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Zimmerfarn ist Zimmerpflanze des Monats April: Wildwuchs für das Wohnzimmer

Posted on 21. February 2014 by blumenbuero

Der Farn ist überwiegend als Wald- und Wiesenpflanze bekannt, doch in dieser Saison zieht der Wildfang auch ins Wohnzimmer ein. Der Zimmerfarn ist in zahlreichen Farben, Formen und Größen erhältlich und bietet für jeden Grünpflanzen-Liebhaber genau die richtige Dosis „Wild Life“.

Der Zimmerfarn ist Teil einer riesigen Familie. Allein in Europa existieren 171 verschiedene Arten, weltweit gibt es an die 12.000 Farne. Sie sind überall heimisch und gelten als die ältesten Pflanzen der Welt. In der Natur wachsen Farne oft als Aufsitzerpflanzen beziehungsweise Epiphyten auf anderen Bäumen und Pflanzen. Dieses „Aufsitzen“ erlaubt ihnen weg vom Boden nach ganz oben zu gelangen und sich so ihre nötige Portion Sonneneinstrahlung zu holen. Als Zimmerpflanze wird der Farn bereits seit dem 19. Jahrhundert kultiviert, feiert jetzt aber ein Revival.

Typisch für den Farn sind seine gefiederten Blätter, auch Wedel genannt. Jede Farnart unterscheidet sich dabei in Farbe, Größe und Form sodass kein Farn dem anderen gleicht. Dies ist ein Fundament für individuelle Raumgestaltung. Die Blattfärbung variiert von Hellgrün und Silbergrau über Dunkelgrün bis hin zu Rottönen und dunklem Bronze. Die bis zu ein Meter langen Blätter des Farns können wie beim anmutigen Streifenfarn vollständig geschlossen sein. Oder sie sind fiederschnittig ausgeprägt wie beim üppigen Frauenhaarfarn. Der Zimmerfarn kann zudem perfekt als moderne Hängepflanze inszeniert werden, bei dieser Pflanzung kommen seine charakteristischen Blätter perfekt zur Geltung.

Wohlfühl-Garantie: Farne regulieren die Luftfeuchtigkeit und mindern dadurch Kopfschmerzen und trockene Haut. Zusätzlich filtern sie Schadstoffe aus der Luft und sorgen für ein frisches Raumklima. Farne erhöhen nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sie bevorzugen auch selbst Standorte mit erhöhter Luftfeuchte und sind daher für Bad oder Küche bestens geeignet. Farne lieben es feucht, daher sollte ihr Substrat kontinuierlich feucht gehalten werden. Jedoch darf der Farn immer nur von unten und mit kalkarmem Wasser gegossen werden, überschüssiges Wasser muss zeitnah abgegossen werden um Wurzelfäule zu vermeiden. Der Farn sollte gelegentlich mit Wasser besprüht werden, auch eine Düngergabe aller zwei Woche trägt zum Wohlbefinden des Farns bei. Als Standort sind helle, aber nicht zu sonnige Plätze mit Temperaturen ab 15 Grad Celsius für den Farn geeignet. Bei richtiger Pflege ist der Zimmerfarn über viele Jahre ein charmanter, grüner Mitbewohner. Weitere Informationen und Pflegetipps zum Zimmerfarn und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Der individuelle Zimmerfarn

Namensherkunft

Das griechische Wort für die Familie der Farnpflanzen lautet Pteridophyta. Die Bezeichnung Pteridophyta setzt sich aus dem griechischen Wort „pteris“ für „Feder“ und „phyton“ für Pflanze zusammen und bezieht sich auf die federähnliche Form der Farnblätter.

Besonderheit der Pflanze

Farne bilden keine Blüten oder Samen aus, sondern Sporen. Diese befinden sich in sogenannten Sporenbehältern an der Unterseite der Farnwedel. Die Sporen werden vom Wind verbreitet und sorgen für das häufige Vorkommen von Farnen in der freien Natur.

Pflegetipps

Ort: Farne bevorzugen helle Standorte ohne direktes Sonnenlicht.

Temperatur: Temperaturen ab 15 Grad Celsius sind für den Zimmerfarn ideal.

Wassergabe: Farne brauchen sehr viel Wasser. Um aber das Faulen der Wurzel durch übermäßige Bewässerung zu verhindern, sollte überschüssigem Wasser regelmäßig abgeschüttet werden.

Düngung: Alle 14 Tage kann dem Gießwasser ein phosphorbetonter Flüssigdünger beigemischt werden.

Angebot im Handel

Ab Mitte März sind Farn-Jungpflanzen in verschiedenen Farben und Formen in Handel erhältlich.

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