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Topfrose ist Zimmerpflanze des Monats Juli – Träumen erlaubt! Märchenhaftes Wunderland mit Rosen

Posted on 8. April 2016 by blumenbuero

Die Zimmerpflanze des Monats Juli besticht mit Tradition und Klasse – kann aber auch anders. In ausgefallenen Farben und mit fabelhaften Accessoires lässt die Topfrose von einer anderen Welt träumen und verkörpert eine märchenhafte Wirklichkeit, die zum Fantasieren verführt.

Die Zimmerpflanze des Monats Juli ist keinesfalls eine Unbekannte, aber die Ausstrahlung der Topfrose und ihr Talent, einem ganzen Raum Atmosphäre zu verleihen, wird oft unterschätzt. Nicht nur steht sie sinnbildlich für Liebe und Leidenschaft, auch ihr Anblick assoziiert Romantik pur. Sicherlich wird dieses Empfinden durch die allgemein bekannte Symbolik der Rose verstärkt. Die Königin der Blumen präsentiert sich in den unterschiedlichsten Farben wie klassischem Rot, freundschaftlichem Gelb, unberührtem Weiß oder sogar zweifarbig changierend. Mit dieser Vielfalt, auch in Größe und Form, schafft die Topfrose etwas, was kaum einer anderen Pflanze gelingt: Abwechslung im Interieur, ohne ihrer Linie untreu zu werden. Die kräftig grünen Blätter bilden dabei einen schönen Kontrast und bringen die typischen verschnörkelten Blüten noch stärker zum Strahlen. In den zarten Farben Flieder, Pfirsich und Rosé, arrangiert in einem Perlmutt-Topf, taucht die Zimmerpflanze des Monats Juli den Raum in ein märchenhaftes, fast elfengleiches Gewand. Eine Dekoration mit Edelsteinen und Spiegeln regt die Fantasie an und bringt die Verträumtheit der Rose zur Geltung.

Die Topfrose bevorzugt einen hellen Standort mit frischer Luft. Um ihre voluminösen Blüten voll entfalten zu können, sollte der regelmäßigen Wassergabe alle drei Wochen etwas spezieller Rosendünger beigefügt werden. Der Topfballen sollte niemals austrocknen. Wenn die Rose in voller Blüte steht, verbraucht sie mehr Energie. In dieser Zeit sollte besonders auf ausreichend Flüssigkeit geachtet werden, auch eine zusätzliche Portion Dünger schadet nicht. Einmal verblüht, kann die Topfrose auf etwa fünf Zentimeter oberhalb der Erde gekürzt werden. Nach circa zwei Monaten hat sich der Liebesbote erholt und zeigt sich erneut in guter Form.

Topfrose & „The World Beyond“

„The World Beyond“ spielt sich zwischen den Welten ab – wandelnd zwischen Fantasie und Realität. Mit ihren kräftigen Blütenfarben in dunklem Rot, Lila oder Rosa fügt sich die Topfrose farblich hervorragend in die Facetten dieses Trends. Die Erscheinung der Zimmerpflanze des Monats unterstützt die verträumte und etwas surreale Atmosphäre in Arrangements mit Accessoires wie Spiegeln, Edelsteinen oder Töpfen in Perlmutt.

Topfrose ist Zimmerpflanze des Monats Juli

Fact-Sheet: Die romantische Topfrose

Namensherkunft
Der Name Rose entspringt ursprünglich dem keltischen „rhodd“, was „Rot“ bedeutet und sich auf die eigentlich rote Blütenfarbe der meisten Rosen bezieht.

Besonderheit der Pflanze

Schon im Altertum galt die aus der nördlichen Äquatorgegend stammende Rose für viele Menschen als die schönste Blume der Welt. Anders als die zarten Blüten der Rosen vermuten lassen, ist die Pflanze recht robust. Ist sie einmal verblüht, kann sie bis auf fünf Zentimeter oberhalb der Topferde abgeschnitten werden. Bereits zwei Monate später zeigt sie sich wieder in guter Form.

Pflegetipps

Ort: Die Topfrose braucht viel Licht und eine gute Luftzirkulation. In geschlossenen Räumen steht sie deshalb gern an hellen Standorten mit genügend Frischluftzufuhr.
Temperatur: In ihrer Hauptwachstumsperiode zwischen Frühling und Sommer benötigt die Topfrose normale bis kühle Zimmertemperaturen.

Wassergabe: Bei der Bewässerung der Topfrose ist darauf zu achten, dass der Topfballen grundsätzlich niemals austrocknet. Dem kann durch ein regelmäßiges Gießen in kleinen Mengen vorgebeugt werden.

Düngung: Für eine besonders prächtige Blüte ist es ratsam, in zweiwöchigen Abständen etwas Pflanzen- oder gar speziellen Rosendünger in das Gießwasser zu geben.

Angebot im Handel
Die Topfrose ist ganzjährig im Handel erhältlich.

Die Topfrose im Federkleid

Die Zimmerpflanze des Monats Juli besticht nicht nur mit ihrer üppigen Blüte: In Kombination mit klaren, kühlen Sommerfarben und irisierenden Federn bekommt die Topfrose sogar einen geheimnisvollen Touch. Ein wenig künstlerische Fingerfertigkeit und Klebearbeit heben die sinnliche Zimmerpflanze in fantasievolle Sphären und lassen sie in einem ganz anderen Licht erscheinen.





Für die Topfrose im Federkleid werden folgende Materialien benötigt:

• zwei bis drei Topfrosen
• Eine Keramikvase in gedämpften Farben, alternativ eine mit Perlmutt oder Metallic besprühte Glasvase
• Ein Bund Federn
• Frischhaltefolie
• Sprühkleber
• Klebepistole
• Schere

Die Anfertigung der Topfrose im Federkleid gelingt wie folgt:

Schritt 1
Mit der Frischhaltefolie werden vom Boden nach oben etwa Dreiviertel der Vase eingewickelt. So wird eine gute Basis für das Bekleben geschaffen, da Glas und Keramik meist zu glatt sind. Zudem kann die Vase auf diese Weise nach einer Weile einen anderen Look bekommen.

Schritt 2
Die Federn werden horizontal von unten nach oben auf die Vase geklebt. Heißkleber wird dabei für den harten Kiel der Federn, Sprühkleber für die Spitzen verwendet. Der Farbeffekt der Federn kommt am besten zur Geltung, wenn sie Reihe für Reihe abwechselnd links- oder rechtsherum angeklebt werden und die Lagen so dicht gesetzt sind, dass sie die Fläche gut bedecken.

Schritt 3
In die Vase werden Blähtonkugeln gegeben, damit in die Vase überschüssiges Wasser ablaufen kann und die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Danach können die Topfrosen in das Gefäß gepflanzt werden.



Informationen und Pflegetipps zur Topfrose und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Über Zimmerpflanze des Monats
Das Blumenbüro ist das Marketingherz für Blumen und Pflanzen. Die Kampagne „Zimmerpflanze des Monats“ ist eine Initiative des Blumenbüros und wird kofinanziert von der Europäischen Union. Eine Jury aus Vertretern des Zierpflanzenbaus stellt monatlich eine Zimmerpflanze vor, die noch nicht so populär ist oder sich durch eine interessante Geschichte für den Titel qualifiziert.

Weitere Informationen und Bilder auf Anfrage sowie im Newsroom: blumenbuero.newsroom.eu. Mehr über die Pflanze des Monats bei Facebook: www.facebook.com/diepflanzenfreude

Poinsettie ist Zimmerpflanze des Monats November – Treuer Begleiter durch trübe Wintertage: Die Poinsettie

Posted on 28. October 2015 by blumenbuero

Kaum eine andere Pflanze bringt in den kalten Monaten so viel Farbe in die eigenen vier Wände wie die Pflanze des Monats November – die Poinsettie. Die Schönheit in Sternenform begeistert Pflanzenfreunde auf der ganzen Welt mit ihren charakteristischen leuchtenden Hochblättern und wird, dank ihrer Farb- und Formvielfalt, zum strahlenden Schmuckstück in dieser trüben Jahreszeit.

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November
Die Zimmerpflanze des Monats November gehört zur artenreichen Familie der Wolfsmilchgewächse. Hierzulande hauptsächlich unter dem Namen „Weihnachtsstern“ als charmante Winterpflanze bekannt, ist die Poinsettie in Wirklichkeit eine waschechte Südamerikanerin. Im 19. Jahrhundert vom Amerikaner Joel Poinsett in Mexiko entdeckt, beginnt die Exotin ihre glanzvolle Karriere als Schnittblume in Hollywood. Erst 1950 nach unzähligen Zuchtversuchen gelingt die Kultivierung der ersten Zimmerpflanzen, die rasch einen festen Platz in den Herzen von Pflanzenliebhabern einnehmen.

Es ist wohl das Zusammenspiel ihres dichten Blattwerks mit den farbigen Hochblättern und ihr sternenähnlicher Anblick, das die Poinsettie so verführerisch macht. Von November bis Februar präsentiert sie ihre leuchtenden Blätter, die fälschlicherweise für Blüten gehalten werden, in einer aufregenden Farbpalette: Weiß, Creme, Gelb, Rosa, Pink, Rot, manchmal auch gesprenkelt oder marmoriert, die Poinsettie zeigt eine Vielzahl an Gesichtern und passt sich gekonnt jedem Einrichtungsstil an. Als Miniatur-Exemplar, kompakter Busch oder sogar Hochstamm, ihr edler Charme macht sie wohl zum schönsten Vorboten einer besinnlichen Weihnachtszeit.


Locker eingewickelt in schützendes Zeitungspapier sollte die Poinsettie beim Kauf rasch nach Hause gebracht werden, denn auf Kälte reagiert sie besonders empfindlich. So bevorzugt die hübsche Zierpflanze auch in der heimischen Stube einen hellen und warmen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Bei einer Zimmertemperatur von etwa 20 Grad Celsius, geschützt vor Zugluft und starker Heizungsluft, fühlt sie sich besonders wohl. Bei der Bewässerung der Poinsettie ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt: Eine kleine Portion lauwarmes Wasser in regelmäßigen Abständen verabreicht, genügt ihr völlig. Eine monatliche Düngung mit einem handelsüblichen Flüssigdünger unterstützt das Wachstum der Pflanze.

Fact-Sheet: Die charmante Poinsettie

Namensherkunft
Die Poinsettie wurde nach dem amerikanischen Botschafter Joel Poinsett benannt, der sie 1834 in Mexiko entdeckte und sie jährlich zu Weihnachten als Geschenk an seine in Amerika gebliebene Familie schickte. Im deutschen Volksmund ist sie wegen ihrer charakteristischen, sternenförmigen Hochblätter auch als Weihnachtsstern bekannt.

Besonderheit der Pflanze
In ihrer Heimat Mexiko kann die ursprüngliche rote Wildform der Poinsettie bis zu vier Meter hoch werden. Hierzulande ist die Poinsettie hauptsächlich als zierliche Topfpflanze bekannt. Mittlerweile sind durch aufwändige Züchtungen aufregende Formen und Farben entstanden. Charakteristisch für die Poinsettie sind ihre intensiv gefärbten Hochblätter, die fälschlicherweise oft für ihre Blüten gehalten werden. Die beerenförmigen Blüten sind dagegen eher unscheinbar und befinden sich in der Mitte der Hochblätter.

Pflegetipps

Ort: Die Poinsettie fühlt sich an einem warmen und hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlen besonders wohl. Sie sollte zudem vor Zugluft und Heizungsluft geschützt werden.

Temperatur: Eine Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius ist für die kleine Frostbeule ideal. Die Poinsettie sollte zudem bereits beim Kauf zum Schutz vor zu starker Kälte mit einer Verpackung aus Papier bedeckt werden.

Wassergabe: Die Poinsettie hält es mit dem Motto „weniger ist mehr“ und sollte daher nie übermäßig gegossen werden – sie freut sich über kleine Portionen lauwarmes Wasser, die in regelmäßigen Abständen verabreicht werden. Zwischen zwei Wassergaben sollte das Substrat antrocknen, um schädliche Staunässe zu vermeiden.

Düngung: Zwischen November und Februar sollte die Poinsettie einmal wöchentlich bis alle zwei Wochen mit Flüssigdünger gedüngt werden.

Angebot im Handel
Von November bis Februar ist die Poinsettie in verschiedenen Farben, Formen und Größen im Fachhandel erhältlich.

Rau trifft zart: Poinsettie-Pflanzenständer im Metall-LookDie Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Fernab von Großmutters altbackender Glitzer-Version auf dem Wohnzimmertisch, präsentiert sich die anmutige Poinsettie in diesem November im rustikalen Metall-Look. Mit nur einer einzigen Rolle Draht in rostiger Anmutung wird ein ungewöhnlicher Pflanzenständer kreiert, der die Poinsettie zur Krönung der Herbst-Deko erhebt. Bei diesem Projekt gilt dabei nicht die Genauigkeit – je wilder der Draht um den Pflanzentopf gewickelt wird, desto interessanter das Resultat.

Für den drahtigen Pflanzenständer werden folgende Materialien benötigt:

Eine mittlere Poinsettie
Ein Metalltopf mit ca. 11 Zentimeter Durchmesser
Ein dicker Floristendraht in Rostfarbe, etwa 5 Meter Länge
Eine Schneidezange

Die Anfertigung des drahtigen Pflanzenständers gelingt wie folgt:

Schritt 1

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Im ersten Schritt werden aus vier Stück Draht die Füße des Pflanzenständers gefertigt. Hierfür wird der Draht jeweils auf einer Länge von 20 Zentimetern acht Mal wie auf dem Bild unten hin und her gefaltet und schließlich an mehreren Stellen umwickelt, damit er nicht aufgeht. Die einzelnen Füße werden dann mit Draht miteinander verbunden.

Schritt 2

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Der Draht wird nun mehrfach um den obersten Rand des Pflanzentopfes gewickelt. Die Drahtfüße werden dabei zwischen die einzelnen Bindungen platziert und so befestigt. Der Vorgang wird an der unteren Seite des Topfes wiederholt. Ist der Drahtständer stabil, kann schließlich die Poinsettie eingesetzt werden.

Die Poinsettie ist Pflanze des Monats November

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Poinsettie und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Fleischfressende Pflanzen sind Zimmerpflanzen des Monats September – Der Jäger im Wohnzimmer: Die Fleischfressende Pflanze

Posted on 31. August 2015 by blumenbuero

Im September richten sich alle Blicke auf die Fleischfressenden Pflanzen. Trotz dem etwas bedrohlich klingenden Namen sind die Pflanzen des Monats die wohl faszinierendsten und außergewöhnlichsten Zimmerpflanzen überhaupt. Modern inszeniert setzen sie lebendige Akzente in den eigenen vier Wänden und werden zum stilsicheren Interieur Piece – für Menschen garantiert ungefährlich.

Die Pflanzen des Monats September sind ein kleines Wunder der Natur und faszinieren bereits seit Jahrhunderten die Menschen. Denn die auch „Karnivore“ oder „Insektivore“ genannten Pflanzen sind ein echter Jäger im Topf – sie können ihre Beute aktiv fangen und verdauen. Der Naturforscher Charles Darwin setzte sich als einer der ersten Wissenschaftler 1875 mit diesem außergewöhnlichen Gewächs auseinander. Zuhause sind die Fleischfressenden Pflanzen auf der ganzen Welt, besonders häufig findet man sie aber in den feuchten, nährstoffarmen Moorgebieten Afrikas, Australiens, Amerikas und Europas. Doch auch als Zimmerpflanzen sind die raffinierten Gewächse eine spannende optische Ergänzung für jeden Raum.

Mit ganz unterschiedlichen, ausgeklügelten Techniken fangen die diversen Arten der Fleischfressenden Pflanze kleine Insekten. Allen gemein ist dabei jedoch eins: Einmal in ihren Fängen, gibt es kein Entkommen für Stubenfliege & Co. Je nach Sorte locken die Fleischfressenden Pflanzen ihre Beute durch intensiven Duft, leuchtende Farben oder eine glitzernde, aber betäubende Substanz an und erweisen sich dadurch als nützlicher Schädlingsbekämpfer. Das Faszinierende daran: Sie verdauen ihre Beute mit einem Enzym-Cocktail, der dem menschlichen Magensaft ähnelt.

Trotz ihrer exotischen Erscheinung ist der Pflegeaufwand der Fleischfressenden Pflanzen überschaubar und somit sind sie selbst für Einsteiger geeignet. Die ungewöhnliche Zimmerpflanze benötigt einen sehr hellen und vor Zugluft geschützten Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Heizungsluft. Da sie den größten Teil ihrer Nahrung aus der Beute bezieht, ist ihr restlicher Nährstoffbedarf sehr gering. In einer nährstoffarmen und leicht sauren Erde fühlt sie sich besonders wohl. Das Substrat sollte stets gleichmäßig feucht gehalten und ausschließlich mit kalkfreiem Wasser gegossen werden. Zudem sollte die Fleischfressende Pflanze regelmäßig mit destilliertem Wasser besprüht werden, da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt.

Fact-Sheet: Die sanfte Fleischfressende Pflanze

Namensherkunft
Wie ihr Name schon verrät, ernährt sich die Fleischfressende Pflanze hauptsächlich von kleinen Insekten. Sie wird daher auch „Karnivore“ oder „Insektivore“ genannt.

Besonderheit der Pflanze
Die Fleischfressende Pflanze ist nicht nur in der Lage Insekten zu verdauen, sondern kann ihre Beute mit ausgeklügelten Techniken auch aktiv fangen. Diese außergewöhnliche Fähigkeit ermöglicht ihr, in der freien Natur in extrem nährstoffarmen Regionen zu überleben und macht sie selbst als Zimmerpflanze zur äußerst pflegeleichten Mitbewohnerin.

Pflegetipps

Ort: Die Fleischfressende Pflanze bevorzugt einen sehr hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Steht sie zu dunkel, macht sie sich mit der Bildung unverhältnismäßig langer Triebe bemerkbar und sollte schnell ihren Standort wechseln. Eine Fensterbank in Ost- oder Westausrichtung ist daher optimal, allerdings ohne Heizung. Der Grund: Die Fleischfressende Pflanze benötigt für ihre gute Entwicklung eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Temperatur: Die Fleischfressende Pflanze mag es gerne etwas wärmer und kommt mit hohen Zimmertemperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius gut zurecht. Im Winter darf es ruhig etwas kühler werden – dann sind Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius ideal.

Wassergabe: Das Substrat sollte stets gleichmäßig feucht gehalten werden und ausschließlich mit kalkfreiem Wasser, wie zum Beispiel Regenwasser, gegossen werden. Wer keine Möglichkeit hat, Regenwasser aufzufangen, kann auf Wasserfilter zurückgreifen.

Düngung: Die Fleischfressende Pflanze darf nicht gedüngt werden.

Angebot im Handel
Die Fleischfressende Pflanze ist das ganze Jahr in verschiedenen Sorten im Fachhandel erhältlich.

Verträumte Moorlandschaft für Zuhause

Im September ziehen Fleischfressende Pflanzen in selbstgestalteten Schalen alle Blicke auf sich. Mit transparenter Folie und Glitzer in den Farben Blau, Grün und Rot in einer Schale entsteht die Illusion von Fleischfressenden Pflanzen, die sich in einem Gewässer spiegeln. Der optische Effekt der Moor-Landschaft wirkt so echt, das man beim Betrachten sofort die Gedanken schweifen lässt und von einem Spaziergang in der Natur träumt. Dabei ist dieser Blickfang in nur wenigen Minuten und ohne großen Aufwand zu realisieren.

Für den Glitzertopf werden folgende Materialien benötigt:


  • Drei kleine Fleischfressende Pflanzen
  • Moos
  • Transparente Folie
  • Glitzerpuder in Rot, Grün und Blau
  • Zwei runde Glasschalen, die eine etwas kleiner als die andere

Die Anfertigung des Glitzertopfes gelingt wie folgt:

Schritt 1

Im ersten Schritt werden die Glasschalen ineinander gestellt und der Zwischenraum mit einer ersten Schicht transparenter Folie ausgefüllt. Dafür kann die Folie gerne zerknittert werden, da dies die optische Wirkung intensiviert.

Schritt 2

Im folgenden Schritt wird etwas blaues Glitzer auf die Folie gestreut und mit einer weiteren dünnen Schicht gekräuselter Folie überdeckt. Nun wird etwas grünes Glitzer auf die Folie gestreut und erneut mit einer dünnen Schicht Folie überdeckt. Zum Schluss folgt eine rote Glitzerschicht, die mit einer letzten Schicht Folie überdeckt wird.

Schritt 3

Abschließend werden die Fleischfressenden Pflanzen in die mittlere Schale gepflanzt. Hierfür sollte die Schale mit etwas Moos ausgekleidet und die Pflanzen mittig platziert werden.

Weitere Informationen und Pflegetipps zur Fleischfressenden Pflanze und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de und Facebook.

Hibiskus ist Zimmerpflanze des Monats Mai – Exotik für Zuhause mit dem Hibiskus

Posted on 29. April 2015 by blumenbuero

Im Mai hält der hinreißende Hibiskus Einzug in die eigenen vier Wände und umhüllt sie mit exotischem Flair. Mit ihren wunderschönen Blüten erinnert die Zimmerpflanze des Monats an tropische Inseln, strahlende Sonne und weiße Strände und steht als Symbol für den anstehenden Sommer. Bis es soweit ist, zaubert der beeindruckende Hibiskus bereits Urlaubsgefühle pur herbei. Mit etwa 300 Arten gehört die Zimmerpflanze des Monats Mai zu der umfassenden Großfamilie der Malvengewächse. Der Hibiskus stammt ursprünglich aus den tropischen Zonen Südwestasiens, Chinas und Ostindiens, wo er als meterhoher Strauch wächst. Das immergrüne Gewächs mit den riesigen Blüten wird bereits seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde als einzigartiges Heil- und Pflegemittel geschätzt. Aufgrund der außergewöhnlichen Schönheit seiner Blüten wurde der Hibiskus in Hawaii, Malaysia und Korea sogar zur Nationalpflanze ernannt, wo er als „Blume der Unsterblichkeit“ für Entschlossenheit und endlose Pracht steht. Ob als Busch oder als Hochstamm, der Hibiskus besticht vor allem durch seine auffallenden, bis zu zwölf Zentimeter langen trichterförmigen Blüten. In Weiß, Gelb, Pink, Orange, Rot und manchmal auch zweifarbig, präsentieren sich seine seidenweichen Blüten in den schönsten Farben, die die Natur zu bieten hat. Zugleich zart und vergänglich wirkt das Kunstwerk, denn die Blüten, die einzeln aus den vordersten Blattachseln entspringen, zeigen zum Teil nur einen einzigen Tag ihren lieblichen Glanz. Doch ist eine Blüte verwelkt, entwickelt sich umgehend eine neue und so blüht der Hibiskus bei guter Pflege in Schüben über das ganze Jahr. In knallbunten Töpfen, die seine fröhlichen Farben unterstreichen, kommt der Hibiskus besonders gut zur Geltung. Trotz seiner raffinierten Erscheinung ist der Hibiskus recht einfach in der Pflege. Bei einem hellen und sonnigen Standort ist die Pflanzenfreude groß, idealerweise an einem Süd- oder Westfenster. Regelmäßige Wassergaben, die seinen Wurzelballen kontinuierlich feucht halten, und wöchentliche Düngungen vom Frühjahr bis zum Herbstanfang sind zu empfehlen. Überschüssiges Wasser sollte allerdings nicht lange im Blumentopf stehen bleiben, da es zu abfallenden Blättern und Blüten sowie Wurzelfäule führen könnte. Spätestens zum Sommer darf der Hibiskus gerne auf dem Balkon oder der Terrasse Platz nehmen, im Herbst sollte er allerdings wieder ins Haus.

Informationen und Pflegetipps zum Hibiskus und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Der fulminante Hibiskus

Namensherkunft

Im Deutschen trägt der Hibiskus den reizenden Namen „Chinarose“. Dieser Vergleich ist durchaus gerechtfertigt, denn seine Blüten können allemal mit denen der Rose konkurrieren. Häufig wird er auch „Eibisch“ genannt, ein Name der sich aus dem altgriechischen „hibiskos“ ableitet und für hochwachsende Pflanzen mit großen Blüten steht, die als Heilpflanzen verwendet werden.

Besonderheit der Pflanze

Der Hibiskus beeindruckt mit zehn bis zwölf Zentimeter langen trichterförmigen Blüten in kräftigen Farben. Dabei reicht die Farbpalette von Weiß, über Rot, Orange und Gelb bis hin zu Violett oder Pink. Die fulminanten Blüten sind allerdings sehr kurzlebig und blühen zum Teil nur einen einzigen Tag. Dafür bilden sich aus den Knospen aber kontinuierlich neue Blüten, die das ganze Jahr über für einen beeindruckenden Blütenflor sorgen.

Pflegetipps

Ort: Der Hibiskus fühlt sich an einem hellen und sonnigen Standort besonders wohl. Ideal sind vor allem Süd- und Westfenster, jedoch sollte er vor zu starken Sonnenstrahlen, die seine Blüten und Blätter verbrennen könnten, geschützt werden.

Temperatur: Von Frühling bis zum Herbst sind normale Zimmertemperaturen für ein gesundes Wachstum ideal. Allein während der Winterpause von November bis Januar sollte er bei zehn bis dreizehn Grad Celsius etwas kühler stehen.

Wassergabe: Eine regelmäßige Bewässerung ist empfehlenswert, damit seine Wurzelballen nie komplett austrocknen. Schädliche Staunässe sollte allerdings durch Abflusslöcher im Topfboden verhindert und überschüssiges Wasser gleich abgegossen werden.

Düngung: Um den Hibiskus in seinem Wachstum und seiner Blüte zu unterstützen, sollte von Februar bis Oktober wöchentlich gedüngt werden.

Angebot im Handel Der Hibiskus ist vom Frühling bis in den Herbst im Fachhandel in vielen Farbvarianten als Busch oder Hochstamm erhältlich.

Tropisches Wohngefühl mit dem Dip-Dye-Blumentopf

Es wird bunt! Die trendige Farbtechnik Dip Dye verleiht einem ausrangierten Blumentopf neuen Glanz und zaubert im Zusammenspiel mit den strahlenden Blüten der Zimmerpflanze des Monats, dem Hibiskus, ein tropisches Wohngefühl im trauten Heim. Mit der Dip-Dye-Methode lässt sich jeder langweilige Stoff aus Naturfasern, wie Baumwolle oder Leinen, schnell und unkompliziert aufpeppen. Dabei erzielt der eindrucksvolle Farbverlauf, der von leuchtendem Pink in Weiß übergeht, eine große Wirkung. Als wahrer Stimmungsmacher, sorgt der selbst gemachte Blumentopf für die ersten Sommergefühle des Jahres.

Für den Dip-Dye-Blumentopf werden folgende Materialien benötigt:

• Ein weißer Baumwoll- oder Leinenstoff

• Eine Schere • Ein ausrangierter Blumentopf, am besten aus Metall

• Batikfarbe, z.B. Rosa

• Wasser

• Färbesalz

• Haushaltshandschuhe

• Holzleim

• Ein Pinsel

• Ein Hosenbügel

• Ein großes Gefäß oder Eimer

Die Anfertigung des Dip-Dye-Blumentopfes gelingt wie folgt:

Schritt 1

Im ersten Schritt wird der Baumwollstoff auf die gewünschte Größe zurechtgeschnitten. Die Stoffbahn sollte dabei so hoch wie der Topf sein und etwa zehn Zentimeter breiter als der Topfumfang. Für eine einfachere Handhabung empfiehlt es sich, den Stoff der Breite nach zu falten und an einem Hosenbügel zu befestigen.

Schritt 2

Die Batikfarbe wird anschließend nach Herstellerangaben in einem großen Gefäß oder Eimer mit Wasser und Färbesalz angemischt, der Stoff mit klarem Wasser angefeuchtet und zur Hälfte für ca. 10 Minuten in die Farbe getaucht. Dabei empfiehlt es sich, Haushaltshandschuhe zu tragen, um Verfärbungen zu vermeiden. Das gefärbte Ende des Stoffes sollte nun gründlich ausgewaschen werden – ohne, dass sich der weiße Stoff dazwischen verfärbt – und zum Trocknen aufgehängt werden.

Schritt 3

Ist der Stoff trocken, kann dieser an den Topf mit dem Holzleim geklebt werden. Überlappen sich zwei Stoffbahnen, sollte etwas Kleber auf die untere Stoffbahn aufgetragen werden. Nachdem der Kleber getrocknet ist, kann der Hibiskus in sein neues Zuhause einziehen.

Dip-Dye fürs Sommerfeeling: Die Step-by-Step Anleitung mit allen Bildern erhalten Sie auf Anfrage. Das gesammelte Bildmaterial in hoher Auflösung gibt es unter bit.ly/BildmaterialHibiskus.

Einblatt ist Zimmerpflanze des Monats Juni – Frische Brise in luftiger Höhe mit schwebenden Einblättern

Posted on 22. April 2015 by blumenbuero

Der Sommer steht vor der Tür und damit auch die Lust auf Leichtigkeit und Frische. Gut, dass gerade jetzt die Zimmerpflanze des Monats Juni ins Spiel kommt. Das Einblatt ist eine elegante Pflanze mit glänzend-grünen Blättern, weißen Hochblättern und dicken Blütenkolben. Sie ist nicht nur dekorativ, sondern auch ein effektiver Luftfilter, der wie eine frische Brise im Haus wirkt. Einblatt, Friedenslilien oder Blattfahne, die Zimmerpflanze des Monats Juni, mit botanischer Bezeichnung „Spathiphyllum“, trägt viele Namen. Doch alle beschreiben die typische Form des weißen Hochblattes, das an langen Stielen emporragt. Das beliebte Aronstabgewächs stammt ursprünglich aus den tropischen Gebieten Amerikas und ist seit 1870 auch in Europa zu finden. Mittlerweile ist das Einblatt zum wahren Klassiker unter den Zimmerpflanzen avanciert und das aus gutem Grund: Neben der aparten Erscheinung ist das Einblatt auch ein sehr nützlicher grüner Mitbewohner. Als natürlicher Luftreiniger filtert es Schadstoffe aus der Luft und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Das Einblatt besticht mit saftig-grünen, glänzenden Blättern mit ausgeprägter Mittelrippe und langen Blattstielen. Im Frühjahr und im Sommer gesellen sich große Hochblätter in Weiß- und Creme-Tönen dazu und bilden einen hübschen Kontrast zu der frischen Farbe des Blattwerks. Ob im Mini-, Medi- oder Maxiformat, das immergrüne Einblatt ist in jeder Variante ein echter Hingucker und weiß den Betrachter zu begeistern. In schimmernden, gold- oder roséfarbenen Töpfen platziert, die die Sonne reflektieren, erhellt es mühelos jeden noch so dunklen Raum und verwandelt ihn in eine wahre Wohlfühloase. Ganz ohne Allüren kommt die pflegeleichte Zimmerpflanze daher. Allein auf eine ausreichende Bewässerung sollte geachtet werden, denn aufgrund der tropischen Herkunft hat das Einblatt eine Vorliebe für Feuchtigkeit. Das Substrat sollte daher kontinuierlich feucht gehalten werden und der Wurzelballen nie austrocknen. Von Frühjahr bis Sommer freut sich die grazile Schönheit zudem über eine zusätzliche Düngung mit handelsüblichem Flüssigdünger. An einem warmen, hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung und bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlt es sich besonders wohl. Für den nötigen Frischekick sollte das Einblatt regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprüht oder gelegentlich abgeduscht werden. Informationen und Pflegetipps zum Einblatt und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de und www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Fact-Sheet: Das anmutige Einblatt Namensherkunft

Der deutsche Name „Einblatt“ leitet sich von der typischen Form des kolbenförmigen Blütenstands der Pflanze ab, der jeweils von einem einzelnen Hochblatt ummantelt ist. Auch der botanische Name „Spathiphyllum“ beschreibt die typische Erscheinung und leitet sich von dem griechischen Wort „spathe“ für Klinge und „phyllon“ für „Blatt“ ab.

Besonderheit der Pflanze

Die immergrüne Zimmerpflanze besticht mit saftig-grünen und glänzenden Blättern an langen Blattstielen. Besonders auffällig sind die weißen oder cremefarbenen Hochblätter, die gelbliche Blütenkolben umhüllen. Das Einblatt sollte allerdings nicht unterschätzt werden, denn neben der anmutigen Erscheinung ist es ein effektiver, natürlicher Luftfilter, der für ein angenehm frisches Raumklima sorgt.

Pflegetipps

Ort: Das Einblatt bevorzugt einen warmen, hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort, scheut allerdings direkte Sonneneinstrahlung.

Temperatur: Bei Zimmertemperaturen von 15 bis 23 Grad Celsius fühlt sich das Einblatt besonders wohl. Auf trockene Luft reagiert es allerdings empfindlich und sollte daher weit weg von Heizungen und anderen Wärmequellen platziert werden. Regelmäßiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser tut der Pflanze gut.

Wassergabe: Das Einblatt zeigt eine Vorliebe für Feuchtigkeit, das Substrat sollte also gleichmäßig feucht gehalten werden. Um der Pflanze nicht zu schaden, sollte ihr Wurzelballen niemals komplett austrocknen.

Düngung: Von Frühjahr bis Sommer kann das Einblatt mit handelsüblichem Dünger gedüngt werden.

Angebot im Handel

Das Einblatt ist das ganze Jahr im Mini-, Medi- oder Maxiformat im Fachhandel erhältlich.

Mit dem DIY-Projekt „Grüner Vorhang aus Einblättern wird die Pflanze des Monats Juni eindrucksvoll inszeniert. Die Step-by-Step Anleitung mit allen Bildern finden Sie im Anhang.

Weitere Informationen und Bilder auf Anfrage sowie im Newsroom: blumenbuero.newsroom.eu. Das Bildmaterial zur Zimmerpflanze des Monats Juni finden Sie unter folgendem Link: bit.ly/BildmaterialEinblatt

Becherprimel ist Zimmerpflanze des Monats Februars – Erste Frühlingsgefühle mit der Becherprimel

Posted on 29. January 2015 by blumenbuero

Die Zimmerpflanze des Monats entpuppt sich als wahrer Stimmungsmacher an etwas trüberen Tagen. Als eine der ersten im Jahr öffnet die Becherprimel ihre leuchtenden, üppigen Blüten und verbreitet damit einen Hauch von Frühling in den eigenen vier Wänden. Im roten, violetten oder weißen Kleid blüht sie bei guten Bedingungen sogar wochenlang.

Die Zimmerpflanze des Monats Februar ist der perfekte Frühlingsbote und sorgt für die ersten kunterbunten Farbtupfer auf der Fensterbank. Damit macht die fröhliche Becherprimel ihrem Namen alle Ehre, denn ihr botanischer Name „Primula obconica“ wird aus dem lateinischen Wort „Primus“ für „das Erste“ abgeleitet. Ursprünglich in den Gebirgsregionen Südost- und Ostasiens beheimatet, fühlt sie sich mittlerweile auf der gesamten Nordhalbkugel wohl. Anfang des 19. Jahrhunderts kam die hübsche Zierpflanze nach Europa und hat mit ihrem exotischen Aussehen und der langen Blütezeit das Herz der Deutschen im Nu erobert.

Wie viele andere Primel-Arten zeichnet sich die Becherprimel durch ihr beeindruckendes Farbspektrum aus. Sie besticht durch violette, rote und teilweise weiße, rundliche, gefächerte Blüten, die in dichten Dolden zusammenstehen und je nach Sorte in kräftigen Farben strahlen oder zarte Pastelltöne überziehen. Die ausdauernde, krautige Zierpflanze kann bis zu 30 Zentimeter hoch werden und ist damit die ideale Besetzung für eine frühlingsfrische Deko auf der Fensterbank. Die Zimmerpflanze glänzt allerdings nicht nur als Solitär-Pflanze, sondern lässt sich auch gerne auf ein Zusammenspiel mit anderen Frühjahrsblühern, wie beispielsweise Zwiebelpflanzen im Topf, ein. Was kaum einer vermutet: Selbst als Schnittblume macht die Becherprimel eine gute Figur und ziert verspielt kleine Vasen und Gläser.

Als echter Frühblüher sind Becherprimeln bereits ab Februar im Fachhandel erhältlich. Trotz ihrer reizenden Erscheinung sind sie in der Pflege äußerst unkompliziert und fühlen sich an einem hellen und nicht zu sonnigen Standort rundum wohl. Je kühler die Becherprimel allerdings steht, desto länger blüht sie; ein Platz am Nordfenster ist daher ideal. Als einziges Pflegeprogramm möchte sie regelmäßig mit lauwarmen, kalkarmen Wasser gegossen werden, damit ihr Wurzelballen nicht austrocknet. Überschüssiges Wasser sollte direkt abgegossen werden, um die gefürchtete Staunässe zu verhindern. Alle zwei Wochen kann zusätzlich gedüngt werden, um sie in ihrer Blühfreude zu unterstützen. Im Sommer kann die Pflanze ins Freie ziehen. Da sie jedoch nicht winterhart ist, sollte sie spätestens vor dem ersten Frost zurück auf die Fensterbank.

Fact-Sheet: Die frühlingsfrische Becherprimel

Namensherkunft
Als wahrer Frühlingsbote unter den Zimmerpflanzen macht sie ihrem Namen alle Ehre. Ihr botanischer Name „Primula obconica“ wird aus dem lateinischen Wort „Primus“ abgeleitet und bedeutet „das Erste“.
Besonderheit der Pflanze
Die Blüten der Becherprimel wachsen an behaarten Stielen in dichten großen Dolden zusammen, begleitet von rosettenartigen Blättern. Die aus Südost- und Ostasien stammende Zierpflanze ist ein wahres Blühwunder: Anders als andere Primel-Arten blüht sie von Februar bis weit in den Sommer hinein.

Pflegetipps

Ort: Die Primel bevorzugt helle und kühle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung. Ideal sind vor allem Nordfenster.

Temperatur: Becherprimeln vertragen eine Zimmertemperatur von 10 bis 20 Grad Celsius. Je kühler sie stehen, desto länger blühen sie.

Wassergabe: Bei der Bewässerung mag es die Becherprimel reichhaltig und ihr Wurzelballen sollte nie komplett austrocknen. Die schädliche Staunässe kann durch Abflusslöcher im Blumentopf verhindert werden. Überschüssiges Wasser sollte direkt abgegossen werden.

Düngung: In der Hauptblühphase von Februar bis April kann alle zwei Wochen gedüngt werden, um die Blühfreude der Pflanze zu unterstützen.

Angebot im Handel
Als Vorbote des Frühlings ist die Becherprimel bereits ab Februar im Fachhandel erhältlich.

Schlichte Terrakotta-Töpfe mit schönen Stoffen aufgepeppt

Der Mix macht’s! Zeitlos, frisch und strahlend schön wirken die Becherprimeln in ihren individuell gestalteten Blumentöpfen. In nur wenigen Schritten werden dank der Serviettentechnik aus ausdruckslosen Töpfen effektvolle Hingucker aus Stoff, die mit ihrem frechen Schwarz-Weiß-Look die Pflanze des Monats Februar glänzen lassen. Dabei eignen sich für dieses DIY-Projekt am besten schlichte Blumentöpfe aus Ton oder Terrakotta, die aufgrund ihrer rauen Oberfläche einen idealen Untergrund für den Kleber bilden. Bei der Stoffwahl ist alles erlaubt was gefällt und den kreativen Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Für die Blumentöpfe mit Stoffüberzug werden folgende Materialien benötigt:
  • Drei Ton- oder Terrakotta-Töpfe
  • Stoffreste mit schönen Motiven (hier in einer Schwarz-Weiß-Variante)
  • Eine Schere
  • Serviettenkleber
  • Ein Flächenpinsel aus Schaumstoff
  • Drei Becherprimeln

Die Anfertigung eines Blumentopfes mit Stoffüberzug gelingt wie folgt:

Schritt 1
Je nach Größe des Blumentopfes wird ein passendes Rechteck aus den Stoffresten ausgeschnitten. Dabei sollte die Stoffhöhe vier Zentimeter größer sein als die eigentliche Blumentopfhöhe und die Stoffbreite zwei Zentimeter länger als der eigentliche Topfumfang. Der Kleber wird nun auf den obersten Rand des Blumentopfes aufgetragen und das Stoffrechteck rundherum aufgeklebt.
Schritt 2
Da der Tontopf konisch verläuft, sollte der Stoff rundherum in regelmäßigen Abständen eingeschnitten werden. Bei einem Stoff mit geometrischen Mustern kann entlang des Musters geschnitten werden. Das Einschneiden des Stoffes verhindert, dass beim Aufkleben des Stoffes unschöne Falten entstehen.
Schritt 3
Nun kann der gesamte Topf mit dem Serviettenkleber bepinselt werden und die Stoffbahnen nacheinander angeklebt werden. Überlappen sich zwei Stoffbahnen, sollte etwas Kleber auf die untere Stoffbahn aufgetragen werden.
Schritt 4
Sind alle Stellen des Blumentopfes mit Stoff bedeckt, wird der gesamte Stoff erneut mit Serviettenkleber eingepinselt. Dies macht den Topf wasserfest und verhindert das Eindringen sowie Entweichen von Feuchtigkeit. Für die weiteren Töpfe müssen Schritt 1 bis 4 wiederholt werden. Nach ausreichender Trocknungszeit (etwa einen halben Tag) können die Becherprimeln in die dekorierten Blumentöpfe gepflanzt werden.

Yucca ist Zimmerpflanze des Monats Januar – Die unkomplizierte Wüstenbewohnerin Yucca zieht ein

Posted on 30. December 2014 by blumenbuero

Das neue Jahr beginnt mit südamerikanischem Flair in den eigenen vier Wänden: Die Yucca zieht ein! Die Zimmerpflanze des Monats Januar gehört zu recht zu den beliebtesten grünen Mitbewohnern der Deutschen, denn sie ist in der Handhabung ziemlich unkompliziert und so auch für Anfänger in der Pflanzenpflege geeignet.

Die Zimmerpflanze des Monats Januar stammt ursprünglich aus dem Süden der USA, Südamerika und der Karibik und erhellt die trüben Wintertage mit ihrer frischen Erscheinung. Fälschlicherweise „Yucca-Palme“ genannt, sieht die Wüstenbewohnerin einer Palme sehr ähnlich, doch gehört sie aus botanischer Sicht zu den Spargelgewächsen. Ihr deutscher Name „Palmlilie“ leitet sich hingegen von ihrem palmähnlichen Schopf und den lilienartigen weißen Blüten ab. Als treue und langlebige grüne Mitbewohnerin hat sie, wie Forscher der Universität im englischen Surrey herausgefunden haben, eine beruhigende Wirkung auf Menschen und hilft ihnen, Stress abzubauen.

Mit ihren langen, schwertförmigen, ledrig-grünen Blättern und dem dicken runden Stamm verleiht die Yucca den eigenen vier Wänden ein exotisches Flair, das zum Träumen einlädt. Lässt man sie ungestört wachsen, so kann die wuchsfreudige Zimmerpflanze bis zu fünf Meter hoch werden. Hat sie die Zimmerdecke erreicht, kann sie jedoch problemlos gekürzt werden, denn die Yucca ist äußerst schnittverträglich und treibt dann meist mit mehreren neuen Trieben aus. Besonders hinreißend wirkt die zauberhafte Palmlilie in großen und tiefen Naturtöpfen, die an geheimnisvolle Wüstenlandschaften erinnern und dem Wohnzimmer ein einzigartiges Urlaubsflair verleihen.

Durch ihre Heimat ist die Yucca Entbehrungen gewöhnt und hat sich hierzulande zu einer äußerst robusten und widerstandsfähigen Zimmerpflanze entwickelt, die selbst für Pflanzeneinsteiger zum idealen grünen Mitbewohner wird. Regelmäßiges Wässern und eine gelegentliche Düngung ist ihr einziges Pflegeprogramm. Zwischen zwei Wassergaben sollte die oberste Erdschicht antrocknen, denn so lässt sich schädliche Staunässe vermeiden. Als Südländerin und Sonnenanbeterin bevorzugt die Yucca einen hellen, sonnigen bis halbschattigen Standort, an dem sie sich von der Sonne ihre Blätter kitzeln lassen kann.

Fact-Sheet: Die robuste Yucca

Namensherkunft

Die Yucca wird auch Palmlilie genannt. Dieser Name leitet sich von ihrem palmähnlichen Schopf und ihren lilienartigen weißen Blüten ab. Der Begriff „Yucca-Palme“ ist fehlleitend, denn Yuccas zählen nicht zu den Palmengewächsen, sondern gehören der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) an.
Besonderheit der Pflanze
Palmlilien sind treue grüne Mitbewohner und können weit mehr als zwanzig Jahre alt werden. Ursprünglich in Südamerika beheimatet, ist die Yucca eine äußerst anspruchslose und pflegeleichte Pflanze, die ein ideales Geschenk für Menschen ohne grünen Daumen ist.

Pflegetipps

Ort: Als wahre Südländerin bevorzugt die Yucca einen hellen und sonnigen Standort. Aber auch im Halbschatten fühlt sie sich sehr wohl.

Temperatur: Eine Zimmertemperatur von 18 bis 22 Grad Celsius ist für die Yucca ideal, doch auch Temperaturen um die 10 Grad sind in Ordnung. Generell gilt: je wärmer, desto angenehmer für die Wüstenpflanze.

Wassergabe: Yuccas müssen nur mäßig gegossen werden, so dass der Wurzelballen etwas angefeuchtet ist. Vor jeder erneuten Wassergabe sollte die oberste Erdschicht angetrocknet sein, um Staunässe und somit das Verfaulen der Wurzeln zu verhindern. Yuccas mögen zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Daher sollten sie ab und zu mit möglichst kalkfreiem Wasser, welches Ablagerungen auf den Blättern verhindert, besprüht werden.

Düngung: In der Wachstumsphase von April bis August sollte alle zwei Wochen ein Grünpflanzendünger verwendet werden; im restlichen Jahresverlauf reicht eine Düngung pro Monat.

Angebot im Handel

Yuccas sind ganzjährig in verschiedenen Formen und Größen im Fachhandel erhältlich.

Stilvoller Kupfer-Pflanzenständer selbst gemacht

Der selbst gemachte Pflanzenständer aus Kupferrohren setzt die Pflanze des Monats Januar, die Yucca, auf edle Weise in Szene und sorgt mit seinem schlichten Look im Industrial Chic für eine moderne Inszenierung der reizenden Pflanze. Das glänzende Kupfer setzt dabei warme Akzente und bringt als aktueller Wohntrend stilvolles Design in die eigenen vier Wände. In Kombination mit dem saftigen Grün der Yucca-Blätter und Töpfen aus Naturmaterialien und Farben wie Terrakotta, finden die Zimmerpflanzen ein glänzendes Zuhause und werden zum tollen Hingucker auf dem Tisch oder der Fensterbank. Mit der folgenden Anleitung lässt sich der trendige Pflanzenständer in nur wenigen Schritten kinderleicht umsetzten.

Für den Kupfer-Pflanzenständer werden folgende Materialien benötigt:

Drei Yuccas (30 bis 50 cm Höhe) sowie Blumenerde

Drei Terrakotta-Töpfe (etwa 12 cm Durchmesser)

Sekundenkleber

Kupferrohre (2,5 Meter, 18 mm Durchmesser)

Sechs L-Rohrwinkel (90 Grad, 18 mm Durchmesser)

Vier T-Rohrwinkel (18 mm Durchmesser)

Rohrschneider

Die Anfertigung des Kupfer-Ständers gelingt wie folgt:

Schritt 1

Im ersten Schritt werden die Kupferrohre mit dem Rohrschneider in zwölf Stücke mit folgenden Längen geschnitten: 4 x 15 cm für die Füße und  8 x 10 cm für den Rahmen des Ständers.

Schritt 2

Für den Rahmen des Pflanzenständers kommen die 10 Zentimeter Kupferrohrstücke, die T- und die L-Rohrwinkel zum Einsatz. Ein Rohrstück, ein T-Rohrwinkel, ein Rohrstück, ein T-Rohrwinkel und ein Rohrstück werden für die erste Längsseite abwechselnd verbunden. Dieser Vorgang wird ein zweites Mal für die zweite Längsseite wiederholt.

Für die Breitseite wird links und rechts eines Rohrstücks ein L-Rohrwinkel befestigt. Diesen Vorgang ebenfalls wiederholen. Damit sich die Kupferrohre nicht aus den Winkeln lösen, sollte etwas Sekundenkleber zur Befestigung verwendet werden.

Nun können die Längsseiten mit den Breitseiten verbunden werden, indem die Rohre in die L-Rohrwinkel gesteckt werden.

Schritt 3

Die vier Füße des Ständers, die 15-cm-Rohrstücke, können nun in die T-Stücke gesteckt werden. Auch sie sollten mit etwas Kleber zusätzlich befestigt werden.

Schritt 4

Zum Schluss können die drei Yuccas in die Terrakotta-Töpfe gepflanzt und in den Ständer platziert werden.

Der Kupferständer kann je nach Größe der Pflanzentöpfe angepasst werden. Der Rahmen sollte dabei immer etwas kleiner als die obersten Topfkanten sein, aber groß genug um die Töpfe zu halten.

Phalaenopsis ist Zimmerpflanze des Monats Dezember – Zarter Jahresabschluss mit der Phalaenopsis in Pastell

Posted on 26. November 2014 by blumenbuero

Die Zimmerpflanze des Monats Dezember ist ein Traum in Pastell. Die schöne Phalaenopsis verwandelt die eigenen vier Wände im Handumdrehen in einen Traum aus bonbonfarbenen Blüten und wirkt so erfolgreich trübem Winterwetter entgegen. Die beliebte Orchideen-Art steht nicht nur für Eleganz sondern auch für Solidarität und Respekt und ist damit das perfekte Geschenk in der Weihnachtszeit.
Im Dezember zeigt das Spotlight auf die schöne Phalaenopsis. Diese überaus beliebte Topfpflanze ist der Klassiker unter den Orchideen und verleiht jedem Raum dank ihrer asiatischen Heimat einen Hauch fernöstliche Eleganz. Im 17. Jahrhundert wurde die erste ihrer Art in den tropischen Wäldern Asiens und Australiens entdeckt und nach Europa gebracht. Hier erlangte sie schnell eine große Popularität und war sogar eine der ersten tropischen Pflanzen, die in viktorian

Die Zimmerpflanze des Monats Dezember ist ein Traum in Pastell. Die schöne Phalaenopsis verwandelt die eigenen vier Wände im Handumdrehen in einen Traum aus bonbonfarbenen Blüten und wirkt so erfolgreich trübem Winterwetter entgegen. Die beliebte Orchideen-Art steht nicht nur für Eleganz sondern auch für Solidarität und Respekt und ist damit das perfekte Geschenk in der Weihnachtszeit.ischen Blumensammlungen einen Platz fand. Ihr Name „Phalaenopsis“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „dem Nachtfalter ähnlich“, diese Bezeichnung geht auf die Form ihrer Blüten zurück, die zeitweilen an einen fliegende Falter erinnern.

Wie viele andere Orchideen-Arten zeichnet die Phalaenopsis sich durch ihren schlank geformten Stängel und die sattgrünen Blätter aus. Insbesondere ihre charakteristischen Blüten sind ein echter Blickfang. Die Färbungen reichen dabei von einfarbig, gesprenkelt oder gestreift in leuchtendem Weiß, Gelb und lieblichem Rosa über Apricot und Violett. Winterblues adé: Verschiedene Exemplare ergeben gepaart mit hellen Übertöpfen aus Naturmaterialien, wie Holz oder Ton, ein farbenprächtiges Blütenmeer. In einen Übertopf aus farbigem oder transparentem Glas gepflanzt, lässt die Phalaenopsis tief blicken  und ihre zarten Luftwurzeln kommen zum Vorschein. Als pastellige Blütenqueen eignet sich die Phalaenopsis als besonders edles Weihnachtsgeschenk für die Liebsten.
Die Phalaenopsis sollte an einem hellen Standort platziert werden, pralles Sonnenlicht sollte aber vermieden werden. Zur Bewässerung empfehlen sich bei der Phalaenopsis sowie für alle anderen Orchideen-Arten Tauchbäder. Wird die Zimmerpflanze über der Heizung platziert, sollte darauf geachtet werden, dass sie regelmäßig mit Wasser besprüht wird. Zusätzlich kann von November bis Februar monatlich ein spezieller Orchideendünger verwendet werden, der die Blüte der Phalaenopsis fördert. Weitere Informationen und Pflegetipps zur Phalaenopsis und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf Pflanzenfreude.de.

Fact-Sheet: Die liebliche Phalaenopsis

Namensherkunft

Ihr griechischer Name „Phalaenopsis“ setzt sich aus den Wörtern „phalaina“ für „Nachtfalter“ und „opsis“ für „ähnlich“ zusammen und geht auf ihre Blütenform zurück die an einen fliegenden Nachtfalter erinnert.
Besonderheit der Pflanze. Die elegante Phalaenopsis hat eine große Bedeutung in der Symbolik, so steht sie für Eleganz, Solidarität und Respekt, aber auch für Zuneigung und Verbundenheit.

Pflegetipps

Ort: An hellen Plätzen ohne direkte Sonneneinstrahlung fühlt sich die Phalaenopsis am wohlsten.

Temperatur: Die Phalaenopsis sollte bei Raumtemperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius kultiviert werden. Längere Kälteperioden unter 15 Grad Celsius verträgt die Zimmerpflanze nicht.

Wassergabe: Durch wöchentliche Tauchbäder wird die Phalaenopsis ausreichend mit Flüssigkeit versorgt.

Düngung: Von Februar bis November kann der Phalaenopsis zusätzlich ein spezieller Orchideendünger verabreicht werden.

Angebot im Handel
Die Phalaenopsis ist in vielen Variationen ganzjährig im Handel erhältlich.

Weihnachtskaktus ist Zimmerpflanze des Monats November – Farbenfroher Muntermacher: Der Weihnachtskaktus

Posted on 29. October 2014 by blumenbuero

Wenn die Tage kürzer werden und die gemütliche Jahreszeit beginnt, hält ein ganz besonders farbenfroher Mitbewohner Einzug. Der Weihnachtskaktus besticht mit seinen kunterbunten Blüten und sorgt für munteres Flair in der kalten Jahreszeit. Dank seiner lebendigen Ausstrahlung eignet sich der Weihnachtskaktus perfekt als leuchtender Eyecatcher für Fensterbänke und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Der farbenfrohe Weihnachtskaktus ist entgegen seiner Bezeichnung ganz und gar nicht stachelig. Er besitzt flache, wie Finger gezackte Blätter, die bis zu einem halben Meter lang werden, und bringt große farbige Blüten hervor, die in Purpur, Rot, Weiß, Orange und Pink leuchten. Die Pflanze des Monats November trägt den botanischen Namen „Schlumbergera“, durch den der französische Kakteensammler und -züchter Frédéric Schlumberger geehrt wird. Die bezaubernde Zimmerpflanze hat einen exotischen Ursprung, denn sie stammt aus den Regenwäldern Brasiliens, wo sie überwiegend in trauter Nachbarschaft als Aufsitzerpflanze auf Astgabeln anderer Bäume wächst.

Der Weihnachtskaktus ist der perfekte Begleiter für den Herbst und Winter, denn je kürzer die Tage werden, desto mehr Blüten bildet er aus. Schlumbergera sind sogenannte Kurztagspflanzen, bei denen die Blütenbildung von der Temperatur und der Tageslänge abhängt. So erfolgt bei Temperaturen über 23 Grad Celsius unabhängig von der Tageslänge keine Knospenbildung; ideal für den Weihnachtskaktus sind kühlere Standorte bei 20 Grad Celsius. Fensterbänke eignen sich daher ganz hervorragend für diesen kunterbunten Muntermacher. Hier findet er auch die benötigte Dunkelheit in den Abend- und Nachstunden, die die Blütenbildung begünstigt. Blühende Weihnachtskakteen sollten im Idealfall nicht umgestellt werden, da sie sonst ihre Blüten abwerfen. Um die Blühperiode zu fördern, empfiehlt es sich, abgestorbene Blätter und Blüten zu entfernen, damit neue Triebe ausgebildet werden.

Darüber hinaus ist die Pflanze des Monats November äußerst pflegeleicht. Mit ein wenig Wasser in der Woche und hin und wieder etwas Dünger während der Wachstumsperiode zeigt der Weihnachtskaktus seine volle Pracht und verbreitet eine lebhafte Atmosphäre. Im Sommer braucht der Weihnachtskaktus Ruhe, daher sollte er im August und September dunkel und kühl platziert werden. In dieser Zeit sollte auch das Gießen eingestellt werden.

Fact-Sheet: Der aufgeweckte Weihnachtskaktus

Namensherkunft

Da der Weihnachtskaktus überwiegend zur Adventszeit blüht, kam er zu seinem bezeichnenden Namen. Der botanische Name des Weihnachtskaktus lautet „Schlumbergera“ und ist auf den französischen Kakteensammler und -züchter Frédéric Schlumberger zurückzuführen.

Besonderheit der Pflanze

Der Weihnachtkaktus ist ein treuer Begleiter, denn er kann bei guter Pflege bis zu 30 Jahre alt werden.

Pflegetipps

Ort: Sonnig bis halbschattig hat es der Weihnachtskaktus am liebsten. Auf der Fensterbank fühlt er sich im Frühjahr und Herbst sehr wohl. Während der Blütenbildung im Winter braucht der Weihnachtskaktus in den Abend- und Nachtstunden möglichst absolute Dunkelheit über etwa 12 Stunden. Zu beachten ist, dass der Weihnachtskaktus während der Blüte nicht umgestellt werden sollte, da er sonst seine Blüten abwirft.

Temperatur: Die Schlumbergera bevorzugt einen kühlen Standort, der nicht wärmer als 20 Grad Celsius ist.

Wassergabe: Nur einmal in der Woche benötigt der Weihnachtskaktus während der Wachstumsperioden in Frühjahr und Herbst etwas Wasser, im Idealfall sollte dies kalkfrei sein. Während der Ruheperiode im August und September braucht er Ruhe im Dunkeln und eine Gießpause.

Düngung: Der Weihnachtskaktus ist in der Pflege bescheiden und braucht nur hin und wieder während der Wachstumsperiode von März bis August eine Portion handelsüblichen Zimmerpflanzendünger.

Angebot im Handel

Ab November sind Weihnachtskakteen mit ihren kunterbunten Blüten im Fachhandel erhältlich.

Chrysantheme ist Zimmerpflanze des Monats Oktober – Strahlender Herbst mit der farbenprächtigen Chrysantheme

Posted on 20. August 2014 by blumenbuero

Die Chrysantheme ist der Pflanzenstar im Oktober. Die aus Asien stammende Korbblütlerin ist ein echter Farben- und Formenwandler und sorgt im anklingenden Herbst für Wärme und Gemütlichkeit zu Hause. Dabei ist die Chrysantheme mit wenig zufriedenzustellen, in der Pflege braucht sie nur regelmäßige Wassergaben und ein tägliches Bad in der Herbstsonne.

In ihrer Heimat Asien gilt die Chrysantheme als Symbol für Freude und Glück, besonders beim jährlichen Freudenfest in Japan steht die Chrysantheme im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler, darum gehören zu ihren bekannten Schwestern das Gänseblümchen und die Sonnenblume. So war die Chrysantheme ursprünglich auch eine reine Outdoor-Pflanze, die jedoch durch Züchtungen auch als Farbtupfer für die Wohnung kultiviert wurde. Bei der heutigen als Zimmerpflanze kultivierten Art handelt es sich meist um „Chrysanthemum frutescens“ oder „Chrysanthemum-Indicum“-Hybriden. Der Name „Chrysantheme“ setzt sich dabei aus den griechischen Wörtern „chrysos“ für „Gold“ und „anthemon“ für „Blume“ zusammen. Kein Wunder also, dass die Chrysantheme als echter Goldschatz im Herbst Wohnraum und Besitzer zum Strahlen bringt.

Charakteristisch bei der mehrjährigen Chrysantheme ist ihre üppige Blüte, die dank moderner Züchtung in zahlreichen Farben leuchtet. Von frischem Grün und strahlendem Weiß über zartes Gelb, Orange und frischem Rosé bis hin zu knalligem Pink, Rot und Violett deckt die Chyrsantheme die komplette Farbpalette ab. Ein besonderes Highlight sind mehrfarbige Blüten und außergewöhnliche Formen, sei es mit kleinen oder großen Blüten, mit dornenartigen, doppelt gefüllten oder runden Blüten – die Chrysantheme bietet für alle Pflanzenliebhaber die perfekte Blüte.

Um sich möglichst lange an der schönen Blüte der Chrysantheme zu erfreuen, sollte die Topfpflanze an einem sonnigen Standort mit einer Raumtemperatur von etwa 18 bis 20 Grad Celsius platziert werden. Zudem sollte das Substrat kontinuierlich feucht gehalten werden, zusätzlich kann ab und an ein phosphorhaltiger Blühdünger verabreicht werden. Die Chrysantheme dankt die gute Pflege mit einer Blühdauer von bis zu acht Wochen. Beim Kauf der Chrysantheme ist darauf zu achten, dass bereits existierende Blütenknospen leicht gefärbt sind. Sind die Knospen noch grün, blühen sie in Wohnungskultur oft nicht auf.

Fact-Sheet: Die lebhafte Chrysantheme

Namensherkunft

Der Name „Chrysantheme“ setzt sich aus dem griechischen Wort „chrysos“ und „anthemon“ zusammen und bedeutet so viel wie „goldene Blume“.

Besonderheit der Pflanze

Bei besonders mildem Winterwetter oder im Falle von speziellen winterharten Sorten kann die Chrysantheme auch auf Balkon und Terrasse ihr farbenfrohes Flair verbreiten.

Pflegetipps

Ort: Chrysanthemen lieben sonnige Standorte, an denen sie keiner ständigen Luftzirkulation ausgesetzt sind.

Temperatur: Ideale Temperaturverhältnisse für die Chrysantheme herrschen zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

Wassergabe: Die Chrysantheme mag es feucht und kann daher täglich mit kleinen Schlucken Wasser gegossen werden. Überschüssiges Wasser sollte aber abfließen können oder muss abgeschüttet werden.

Düngung: Alle zwei Wochen kann dem Gießwasser ein phosphorhaltiger Dünger beigemischt werden.

Angebot im Handel

Mit Herbstbeginn sind Chrysanthemen in verschiedenen Größen, Farben und Blütenformen im Handel erhältlich.

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