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Grüne Styling-Tipps für Herbstgärten – Trending in the Garden mit Sukkulenten und Blütenschmaus

Posted on 14. October 2015 by blumenbuero

Viele Pflanzen trotzen dem Trend, im Herbst ihre Blätter abzuwerfen und einen eher müden Anblick zu bieten. Einige präsentieren gerade zu dieser Jahreszeit frisches Grün und frohe Farben. Pflanzenfreude.de hat Experten gebeten, ihre Konzepte gegen trübe Stimmung im Outdoor-Wohnzimmer zu beschreiben.

Echeverien in verschiedenen Größen und FarbenDer Herbst ist da und der Garten verfärbt sich von Grün zu Gold, Orange und Rot – allerdings folgen nicht alle Pflanzen diesem Trend. Einige Sukkulenten, darunter auch Kakteen, oder die Besenheide und der Lorbeer zaubern gerade zu dieser Jahreszeit Farben wie Rosa, Lila, Rot und frisches Grün in das geliebte Outdoor-Domizil. Ein Trend, der sich in diesem Jahr insbesondere auf Terrassen und Veranden beobachten lässt, sind Sukkulenten in allen Formen und Größen, die ihren Weg aus dem Haus nach draußen gefunden haben. Der Begriff „Sukkulenten“ fasst keine Gattung zusammen, sondern Pflanzen unterschiedlicher Herkunft, die eines gemein haben: Sie können Wasser speichern und so an Orten überleben, die von Dürre bedroht sind. Das kann sowohl in heißen Wüstenregionen der Fall sein, als auch in eher frostigen Gebieten wie den Alpen. Mit dieser Eigenschaft sind einige Sorten dieser Gruppe auch hierzulande prädestiniert, den Herbstgarten zu begrünen.

Isabel Liebmann, Living-Redakteurin bei der Couch, ist großer Fan von Sukkulenten und auch für sie gehören die vielfältigen Wasserspeicher zum absoluten Trend im Garten. Was zudem auf keinen Fall in ihrem Garten-Styling fehlen darf, ist ein üppig bestückter Pflanztisch. Dieser übernimmt gleich mehrere Rollen: Zum einen wird er seiner originären Funktion entsprechend genutzt, nämlich zum Eintopfen von Pflanzen, aber auch als dekoratives Element im Garten und zum Verstauen von Werkzeugen. Seine wichtigste Aufgabe nimmt das Outdoor-Accessoire jedoch als Präsentationsfläche für Pflanzen ein. So wird der funktionale Tisch im Garten zur Pantry und vereint gleich mehrere Rollen auf kleinem Raum. Als Mikrotrend etablieren sich selbstgebaute Insektenhotels, die Bienen und Hummeln einen Platz zum Überwintern undDie Besenheide im Unexpected Wild-Look Nisten bieten. Besonders im Herbst strahlt eine Pflanze, die sich bestens für diesen Trend eignet: die Besenheide. Sie bringt nicht nur viel Farbe in den Herbstgarten, sondern bietet den Bienen gerade zum Ende der Sommersaison leckeren Nektar, aus welchem die fleißigen Insekten köstlichen Heidehonig produzieren.

Auch Martina Göldner-Kabitzsch von der Manufaktur von Blythen hat einen Gartentrend – sie zieht die meisten Zutaten für ihre Dinner-Events im eigenen Garten. Hier finden sich allerdings keine Kartoffeln, Salat oder Tomaten, sondern Blühpflanzen wie Rosen, Veilchen, Lavendel, Jasmin und Flieder, die von März bis November Saison haben. Natürlichkeit ist dabei das Wichtigste, denn, wenn die Pflanzen zum Verzehr bestimmt sind, dürfen sie nur mit rein biologischen Düngern und Pflanzenschutz behandelt werden – dieser kann auch aus Lavendel hergestellt werden.

Weitere Informationen zu Gartentrends und -pflanzen gibt es unter Pflanzenfreude.de und auf www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Zusätzliches Bild- und Textmaterial finden Sie in der Datenbank „Gartenglück“ unter blumenbuero.newsroom.eu/gartenglueck.

Sukkulente ist Zimmerpflanze des Monats Juni – Interieur Design Tipp: Sukkulenten als lebendige Skulpturen

Posted on 29. April 2013 by blumenbuero

Im Juni beweist die Zimmerpflanze des Monats, dass erstklassiges Interieur Design auch grün und lebendig sein kann. Sukkulenten haben Teile ihres Körpers zu voluminösen Wasserspeichern umfunktioniert, was ihnen einen außergewöhnlichen und exotischen Look verleiht. Außerdem sind sie als Zimmerpflanzen besonders robust und stecken auch Trockenphasen locker weg.

Die Zimmerpflanze des Monats Juni ist die Sukkulente, im alltäglichen Sprachgebrauch auch als Fettpflanze bekannt. Ihren offiziellen Namen verdankt sie dem griechischen Wort „sucus“, was so viel wie „Saft“ bedeutet. Denn die meisten Sukkulenten haben unter ihrer eher festen Oberfläche ein gelartiges und fettiges Innenleben. Ebenso wie Kamele Wasser speichern und tagelang durch Wüsten ziehen können, tanken Sukkulenten ihren Körper mit Wasser auf Vorrat auf.

Die Klassifizierung der zahlreichen sukkulenten Arten ist nicht auf eine Pflanzenfamilie beschränkt, Sukkulenten finden sich in vielfältigen Gattungen. Entscheidend für die Zuordnung ist allein die Fähigkeit, Wasser im Pflanzenkörper zu speichern. Unterschieden wird dabei zwischen Blatt-, Stamm- und Wurzelsukkulenten, je nachdem, welcher Teil des Körpers als Wasserressource umgebildet wurde.

In vielen kleinen Töpfen nebeneinander aufgestellt, wird die Vielfalt der Sukkulente als Highlight auf dem Küchentisch oder der Anrichte arrangiert. Mit ihren ungewöhnlichen Formen, Farbschattierungen und besonderen Details erscheinen sie wie lebendige Skulpturen. Die wohl bekanntesten Vertreter der Sukkulente sind klassische Kakteen, echte Aloen, weiche Rhipsalis-Arten oder blühende Mittagsblumengewächse.

Das Einzige, was die Pflanze des Monats Juni unbedingt zum Gedeihen benötigt, ist ein heller Standort. Ob grelle Sonne gefällt, hängt jedoch von der jeweiligen Pflanzenart ab. Im Sommer mögen Sukkulenten regelmäßige Wassergaben, im Winter genügt eine Portion Wasser im Monat. Grundsätzlich gilt, dass lieber zu wenig als zu viel gegossen werden sollte, denn faulende Wurzeln lassen die sonst so robusten Pflanzen eingehen. Weitere Informationen zu Sukkulenten und anderen Zimmerpflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de.

Die Kampagne „Zimmerpflanze des Monats“ ist eine Initiative des Blumenbüros. Eine Jury aus Vertretern des Zierpflanzenbaus stellt monatlich eine Zimmerpflanze vor, die noch nicht so populär ist oder sich durch eine interessante Geschichte für den Titel qualifiziert. Weitere Informationen und Bilder auf Anfrage sowie im Newsroom: blumenbuero.newsroom.eu. Mehr über die Pflanze des Monats bei Facebook: www.facebook.com/diepflanzenfreude

Fact-Sheet: Die robuste Sukkulente

Namensherkunft
Der Name Sukkulente kommt von den lateinischen Wörtern „sucus“ für „Saft“ oder „suculentus“ für „saftreich“. Im Volksmund werden die Pflanzen auch Fettpflanzen genannt, denn ihre wasserspeichernden Körperteile sind mit einem dickflüssigen, fettigen Saft gefüllt.

Besonderheit der Pflanze
In rund 70 Pflanzenfamilien, wie Kakteen, Mittagsblumen- und Amaryllis-Gewächsen, existieren sukkulente Pflanzen. Abhängig vom wasserspeichernden Organ, werden diese in drei große Gruppen eingeteilt: Wurzel-, Stamm- und Blattsukkulenten. Dank ihrer wasserspeichernden Fähigkeiten sind Sukkulenten hart im Nehmen und können so auch in Klimazonen gedeihen, in denen gewöhnliche Pflanzen längst aufgegeben hätten.

Pflegetipps
Ort: Bis auf einige wenige Ausnahmen benötigen die Sukkulenten einen sehr hellen Standort. Im Gegensatz zu den meisten Zimmerpflanzen ist direktes Sonnenlicht für die Pflanze des Monats Juni kein Problem.

Temperatur: Hohe Temperaturen fördern die Entwicklung der meisten Sukkulenten, nur einige wenige Arten mögen es etwas kühler.

Wassergabe: In der Wachstumsperiode sollten Sukkulenten regelmäßig gewässert werden. Zwischen den einzelnen Wassergaben muss das obere Substrat vollständig austrocknen. Bei zu hoher Feuchtigkeit besteht die Gefahr, dass die Pflanzen erkranken und die Wurzeln von Fäule befallen werden.

Düngung: Vor allem schneller wachsende Sukkulenten sind dankbar für eine 14-tätige Düngung. Danach sollte das Substrat für circa drei Tage gleichmäßig feucht gehalten werden, damit die Nährstoffe von den Wurzeln aufgenommen werden können.

Angebot im Handel
Im Fachhandel werden rund 20 sukkulente Pflanzenarten ganzjährig vertrieben.

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