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Der Frühling liegt in der Luft – Auf los geht’s los: Farbenfroher Start in die Gartensaison

Posted on 14. March 2018 by blumenbuero

Die Blätter und Blüten der Kamelie strahlen auch während regnerischen Tagen im Garten

Sobald es morgens wieder früher hell wird und fröhliches Vogelzwitschern den neuen Tag begrüßt, erwachen auch Balkon, Terrasse und Garten allmählich aus dem Winterschlaf. Von leichtem Tau gekrönte Blätter schimmern in sattem Grün. Die ersten Knospen und Blüten zeigen sich und verkünden dabei feierlich: Der Frühling steht vor der Tür. Höchste Zeit, die Outdoor-Saison mit einer Extraportion botanischer Farbkraft und Pflanzenenergie zu eröffnen.
Zwar ist der Winter noch nicht vollends bezwungen, jedoch versprechen einige Gartenbewohner mit den ersten steigenden Temperaturen schon jetzt Vorfreude auf den Frühling. Sobald keine Gefahr vor Frost mehr besteht, gilt es die an die vier Wände angrenzende Outdoor-Wohnzimmerverlängerung für die neue Jahreszeit vorzubereiten. Ob sattgrüne Genossen wie Efeu, zierliche Schmeichler wie Weiden oder energiegeladenen Blüher wie die Kamelie in satter Blüte – sie alle eignen sich hervorragend für die frühlingshafte Gestaltung von Balkon, Terrasse und Garten. In Kombination mit den passenden Accessoires kommen sie besonders gut zur Geltung und bringen neue Frische, wie es sonst nur die morgendlich-klare Luft des Frühlings vermag.

Nahaufnahme der Weidenblüten

Während der Garten-Look im vergangenen Jahr noch vorwiegend von sanften Pastell-Tönen dominiert wurde, darf es in diesem Jahr ruhig auch wieder etwas mehr Farbe sein. Das Stichwort lautet:Kontrast! So leuchten die Blüten der Kamelie von Fuchsia bis Feuerrot durch das saftig grüne Blattwerk der voluminösen Pflanze gleich umso schöner hindurch. Pflanztöpfe in Weiß- und Cremetönen bieten den idealen Konterpart und sorgen auf Balkon und Terrasse für ein aufgeräumtes, gradliniges und dennoch energetisches Gesamtbild. Ganz, wie es sich für die lebensfrohe Jahreszeit gehört. Saisonal passende Elemente und Objekte wie beispielsweise farblich auf die Blüher abgestimmte Gummistiefel greifen auf besonders kreative Weise die Vielseitigkeit der Natur zu dieser Zeit auf und erweisen sich obendrein noch als praktischer Gartenbewohner. Neben fröhlichen Spaziergängerfüßen finden auch kleine Pflanzen oder Gartenutensilien dekorativ in ihnen Platz.

Für mehr Abwechslung sorgen bei der Bepflanzung genutzte, auf Balkon, Terrasse und im Garten ohnehin vorhandene Ebenen: Solange ausgelassene Grill-Abende noch etwas auf sich warten lassen, finden Pflanztöpfe neben oder gern auch auf Stühlen und Tischen Platz. So werten sie zum Einen gekonnt die alten Holzmöbel auf und heben zum Anderen besonders das Lebensfreude versprechende Frühlingsgrün auf ein neues Level. Die Kombination verschieden großer Pflanzen erweckt im Nu den Schein einer üppigen Pflanzengesellschaft und macht Lust auf die Vielseitigkeit des Gartens in der auf den Frühling folgenden Hochzeit im Sommer.
Efeuensemble im Garten

Doch auch für alle, die sich vom milden Pastellton noch nicht verabschieden möchten, hat der Frühlingsgarten einiges zu bieten. Inspiration für diesen Trend bieten wandelbare Gewächse wie die Weiden: Wenn sich ihr Blütenkleid langsam von winterlichem Flausch zu hellem Grün und Apricot entwickelt, komplettieren Keramik- und Metalltöpfe in ähnlichen Farben das Bild und setzen fröhliche Fluchtpunkte im sich immer grüner zeigenden Garten. Ob monochrom in einer Reihe platziert oder in einer farblichen Abstufung versetzt um Beete und Wege gestellt – der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit wenigen Handgriffen und einem übersichtlichen Pflanzenportfolio wird somit schnell deutlich: Adé Tristesse, der gesellige Gartenspaß kann beginnen!

Die farbenprächtige Blüte der Kamelie bringt Farbe in den tristen Außenbereich: Blüten so schön wie die Morgenröte – die Kamelie im Garten

Posted on 19. February 2014 by blumenbuero

Die robuste Kamelie ist der Lichtblick im winterlichen Außenbereich. Dafür sorgen ihre roten oder weißen Blüten, die sogar in der trüben Winterzeit erstrahlen. In Kombination mit ihren dunkelgrünen Blättern verleiht die Winterschönheit dem Garten eine aufmunternde Atmosphäre und ist dabei weitaus pflegeleichter als ihr Ruf es vermuten lässt.

Die markanten Blüten der Kamelie erleuchten wie die Morgenröte als erste Farbtupfer den winterlichen Garten. Winterharte Arten präsentieren bereits ab November bis in den Mai hinein ihre schönen Blüten. Die in verschiedenen Rottönen gefärbten Blüten der Kamelie schüren als erste die Vorfreude auf den nahenden Frühling. Insgesamt etwa 200 Arten und über 30.000 Sorten der Kamelie sind bekannt. In unseren Breiten ist vor allem eine Züchtung aus Japan, die „Camelia japonica“, die als erste Kamelienart in Europa kultiviert wurde, als Gartenpflanze beliebt.

Dank der modernen Züchtung wartet die Kamelie mit einer große Variation ihrer Winterblüte in Farbe, Form und Größe auf: Die verschiedenen Gartenschönheiten blühen in Tönen aus zartem Weiß, sanftem Rosa und knalligem Pink bis hin zu kräftigem Rot. Neueste Hybriden bringen Blüten in dezentem oder sonnigem Gelb hervor. Ihre stattliche Blüte kann zwei bis 20 Zentimeter groß sein und ist je nach Sorte einfach, halbgefüllt, anemonenförmig oder doppelt gefüllt. In ihrer Form erinnert sie den Betrachter an die klassische Rose oder die prächtige Pfingstrosenblüte, was ihr ihren schönen Beinamen „Rose des Winters“ einbrachte. Ihre kräftigen, sattgrünen Blätter untermalen die Farbenpracht der Kamelie noch zusätzlich und schimmern freundlich in der Wintersonne.

Als echte Wintergrazie ist die Kamelie entgegen aller Vorurteile recht robust und kaum anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Als Standort bevorzugt die blühende Schönheit Plätze mit Schutz vor der Witterung, verträgt jedoch auch kurzzeitig Temperaturen bis zu eisigen -20 Grad Celsius. Für kältere Gebiete eignen sich besonders winterharte Sorten wie „Lady Campell“ in Rot oder die sehr moderne Sorte „Brushfield’s Yellow“, die mit weißen Blüten und einer leuchtend gelben Blütenmitte aufwartet. Damit auch bei Minusgraden der Wurzelballen nicht vollständig einfriert, empfiehlt es sich, zum Schutz eine lockere Laubschicht auf den Wurzeln zu verteilen. Wer um die schönen Blüten der Kamelie fürchtet, kann die Pflanze zusätzlich mit einem Kunstvlies oder alternativ einem Betttuch umhüllen.

Generell ist die Kamelie im Halbschatten einer großen Hecke oder einer Hauswand bestens aufgehoben, denn so ist sie gleichermaßen geschützt vor kalten Windböen im Winter und der prallen Sonneneinstrahlung im Sommer.

Weitere Tipps und Tricks zur Kamelie gibt es unter www.pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Buchsbaum, Lavendel & Co. bringen den Frühling ins Beet

Posted on 10. February 2014 by blumenbuero

Wenn der Garten im Frühjahr aus dem Winterschlaf erwacht, gibt es einiges zu tun: Winterschutz entfernen, Beete von Laub befreien, Äste beschneiden und Pflanzen setzen. Aber auch neue Gestaltungsideen können nach der langen Winterpause endlich verwirklicht werden. Mit vorgetriebenen Pflanzen aus dem Fachhandel wie Kamelien, Buchsbäumen und Lavendel lassen sich spielend leicht formschöne und kunstvolle Gärten kreieren.

Frühlingszeit ist Gartenzeit! Nach der langen Winterpause gibt es an den ersten warmen Tagen des Jahres reichlich zu tun, um das Draußen-Wohnzimmer fit für die anstehende Gartensaison zu machen. Der Winterschutz wird abgeräumt, Gartenflächen werden von Laub und Pflanzresten befreit, die Gehölze zurückgeschnitten, neuer Mulch verteilt und die Beete pflanzfertig hergerichtet.

Eine der ersten Gartenpflanzen, die den Einzug ins Draußen-Wohnzimmer wagt, ist die zauberhafte Kamelie. Mit ihren glänzenden immergrünen Blättern und ihren ermunternden farbenfrohen Blüten wirkt die Kamelie nach der dunklen Jahreszeit wie ein leuchtendes Kunstwerk. Ihre prallen Blüten erstrahlen, je nach Art und Sorte, schon ab Februar in reinem Weiß, zartem Rosa oder dunklem Rot und sind klassisch ungefüllt, halbgefüllt, anemonenförmig oder rosenförmig. Ihrer Anmut und Pracht entgegen sind Kamelien nicht besonders empfindlich und werden nur sehr selten von Krankheiten und Schädlingen befallen. Durch ihren ostasiatischen Ursprung hat die Kamelie jedoch ein paar Ansprüche an ihren Standort und das dortige Mikroklima: Im Halbschatten einer Hecke oder einer Hauswand, geschützt vor kalten Winden und der prallen Sonne fühlt sich die Kamelie besonders wohl. Hohe Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag machen ihr dagegen nichts aus und kommen ihrem Bedürfnis nach einem feuchten Boden sogar entgegen.

Der Frühlingsbeginn ist auch die ideale Zeit, um neue Gestaltungsideen im Garten umzusetzen. Mit dem Buchsbaum beispielsweise wird der Traum vom Garten im klassizistischen Stil Wirklichkeit. Ob als kompakte Hecke oder als formschöne Begrenzung farbenfroher Beete, im Frühling gepflanzt wird der immergrüne Allrounder unter den Gartenpflanzen zu einem üppigen Gartenschmuck. Im Handel wird der Buchsbaum meist im Topf oder wurzelnackt im Bund angeboten, was eine zügige Verarbeitung ermöglicht. Für die Bepflanzung gilt als Faustregel: Pro Meter zehn Pflanzen à 10 cm für einen dichten Wuchs. Nach dem Einsetzen sollte der Buchsbaum zurückgeschnitten und bis zum Anwachsen feucht gehalten werden. In der Wachstumsphase zwischen April und Oktober sollten gerade schnell wachsende Arten mehrmals beschnitten werden, um Form und Fülle zu wahren – maximal jedoch im Monatsrhythmus. Je öfter der Beschnitt, je häufiger sollte der Buchsbaum auch mit Wasser und Nährstoffen in Form von flüssigem Buchsbaumdünger versorgt werden. Zu heiße Standorte ohne Sonnenschutz durch einen Baum oder eine Hauswand sind dem Gedeihen des Buchsbaums jedoch nicht zuträglich.

Ein besonderen Charme und Duft erhält der Sommergarten mit dem beliebten Lavendel. Dafür werden Lavendelstecklinge oder überwinterte Topfpflanzen im März in den Garten gepflanzt. Der Standort ist dabei von großer Bedeutung: Die Pflanze bevorzugt einen sehr sonnigen, möglichst südlichen, aber gleichzeitig windgeschützten Standort wie an einer Mauer. Diese spenden nicht nur Schutz, sondern geben auch gespeicherte Wärme an die Pflanze ab. Ein Hochbeet oder eine leichte Hanglage eigenen sich sehr gut, denn überschüssiges Wasser kann so schneller ablaufen. Der Lavendel verträgt Nässe nämlich schlecht. Zusätzlich braucht die Gartenpflanze einen durchlässigen kalkhaltigen, sandigen bzw. kiesigen und nährstoffarmen Boden. Am besten eignet sich Kräutererde, die wenig Nährstoffe enthält und bereits mit Sand vermischt ist. Bei richtiger Pflege besticht die reizende Pflanze ab Juli dann nicht nur mit seinem violetten Blütenmeer, sondern vor allem mit ihrem Duft, der an Urlaub in der Provence erinnert. Doch dank seiner silbergrau leuchtenden Blätter ist der Lavendel ganzjährig ein echter Blickfang.

Weitere Tipps und Tricks zur Gartengestaltung gibt es auf www.pflanzenfreude.de und auf Facebook unter www.facebook.com/diepflanzenfreude. Weiteres Bild- und Textmaterial zu Kamelie, Buchsbaum, Lavendel und vielen anderen Gartenpflanzen gibt es in der Datenbank „Gartenglück“ unter blumenbuero.newsroom.eu/gartenglueck.

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