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Mysteriöse Kletterpflanzen – der Efeu sorgt für beständige Gartenbegrünung

Posted on 15. March 2018 by blumenbuero

Efeuranken im rustikalen Blechtopf

„Gemeiner Efeu“ ist die offizielle Bezeichnung der populärsten Efeu-Art. Mit der immergrünen Kletterpflanze geht es im Garten allerdings alles andere als gewöhnlich zu: Geheimnisvoll streckt die Gartenpflanze ihre Triebe in alle Richtungen und sogar in die Höhe.

Klettern ist das größte Hobby des Efeus. Seine Haftwurzeln finden selbst an glatten Untergründen Halt. So ist er vielseitig einsetzbar und eignet sich hervorragend, um Mauern, Fassaden oder Zäune langfristig zu begrünen. Als Bodendecker schafft er dichtbegrünte Flächen, die dank des kräftigen Wurzelwerkes Unkraut keine Chance geben. Bis zu 20 Meter hoch wächst die Pflanze und ist dabei ein langlebiger Gartenbewohner, denn er kann mehrere Jahrhunderte alt werden.

Kleine Varianten der Kletterpflanze werden in Töpfe oder Balkonkästen gepflanzt. Dort können sie munter über den Pflanztopfrand hinauswachsen oder mithilfe von Rankgittern auch in die Höhe. Dabei kann der Efeu mit weiteren Varianten oder anderen rankenden Pflanzen wie Clematis, Passionsblume oder Kletterrosen kombiniert werden. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr. Danach muss der Gartenfreund sich in Geduld üben, denn erst nach ungefähr zwei Jahren bekommt der Efeu einen kräftigen und andauernden Wachstumsschub.

Efeuensemble im Garten

Typisch für den Efeu sind die gezackten Blätter, die mal dreieckig, mal herzförmig und mal mit mehreren Spitzen daherkommen. Gemeinsam haben sie allesamt die interessanten Blattfärbungen in Hell- oder Dunkelgrün, Grau oder Gelb. Im Frühling und Sommer sind sie knackig Grün, gen Spätherbst, wenn die Temperaturen winterlich werden, färben sie sich Orange, Rosa oder Dunkelrot. Weniger bekannt sind die kleinen, gelblich-weißen Blütendolden, die im Spätsommer mit ihrem Nektar Bienen und andere Insekten anlocken.

Der Efeu ist die einzige in Mitteleuropa heimische, immergrüne Kletterpflanze. Sein natürlicher Habitus sind Wälder, daher bevorzugt er schattige Standorte, direkte Sonneneinstrahlung verträgt er nicht. Der Boden sollte kalkhaltig, nährstoffreich und grundsätzlich feucht sein. Junge Pflanzen werden öfter gegossen, sodass der Untergrund nie ganz austrocknet. Ältere Varianten haben bereits ein gut ausgebildetes, tiefes Wurzelwerk und benötigen deutlich weniger Wassergaben. Für einen kräftigen Wuchs ist ein regelmäßiges Zurückschneiden erforderlich, möglichst im späten Frühjahr nach dem größten Wachstum und im Herbst vor dem Wintereinbruch.  Der Efeu ist dank seiner guten Schnittverträglichkeit dafür bestens geeignet. Varianten in Kästen oder Töpfen freuen sich einmal im Monat über eine Düngergabe.

Blühende Kletterpflanze für wenig Platz – Die rankenden Versprechen der Waldrebe

Posted on 4. April 2017 by blumenbuero

Das Herbeisehnen des Frühlings geht einher mit der Suche nach winterharten Farbtupfern für Garten, Balkon und Terrasse. Die Waldrebe zeigt bereits ab April ihre mannigfaltigen Blüten und eignet sich als wuchsfreudige Kletterpflanze perfekt für alle, die die warmen Temperaturen kaum erwarten können.

Die Blütenpracht der Clematis verzaubert im zarten RosaIn der Stadt bleibt meist nur Raum für einen Balkon oder Kleingarten. Wer sich trotzdem ein Gartenparadies pflanzen möchte, kann mit reich blühenden Kletter-, Schling- und Spalierpflanzen tricksen, die vergleichsweise wenig Platz auf dem Boden einnehmen. Die wohl populärste Vertreterin dieser vertikal wachsenden Gartenbewohner ist die Clematis. Die auch als Waldrebe bekannte Kletterpflanze ist fast auf der ganzen Welt heimisch und bietet eine Vielzahl von Arten und Erscheinungsformen für Beet und Topf. Es gibt sowohl immergrüne, winterharte Pflanzen, die ab April ihre Blüte zeigen, als auch Arten, die erst spät im Sommer blühen und im Winter ihr Laub abwerfen. Häufig zeigen sich die wahlweise gefüllten oder einfachen Blüten der Waldrebe in Blau, Rosa, Violett oder Weiß, aber auch zweifarbige Varianten sind durch moderne Züchtungen möglich. Alle Sorten der Gartenpflanze des Monats April haben gemeinsam, dass sie äußerst blühfreudig sind und so Mauern, Schuppen oder Klettergestelle im Nu farbenfroh beranken.

Die Waldrebe klettert mit Hilfe sogenannter sich windender Lianen. Diese zu Ranken umgebildeten Blattstiele sind auffallend lang und suchen einen Halt, damit die Pflanze an Stabilität gewinnt. Sollten Hauswände und Mauern sich dafür nicht eignen, sind Holzstäbe, ein Gestell oder gespannte Seile eine gute Wahl. Um die Pflanze in die gewünschte Richtung wachsen zu lassen, müssen die Triebe manchmal ein wenig geführt werden.

Damit sich die Waldrebe lange wohlfühlt, ist der richtige Standort entscheidend: Die Wurzeln der Clematis mögen es kühl, darum sollte der untere Teil der Pflanze nie in voller Sonne stehen. Der obere Teil der meisten Arten mag es jedoch hell und sonnig. Die Erde des Beetes sollte durch herabfallende Blätter umliegender Gehölze zudem sehr humusreich sein. Wenn die Gartenpflanze des Monats April in Töpfen oder Kästen steht, benötigt sie regelmäßig Wasser, damit ihr Topfballen nicht austrocknet. Zur Verbesserung der Bodenstruktur sollte die Waldrebe zu Beginn der Wachstumsperiode einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger oder Kompost erhalten. Somit werden der Nähstoffgehalt und die Bodenstruktur des Bodens verbessert.

Informationen und Pflegetipps zur Clematis und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.
Bilder zu der Waldrebe finden Sie hier.
Das gesamte Bildmaterial zu den Gartenpflanzen finden Sie hier.
Nachweis: Pflanzenfreude.de

Beliebte Kletterpflanze im Trend „Unexpected Wild“ – Die Passionsblume: Terrassenpflanze des Jahres

Posted on 8. July 2015 by blumenbuero

Außergewöhnliche Blühkraft und ein unbändiges Klettertalent machen die Passionsblume zur „Terrassenpflanze des Jahres“. Die Schönheit mit den symmetrischen Blüten hat sich einen Namen als Ranke gemacht und begeistert auf der Terrasse und im Garten bis in den Herbst hinein.

Die aktuellen Gartentrends waren die Grundlage, auf welcher Pflanzenfreude.de gemeinsam mit einer Jury aus grünen Experten die „Terrassenpflanze des Jahres“ gekürt hat. Auf den Gewinner von 2014, das Wandelröschen, folgt die Passionsblume, die mit einer Höhe von mehreren Metern das Draußen-Wohnzimmer mit ihren exklusiven Blüten bereichert. Die Farben der über 500 Passiflora-Arten sind dabei breit gefächert und variieren von Grün und Weiß über Rosa und Pink bis hin zu klassischem Violett.

Die Kletterleidenschaft der Passionsblume passt ausgezeichnet zum robusten und natürlichen Aussehen von „Unexpected Wild“, einem der Trends 2015. Die authentische Schönheit der Pflanzen steht bei der wilden Gartengestaltung im Vordergrund und wird mit Materialien wie Holz, Stein oder Terrakotta kombiniert. So findet sich die Passionsblume diesen Sommer besonders gerne in Beton- oder Terrakottatöpfen wieder. Gelungene Kombinationspartner im natürlich wilden Look sind Hortensien oder Petunien, die in Meerestönen von Urlaub in der Natur träumen lassen. Ziergräser sorgen hier und da für einen Akzent.

Passend zum Dschungelfeeling von „Unexpected Wild“ ist die Heimat der Passionsblume Mittel- und Südamerika. Dadurch ist sie an warmes Klima gewöhnt und bevorzugt einen Standort mit viel Licht und Wärme. Eine Terrasse die nach Süden ausgerichtet ist, ist ein passendes Plätzchen und ganz nach dem Geschmack der Passionsblume. Eine Eingewöhnungsphase für die Sonnenstrahlen benötigt sie aber dennoch, denn wenn ihr zu Beginn der Saison die Sonne in der Mittagshitze stundenlang auf die Blätter scheint, können diese einen Sonnenbrand bekommen und fallen ab. Die nachwachsenden Blätter sind aber dann gegen die UV-Strahlen gut geschützt und können sich an der Sonne erfreuen.

Wer gern die Wärme genießt, sollte viel Flüssigkeit zu sich nehmen – so auch die Passionsblume. Sie benötigt viel Wasser, speziell in der Wachstumsphase sollte das Substrat immer leicht feucht sein. Wichtig ist nur, dass das überschüssige Wasser abgegossen wird. Um Staunässe zu vermeiden, ist es empfehlenswert, einen tiefen Untersetzer zu verwenden und diesen nach jedem Gießgang auszuleeren. Ein Universal- oder Blühpflanzendünger sollte der Passionsblume einmal pro Woche verabreicht werden, damit sie sich richtig wohlfühlt und ihre auffälligen und außergewöhnlichen Blüten lange blühen.


Fact-Sheet: Die atemberaubende Passionsblume

Namensherkunft

Der Name der Passionsblume ist religiös bedingt, denn in ihren Blüten erkannten christliche Einwanderer in Südamerika Symbole der Passion Christi. Die zehn Blütenblätter sollten die Apostel ohne Judas und Petrus symbolisieren, die Nebenkrone stand für die Dornenkrone, während Staubblätter und Griffel Wunden und Kreuznägel zeigen sollten. Entsprechend wurde der Name „Passiflora incarnata“, lateinisch für die Fleischgewordene, gewählt.

Pflegetipps

Ort: Am liebsten wächst die Passionsblume bei viel Sonnenlicht draußen im Garten, Südterrassen sind daher optimal.

Temperatur: Die Passionsblume mag es möglichst warm. Sobald es fröstelt, sollte sie ihr Winterquartier beziehen.

Wassergabe: Das Substrat der Passionsblume sollte im Sommer stets feucht gehalten werden. Achtung vor Staunässe: Überwässerung schadet den Wurzeln der Passionsblume.

Düngung: Einmal pro Woche sollte der Passionsblume ein Universal- oder Blühpflanzendünger verabreicht werden.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Passionsblume und anderen Gartenpflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf Facebook oder in unserer Datenbank „Gartenglück“.

Abdruck honorarfrei mit Angabe der Bildquelle „Pflanzenfreude.de“, Beleg erbeten.

Bezaubernde Kletterpflanze mit hohem Pflegeanspruch – Sternenhimmel auf Balkon & Terrasse mit dem Nachtschatten

Posted on 24. June 2014 by blumenbuero

Mit graziler Schönheit räkelt sich der Nachtschatten, mit botanischen Namen „Solanum“ genannt, entlang an Balkon- und Terrassenwänden. Seine weißen, sternförmigen Blüten und seine Wuchskraft machen ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück im Außenbereich. So viel Anmut benötigt auch ein ordentliches Pflegeprogramm. Doch die Mühe lohnt sich: Der Nachtschatten zeigt sich mit seiner unermüdlichen Blüte bis in den Herbst hinein dankbar und umhüllt das Draußen-Wohnzimmer mit einem weißen Sternenhimmel – der perfekte Ort, um nach Feierabend die Seele baumeln zu lassen.

Der Nachtschatten gehört offenkundig zur Familie der Nachtschattengewächse. Zu seinen engen Verwandten zählt unter anderem die Kartoffel, was der hinreißenden Kletterpflanze im Volksmund auch den Namen „Kartoffelblume“ eingebracht hat. Ihr wissenschaftlicher Name „Solanum“ soll dagegen vom Lateinischen „solari“ für „trösten“, „lindern“ abgeleitet sein und ihre Verwendung als Heilmittel aufzeigen. Aufgrund seiner weißen, sternförmigen Blüten, die dicht in Dolden zusammen stehen, wird Solanum oftmals mit dem Jasmin verwechselt. Doch mit seinem Doppelgänger hat er bis auf die Blütenform und Farbe nichts gemein. Der Nachtschatten stammt ursprünglich aus Brasilien und erreichte Deutschland erst in den frühen 90ziger Jahren. Seitdem schlängelt sich die beliebte Zierpflanze jedoch unbeirrt in die Herzen der Pflanzenfans hinauf.

Die einfarbigen, in lockeren Trauben wachsenden Blüten des Nachtschattens blühen unermüdlich von Juni bis Oktober und zaubern zusammen mit den grünen, ovalen Blättern einen herrlichen Anblick ins Draußen-Wohnzimmer. Die kräftigen Triebe entwickeln sich rasch und können bei guter Pflege der Pflanze bis zu zehn Metern lang werden. Sie klettern gerne an Spalieren und Rankhilfen hinauf und schmücken so jede Hauswand. In einem passenden Kübel kann der Nachtschatten als Säule, Busch oder sogar Stämmchen gezogen werden. Aber auch als Ampelpflanze, wirkt der Nachtschatten äußerst dekorativ, denn die mit Blüten geschmückten Triebe fließen über den Topfrand hinaus wasserfallartig zu Boden.

So viel Anmut will gehegt werden, dementsprechend hat der Gartenblüher einige Ansprüche in der Pflege. Wenngleich sein Name etwas anderes vermuten lässt, bevorzugt der Nachtschatten einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte zudem wind- und regengeschützt stehen, denn sonst drohen seine empfindlichen Triebe zu brechen. Aufgrund seines schnellen Wachstums und der andauernden Blüte, ist der Wasser- und Düngerbedarf der Pflanze sehr hoch. Tägliches Gießen ist daher Pflicht. Spätestens an den heißen Sommertagen sollte sogar mehrmals am Tag zur Gießkanne gegriffen werden, denn seine Wurzelballen sollten nie komplett austrocknen. Löcher im Boden des Pflanzgefäßes sorgen dabei für das Abfließen von überschüssigem Wasser und vermeiden Staunässe.

Durch die zahlreichen Wassergaben werden wertvolle Nährstoffe aus dem Substrat gespült; eine wöchentliche Düngergabe in Form von Flüssigdünger ist daher empfehlenswert. In seiner Heimat Brasilien ist der Nachtschatten warme Temperaturen gewöhnt, die er auch hierzulande vorzieht. Da er nicht winterhart und recht frostempfindlich ist, sollte er frühzeitig sein Winterquartier in einem bis 10 Grad kühlen und trockenen Raum beziehen. Der Aufwand lohnt sich: Bei guter Pflege ist die reizende Kletterpflanze über mehrere Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

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