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Das Chamäleon der Natur – Must-Have für die Terrasse: Das mannigfaltige Wandelröschen

Posted on 27. August 2014 by blumenbuero

Wer sich bei seiner Terrassen- oder Balkongestaltung auf keine Farbe festlegen möchte, findet im Wandelröschen den idealen Partner. Die elegante Zierpflanze bietet dem Betrachter nämlich ein unerwartetes Naturschauspiel und wechselt im Laufe ihrer Blütezeit die Farbe ihrer auffällig hübschen Blüten. Dieser ungewöhnliche Farbverlauf macht das Wandelröschen zum originellen Blickfang im Draußen-Wohnzimmer.

Das Wandelröschen macht seinem deutschen Namen alle Ehre und mutiert von Mai bis Oktober zum Chamäleon der Natur, indem es die Farbe seiner Blüten wechselt. So präsentiert es sich beispielsweise zu Beginn der Blütezeit mit leuchtend gelben Blütenständen, die in ein sattes Orange wechseln und sich schließlich Rot färben. Auch sein Gattungsname „Lantana“, aus dem Lateinischen „lentare“ für „biegen“, bezieht sich zum einen auf die wechselnde Blütenfarbe und zum anderen auf die biegsamen Zweige der Topfschönheit.

Das Wandelröschen stammt ursprünglich aus den gemäßigten Zonen Mittel- und Nordamerikas, wo es bis zu drei Metern hoch werden kann. Hierzulande wird der immergrüne Gartenblüher aus der Familie der Eisenkrautgewächse hauptsächlich als bis zu 1,20 Meter hoher Busch angeboten und ist damit der ideale Bewohner für farbenfrohe Balkone und Terrassen.

Das Wandelröschen besticht mit unzähligen, etwa drei Zentimeter großen und am Blütenrand gekräuselten Blüten, die sich zu großen Trugdolden zusammensetzen. Die zahlreichen Blütendolden überragen dabei das dichte dunkelgrüne Blattwerk und runden die einzigartige Gesamterscheinung des Wandelröschens ab. Von Mai bis Oktober begeistert die Topfpflanze, je nach Blütenstadium, mit Farbverläufen in Gelb-, Weiß-, Rosa-, Orange- oder Rottönen. Da immer mehrere Blütenstadien an einer Pflanze vorhanden sind, wirkt das Wandelröschen mehrfarbig und zaubert so ein wunderschön buntes Blütenbild. Die schmucke Pflanze wächst meist buschig und kompakt und verziert jede noch so kahle Ecke auf Balkon oder Terrasse. Durch ein gezieltes Beschneiden kann es auch als Hochstämmchen herangezogen werden. Um die buschige Form das ganze Jahr über zu behalten, sollten herausstehende Triebe regelmäßig mit einer scharfen Gartenschere gekürzt und Verblühtes entfernt werden. So bildet das Wandelröschen immer neue Blüten bis in den späten Herbst hinein.

Trotz seiner anmutigen Erscheinung ist das Wandelröschen ausgesprochen pflegeleicht. Es bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort, kommt allerdings auch mit einem hellen Plätzchen im Halbschatten gut zurecht. Vor zu starken Winden und Regen sollte das Wandelröschen stets geschützt werden, damit seine Blütendolden nicht abbrechen. Für eine gute Entwicklung sollte sein Substrat locker und regelmäßig feucht gehalten werden. Dabei verträgt es aber weder übermäßige Wassergaben noch längere Trockenperioden. Eine konstante Bewässerung und Abflusslöcher am Boden des Pflanzengefäßes sind daher ratsam, um Staunässe vorzubeugen. Ein gutes Indiz für die nächste Wässerung: Sobald die oberste Erdschicht antrocknet, kann wieder gegossen werden. Am liebsten mag das Wandelröschen Regenwasser, da es auf kalkhaltiges Wasser etwas empfindlich reagiert. Als blühfreudige Zierpflanze benötigt es ausreichend Nährstoffe und sollte daher von März bis September einmal pro Woche mit Flüssigdünger versorgt werden.

Das Wandelröschen ist mehrjährig, jedoch ist es aufgrund seiner Herkunft nicht winterhart. Vor dem ersten Frost sollte es daher in sein helles und 5 bis 15° Grad kühles Winterquartier gebracht werden.

Clevere Bepflanzungen mit farbenfrohen Gartenblühern – Urban Gardening: Grüne Oase für kleine Balkone

Posted on 21. August 2014 by blumenbuero

Entspannte Sonnenstunden auf dem Balkon müssen auch für Besitzer von einem kleinen Außenbereich kein Traum bleiben. Smarte, platzsparende Bepflanzungsideen mit farbenfrohen Gartenblühern verzaubern selbst bescheidene Balkone in eine wahre Wohlfühloase. Kleine Leitern, Hocker und hängende Pflanzentöpfe sind die perfekte Lösung für knappe Quadratmeter, die mit nur wenigen Handgriffen ganz groß rauskommen.

Wenn die Sonnenstunden länger werden, zieht es jeden Balkonbesitzer nach draußen. Selbst auf kleinem Raum lässt sich mit üppig blühenden Gartenblühern ein beeindruckender Außenbereich kreieren. Wandelröschen, Verbena, Pelargonie, sowie die exotische Passionsblume und Mandevilla sind dabei die passenden Begleiter. Diese zauberhaft blühenden Gartenblüher haben einen ähnlichen Pflegeanspruch: Sowohl die Exoten Mandevilla und Passionsblume als auch die Klassiker Petunie und Fuchsie mögen es sonnig. Die Lantana liebt helle Standorte und ist mit einem täglichen Sonnenbad von mindestens drei Stunden sehr glücklich. Die Bewässerung sollte einmal pro Woche erfolgen, an heißen Tagen auch täglich morgens oder abends.

Um kleine Balkone in grüne Paradiese zu verwandeln, bieten sich platzsparende Bepflanzungen an: Hängeampeln oder schwebende Zinkkübel mit dem blühfreudigen Wandelröschen oder auch rankende Pflanzen wie die Mandevilla oder Passionsblume, die auf wenig Raum eine große Wirkung erzielen und dennoch Platz für entspannte Stunden im Liegestuhl lassen. Alte Leitern sind ebenfalls eine perfekte Lösung, um platzsparend vielen Gartenblühern ein neues Heim im Draußen-Wohnzimmer zu bieten. Rankpflanzen finden an den Latten der Leiter eine praktische Hilfe beim Wachstum und die Sprossen bieten viele Möglichkeiten, um stehende und hängende Pflanztöpfe mit Seilen oder Draht zu arrangieren. So werden selbst kleine Außenbereiche im Handumdrehen zur blühenden Sommeroase.

Tipp: Bei der Wahl der passenden Gartenblüher für die Balkonbepflanzung gilt es, Pflanzen mit ähnlichen Pflegeansprüchen zu kombinieren. So müssen beispielweise Balkonbesitzer von sonnigen Außenbereichen in Südlage eher auf Pflanzen zurückgreifen, die echte Sonnenanbeter sind. Analog gilt das natürlich auch bei schattigen und halbschattigen Balkonen.

Exotische Gartenblüher laden zum Sommerfest ein – Fiesta im Außenbereich mit Mandevilla und Tagetes

Posted on 4. August 2014 by blumenbuero

Sei es beim gemütlichen Sommerfest mit der Familie oder einem geselligen Grillabend unter Freunden – den Sommer verbringen wir am liebsten draußen. Blühende Topfpflanzen wie Mandevilla und Tagetes setzen dabei farbige Highlights und sorgen für fröhliche Stimmung auf Balkon und Terrasse.

Exotische Blühpflanzen wie Mandevilla und Tagetes blühen in den Farben des Sonnenuntergangs und sind daher die Idealbesetzung für laue Sommerabende. Die Mandevilla mit ihrem satten Rot und die Tagetes in Farbverläufen aus Gelb, Orange und Weinrot begeistern Besitzer und Fiestabesucher gleichermaßen. Der Fokus liegt bei der Mandevilla auf ihren großen sternenförmigen Blüten, während die Tagetes mit ihren filigranen, dicht gefüllten Blüten hervorsticht.

Als typische Kletterpflanze ist die Mandevilla ideal für die Bepflanzung von Rankgittern oder hölzernen Balustraden und Metallgeländern geeignet. Mit ihren langen Ranken schlängelt sie sich dort in die Höhe und Breite und hinterlässt an jedem neuen Trieb eine wunderschöne Trichterblüte. Dieser feurige Blütenrahmen begrüßt die Gäste schon beim Betreten des Outdoor-Bereichs.

Die schöne Tagetes stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Das Hauptaugenmerk liegt bei ihr auf den korbförmigen Blütenständen, die in sommerlichen Farben leuchten. Als Tischschmuck in Tonübertöpfen oder in Terrakotta-Schalen setzen sie mit ihrer Strahlkraft auffällige Akzente. Das besondere Highlight sind selbstgebastelte Übertöpfe aus Leder oder Stoff, die dem ganzen Arrangement eine persönliche Note verleihen. Außerdem eignet sich die Tagetes so bestens als raffiniertes Gastgeschenk für die nächste Sommerparty.

Damit die Gartenblüher auch nach der Fiesta im Außenbereich glänzen, gibt es ein paar einfache Pflegetipps zu beachten. Beide Exoten bevorzugen Sonne und eine regelmäßige Bewässerung. Bei der Tagetes kann das Substrat ruhig feucht sein, während die Mandevilla es etwas trockener mag, da sie auf Staunässe sehr empfindlich reagiert. Bis etwa Mitte August sollten die Topfpflanzen auch mit zusätzlichen Nährstoffen, wie beispielsweise mit Flüssigdünger oder Düngestäbchen, versorgt werden. Welke Blüten der Tagetes sollten möglichst entfernt werden, um so neues Blütenwachstum anzuregen.

Ausdrucksvoller Dauerblüher für den sonnigen Balkon – Moderne Balkongestaltung in Violett mit der Verbena

Posted on 29. July 2014 by blumenbuero

Die Verbena ist der unverkennbare Star für den Balkon oder die Terrasse in Südlage. Kaum ein anderer Gartenblüher kommt so gut mit Hitze und praller Sonne zurecht ohne an Blühfreude zu verlieren wie diese reizende Topfpflanze. Mit zarten, violetten Blüten, die sich über saftig grünes, feinfiedriges Laub tummeln, verleiht die Verbena dem Freiluftzimmer dazu eine moderne feminine Note, die zum Entspannen einlädt.

Die Verbena trägt den deutschen Beinamen ‚Eisenkraut’ und gehört der gleichnamigen Familie der Eisenkrautgewächse an. Ihre Herkunftsregionen sind die sonnigen Gebiete Südamerikas wie Argentinien, Brasilien und Patagonien. Doch mittlerweile fühlt sich die Verbena in ganz Europa heimisch und hat einen festen Platz in den Herzen der deutschen Balkon- und Terrassenbesitzer ergattert. Die Verbena stammt aus einer großen Familie: Rund 250 verschiedene Arten gibt es weltweit – von niedrigen kriechenden Exemplaren bis hin zu zwei Meter hohen Prachtpflanzen. Hierzulande wird die Verbena hauptsächlich als einjährige, etwa 15 bis 45 Zentimeter große Pflanze angeboten, die vor allem wegen ihrer krautigen Erscheinung und ihrer Blühfreude geschätzt wird. Auch die Parfumindustrie findet Gefallen an ihr, wo sie mit ihrem herben und frischen Aroma als Grundstoff für zahlreiche Düfte dient.

Bis in den Herbst hinein, erfreut die Verbena ihren Betrachter mit unzähligen kleinen Blüten, die sich am Ende jedes Blütenstiels zu einer Scheindolde formen. Ihr Farbspektrum ist sehr umfangreich: Ob Weiß, Rosa, Orange, Rot, Violett oder Blau, dank zahlreicher Züchtungen gibt es die Verbena mittlerweile in vielen Farbmischungen und auch zweifarbige Blüten sind keine Seltenheit mehr. Die hierzulande am meisten verbreitete Kulturform ist die argentinische Verbena, die mit ihren violetten und zierlichen Blüten und ihrem starken Wuchs einen originellen Balkonschmuck darstellt. Mit ihrem stark verkrautetem Laub macht sie vor allem in Blumenampeln eine gute Figur und ist die geeignete Wahl für eine moderne Balkongestaltung. Ihre hinreißenden Blüten ziehen zudem Schmetterlinge an und zaubern ein fröhliches Naturspiel im Draußen-Wohnzimmer. Aber auch in Kombination mit anderen, etwas höherwachsenden Gartenblühern bleibt die Verbena ein echter Hingucker, wie zum Beispiel mit Geranien und Petunien, die ähnliche Ansprüche an ihren Standort stellen.

Die Verbena ist als Südländerin eine äußerst sonnenhungrige Balkonbewohnerin. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit viel Licht. Steht die Pflanze zu schattig, verkümmert sie schnell. Da die Verbena recht widerstandsfähig ist, hält sie starken Winden oder Regen stand. Auch kurze Trockenphasen verträgt sie gut, jedoch sollte ihr Wurzelballen nie komplett austrocknen. Regelmäßiges Wässern ist daher Pflicht. Zudem sorgt eine zweiwöchentliche Düngung mit einem normalen Flüssigdünger für ein üppiges und schnelles Wachstum und unterstützt die Blütenbildung. Damit die reizende Pflanze den ganzen Sommer über neue Blüten bildet, sollten verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden. Die Verbena ist zwar nicht winterhart, doch es lohnt sich sie über den Winter stehen zu lassen, denn sie sät sich gerne selbst aus.

Anspruchslose Sonnenanbeterin für farbenprächtige Momente – Strahlende Schönheit für sonnige Balkon-Oasen: Die Petunie

Posted on 27. June 2014 by blumenbuero

Petunien gehören zu den unübertroffenen Stars auf Deutschlands Balkonen und Terrassen. Und das nicht ohne Grund, denn mit ihrem Blüheifer und ihrer unerreichten Farbvielfalt verwandeln sie jeden Außenbereich in eine Oase. Ihre Popularität verdanken die hübschen Sommerblumen nicht nur ihren hinreißenden Blüten, sie gelten auch als pflegeleicht und anpassungsfähig.

Petunien erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit in Deutschlands Draußen-Wohnzimmern. Kaum zu glauben, dass die aus Südamerika stammende Schönheit tatsächlich mit der Tabakpflanze verwandt ist. Aus dieser Beziehung leitet sich auch ihr botanischer Name „Petunia“ ab, der Bezeichnung der brasilianischen Ureinwohner für Tabak. Mit der südamerikanischen Ursprungspflanze haben kultivierte Petunien jedoch nur noch wenig gemein, denn hierzulande werden vorwiegend robuste Hybriden angeboten, also Kreuzungen, die eine außergewöhnliche Farbvielfalt vorweisen. So erblüht das Nachtschattengewächs in Weiß, Rosa, Pink, Rot, Purpur, Violett und Blau, in vielen Variationen sogar mehrfarbig. Von Juni bis zum ersten Frost erstrahlen die zahlreichen trichterförmigen Blüten der Petunie und zaubern ein echtes Blütenspektakel auf Balkone und Terrassen.

Nicht nur im Bezug auf ihre unzähligen Farben haben Petunien einiges zu bieten, sondern auch durch ihren Wuchs. Neben den aufrecht stehenden Sorten, die meist eine Höhe von etwa zwanzig Zentimetern erreichen und sich, dank ihres rasanten Wachstums, für die unkomplizierte Bepflanzung von Blumenkübeln eignen, gibt es auch Zwergpetunien. Trotz ihres kleinen Formats haben Zwergpetunien den Blüheifer ihrer großen Schwester und verwandeln jeden noch so kleinen Balkonkasten in ein wahres Blütenmeer. Etwa doppelt so groß sind die Blüten der wuchernden Hängepetunien, die Blumenampeln wie schwebende Blütenwolken wirken lassen. Zu den Hängepetunien zählt zum Beispiel die „Petunia Surfinia“, die durch eine besonders üppige Blüte begeistert.

Petunienberzeugen nicht nur mit prächtigen Blüten, auch ihre Unkompliziertheit in der Pflege trägt zu ihrer anhaltenden Popularität bei. Bei der Petunie gilt: je mehr Sonne, desto mehr Blüten. Daher fühlt sich der Gartenblüher auf einem Balkon mit Südausrichtung besonders wohl. Wie fast alle Sommerblumen sind Petunien sehr durstige Balkonbewohner und benötigen dementsprechend viel Wasser. So sollte das Substrat nie komplett austrocknen, jedoch Staunässe durch Abflusslöcher im Topfboden vermieden werden.

Petunien sind nicht nur durstig, sondern auch hungrig: Eine wöchentliche Düngung mit einem phosphorhaltigen Blumendünger gehört zu ihrem Basis-Pflegeprogramm und unterstützt ihre Wachstums- und Blühfreude. Für ein lang anhaltendes Blütenwunder empfiehlt es sich, Verblühtes regelmäßig zu entfernen, damit sich neue Blüten bilden können. Da Petunien im Fachhandel meist als einjährige Pflanzen angeboten werden, ist eine Überwinterung nicht erforderlich. Die hängenden Surfinien sind dabei eine Ausnahme und freuen sich ab Ende September über ein helles und zehn Grad Celsius kühles Winterquartier. Davor sollten ihre Triebe auf etwa zwanzig Zentimeter gekürzt und Verwelktes sowie Abgestorbenes entfernt werden. Ab Mai können sie dann wieder zurück in den Außenbereich ziehen.

Bezaubernde Kletterpflanze mit hohem Pflegeanspruch – Sternenhimmel auf Balkon & Terrasse mit dem Nachtschatten

Posted on 24. June 2014 by blumenbuero

Mit graziler Schönheit räkelt sich der Nachtschatten, mit botanischen Namen „Solanum“ genannt, entlang an Balkon- und Terrassenwänden. Seine weißen, sternförmigen Blüten und seine Wuchskraft machen ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück im Außenbereich. So viel Anmut benötigt auch ein ordentliches Pflegeprogramm. Doch die Mühe lohnt sich: Der Nachtschatten zeigt sich mit seiner unermüdlichen Blüte bis in den Herbst hinein dankbar und umhüllt das Draußen-Wohnzimmer mit einem weißen Sternenhimmel – der perfekte Ort, um nach Feierabend die Seele baumeln zu lassen.

Der Nachtschatten gehört offenkundig zur Familie der Nachtschattengewächse. Zu seinen engen Verwandten zählt unter anderem die Kartoffel, was der hinreißenden Kletterpflanze im Volksmund auch den Namen „Kartoffelblume“ eingebracht hat. Ihr wissenschaftlicher Name „Solanum“ soll dagegen vom Lateinischen „solari“ für „trösten“, „lindern“ abgeleitet sein und ihre Verwendung als Heilmittel aufzeigen. Aufgrund seiner weißen, sternförmigen Blüten, die dicht in Dolden zusammen stehen, wird Solanum oftmals mit dem Jasmin verwechselt. Doch mit seinem Doppelgänger hat er bis auf die Blütenform und Farbe nichts gemein. Der Nachtschatten stammt ursprünglich aus Brasilien und erreichte Deutschland erst in den frühen 90ziger Jahren. Seitdem schlängelt sich die beliebte Zierpflanze jedoch unbeirrt in die Herzen der Pflanzenfans hinauf.

Die einfarbigen, in lockeren Trauben wachsenden Blüten des Nachtschattens blühen unermüdlich von Juni bis Oktober und zaubern zusammen mit den grünen, ovalen Blättern einen herrlichen Anblick ins Draußen-Wohnzimmer. Die kräftigen Triebe entwickeln sich rasch und können bei guter Pflege der Pflanze bis zu zehn Metern lang werden. Sie klettern gerne an Spalieren und Rankhilfen hinauf und schmücken so jede Hauswand. In einem passenden Kübel kann der Nachtschatten als Säule, Busch oder sogar Stämmchen gezogen werden. Aber auch als Ampelpflanze, wirkt der Nachtschatten äußerst dekorativ, denn die mit Blüten geschmückten Triebe fließen über den Topfrand hinaus wasserfallartig zu Boden.

So viel Anmut will gehegt werden, dementsprechend hat der Gartenblüher einige Ansprüche in der Pflege. Wenngleich sein Name etwas anderes vermuten lässt, bevorzugt der Nachtschatten einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte zudem wind- und regengeschützt stehen, denn sonst drohen seine empfindlichen Triebe zu brechen. Aufgrund seines schnellen Wachstums und der andauernden Blüte, ist der Wasser- und Düngerbedarf der Pflanze sehr hoch. Tägliches Gießen ist daher Pflicht. Spätestens an den heißen Sommertagen sollte sogar mehrmals am Tag zur Gießkanne gegriffen werden, denn seine Wurzelballen sollten nie komplett austrocknen. Löcher im Boden des Pflanzgefäßes sorgen dabei für das Abfließen von überschüssigem Wasser und vermeiden Staunässe.

Durch die zahlreichen Wassergaben werden wertvolle Nährstoffe aus dem Substrat gespült; eine wöchentliche Düngergabe in Form von Flüssigdünger ist daher empfehlenswert. In seiner Heimat Brasilien ist der Nachtschatten warme Temperaturen gewöhnt, die er auch hierzulande vorzieht. Da er nicht winterhart und recht frostempfindlich ist, sollte er frühzeitig sein Winterquartier in einem bis 10 Grad kühlen und trockenen Raum beziehen. Der Aufwand lohnt sich: Bei guter Pflege ist die reizende Kletterpflanze über mehrere Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

Gartenspaß für Groß und Klein Kinderleichtes Gartenglück mit dem Zauberglöckchen

Posted on 19. June 2014 by blumenbuero

Wenn die Sonnenstunden länger werden schlägt die Stunde des Zauberglöckchens. Die Sonnenanbeterin unter den Gartenblühern enthüllt am liebsten auf Südbalkonen und -terrassen ihre ganze Schönheit. Die unzähligen kleinen Blüten begeistern Alt und Jung und machen das Zauberglöckchen zu einem spannenden ersten Projekt für kleine Gartenfreunde.

Der Name des Zauberglöckchens, deren botanische Bezeichnung Calibrachoa lautet, könnte nicht passender sein, denn dieser beliebte Gartenblüher verzaubern einfach jeden Balkon und jede Terrasse mit ihren unzähligen kleinen Blüten, die in vielerlei Farben und Farbvarianten, mit einfachen und gefüllten Blüten aufwarten. Die aus Brasilien stammende Pflanze wird daher auch Millionbells genannt. Ihre Blüten schillern in Weiß, Rot, Gelb, Blau, Violett oder Orange.

Das entzückende Zauberglöckchen ist bescheiden in der Pflege und somit bestens geeignet, um auch ganz kleinen grünen Daumen die Pflanzenpflege näherzubringen. Mit dem Zauberglöckchen als erstes grünes Projekt lernen Kinder spielend leicht das A und O des Gärtnerns kennen.

Das Zauberglöckchen liebt die Sonne und zeigt auf Balkonen und Terrassen in Südlage ihre volle Blütenpracht. In halbschattiger Lage ist sie zurückhaltender und bildet wesentlich weniger Blüten aus. Diese Eigenschaft eignet sich gut für ein kleines Blütenexperiment. Kinder werden den Unterschied im Blütenwachstum je nach Standort schnell erkennen. Weiterhin können die kleinen Pflanzenexperten feststellen, dass Zauberglöckchen in direkter Sonnenlage schneller trockene Erde haben und mehr Wasser brauchen. Eine tägliche Bewässerung im Sommer am Morgen, zum Beispiel vor der Schule oder dem Kindergarten und vor dem Zubettgehen in den Abendstunden ist daher ideal.

Auch das Einpflanzen des Zauberglöckchens ist ein Erlebnis für Kinder. Hier kann ebenfalls gleich ein wenig Mathematik in der Praxis geübt werden, denn pro laufenden Meter sollten nicht mehr als fünf Pflanzen nebeneinander gesetzt werden. In eine Blumenampel mit einem Durchmesser von zwanzig Zentimetern sollten nicht mehr als fünf Pflanzen des Zauberglöckchens ein neues Zuhause finden. Wer diese Rechnung beherrscht wird lange Freude an dem Zauberglöckchen haben.

Tipp: Das Zauberglöckchen sollte nicht in dunkle Pflanzgefäße gesetzt werden, da diese sich bei Sonneneinstrahlung stark erhitzen und die zarten Wurzeln schädigen. Mit freundlichen, verspielten Blumenkästen oder -ampeln hingegen, kann dieser schädliche Effekt umgangen werden.

Ein sommerlicher Mix aus Gelb und Rosa – Fröhliche Gartenblüher für einen unvergesslichen Sommer im Freien

Posted on 12. June 2014 by blumenbuero

Den Sommer im Garten genießen! Unter diesem Motto werden fröhliche Gartenblüher in einem sommerlichen Mix aus Gelb und Rosa in Szene gesetzt und verwandeln das Draußen-Wohnzimmer in eine gemütliche Urlaubsoase, in der es gut tut, die Seele baumeln zu lassen. Die Kletterpflanze Mandevilla, das elegante Wandelröschen und die leuchtende Tagetes sind dabei die idealen Partner und überzeugen durch ihre vielseitigen Inszenierungsmöglichkeiten.

In der warmen Jahreszeit verlagert sich das Leben nach draußen und der Garten wird zum zweiten Wohnzimmer. Gut, dass gerade jetzt die Natur ein berauschendes Blütenfeuerwerk zündet und unsere Sinne beflügelt. Blühfreudige Gartenblüher wie die Mandevilla, das Wandelröschen und die Tagetes laufen dann zu Hochform auf und begeistern mit praller Blütenpracht in Rosa und Gelb. In Töpfen und Schalen gepflanzt und auf den Gartentisch oder um den Gartenpavillon platziert, machen sie das Sommerglück perfekt.

Mit unzähligen trichterförmigen Blüten in zartem Rosa versprüht die Mandevilla eine ordentliche Portion Romantik. Gerne schlängelt sich die blühende Schönheit ungezwungen und elegant entlang an Kletterhilfen, Spalieren und Hauswänden. Erst in Weiß, dann in Rosa, und schließlich in Pink präsentieren sich die Blüten des Wandelröschens, das wie sein Name schon verrät, im Laufe der Blütezeit die Farbe ihrer Blüten verändert. Der hübsche Farbverlauf macht die süße Topfpflanze zum originellen Blickfang und auch zum idealen Gastgeschenk für die nächste Grill-Party. Als Dritte im Bunde begeistert die Tagetes mit leuchtenden zitronengelben Blüten, die mit der Sonne um die Wette strahlen. In ausrangierte Marmeladengläser gepflanzt und mit einem reißfesten Bindfaden am Pavillon oder Sonnenschirm befestigt, wird die reizende Pflanze als ausgefallenes Schmuckstück inszeniert und sorgt damit für eine sommerlich, freundliche Atmosphäre im Garten.

In der Pflege sind die drei Gartenblüher ziemlich anspruchslos. Das Gießen gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen, denn vor allem an den heißen Tagen sehnen sich die Pflanzen häufig nach einer zusätzlichen Bewässerung. Doch Vorsicht: Das Wasser sollte durch Löcher im Topfboden abfließen können, um Staunässe zu vermeiden.  Die beste Zeit für die wohltuende Erfrischung ist in den Morgenstunden, wenn es draußen noch angenehm kühl ist. Dann verdunstet nämlich nur sehr wenig Gießwasser und die Pflanze ist den ganzen Tag über optimal mit Flüssigkeit versorgt.

Afrikanische Korbblütlerin punktet mit sommerlicher Blütenpracht – Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“

Posted on 10. June 2014 by blumenbuero

Das Kapkörbchen ist der „Gartenblüher des Jahres 2014“. Von einer fünfköpfigen Jury wurde die schöne Margeriten-Schwester zur populärsten Topfpflanzen der diesjährigen Draußen-Saison gewählt. Besonders durch sein modernes, vielfältiges Äußeres und seine Robustheit konnte das Kapkörbchen die Jury einstimmig überzeugen.

Das Kapkörbchen ist mit seinen leuchtenden Blüten in markantem Violett und dem metallischen Blütenknöpfchen der Mittelpunkt in den Balkonkästen. Die Schwester der Margerite ist dabei sehr robust und zeigt im Sommer unermüdlich seine Blüten. Diese Favoritenrolle bestätigt auch die Jury der diesjährigen Wahl zum „Gartenblüher des Jahres“. Der afrikanische Gartenblüher setzte sich gegen insgesamt 25 Balkon- und Terrassenpflanzen durch.

Neben Klassikern wie Petunie und Geranie sowie trendigen Balkon-Neuheiten wie Bougainvillea und Veilchenbaum konnte sich das Kapkörbchen als das Must-Have für Balkon- und Terrasse behaupten. Hilke Segbers, Geschäftsführerin des dpa-Themendienstes begründet ihre Wahl mit den wunderschönen Farbspielen, die die Kapkörbchen-Blüte zu bieten hat sowie ihrer andauernden Blütenpracht bis in den Herbst hinein.

Auch Heiner Esser, Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Rheinland, sieht das Kapkörbchen an der Spitze des Topfpflanzen-Rankings der diesjährigen Draußen-Saison: „Das Kapkörbchen ist ein echter Sonnenanbeter, weil es auch bei längeren Hitzeperioden unermüdlich mit seiner großen, zwei-farbigen Blütenpracht begeistert. Besonders in vielfältiger Kombination mit Balkonklassikern sticht das Kapkörbchen einfach hervor.“ Diese Meinung teilt auch Josef Terfrüchte, Geschäftsführer der Genossenschaft Kölner Friedhofsgärtner, der in seiner Entscheidung vor allem die Eigenschaft des Kapkörbchens, im Handumdrehen Balkon und Terrasse zu beleben, hervorhebt.

Manfred Hoffmann, Kreativ-Direktor des Fachverbandes der deutschen Floristen und Nadine Lechner vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner schließen sich dieser Entscheidung an, ergänzen aber, dass gerade Männertreu und die Bleiwurz aufgrund ihrer ungewöhnlichen blauen Blütenfarbe zu ihren persönlichen Favoriten gehören: „Die Bleiwurz ist etwas Besonderes, ihre wasserblauen Blüten sind ein Wunder von Mutter Natur, außerdem strahlt diese Pflanze einfach mediterranes-südländisches Flair aus – wunderbar!“

Wie viele Gartenblüher ist auch das Kapkörbchen kälteempfindlich und sollte erst nach dem letzten Nachtfrost, bei etwa 15 Grad Celsius auf Balkon oder Terrasse platziert werden.

Dementsprechend sollte es dann auch bei beginnendem Frost Ende Oktober an einem hellen und mild temperierten Ort überwintern. Das Substrat darf beim Kapkörbchen nie vollständig austrocknen, daher ist eine regelmäßige Bewässerung unabdingbar. Das Kapkörbchen ist zudem ein echter Wetterfrosch im Topf, droht Regen schließt es seine strahlenden Blüten und öffnet diese erst wieder bei strahlendem Sonnenschein.

Rittersporn, Hibiskus & Co. bringen Urlaubstimmung in den Garten – Süßer Sommer: Blühende Gartenpflanzen & Obstbäume

Posted on 6. May 2014 by blumenbuero

Im Sommer ist im Garten Entspannung pur angesagt: Farbenfrohe Gartenpflanzen wie der Hibiskus, der Rittersporn oder der Phlox lassen mit ihrer Blütenpracht den stressigen Alltag vergessen und verwandeln das Draußen-Wohnzimmer in ein wahres Urlaubsparadies. Spätestens, wenn die ersten süßen Früchte von den heimischen Obstbäumen geerntet werden können, ist das Sommerglück perfekt. Damit das so bleibt, benötigt der Garten in dieser Zeit ein entsprechendes Pflegeprogramm. Doch, anders als im Frühjahr, stellt er im Sommer nur wenige Ansprüche.

Wenn sich im Sommer das Leben nach draußen verlagert und der Garten zur idyllischen Entspannungsoase wird, zündet die Natur ein berauschendes Blütenfeuerwerk, das alle Sinne beflügelt. Farbenprächtige Gartenpflanzen wie der Hibiskus, der Phlox oder der Rittersporn laufen zu Hochform auf und begeistern mit praller Blütenpracht, während sich Bäume und Sträucher mit ihrem saftigen Grün von ihrer schönsten Seite zeigen. Zu dieser Farbexplosion gesellen sich süße Obstträume. Pünktlich zum offiziellen Sommeranfang sind hierzulande die ersten Kirschen reif. Ab Juli können sich Naschkatzen dann auf saftige Mirabellen und Pflaumen freuen; knackige Äpfel und Birnen gibt es ab August.

Von Juni bis August sind alle Augen auf den eleganten Rittersporn gerichtet. Seine unübertroffenen tiefblauen Blüten und imposanten Blütentürme ziehen jeden Gärtner in seinen Bann. Als prächtiges Einzelstück oder als Leitstaude zu anderen blühenden Gartenpflanzen wie Löwenmäulchen oder dem Roten Sonnenhut lässt er seinen unwiderstehlichen Charme spielen. Für ein wahres Blütenwunder sorgt die Flammenblume, besser bekannt unter ihrem botanischen Namen „Phlox“. Die immergrüne, polsterbildende bis aufrecht wachsende Staude glänzt in zartem Weiß, Rosa, Rot oder Violett und ist dank ihrer Artenvielfalt, für jeden noch so schattigen oder sonnigen Standort im Garten zu haben. Als wahrer Sonnenanbeter gilt der faszinierende Hibiskus. Mit seinen großen, auffallenden Blüten in Weiß, Gelb, Rosa oder Dunkelrot zaubert der besonders prächtige Blütenstrauch ein exotisches Urlaubsflair in den heimischen Garten.

Zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Sommer gehört Gießen, denn an den heißen Tagen sehnt sich der Garten häufig nach einer zusätzlichen Bewässerung. Doch Vorsicht: Auf das richtige Gießen kommt es an. Damit die Pflanzen weder verdursten noch unter Staunässe leiden müssen, sollte der Wurzelbereich der Gartenbewohner seltener, aber dafür kräftig und reichlich bewässert werden.

Die beste Zeit für die belebende Erfrischung ist in den Morgenstunden, wenn es draußen noch angenehm kühl ist. Dann verdunstet nämlich nur sehr wenig Gießwasser und die Pflanze ist den ganzen Tag über optimal mit Flüssigkeit versorgt. Rollt die Gartenpflanze ihre Blätter ein, ist das bei den meisten ein Zeichen von Wassermangel. Andere Pflanzen wie der Hibiskus zum Beispiel reagieren auf Trockenheit mit Blätter- und Blütenabwurf.

Neben dem regelmäßigen Gießen, gehört auch das Beschneiden der Gartenpflanzen zum sommerlichen Pflegeprogramm. Wenn die neu gewachsenen Triebe ausgereift sind, ist die ideale Zeit, um zur Gartenschere zu greifen und Hecken und Formschnittgehölze auf Vordermann zu bringen. Einige Gartenpflanzen wie der Rittersporn freuen sich dann sogar über einen totalen Rückschnitt. Werden sie nach der Blüte bis auf eine Handbreit über den Boden gekürzt, bedanken sie sich mit einer zweiten Blüte, die bis in den Herbst hinein anhält. Einige Obstbäume, insbesondere Kirschbäume oder Pflaumenbäume, sollten ebenfalls im Sommer, nach der Ernte geschnitten werden. Dabei sollten geschädigte, abgestorbene und nach innen wachsende Äste entfernt werden, um in der Krone für ausreichend Licht und Luft zu sorgen.

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