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Bezaubernde Kletterpflanze mit hohem Pflegeanspruch – Sternenhimmel auf Balkon & Terrasse mit dem Nachtschatten

Posted on 24. June 2014 by blumenbuero

Mit graziler Schönheit räkelt sich der Nachtschatten, mit botanischen Namen „Solanum“ genannt, entlang an Balkon- und Terrassenwänden. Seine weißen, sternförmigen Blüten und seine Wuchskraft machen ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück im Außenbereich. So viel Anmut benötigt auch ein ordentliches Pflegeprogramm. Doch die Mühe lohnt sich: Der Nachtschatten zeigt sich mit seiner unermüdlichen Blüte bis in den Herbst hinein dankbar und umhüllt das Draußen-Wohnzimmer mit einem weißen Sternenhimmel – der perfekte Ort, um nach Feierabend die Seele baumeln zu lassen.

Der Nachtschatten gehört offenkundig zur Familie der Nachtschattengewächse. Zu seinen engen Verwandten zählt unter anderem die Kartoffel, was der hinreißenden Kletterpflanze im Volksmund auch den Namen „Kartoffelblume“ eingebracht hat. Ihr wissenschaftlicher Name „Solanum“ soll dagegen vom Lateinischen „solari“ für „trösten“, „lindern“ abgeleitet sein und ihre Verwendung als Heilmittel aufzeigen. Aufgrund seiner weißen, sternförmigen Blüten, die dicht in Dolden zusammen stehen, wird Solanum oftmals mit dem Jasmin verwechselt. Doch mit seinem Doppelgänger hat er bis auf die Blütenform und Farbe nichts gemein. Der Nachtschatten stammt ursprünglich aus Brasilien und erreichte Deutschland erst in den frühen 90ziger Jahren. Seitdem schlängelt sich die beliebte Zierpflanze jedoch unbeirrt in die Herzen der Pflanzenfans hinauf.

Die einfarbigen, in lockeren Trauben wachsenden Blüten des Nachtschattens blühen unermüdlich von Juni bis Oktober und zaubern zusammen mit den grünen, ovalen Blättern einen herrlichen Anblick ins Draußen-Wohnzimmer. Die kräftigen Triebe entwickeln sich rasch und können bei guter Pflege der Pflanze bis zu zehn Metern lang werden. Sie klettern gerne an Spalieren und Rankhilfen hinauf und schmücken so jede Hauswand. In einem passenden Kübel kann der Nachtschatten als Säule, Busch oder sogar Stämmchen gezogen werden. Aber auch als Ampelpflanze, wirkt der Nachtschatten äußerst dekorativ, denn die mit Blüten geschmückten Triebe fließen über den Topfrand hinaus wasserfallartig zu Boden.

So viel Anmut will gehegt werden, dementsprechend hat der Gartenblüher einige Ansprüche in der Pflege. Wenngleich sein Name etwas anderes vermuten lässt, bevorzugt der Nachtschatten einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte zudem wind- und regengeschützt stehen, denn sonst drohen seine empfindlichen Triebe zu brechen. Aufgrund seines schnellen Wachstums und der andauernden Blüte, ist der Wasser- und Düngerbedarf der Pflanze sehr hoch. Tägliches Gießen ist daher Pflicht. Spätestens an den heißen Sommertagen sollte sogar mehrmals am Tag zur Gießkanne gegriffen werden, denn seine Wurzelballen sollten nie komplett austrocknen. Löcher im Boden des Pflanzgefäßes sorgen dabei für das Abfließen von überschüssigem Wasser und vermeiden Staunässe.

Durch die zahlreichen Wassergaben werden wertvolle Nährstoffe aus dem Substrat gespült; eine wöchentliche Düngergabe in Form von Flüssigdünger ist daher empfehlenswert. In seiner Heimat Brasilien ist der Nachtschatten warme Temperaturen gewöhnt, die er auch hierzulande vorzieht. Da er nicht winterhart und recht frostempfindlich ist, sollte er frühzeitig sein Winterquartier in einem bis 10 Grad kühlen und trockenen Raum beziehen. Der Aufwand lohnt sich: Bei guter Pflege ist die reizende Kletterpflanze über mehrere Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

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