um so neues Blütenwachstum anzuregen.

Ausdrucksvoller Dauerblüher für den sonnigen Balkon – Moderne Balkongestaltung in Violett mit der Verbena

Posted on 29. July 2014 by blumenbuero

Die Verbena ist der unverkennbare Star für den Balkon oder die Terrasse in Südlage. Kaum ein anderer Gartenblüher kommt so gut mit Hitze und praller Sonne zurecht ohne an Blühfreude zu verlieren wie diese reizende Topfpflanze. Mit zarten, violetten Blüten, die sich über saftig grünes, feinfiedriges Laub tummeln, verleiht die Verbena dem Freiluftzimmer dazu eine moderne feminine Note, die zum Entspannen einlädt.

Die Verbena trägt den deutschen Beinamen ‚Eisenkraut’ und gehört der gleichnamigen Familie der Eisenkrautgewächse an. Ihre Herkunftsregionen sind die sonnigen Gebiete Südamerikas wie Argentinien, Brasilien und Patagonien. Doch mittlerweile fühlt sich die Verbena in ganz Europa heimisch und hat einen festen Platz in den Herzen der deutschen Balkon- und Terrassenbesitzer ergattert. Die Verbena stammt aus einer großen Familie: Rund 250 verschiedene Arten gibt es weltweit – von niedrigen kriechenden Exemplaren bis hin zu zwei Meter hohen Prachtpflanzen. Hierzulande wird die Verbena hauptsächlich als einjährige, etwa 15 bis 45 Zentimeter große Pflanze angeboten, die vor allem wegen ihrer krautigen Erscheinung und ihrer Blühfreude geschätzt wird. Auch die Parfumindustrie findet Gefallen an ihr, wo sie mit ihrem herben und frischen Aroma als Grundstoff für zahlreiche Düfte dient.

Bis in den Herbst hinein, erfreut die Verbena ihren Betrachter mit unzähligen kleinen Blüten, die sich am Ende jedes Blütenstiels zu einer Scheindolde formen. Ihr Farbspektrum ist sehr umfangreich: Ob Weiß, Rosa, Orange, Rot, Violett oder Blau, dank zahlreicher Züchtungen gibt es die Verbena mittlerweile in vielen Farbmischungen und auch zweifarbige Blüten sind keine Seltenheit mehr. Die hierzulande am meisten verbreitete Kulturform ist die argentinische Verbena, die mit ihren violetten und zierlichen Blüten und ihrem starken Wuchs einen originellen Balkonschmuck darstellt. Mit ihrem stark verkrautetem Laub macht sie vor allem in Blumenampeln eine gute Figur und ist die geeignete Wahl für eine moderne Balkongestaltung. Ihre hinreißenden Blüten ziehen zudem Schmetterlinge an und zaubern ein fröhliches Naturspiel im Draußen-Wohnzimmer. Aber auch in Kombination mit anderen, etwas höherwachsenden Gartenblühern bleibt die Verbena ein echter Hingucker, wie zum Beispiel mit Geranien und Petunien, die ähnliche Ansprüche an ihren Standort stellen.

Die Verbena ist als Südländerin eine äußerst sonnenhungrige Balkonbewohnerin. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit viel Licht. Steht die Pflanze zu schattig, verkümmert sie schnell. Da die Verbena recht widerstandsfähig ist, hält sie starken Winden oder Regen stand. Auch kurze Trockenphasen verträgt sie gut, jedoch sollte ihr Wurzelballen nie komplett austrocknen. Regelmäßiges Wässern ist daher Pflicht. Zudem sorgt eine zweiwöchentliche Düngung mit einem normalen Flüssigdünger für ein üppiges und schnelles Wachstum und unterstützt die Blütenbildung. Damit die reizende Pflanze den ganzen Sommer über neue Blüten bildet, sollten verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden. Die Verbena ist zwar nicht winterhart, doch es lohnt sich sie über den Winter stehen zu lassen, denn sie sät sich gerne selbst aus.

Immergrün, robust und pflegeleicht – Die Skimmia sorgt für Gartenglück auch zur kalten Jahreszeit

Posted on 28. July 2014 by blumenbuero

Auch wenn die Tage bald schon kürzer und kühler werden, muss der heimische Garten nichts von seiner grünen Pracht einbüßen: Die immergrüne Skimmia sorgt ganzjährig für auffällige Farbakzente. Je nach Jahreszeit erfreut die beliebte Zierpflanze entweder mit leuchtend roten Beeren oder strahlend weißen Blüten. Die robuste Skimmia erweist sich darüber hinaus als ganz besonders pflegeleicht und eignet sich auch bestens für noch unerfahrene Gartenliebhaber.

Die Skimmia stammt ursprünglich aus den Gebirgswäldern Ostasiens und ist dort selbst im Himalaya zu Hause. Kein Wunder also, dass sich die rüstige Zierpflanze auch in hiesigen Gärten besonders an schattigen Plätzen wohlfühlt. Die perfekte Pflanzzeit für die Skimmia ist hierzulande der September: Schon ab Oktober verleiht sie so jedem Außenbereich dank ihrer knallig roten Kugelbeeren fröhlich-bunte Farbtupfer.

Nach der Pflanzung im Frühherbst sollte die Skimmia während der ersten Wochen ausgiebig gewässert werden. Ein mäßig feuchter Boden unterstützt die Pflanze dabei, rasch anzuwurzeln und sich optimal an ihren neuen Standort zu gewöhnen. Mit Humus, Lehm oder Rindenmulch angereicherte Erde hilft der robusten Gartenpflanze, schon bald ihre rötlich bis bräunlichen Blütenknospen auszubilden. Im Freiland gedeiht die Schattenliebhaberin am besten an Plätzen ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Die ledrigen Laubblätter der frischgrünen Skimmia behalten ihre Farbe während der gesamten kalten Jahreszeit. Als Blickfang im winterlichen Garten fügen selbst zweistellige Minusgrade der frostharten Schönheit kaum Schaden zu, wenn ihr Wurzelwerk mit etwas Jute oder Nadel-Reisig bedeckt wird. Im Pflanzentopf sind die Wurzeln der Skimmia etwas kälteempfindlicher und sollten daher am besten im kühlen Wintergarten platziert werden. Nach überstandenem Frost öffnen sich die knalligen roten Knospen der Skimmia im Frühjahr schließlich zu strahlend weißen Blüten. Ihr süßer, wohlriechender Duft versprüht dann wahre Frühlingsgefühle.

Doch Achtung: Die hierzulande besonders beliebte Skimmia japonica ist zweigeschlechtlich, sodass darauf geachtet werden sollte, männliche und weibliche Pflanzen gleichermaßen zu kultivieren. Wer sich bei der Bestäubung nicht auf die Arbeit der Bienen und Hummeln verlassen möchte, kann ihnen ganz einfach mit einem feinen Haarpinsel zur Hand gehen. Mittlerweile sind im Fachhandel jedoch auch einhäusige Zwitterpflanzen erhältlich. Die Skimmia reevesiana befruchtet sich selbst und bildet so zuverlässig jeden Herbst ihre markanten roten Kugelbeeren aus.

Lieblicher Vanilleduft für Balkon und Terrasse – Sommersonnenwende mit der bezaubernden Vanilleblume

Posted on 24. July 2014 by blumenbuero

Die Vanilleblume ist mit ihren leuchtenden blau-violetten Blüten eine Zierde für jeden Balkon oder Terrasse. Dicht gedrängt sitzen die Blüten als dicke Dolden über dunkelgrünem Laub. Doch die reizende Schönheit hat nicht nur optisch was zu bieten, denn aus ihren Blüten strömt ein angenehm süßer Vanilleduft, der das Freiluftzimmer umhüllt und für eine verführerische Atmosphäre sorgt.

Die Vanilleblume ist aufgrund ihrer langen Blütezeit und der unzähligen Blüten, die von Mai bis Oktober erstrahlen, ein gern gesehener Gast auf deutschen Balkonen und Terrassen. Die aus den peruanischen Anden stammende Zierpflanze gehört zur Familie der Raublattgewächse und ist unter anderem mit dem Vergissmeinnicht verwandt. Ihr botanischer Name ‚Heliotrop’ setzt sich aus ‚Helios’, Griechisch für ‚Sonne’ und ‚tropein’, für ‚drehend/wendend’ zusammen. Dieser Name bezeichnet die Eigenart der Vanilleblume, die ihre Blüten und Blätter tatsächlich der Sonne nach wendet und so versucht, jeden noch so kleinen Sonnenstrahl einzufangen. Diese Eigenschaft brachte ihr im Volksmund auch den Namen ‚Sonnenwende’ ein. Ihr Name ‚Vanilleblume’ trägt sie dagegen aufgrund ihres lieblichen Vanilledufts. Dieser Duft begeistert nicht nur Pflanzenliebhaber und wird von der Parfumindustrie sehr geschätzt, er lockt auch zahlreiche Schmetterlinge und Bienen ins Freiluftzimmer und sorgt für ein fröhlich summendes Naturspiel.

Die Vanilleblume besticht durch ihre immergrüne, leicht krautige Erscheinung. An ihren aufrechtwachsenden Stängeln wachsen dicht gedrängt leuchtende, blau-violette Blüten, die sich zu prächtigen Dolden formen. Während die hübsche Südamerikanerin in ihrer Heimat bis zu stattliche zwei Meter hoch wird, können die hierzulande kultivierten Topfpflanzen bei guter Pflege eine Höhe von achtzig Zentimetern erreichen. In der hintersten Reihe des Blumenkastens gepflanzt wird sie aufgrund ihrer Größe zum idealen grünen Sichtschutz. Nicht nur als Einzelgänger ist die reizende Pflanze ein echter Hingucker, auch in Kombination mit anderen Gartenblühern weiß sie sich zu beweisen. Ein wahres Freudenfest für die Nase entsteht bei der Kombination der Vanilleblume mit anderen Duftpflanzen wie Lavendel oder Engelstrompeten. Vanilleblumen blühen meist in einem tiefen Violett, doch mittlerweile gibt es auch Züchtungen mit weißen oder goldgelben Blüten.

Wie ihr Name schon vermuten lässt, ist die Sonnenwende eine wahre Sonnenanbeterin und liebt helle und warme Standorte. Nur so erstrahlt sie in ihrer ganzen Blütenpracht. Vor starkem Wind und Regen sollte die Zierpflanze allerdings geschützt werden, um zu verhindern, dass ihre Stängel abbrechen. Bei ihrer beeindruckenden Blütenfülle benötigt die Vanilleblume reichlich Wasser und ihr Substrat sollte stets feucht gehalten werden.

Das Wasser muss allerdings gut abfließen können, denn Staunässe bringt ihr Wurzelwerk zum Faulen und sollte unbedingt vermieden werden. Ebenso wie zu viel Wasser, verträgt die Vanilleblume auch kein Übermaß an Nährstoffen: Ein Schuss Flüssigdünger im Gießwasser reicht ihr hin und wieder aus und unterstützt sie in ihrem Wachstum. Für eine langanhaltende Blüte sollten verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden, nur so können sich rasch neue Blüten bis in den Herbst hinein bilden. Die Vanilleblume ist sehr frostempfindlich und wird daher vorwiegend als einjährige Pflanze im Fachhandel angeboten. Eine Überwinterung ist jedoch in einem hellen und kühlen Raum noch vor dem ersten Frost möglich.

Blühendes Duo für sonnige Balkone – Sommernachtsträume mit Verbena und Mandevilla

Posted on 22. July 2014 by blumenbuero

Ein warmer Sommerabend wird nur zu gern auf dem eigenen Balkon verbracht, am besten umgeben von einer strahlenden Blütenpracht. Mit Verbena und Mandevilla wird der sonnige Sommernachtstraum zur Realität. In kräftigen Farben wie Pink oder Rot transportieren die Gartenblüher die Lebensfreude der heißen Jahreszeit.

Verbena und Mandevilla sind das ideale Duo für den bunten Sommerbalkon. Die beiden Gartenblüher bilden den ganzen Sommer über neue Blüten aus und bestechen mit leuchtender Farbpracht. Die vielen zierlichen Dolden der Verbena bieten dabei einen gelungenen Kontrast zu den größeren, sternförmigen Blüten der Mandevilla. Auch bei der Farbwahl kann mit Kontrasten gespielt werden: die Mandevilla ist vornehmlich in kräftigen Rottönen erhältlich und legt im Mix mit pinken oder violetten Verbenen die blühende Grundlage für eine bunte Sommergestaltung. Die Verbena kommt in einem farbigen Topf oder Blumenampeln gut zur Geltung, die Mandevilla schlängelt sich entlang an Spalieren und Balkonbrüstungen. Accessoires wie gelbe Kissen oder rotbraune Tischchen lassen das Draußen-Wohnzimmer zusätzlich gemütlich und sommerlich wirken.

Die Anforderungen an ihre Pflege sind bei Verbena und Mandevilla ähnlich. Beide Blühpflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Doch während Verbenen auch praller Mittagssonne standhalten, möchte die Mandevilla vor starker Sonne, Wind und Regen geschützt werden. Dennoch sollte die Mandevilla stets an einem hellen Standort stehen.

Beim Gießen gilt die Regel „weniger ist mehr“. Das Substrat des Sommer-Duos sollte nicht übermäßig nass sein, jedoch auch nie komplett austrocknen. Aufgrund ihres unermüdlichen Wachs- und Blühtriebs haben die beiden Pflanzen einen hohen Nährstoffbedarf. Bei der Verbena sorgt eine zweiwöchentliche Düngung mit einem handelsüblichen Flüssigdünger bis in den Herbst hinein für ein üppiges und schnelles Wachstum, wohingegen die Mandevilla auch wöchentlich gedüngt werden kann. Ihre Düngung sollte ab August komplett eingestellt werden, um der Kletterpflanze eine Ruhephase zu gönnen und sie auf die Überwinterung vorzubereiten.

Spätestens vor dem ersten Frost muss die Mandevilla in ein geeignetes Winterquartier ziehen, da die exotische Schönheit in unseren Breiten nicht winterhart ist. Für Verbenen entfällt dieser Schritt, da sie meist einjährig kultiviert werden. Es lohnt sich allerdings, sie über den Winter stehen zu lassen, denn sie säen sich gerne selbst aus.

Cooler Look für den Sommergarten – Wie Schneeflocken im Sommer: Weiße Gartenhortensien

Posted on 16. July 2014 by blumenbuero

Die Gartenhortensie in Weiß sorgt für den besonderen Pfiff im sommerlich blühenden Outdoor-Bereich. Als Ruhepol im bunten Sommerbeet oder als stimmungsvolle „Schneeflocken“ auf der Terrasse in edlem Weiß sind Gartenhortensien echte Alleskönner.

Der Hochsommer ist die Hauptblütezeit der Gartenhortensien. Von Juni bis August lassen insbesondere weiße Hortensien Ruhe in den Garten einkehren. Ihre Schneeflocken-ähnlichen Blüten erfreuen die Herzen der Gartenfans mit ihrer sanften Bescheidenheit. Weiß wird in westlichen Kreisen traditionell mit Freude assoziiert, auch Reinheit, Unschuld und Stille werden mit der hellsten aller Farben verknüpft. Damit schafft die weiße Gartenhortensie in Topf und Beet Raum für inneren Frieden – umgeben von der Farbkraft des Sommers.

Weiß ist nicht gleich Weiß: die spezielle Färbung hängt von der Sorte der Gartenhortensie ab. So sind die runden, üppigen Blüten der Bauernhortensie strahlend Weiß, während die schmalen Dolden der Rispenhortensie in Elfenbein- und Cremetönen erblühen. Die beiden populären Arten der Gartenhortensie sind in farblich passenden Töpfen oder im Beet eine gelungene Ergänzung zur bunten Outdoor-Gestaltung. Knallige Korbstühle, kräftig lackierte Tische und farbenfrohe Lampions bieten die geeignete Kulisse für die weißen Blühpflanzen. Tagsüber leuchten sie wie Schnee in der Sonne, in der Dämmerung erinnern die weißen Hortensien an Sterne und sorgen durch die Reflektion des Mondlichts für einen magischen Touch im Sommergarten.

Die Farbe der weißen Hortensien ist unabhängig vom pH-Wert des Bodens und richtet sich nach den bestimmten Sorten. Generell bevorzugen die Pflanzen ein nährstoffreiches, feuchtes, leicht saures und lockeres Substrat. Im Frühjahr ist es empfehlenswert, den Boden mit Kompost zu bedecken. Die meisten weißen Hortensien mögen zudem einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der sie vor zu kaltem Wind schützt.

Anspruchsloser Gartenblüher für Balkon und Terrasse – Blütenteppich in Weiß: Die Sutera

Posted on 15. July 2014 by blumenbuero

Wie eine dichte Wolke, die sich vom Wind treiben lässt, schwebt die Sutera durch das Draußen-Wohnzimmer. Ihre kleinen, feinen und unzähligen Blüten wirken erfrischend und sind eine wahre Bereicherung für jeden Balkon oder jede Terrasse. Der kompakt wachsende Dauerblüher behauptet sich als füllige Bepflanzung von Balkonkästen und Pflanzengefäßen und ist dabei noch äußerst pflegeleicht.

Von Mai bis Oktober schmücken die unzähligen weißen Blüten der Sutera die dicht verzweigten Triebe und tanzen fröhlich über die dunkelgrünen, herzförmigen Laubblätter. Die Blüten sind so zahlreich, dass man meinen könnte, die Pflanze sei mit Schnee bedeckt. Dieser Vergleich hat wohl auch zu ihren deutschen Namen ‚Schneeflockenblume’ geführt. Mit Schnee und Kälte hat sie sonst aber nur wenig zu tun: Die aus der Familie der Braunwurzgewächsen stammende Schönheit ist eigentlich in Südafrika beheimatet und fühlt sich vor allem in den Sommermonaten draußen sehr wohl. Den Neuankömmling gibt es erst seit wenigen Jahren im deutschen Fachhandel, doch seine Grazie und seinen Glanz haben die Herzen der Balkon- und Terrassenbesitzer im Nu erobert.

Die Schneeflockenblume bildet lange Triebe aus, die kriechend und hängend, meist bis zu zwanzig Zentimeter über den Topf hinaus fließen. Dabei ist die subtropische Schönheit  selbst nur zehn Zentimeter hoch. In Balkonkästen gepflanzt zaubert der kompakt wachsende Dauerblüher einen romantischen Sichtschutz und verwandelt den Außenbereich so in eine locker-flockige Wohlfühlzone. Ein schöner Nebeneffekt der weißen Blüten: Sie reflektieren am Abend das Licht und leuchten in der Abenddämmerung. Auch als Solitär-Pflanze in Blumenampeln und sogenannten Hanging Baskets ist sie äußerst dekorativ und schwebt wie eine Blütenwolke über den Köpfen der Balkonbesitzer.

Für ein Blütenparadies auf mehreren Etagen kann die Sutera als Bodendecker zu höheren Gartenblüher mit ähnlichen Ansprüchen gepflanzt werden, denn sie fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Weiße Geranien und hellblaue Männertreu beispielsweise zaubern in Kombination mit den weißen Blüten eine malerische Atmosphäre. Mittlerweile gibt es Sutera-Züchtungen auch in Creme, Rosa, Hellblau und Lila. Diese sind aber weitaus weniger robust als das weiße Original. Trotz ihrer anmutigen Erscheinung ist die Sutera extrem anspruchslos. Wie in ihrer südafrikanischen Heimat freut sie sich auch hierzulande über einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Dabei gilt jedoch die Regel: Je sonniger der Standort, desto mehr Blüten bilden sich.

Die Sutera liebt es ihre Blüten von der Sonne kitzeln zu lassen und ist sehr hitzetolerant. Regelmäßiges Wässern und ab und zu ein wenig Düngen sind schon ihr ganzes Pflegeprogramm. Das Substrat sollte konstant feucht gehalten werden. Dabei darf die oberste Schicht Erde zwischen zwei Wassergaben gerne an-, aber nicht komplett austrocknen. Auf Wassermangel macht sie mit dem Abwerfen ihrer Blüten aufmerksam.

Von Mai bis September kann monatlich Flüssigdünger zum Gießwasser hinzugefügt werden, um die Sutera in ihrem Wachstum und ihrer Blühfreude zu unterstützen. Als selbstreinigende Pflanze muss Verblühtes nicht umständlich abgezupft werden, denn kräftiges Schütteln genügt und die Blüten fallen zu Boden. Zum ersten Frost sollte die Sutera in ihr Winterquartier geholt werden: Ein helles bis 15° Grad warmes Plätzchen ist zur Überwinterung ideal.

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