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Garten weihnachtlich gestalten – Es grünt so Grün

Posted on 19. October 2017 by blumenbuero

Der Dezember ist ein stimmungsvoller Monat, in dem wir uns häufig im Haus aufhalten, aber auch gern die Weihnachtsstimmung in den Garten holen. Das ist mit den Gartenpflanzen des Monats Dezember ganz leicht möglich. Neben dem allseits bekannten Weihnachtsbaum, gibt es drei immergrüne Pflanzen, die wir mit wenig Aufwand in Weihnachtspflanzen verwandeln können: Buxus, Lorbeer und Scheinzypresse.

Wenn sich die warme Jahreszeit verabschiedet, die ersten Spekulatius in die Geschäfte einziehen und graue Wolken tief am Himmel hängen, so steht die Winterzeit in den Startlöchern. So kann eine langjährige Gartenpflanze in eine schön dekorierte Weihnachtspflanze verwandelt werden und für eine harmonische Stimmung sorgen. Vor der Eingangstür, im Garten oder auf dem Balkon machen diese Pflanzen mit dekorativ zu Jahreszeit passenden Licht- und Weihnachtsschmuck eine gute Figur. So wird der Dezember noch stimmungsvoller!

Buxus ist auch unter dem Namen Buchsbaum bekannt. Die immergrünen Zweige stehen für das Leben – ein Symbol, das auch sehr gut in die Weihnachtszeit passt. Dieser laubhaltende Strauch verleiht dem Garten, dem Balkon und der Terrasse Struktur – gerade auch im Winter. Außerdem filtern die Blätter Feinstaub aus der Luft. Buxusholz ist schwer und wurde früher zum Bau von Musikinstrumenten und für die Gestaltung von Holzfiguren verwendet. Buxuspflanzen können in fast jede gewünschte Form gebracht werden.

Die bekannteste Konifere zu Weihnachten ist die Scheinzypresse ’Ellwoodii’. Diese Pflanze, die etwa 1,25 Meter hoch wird, eignet sich ausgezeichnet für die attraktive Bepflanzung von Töpfen und Kästen. Gerade große Pflanzkübel aus Blech oder Beton bringen in einem hellen Grau das satte Grün der Scheinzypresse noch mehr zum Strahlen. Wer keinen passenden Pflanzkübel parat hat, kann kurzerhand einfach einen alten Eimer umfunktionieren – je rustikaler, desto besser. Hierbei ist darauf zu achten, dass bei Regen, Schnee oder kräftigem Gießen das Wasser durch ein Loch im Boden aus dem Gefäß abfließen kann. ’Ellwoodii’ verfügt über eine aufstrebende Pyramidenform und hat eine graublaue Färbung. Die Jugendform der Pflanze hat aufrechte Zweige und dünne blaue Nadeln. Ältere Pflanzen haben mehrere Spitzen. Die ausgewachsene Form hat eher schuppenförmige Nadeln.

Laurus oder Lorbeer machen sich ausgezeichnet, um in einem schönen Topf oder Kasten  am Eingang zu stehen, besonders wenn Blatt und Stamm mit Weihnachtsschmuck verziert sind. Der immergrüne Lorbeer hat eine feierliche, besonders edle Ausstrahlung, darauf verweist auch die Artbezeichnung nobilis.

Es bedarf nur weniger Handgriff und die „Weihnachtspflanzen” bleiben gesund und überstehen problemlos den Winter. Alle drei Gattungen benötigen einen halbschattigen bis vollsonnigen Standort und bevorzugen neben einer regelmäßigen Wasserzufuhr einen gut durchlässigen, feuchten Boden. Es gilt dabei darauf zu achten, dass Staunässe vermieden wird. Im Frühjahr sollten die Gehölze zusätzlich gedüngt werden, damit sie kräftig wachsen und gesund bleiben. Besonders wenn sie in Töpfen stehen, ist es wichtig, dass die Pflanzen regelmäßig ausreichend Nährstoffe erhalten. Prinzipiell sind Buxus und Scheinzypresse gut winterhart. Der Lorbeer verträgt einige Frostgrade, jedoch sollte die Pflanze bei strengerem Frost geschützt oder ins Haus geholt werden.

Alle drei Weihnachtspflanzen eignen sich gut für einen Formschnitt und werden häufig auch in besonderen Konturen angeboten. Vor allem mit Buxus und Lorbeer lassen sich hübsche Kugeln, Pyramiden oder eine Zylinderform gestalten. Der beste Zeitpunkt, um die Pflanzen zu schneiden, ist im Juni oder Ende September. Eigentlich müssen die Pflanzen aber nur geschnitten werden, wenn sie für ihren Standort zu groß sind oder um sie in Form zu halten.

Weitere Informationen und Pflegetipps zu Weihnachtspflanzen und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Hochauflösendes Bildmaterial zu Weihnachtspflanzen gibt‘s unter folgendem Link: http://bit.ly/Weihnachtspflanzen-2017

Weitere Bilder und Informationen rund um Garten, Balkon und Terrasse finden Sie in der Datenbank „Gartenglück“ unter blumenbuero.newsroom.eu/gartenglueck.

Abdruck honorarfrei mit Angabe der Bildquelle „Pflanzenfreude.de“, Beleg erbeten.

Rosige Zeiten für kalte Monate – Alpenflair im winterlichen Garten mit der Lenzrose

Posted on 30. November 2015 by blumenbuero

Die Lenzrose ist der ideale Gast im Winter-Garten, denn sie trotzt der kalten Jahreszeit mit viel Farbe und verlängert das Gefühl von sommerlicher Leichtigkeit. Auch auf Balkon und Terrasse, gepflanzt im Topf oder Kübel, ist das Blühwunder eine gelungene Aufheiterung gegen ein tristes Bild aus Eis und Schnee.

Weiße, roséfarbige und violette Blüten der LenzroseIn der kalten Jahreszeit sind leuchtende Farben in der Outdoor Oase eher rar, doch eine Pflanze trotzt dem Grau und überzeugt auch im Winter mit viel Farbe. Die Lenzrose bietet rote, lilafarbene und gelbe Blüten und zaubert schöne Akzente in den müden Garten. Auch für einen dezenteren Auftritt hat sie das richtige Gewand – eine Blüte in Weiß mit einer zitronengelben Mitte. Die mit lateinischem Namen Helleborus heißende Pflanze stammt ursprünglich aus den Alpen, hat aber auch als Zierpflanze in anderen Gefilden eine lange Tradition. Bereits im 16. Jahrhundert wurde über ihre auffällige Blüte in Mitteleuropa berichtet. Seither hat die Winterpflanze viele Namen erhalten. Da sie früher dazu genutzt wurde, das Wetter für das kommende Jahr vorherzusagen, wird sie auch Orakelblume genannt. Zwölf Stiele wurden aus dem Garten geschnitten und in ein Glas gestellt. Jeder Stiel stand für einen Monat und umso weiter sich die Blüte öffnete, desto besser sollte das Wetter in dem jeweiligen Monat werden.

Mit dunkel-violetten Blüten verbreitet die Lenzrose ein luxuriöses Flair und zaubert fast ein Hauch „1.000 und eine Nacht“ in den heimischen Garten. In der Kombination mit edlen Materialien wie dunklem Holz, Kupfer oder anderen metallisch glänzenden Accessoires und Glas ist der Look im Trend „Eco Deluxe“ bestens inszeniert. Auch Romantiker kommen voll auf ihre Kosten, so trägt die Gartenpflanze nicht nur den Namen der für Liebe stehenden Rose, sondern auch ihre Blüte ähnelt optisch der ihrer Namensvetterin. Auf der Terrasse mit Kerzen arrangiert ergibt sich ein harmonisches, entspannendes Panorama, welches sich auch aus dem warmen Wohnzimmer genießen lässt.

Die Lenzrose ist ein Hingucker im winterlichen GartenUrsprünglich ist die Lenzrose in den östlichen Nord- und Südalpen beheimatet sowie westwärts bis nach Vorarlberg und im nördlichen Balkan. Als Zierpflanze im Garten mag sie daher kalkhaltigen Boden, ist aber insgesamt robust und stellt wenige Pflegeansprüche an den Gärtner. Der Standort sollte, insbesondere im Sommer, nicht in der vollen Sonne gewählt werden und sowohl im Beet als auch im Topf bevorzugt die Winterschönheit einen vor Regen geschützten Platz. Mit ein bisschen Mulch und Torf, um die flach wachsenden Wurzeln zu schützen, und regelmäßiger Wassergabe, sodass der Boden niemals ausgetrocknet, ist die Schneerose rundum zufrieden.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Lenzrose und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Die Sinnlichkeit von Frankreichs Süden: Provenzalischer Duftgarten mit dem Lavendel

Posted on 16. April 2014 by blumenbuero

Sein aromatischer Duft und seine sinnliche Farbe machen den Lavendel zum beliebten Gartenbewohner. Dabei ist der reizende Halbstrauch auch noch äußerst pflegeleicht und stellt nur wenige Ansprüche an seinen Standort. Als niedrige Hecke oder als prächtiger Solitär zaubert Lavendel gekonnt ein südfranzösisches Flair in den heimischen Garten und verwandelt ihn in eine blühende Wohlfühl-Oase.

Wer sich hierzulande nach einem provenzalischen Duftgarten sehnt, sollte keinesfalls auf den lieblichen Lavendel verzichten. Der unverwechselbare Halbstrauch besticht ab Juli durch ein würzig-süß duftendes Blütenmeer, macht aber das ganze Jahr über dank seiner silbergrau-leuchtenden, lanzettförmigen Blätter eine gute Figur. Was viele nicht wissen: nicht alle seiner 25 Arten blühen im klassischen Violett. Einige Sorten, wie beispielsweise „Lavendula augustifolia Loddon Pink“, schimmern im zarten Rosa oder erstrahlen sogar in Weiß wie die Blüten der „Lavendula augustifolia Nana Alba“. Welchen Farbton der Duftgärtner auch bevorzugt, der mehrjährige Lavendel kommt als niedrige Hecke, Randbepflanzung von Beeten oder als prächtiges Einzelgewächs im Außenbereich ganz groß raus.

Dabei stellt die Gartenpflanze keine großen Pflegeansprüche. Seine mediterrane Herkunft verrät seine Vorliebe für einen sehr sonnigen Standort, der idealerweise windgeschützt sein sollte. Der Boden darf leicht sandig, durchlässig und nährstoffarm sein. Der Lavendel benötigt nur wenig Wasser und kann selbst im Sommer ohne Schwierigkeiten große Hitze überstehen. Die meisten Arten sind zwar winterhart, doch als typischer Südländer ist der Lavendel recht frostempfindlich, so dass eine Indoor-Überwinterung empfehlenswert ist. Zurück in den Garten sollten Stecklinge und überwinterte Topfpflanzen erst im späten Frühjahr gepflanzt werden.

Wenn Lavendel auch nach mehreren Jahren noch kompakt wachsen und üppig blühen soll, ist ein zweimaliger Schnitt pro Jahr unabdingbar. Der erste Schnitt sollte direkt nach der Blüte im September erfolgen. Dabei werden alle Triebe mit einer Heckenschere um etwa ein Drittel zurück geschnitten, um alle verwelkten Blütenstände zu entfernen. Ein stärkerer Rückschnitt um zwei Drittel folgt schließlich im Frühjahr.

Doch der Lavendel sieht nicht nur hübsch aus und duftet köstlich, er ist auch ein echtes Allroundtalent. Durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen hält das Lippenblütengewächs Schnecken und Blattläuse fern und lockt gleichzeitig Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Auf Menschen hat das Lavendelöl eine beruhigende und entspannende Wirkung.

Getrocknete Lavendelblüten werden daher gerne als Badezusatz, Duftöl oder Tee verwendet. Aber auch als Küchengewürz zu Fleisch oder zum Parfümieren von Kuchen wird Lavendel sehr geschätzt. Wer selbst Lavendelblüten ernten möchte, sollte dies im Sommer kurz vor dem kompletten Aufblühen tun. Dabei wird der Lavendel etwa zehn Zentimeter unterhalb der Blütenrispe am Stängel abgeschnitten und in Bündeln gefasst eine Woche lang zum Trocknen an einen schattigen und luftigen Platz aufgehängt.

Weitere Tipps und Tricks zum Lavendel gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf facebook.com/diepflanzenfreude.

Sommerzeit ist Gartenzeit: Der Sommer wird bunt mit blühenden Gartenpflanzen

Posted on 4. April 2014 by blumenbuero

Astilbe 'Fanal'Im Sommer wird der Garten zum zweiten Wohnzimmer. Farbenprächtige Gartenpflanzen wie der Sonnenhut, der Phlox oder der Rittersporn laufen dann zu Hochform auf und begeistern mit einem wahren Blütenmeer. Ob fröhlich kunterbunt oder Ton in Ton, die Gestaltungsmöglichkeiten mit den blühenden Sommerpflanzen sind schier endlos. Dabei kann sich der Gärtner entspannt zurücklehnen, denn die meisten Sonnenanbeterinnen sind äußerst pflegeleicht und machen das Gärtnern zum Kinderspiel.

Im Sommer erstrahlen blühende Gartenpflanzen in ihrer ganzen Pracht und leuchten mit der Sonne um die Wette. Bunte Gartenbewohner wie der Rittersporn, die Schmucklilie oder der Fingerhut machen das Draußen-Wohnzimmer zur gemütlichen Urlaubsoase, in der man dem Alltagsstress entfliehen und die Seele baumeln lassen kann. Kräftige und leuchtende Farben wie Gelb, Rot, Pink oder Blau erinnern an ferne Länder, bunte Kulturen und wolkenlosen Himmel. Dabei sind den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Ob heiter, zart verträumt oder Ton in Ton, die Vielfalt der Sommerblüher ermöglicht unzählige Farbspiele und individuelle Kompositionen für jeden Geschmack.

Sonnenhüte, bot. Name_Echinacaea purpurea 'Kim's Knee High'Wer glamouröse Akzente in seinem Garten setzten möchte, findet im Rittersporn den perfekten Partner. Die stattliche Staude zieht mit ihren auffallenden blau-violetten oder weißen Blütenkerzen alle Blicke auf sich. Ebenfalls standhaft und elegant trotzt der Fingerhut der Sommerhitze und trägt dabei seine markanten rosa Blüten zur Schau. Einen glanzvollen Auftritt hat die Astilbe: Ihre federartigen, großen Rispen mit winzigen weißen oder purpurfarbenen Blüten tauchen auch dunklere Gartenbereiche in ein buntes Farbenmeer. Mit ihrer berauschenden Blütenfülle gehört die Flammenblume – besser bekannt unter ihrem botanischen Namen „Phlox“ – zu den ausdruckstärksten und schönsten Stauden in deutschen Sommergärten. Ihre Blütenfarben reichen von Weiß über subtile Pastelltöne bis hin zu tiefem Rot. Dank ihrer Artenvielfalt passt sich der Phlox beinahe allen Standorten – vom Steingarten bis hin zum wilden Bauerngarten – an. Unverzichtbar im Sommergarten sind auch die strahlenden Sonnengesichter der Rudbeckien. Die zahlreichen Blüten des kompakten Buschs erstrahlen in einem leuchtenden Gelb-Orange und gehören mit einer Blütezeit von zehn Wochen zu den am längsten blühenden Stauden.

Kunterbunte SommerblumenAufgrund ihrer südländischen Abstammung sind die meisten Sommerpflanzen pflegeleichte und unkomplizierte Gartenbewohner. Phlox, Fingerhut, Rittersporn und Co. bevorzugen alle einen fruchtbaren, gut wasserdurchlässigen Boden in voller Sonne. Während Schmucklilien längere Zeit ohne Wasser auskommen können, reagiert die aus den asiatischen Flussufern stammende Astilbe recht empfindlich auf Trockenphasen. Die Erde sollte daher nie komplett austrocknen. Die ideale Tageszeit zum Wässern ist der frühe Morgen. Wenn es draußen noch angenehm kühl ist, verdunstet nur wenig Gießwasser und die Pflanzen sind den ganzen Tag optimal mit Flüssigkeit versorgt.

Beim Düngen von Sommerstauden gilt die Regel weniger ist mehr. Nährstoffe bewirken zwar ein üppiges Wachstum, lassen aber das Blattgewebe weich und so anfälliger für Krankheiten werden. Den meisten Stauden reicht daher eine gute Schicht Kompost im zeitigen Frühjahr, um gut durch den Sommer zu kommen. Größere Blütenstauden wie der Phlox haben einen etwas größeren Nährstoffbedarf und freuen sich über eine Extraportion Flüssigdünger im Frühsommer. Verwelkte Blüten sollten regelmäßig entfernt werden, da sie der Pflanze nur unnötig Kraft rauben. Einige Sommerstauden wie der Rittersporn können nach der Blüte bis auf eine Handbreit über den Boden zurückgeschnitten werden. Dieser radikale Rückschnitt fördert eine zweite Blüte im Spätsommer.

Weitere Tipps und Tricks zu blühenden Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Die farbenprächtige Blüte der Kamelie bringt Farbe in den tristen Außenbereich: Blüten so schön wie die Morgenröte – die Kamelie im Garten

Posted on 19. February 2014 by blumenbuero

Die robuste Kamelie ist der Lichtblick im winterlichen Außenbereich. Dafür sorgen ihre roten oder weißen Blüten, die sogar in der trüben Winterzeit erstrahlen. In Kombination mit ihren dunkelgrünen Blättern verleiht die Winterschönheit dem Garten eine aufmunternde Atmosphäre und ist dabei weitaus pflegeleichter als ihr Ruf es vermuten lässt.

Die markanten Blüten der Kamelie erleuchten wie die Morgenröte als erste Farbtupfer den winterlichen Garten. Winterharte Arten präsentieren bereits ab November bis in den Mai hinein ihre schönen Blüten. Die in verschiedenen Rottönen gefärbten Blüten der Kamelie schüren als erste die Vorfreude auf den nahenden Frühling. Insgesamt etwa 200 Arten und über 30.000 Sorten der Kamelie sind bekannt. In unseren Breiten ist vor allem eine Züchtung aus Japan, die „Camelia japonica“, die als erste Kamelienart in Europa kultiviert wurde, als Gartenpflanze beliebt.

Dank der modernen Züchtung wartet die Kamelie mit einer große Variation ihrer Winterblüte in Farbe, Form und Größe auf: Die verschiedenen Gartenschönheiten blühen in Tönen aus zartem Weiß, sanftem Rosa und knalligem Pink bis hin zu kräftigem Rot. Neueste Hybriden bringen Blüten in dezentem oder sonnigem Gelb hervor. Ihre stattliche Blüte kann zwei bis 20 Zentimeter groß sein und ist je nach Sorte einfach, halbgefüllt, anemonenförmig oder doppelt gefüllt. In ihrer Form erinnert sie den Betrachter an die klassische Rose oder die prächtige Pfingstrosenblüte, was ihr ihren schönen Beinamen „Rose des Winters“ einbrachte. Ihre kräftigen, sattgrünen Blätter untermalen die Farbenpracht der Kamelie noch zusätzlich und schimmern freundlich in der Wintersonne.

Als echte Wintergrazie ist die Kamelie entgegen aller Vorurteile recht robust und kaum anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Als Standort bevorzugt die blühende Schönheit Plätze mit Schutz vor der Witterung, verträgt jedoch auch kurzzeitig Temperaturen bis zu eisigen -20 Grad Celsius. Für kältere Gebiete eignen sich besonders winterharte Sorten wie „Lady Campell“ in Rot oder die sehr moderne Sorte „Brushfield’s Yellow“, die mit weißen Blüten und einer leuchtend gelben Blütenmitte aufwartet. Damit auch bei Minusgraden der Wurzelballen nicht vollständig einfriert, empfiehlt es sich, zum Schutz eine lockere Laubschicht auf den Wurzeln zu verteilen. Wer um die schönen Blüten der Kamelie fürchtet, kann die Pflanze zusätzlich mit einem Kunstvlies oder alternativ einem Betttuch umhüllen.

Generell ist die Kamelie im Halbschatten einer großen Hecke oder einer Hauswand bestens aufgehoben, denn so ist sie gleichermaßen geschützt vor kalten Windböen im Winter und der prallen Sonneneinstrahlung im Sommer.

Weitere Tipps und Tricks zur Kamelie gibt es unter www.pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Buchsbaum, Lavendel & Co. bringen den Frühling ins Beet

Posted on 10. February 2014 by blumenbuero

Wenn der Garten im Frühjahr aus dem Winterschlaf erwacht, gibt es einiges zu tun: Winterschutz entfernen, Beete von Laub befreien, Äste beschneiden und Pflanzen setzen. Aber auch neue Gestaltungsideen können nach der langen Winterpause endlich verwirklicht werden. Mit vorgetriebenen Pflanzen aus dem Fachhandel wie Kamelien, Buchsbäumen und Lavendel lassen sich spielend leicht formschöne und kunstvolle Gärten kreieren.

Frühlingszeit ist Gartenzeit! Nach der langen Winterpause gibt es an den ersten warmen Tagen des Jahres reichlich zu tun, um das Draußen-Wohnzimmer fit für die anstehende Gartensaison zu machen. Der Winterschutz wird abgeräumt, Gartenflächen werden von Laub und Pflanzresten befreit, die Gehölze zurückgeschnitten, neuer Mulch verteilt und die Beete pflanzfertig hergerichtet.

Eine der ersten Gartenpflanzen, die den Einzug ins Draußen-Wohnzimmer wagt, ist die zauberhafte Kamelie. Mit ihren glänzenden immergrünen Blättern und ihren ermunternden farbenfrohen Blüten wirkt die Kamelie nach der dunklen Jahreszeit wie ein leuchtendes Kunstwerk. Ihre prallen Blüten erstrahlen, je nach Art und Sorte, schon ab Februar in reinem Weiß, zartem Rosa oder dunklem Rot und sind klassisch ungefüllt, halbgefüllt, anemonenförmig oder rosenförmig. Ihrer Anmut und Pracht entgegen sind Kamelien nicht besonders empfindlich und werden nur sehr selten von Krankheiten und Schädlingen befallen. Durch ihren ostasiatischen Ursprung hat die Kamelie jedoch ein paar Ansprüche an ihren Standort und das dortige Mikroklima: Im Halbschatten einer Hecke oder einer Hauswand, geschützt vor kalten Winden und der prallen Sonne fühlt sich die Kamelie besonders wohl. Hohe Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag machen ihr dagegen nichts aus und kommen ihrem Bedürfnis nach einem feuchten Boden sogar entgegen.

Der Frühlingsbeginn ist auch die ideale Zeit, um neue Gestaltungsideen im Garten umzusetzen. Mit dem Buchsbaum beispielsweise wird der Traum vom Garten im klassizistischen Stil Wirklichkeit. Ob als kompakte Hecke oder als formschöne Begrenzung farbenfroher Beete, im Frühling gepflanzt wird der immergrüne Allrounder unter den Gartenpflanzen zu einem üppigen Gartenschmuck. Im Handel wird der Buchsbaum meist im Topf oder wurzelnackt im Bund angeboten, was eine zügige Verarbeitung ermöglicht. Für die Bepflanzung gilt als Faustregel: Pro Meter zehn Pflanzen à 10 cm für einen dichten Wuchs. Nach dem Einsetzen sollte der Buchsbaum zurückgeschnitten und bis zum Anwachsen feucht gehalten werden. In der Wachstumsphase zwischen April und Oktober sollten gerade schnell wachsende Arten mehrmals beschnitten werden, um Form und Fülle zu wahren – maximal jedoch im Monatsrhythmus. Je öfter der Beschnitt, je häufiger sollte der Buchsbaum auch mit Wasser und Nährstoffen in Form von flüssigem Buchsbaumdünger versorgt werden. Zu heiße Standorte ohne Sonnenschutz durch einen Baum oder eine Hauswand sind dem Gedeihen des Buchsbaums jedoch nicht zuträglich.

Ein besonderen Charme und Duft erhält der Sommergarten mit dem beliebten Lavendel. Dafür werden Lavendelstecklinge oder überwinterte Topfpflanzen im März in den Garten gepflanzt. Der Standort ist dabei von großer Bedeutung: Die Pflanze bevorzugt einen sehr sonnigen, möglichst südlichen, aber gleichzeitig windgeschützten Standort wie an einer Mauer. Diese spenden nicht nur Schutz, sondern geben auch gespeicherte Wärme an die Pflanze ab. Ein Hochbeet oder eine leichte Hanglage eigenen sich sehr gut, denn überschüssiges Wasser kann so schneller ablaufen. Der Lavendel verträgt Nässe nämlich schlecht. Zusätzlich braucht die Gartenpflanze einen durchlässigen kalkhaltigen, sandigen bzw. kiesigen und nährstoffarmen Boden. Am besten eignet sich Kräutererde, die wenig Nährstoffe enthält und bereits mit Sand vermischt ist. Bei richtiger Pflege besticht die reizende Pflanze ab Juli dann nicht nur mit seinem violetten Blütenmeer, sondern vor allem mit ihrem Duft, der an Urlaub in der Provence erinnert. Doch dank seiner silbergrau leuchtenden Blätter ist der Lavendel ganzjährig ein echter Blickfang.

Weitere Tipps und Tricks zur Gartengestaltung gibt es auf www.pflanzenfreude.de und auf Facebook unter www.facebook.com/diepflanzenfreude. Weiteres Bild- und Textmaterial zu Kamelie, Buchsbaum, Lavendel und vielen anderen Gartenpflanzen gibt es in der Datenbank „Gartenglück“ unter blumenbuero.newsroom.eu/gartenglueck.

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