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Kakteen sind Zimmerpflanzen des Monats August – Stachelige Dekorationswunder mit besonderen Fähigkeiten

Posted on 17. June 2016 by blumenbuero

Individualität und Ausdauer sind Attribute der Zimmerpflanzen des Monats August. Kakteen bilden mit ihren einzigartigen Formen und Größenverhältnissen einen reizvollen Teil des Interieurs und lassen sich auch von widrigen Verhältnissen nicht unterkriegen. Die wasserspeichernden Pflanzen meistern mühelos Trockenphasen und bringen so Beständigkeit ins Haus.


Kakteen -Planzenfreude.deDer Kaktus gilt in unseren Breiten als Kämpfernatur, denn ob Hochgebirge, Regenwald oder Trockenwüste – in all seinen natürlichen Lebensräumen ist Wasser nur saisonal verfügbar. Die Fähigkeit, Feuchtigkeit in Wurzeln, Blättern und Stielen zu speichern, eint alle der über 6.000 Sorten. Ihr Aussehen variiert dabei: Die Zimmerpflanzen des Monats August gibt es in den unterschiedlichsten Formen und sowohl mit harten Dornen, als auch eher wollähnlichen Stacheln. Manche Kakteen blühen den Sommer über, manche nur für einen Tag, andere wiederum gar nicht.

Der Kaktus gilt in unseren Breiten als Kämpfernatur, denn ob Hochgebirge, Regenwald oder Trockenwüste – in all seinen natürlichen Lebensräumen ist Wasser nur saisonal verfügbar. Die Fähigkeit, Feuchtigkeit in Wurzeln, Blättern und Stielen zu speichern, eint alle der über 6.000 Sorten. Ihr Aussehen variiert dabei: Die Zimmerpflanzen des Monats August gibt es in den unterschiedlichsten Formen und sowohl mit harten Dornen, als auch eher wollähnlichen Stacheln. Manche Kakteen blühen den Sommer über, manche nur für einen Tag, andere wiederum gar nicht.

Kakteen bilden einen starken, modernen Kontrast zu grafischen Elementen. Ihr apartes Aussehen kommt am besten in glatten, funktionellen Materialien wie Holz und Kunststoff mit Muster oder Relief zur Geltung. So eignen sich viereckige Pflanzgefäße in leuchtenden Grundfarben sehr gut, um mehrere Kakteen zu inszenieren. Mammillaria und Gymnocalycium haben als blühende Kakteen eine interessante Ausstrahlung, welche in Terrarien besonders gut zur Geltung kommen. Durch seine Kugelform mit den gleichmäßigen Rippen ist der Echinokaktus ein ausgezeichneter Kandidat für einen auffälligen Übertopf mit starken Kontrasten oder Mustern. Opuntien setzen sich aus flachen Scheiben zusammen, die eine einzigartige Form bilden, und der Cereus-Kaktus bringt mit seiner Säulenform Spannung in das Interieur.

Kakteen in Terrarien – Pflanzenfreude.deFast alle Kakteenarten lieben das Licht und stehen gerne hell und warm. Die Zimmerpflanzen des Monats August sollten eher zu wenig als zu viel Wasser bekommen, ein Fußbad endet meist tragisch. Sie einmal im Monat zu gießen ist besser, als jede Woche ein bisschen. Der Topfballen darf zwischen den Wassergaben ruhig austrocknen. In den Sommermonaten wird etwas Kakteennahrung hinzugegeben, im Winter sollten die Pflanzen ausruhen.

Kakteen & „Reconsider Space“

Der Kaktus passt hervorragend in den Interieur-Trend „Reconsider Space“, denn mit seiner Form, der gleichmäßigen Struktur und seiner starken Ausstrahlung wirkt er wie eine Reset-Taste in einem Raum, der durch Muster und Farbe zu einem optischen Durcheinander wird. Gleichzeitig bilden die Kakteen mit ihren aparten Formen und variierenden Größen einen herausfordernden und reizvollen Teil des Interieurs.

Informationen und Pflegetipps zu Kakteen und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.


Fact-Sheet: Der wachsartige Cereus

Namensherkunft

Der botanische Name ist abzuleiten von dem lateinischen „cera“ für „Wachs“ oder „Kerze“ und spielt sowohl auf die länglichen, „kerzengeraden“ Sprossen der zur Zeit der Namensgebung bekannten Arten als auch auf die ehemals gebräuchliche Bezeichnung „Fackeldisteln“ für Kakteen an.

Besonderheit der Pflanze

Nach einigen Jahren erfolgreicher Zimmerkultur beginnen die Cereen im Sommer ihre trichterförmigen, meist etwas süßlich duftenden, bis 35 Zentimeter langen Blüten auszubilden. Diese öffnen sich in der Nacht und verblühen bereits am frühen Morgen wieder.

Pflegetipps

Ort: Der Cereus benötigt als Wüstenkaktus volles Sonnenlicht. Da er am Fenster jedoch einseitig in die Richtung der Sonneneinstrahlung wächst, sollte der Cereus ab und zu gedreht werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Kakteen im Sommer ins Freie stellen. Bei frischer Luft und kräftiger Sonne entwickeln diese Kakteen eine schönere Färbung und längere, kräftigere Stacheln.

Temperatur: Vom späten Frühjahr bis zum Herbst gedeihen die Kakteen bei normalen Zimmertemperaturen. Im Winter sollten sie an einen kühlen Ort mit Temperaturen um die zehn Grad Celsius gestellt werden.

Wassergabe: In der Hauptwachstumszeit werden die Kakteen mäßig gegossen, die Erde muss zwischen den Wassergaben immer leicht antrocknen. Während der Ruhezeit im Winter, wird sehr wenig gegossen und nur darauf geachtet, dass das Substrat der Kakteen nicht vollständig austrocknet.

Düngung: Nur während der Hauptwachstumszeit sollte ein Kakteen- oder normaler Blumendünger gegeben werden. Dabei darf die Konzentration des Düngers aber nicht zu hoch sein.

Angebot im Handel

Der Cereus ist ganzjährig im Handel erhältlich.


Fact-Sheet: Der kugelförmige Echinokaktus

Namensherkunft

Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen Worten „echinus“ für „Igel“ und „cactus“ für „Kaktus“ ab. Er verweist auf die kugelförmigen Triebe und deren Bedornung.

Besonderheit der Pflanze

Der Echinokaktus wird in der Natur bis zu fünf Meter hoch mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter. Diese imposante Größe erreicht der Echinokaktus jedoch erst nach jahrelangem und langsamem Wachstum.

Pflegetipps

Ort: Der Echinokaktus benötigt das ganze Jahr über direkte Sonneneinstrahlung. Ohne das direkte Sonnenlicht bilden sich die langen, schön gefärbten Dornen nicht richtig aus.

Temperatur: Die Kakteen benötigen zum guten Wachstum Temperaturen zwischen 19 und 24 Grad Celsius. Während der winterlichen Ruheperiode reichen Temperaturen um die zehn Grad Celsius aus.

Wassergabe: Der Echinokaktus wird während der Hauptwachstumszeit gleichmäßig gegossen. Der Topfballen sollte gründlich angefeuchtet werden, zwischen den jeweils einzelnen Wassergaben sollte die Oberfläche der Erde jedoch antrocknen. In der Zeit der Ruheperiode wird das Gießen stark eingeschränkt.

Düngung: Der Echinokaktus kann alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gepflegt werden, vorausgesetzt es wird ein Substrat auf Torfbasis genutzt. Bei Verwendung eines Substrates auf der Basis von Komposterde genügt eine Düngung innerhalb von vier Wochen.

Angebot im Handel

Der Echinokaktus ist ganzjährig im Handel erhältlich.


Fact-Sheet: Der blühende Gymnocalycium

Namensherkunft

Der botanische Name leitet sich von den griechischen Worten „gymnos“ für „nackt“ und „kalyx“ für „Becher“ ab und bedeutet „Nackter Blütenkelch“.

Besonderheit der Pflanze

Alle Gymnocalycium Arten bringen sehr hübsche Blüten hervor, doch werden diese Kakteen auch wegen ihrer interessanten Dornen kultiviert. Sie beginnen erst zu blühen, wenn sie einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern erreicht haben. Die Blüten der Gymnocalycium sind trichterförmig, lang- oder kurzröhrig und können weiß, rosarot, rot oder gelblich gefärbt sein.

Pflegetipps

Ort: Ein heller Standort mit direkter Sonnenbestrahlung ist ideal für den Gymnocalycium. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen verlieren die Kakteen die charakteristische Kugelform, sie wachsen nur langsam und blühen nur spärlich. Im Sommer sollte man die Gymnocalycium ins Freie stellen.

Temperatur: Die Kakteen kommen während der Wachstumsphase sehr gut mit den normalen Zimmertemperaturen zurecht. Wachstumsfördernd ist es, einen Gymnocalycium im Sommer ins Freie an einen sonnigen Platz zu stellen. Während der Ruhezeit im Winter sollten diese Kakteen einen kühlen und hellen Platz mit Temperaturen von fünf bis acht Grad Celsius bekommen.

Wassergabe: Während der Wachstumsphase wird gleichmäßig gegossen, wobei die oberste Schicht der Erde vor der nächsten Wassergabe trocken sein sollte. Um Fäulnis zu vermeiden, darf kein Wasser am Kaktus haften bleiben. Deshalb sollten die Kakteen besser von unten gegossen werden. Während der Ruhezeit im Winter wird gerade so viel gegossen, dass die Erde nicht austrocknet.

Düngung: Im Sommer werden die Kakteen alle 14 Tage mit einem kalireichen Volldünger versorgt.

Angebot im Handel

Der Gymnocalycium ist ganzjährig im Handel erhältlich.


Fact-Sheet: Die sonnenliebende Mammillaria

Namensherkunft

Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen Wort „mamilla“ für „Brustwarze“ ab und verweist auf die mit Warzen versehenen Triebe.

Besonderheit der Pflanze

Mit etwa 400 Arten ist die Gattung der Mammillaria die größte Familie der Kakteen.

Pflegetipps

Ort: Mammillarien benötigen für einen gesunden Wuchs viel Sonnenlicht. Wenn die Kakteen ganzjährig der Sonne ausgesetzt sind, bilden sie sehr schön gefärbte Dornen und Blüten. Eine Ausnahme bilden die grünen Arten der Mammillarien. Diese Arten sollten vor der allzu prallen Mittagssonne geschützt werden.

Temperatur: In ihrer Wachstumsphase reichen normale Zimmertemperaturen völlig aus. In den Sommermonaten ziehen die Mammillarien dann aber gern an einen sonnigen Platz im Freien um. Gehen sie im Winter dann in ihre Ruhezeit über, ist ein heller und kühler Platz mit acht bis zehn Grad Celcius der ideale Standort für die Mammillarien.

Wassergabe: Während der Wachstumsphase wollen Mammillarien beständig gegossen werden. Erneut gegossen wird, wenn die oberste Schicht der Erde abgetrocknet ist. Um Fäulnis zu vermeiden, darf kein Wasser auf den Kakteen haften bleiben. Wird von unten gegossen, stellt das aber keine Gefahr dar. Im Winter befinden sie sich in ihrer Ruhezeit und brauchen gerade nur so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet.

Düngung: Die Kakteen werden während der Wachstumsphase etwa alle vier Wochen mit einem Kalireichen Volldünger oder einem speziellen Kakteendünger gedüngt. Im Winter wird das Düngen vollständig eingestellt.

Angebot im Handel

Die Mammillarien sind ganzjährig im Handel erhältlich.


Fact-Sheet: Die wasserliebenden Opuntien

Namensherkunft

Der Name Opuntia wurde erstmals 1700 von Joseph Pitton de Tournefort für eine Pflanzengattung verwendet, unter der er elf Kakteenarten zusammenfasste. Carl von Linné bearbeitete die Dokumentation der Kakteengewächse später erneut und verwarf damit diese Gattungsdiagnose. Seitdem werden alle Kakteengewächse unter dem Gattungsnamen „Cactus“ geführt, wozu auch die Opuntien zählen.

Besonderheit der Pflanze

Opuntien sind eng mit der Gründung von Mexiko-Stadt durch die Azteken verbunden, die sich gemäß einer Prophezeiung nach ihrem Auszug aus Aztlán dort niederließen, wo ein Adler auf einer Opuntie saß und mit einer Schlange kämpfte. Im Wappen von Mexiko spiegelt sich diese Legende noch heute wider. Schon in den antiken Schriften des Plinius aus der römischen Kaiserzeit wurden die Opuntien erwähnt.

Pflegetipps

Ort: Opuntien benötigen möglichst viel direkte Sonne. Wenn diese Kakteen zu wenig Licht erhalten, wachsen die Körper unnatürlich langgestreckt. Demnach bevorzugen sie einen möglichst hellen bis vollsonnigen und warmen Platz gestellt.

Temperatur: Die Opuntien werden bei durchschnittlichen Wohnungstemperaturen gepflegt. Im Winter reichen den Kakteen Temperaturen um etwa acht Grad Celsius.

Wassergabe: Im Vergleich zu den meisten anderen Wüstenkakteen, vertragen die Opuntien wesentlich mehr Wasser. Besonders einige der größeren, scheibenförmigen Arten haben einen erhöhten Wasserbedarf und welken im Sommer sogar, wenn sie zu trocken gehalten werden. Vom Frühjahr bis in den späten Sommer werden die Kakteen gleichmäßig bewässert. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollte die obere Schicht des Substrates leicht antrocknen. Als Gießwasser eignet sich weiches, abgestandenes und zimmerwarmes Wasser.

Düngung: Zur Hauptwachstumszeit werden Opuntien alle 14 Tage mit einem kalireichen Volldünger gedüngt.

Angebot im Handel

Opuntien sind ganzjährig im Handel erhältlich.


DIY: Ein Königreich für einen Kaktus

Der bunte Lego-Topf für den Kaktus – Pflanzenfreude.deKakteen sind die Ruhe selbst und geben mit ihren außergewöhnlichen Formen trotzdem den Ton an. Ein Übertopf aus Lego-Steinen lässt die Zimmerpflanze des Monats August noch geometrischer erscheinen und setzt mit seiner glatten Oberfläche gleichzeitig einen spannenden Kontrast zu den Stacheln des Kaktus. Die kastenförmige, variabel bunte Kakteenburg ist somit ein Stil-Statement, welches innerhalb einer Viertelstunde ganz leicht selbst gebaut ist.






Für die Kaktusburg werden folgende Materialien benötigt:

Material für den bunten Lego-Topf – Pflanzenfreude.de

• Ein Kaktus (in diesem Fall eine Opuntie)

• Legosteine in unterschiedlichen Farben

• eine reißfeste, kleine Plastiktüte

• Holzplatte als Boden

• Gartenhandschuhe









Die Anfertigung der Kaktusburg gelingt wie folgt:

Schritt 1 – Pflanzenfrreude.deSchritt 1

Der Durchmesser des Kulturtopfes ist der Ausgangspunkt für das Zusammenstecken des Lego-Topfes. Dieser darf eng am Kulturtopf anliegen, denn Kakteen wachsen nur langsam und müssen selten umgetopft werden. Für den Lego-Topf dient eine quadratische Holzplatte als Basis. Die Holzplatte wird in der Größe der geplanten Grundfläche zugeschnitten und erhält dann einen Überbau aus Legosteinen in verschiedenen Farbstreifen.





Schritt 2 – Plfanzenfreude.deSchritt 2

Der neu entstandene Topf wird mit einer Plastiktüte ausgekleidet und deren Rand über die oberste Steinreihe gelegt. Mit einer letzten Reihe aus Legosteinen wird diese dann festgeklemmt. Für extra Stabilität wird die Unterseite der Tüte auf den Holzboden geklebt.









Schritt 3 – Pflanzenfreude.deSchritt 3

Der Kaktus wird vorsichtig aus dem Kulturtopf gehoben und in den Übertopf gestellt. Für einen besseren Halt wird die Tüte mit Kakteenerde aufgefüllt. Alternativ können zwei Drittel Sand mit einem Drittel Blumenerde vermischt werden. Kakteen schätzen ein Substrat, das wenig Feuchtigkeit speichert.








Informationen und Pflegetipps zu Kakteen und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Über Zimmerpflanze des Monats

Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen. Die Kampagne „Zimmerpflanze des Monats“ ist eine Initiative des Blumenbüros und wird kofinanziert von der Europäischen Union. Eine Jury aus Vertretern des Zierpflanzenbaus stellt monatlich eine Zimmerpflanze vor, die noch nicht so populär ist oder sich durch eine interessante Geschichte für den Titel qualifiziert. Weitere Informationen und Bilder auf Anfrage sowie im Newsroom: blumenbuero.newsroom.eu. Mehr über die Pflanze des Monats bei Facebook: www.facebook.com/diepflanzenfreude

Über Blumenbüro

Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen, gegründet für und durch die Zierpflanzenbranche. Durch Werbe- und Verkaufsförderungsaktivitäten lassen wir Menschen erleben, dass Blumen und Pflanzen etwas Besonderes sind. Wir wollen sie auch erfahren lassen, dass Blumen und Pflanzen glücklich machen und anregen, dieses warme Gefühl zu teilen und weiter zu geben. Dadurch trägt das Blumenbüro dazu bei, die Nachfrage nach Blumen und Pflanzen zu steigern. www.blumenbuero.de

Die Hortensie im eleganten Garten – Es grünt so grün, wenn Hortensien blühen

Posted on 1. July 2015 by blumenbuero

Flirrend grün und herrlich frisch ist der Farbton „Chartreuse“ und auch die elegante Gartenhortensie erstrahlt in diesem monochromen Grün. Ihr glamouröses Ansehen verleiht jedem Sommergarten stilvoll ein elegant luxuriösen Flair.

Mit ihrem klassischen Antlitz repräsentiert die Gartenhortensie grün blühend den Outdoor Trend „Eco Deluxe“ und trifft zugleich auch den Lieblingsfarbton für die diesjährige Draußen-Saison: Chartreuse. Voluminös, edel und gleichzeitig filigran mit ihren kleinen Blüten, die sich zu ihrer typisch großen Dolde formen, fügt sich die Gartenhortensie in das Bild des Draußen-Wohnzimmers. Mit natürlichen Materialien wie Beton, Metall oder Keramik eingefasst und mit metallischen Farben und Goldtönen unterstrichen ist die Inszenierung eines Gartens im „Eco Deluxe“ Trend gelungen.

Hortensien gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. In Deutschland wurden sie als Gartenpflanze allerdings erst in den 1960er Jahren bekannt. Es gibt neben den unterschiedlichen Farben, wie Rosa, Blau oder Weiß, auch ungefähr 90 verschiedene Arten der Hortensie, die sich leicht durch ihre Wuchsform unterscheiden lassen. Eine wenig anspruchsvolle und doch sehr elegante Art der Gartenhortensie ist die „Rispenhortensie“. Mit ihren fliederartigen Blüten, zum Beispiel in Chartreuse, wächst sie auf fast jedem Boden, ob sauer oder neutral. Auch die Lage ist für ihre prächtige Entfaltung ab Juli nicht so entscheidend, denn die Rispenhortensie toleriert pralle Sonne bis Halbschatten. Ganz dunkel mag sie es allerdings nicht. Im Vergleich zu anderen Hortensienarten ist die Rispenhortensie weniger durstig und bevorzugt einen eher trockenen Boden. Die Rispenhortensie ist zumeist winterhart und kommt ohne besonderen Schutz im nächsten Jahr wieder. Auch die Tellerhortensie gibt es blühend in Chartreuse, sie stellt allerdings etwas mehr Ansprüche an den eher fortgeschrittenen Gärtner.

Wenn eine Gartenhortensie ein Jahr nicht blüht oder nur wenige Blüten ausbildet im Vergleich zu Vorjahren, dann liegt das nicht an der falschen Pflege oder einem falschen Beschnitt, sondern dann sind zumeist die Blütenknospen erfroren. Die meisten Hortensien-Arten bilden ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr aus und wenn die ersten milden Temperaturen einsetzen, treiben sie aus. Da insbesondere die Anfangsmonate der Sommerzeit noch sehr wechselhaft sein können, sind auch Nachtfröste nicht ausgeschlossen. Damit die Triebe der Hortensie nicht erfrieren, sollte die Pflanze mit einem Vlies oder einer anderen schützenden Abdeckung versehen werden. In Vorbereitung auf ein weiteres Jahr in voller Blüte sollten bei allen frühblühenden Hortensienarten nur abgestorbene oder erfrorene Triebe geschnitten werden. Spätblühende Hortensien-Arten vertragen einen stärkeren Rückschnitt.

Fact-Sheet: Hortensie

Namensherkunft
Der lateinische Name der Hortensie, „Hydrangea“ bedeutet „Wassertank“ und bezieht sich auf den außergewöhnlich hohen Wasserbedarf der Pflanze. Die Herkunft des alltagssprachlichen Begriffs „Hortensie“ ist ungeklärt Die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass der Franzose Philibert Commerson, welcher den Namen „Hortensie“ erstmals verwendet hat, sie nach Hortense, der Tochter des Fürsten von Nassau, benannte. Mit dem Fürsten war er vor der Benennung von einer botanischen Expedition zurückgekehrt.

Pflegetipps

Ort: Die Hortensie bevorzugt einen Standort im Halbschatten, doch die meisten Arten vertragen auch ein sonniges Plätzchen.

Temperatur: Zwar mögen es Hortensien auch mal etwas kühler, aber sobald der Frost eintritt, sollten sie mithilfe eines Gartenvlieses davor geschützt werden.

Wassergabe: Hortensien brauchen sehr viel Wasser, reagieren jedoch auch empfindlich auf Staunässe.

Düngung: Zwischen Mai und Juli sollte die Düngung mit einem speziellen Hortensien-Dünger erfolgen. Geeignet ist aber auch Azaleen- oder Rhododendron-Dünger.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Hortensie und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de, auf Facebook und in der Datenbank „Gartenglück“.

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