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Ausrangierte Tassen und Teekannen in neuer Funktion – Simples Upcycling für Balkon und Terrasse

Posted on 18. March 2015 by blumenbuero

Der Frühling steht vor der Tür und auf Balkon und Terrasse ziehen die ersten Frühblüher wie Stiefmütterchen und Hornveilchen ein. Upcycling ist das Motto der neuen Saison, bei dem unbenutzte Küchengegenstände in ausgefallene Blumentöpfe umgewandelt werden. Die hübschen Balkonpflanzen nehmen also Platz in ausgedienten Küchenutensilien wie Tassen, Krügen und Sieben und sorgen mit ihren leuchtenden Blüten für Abwechslung im Draußen-Wohnzimmer.

Egal, ob Tasse, Teekanne, Salatschüssel oder Sieb, zahlreiche alte oder ungebrauchte Haushaltsgegenstände aus der Küche können leicht zu originellen Pflanzengefäßen umfunktioniert werden. Es müssen eben nicht immer die üblichen Terrakottatöpfe sein; mit ein wenig Kreativität schafft man den Gartenblühern ein ungewöhnliches Zuhause und zaubert auf Balkon und Terrasse ein ganz besonderes und individuelles Flair. Upcycling heißt der Trend, der ausrangiertem Küchenequipment eine neue Aufgabe gibt und ihm so ein neues Leben schenkt. Auf diese Weise wird die Dekoration nicht nur besonders originell und einzigartig, sondern sogar umweltfreundlich.

Die Vielfalt der Farben und Formen von Stiefmütterchen und Hornveilchen machen die Gartenblüher zu den idealen Bewohnern der innovativen Pflanzenbehälter. In Blau, Gelb, Violett, Rot oder Weiß erstrahlen ihre schönen Gesichter und ermöglichen so zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten und Dekorationsstile. Ob im Landhausstil mit pastellfarbenen Gefäßen und Stiefmütterchen im leuchtenden Gelb und Violett oder maritimes Flair mit Gartenblühern in Blau – den Gestaltungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Tassen oder schmale Kannen sind kein Problem für die hübschen Balkonbewohner, denn aufgrund ihrer zierlichen Größe von bis zu zwanzig Zentimetern benötigen sie nur wenig Platz. Mit ein wenig Blumenerde können Stiefmütterchen und Hornveilchen ohne großen Aufwand hineingepflanzt werden. Damit jedoch keine schädliche
Staunässe aufkommt, sollte für das Abfließen des Gießwassers gesorgt werden. Hierfür empfiehlt es sich, mit dem Keramikbohrer ein kleines Loch in die Unterseite des Gefäßes zu bohren. Während Tassen auf den Tisch gestellt werden, können Kannen und Krüge mit einem Haken an der Wand befestigt werden.

Aufgrund ihrer pflegeleichten Art sind Stiefmütterchen und Hornveilchen beliebte Klassiker für eine schicke Balkongestaltung. Hohe Ansprüche an ihren Standort haben sie nicht und so fühlen sich die hübschen Frühblüher im Halbschatten oder in der Sonne äußerst wohl. Handelsübliche Blumenerde reicht ihren Bedürfnissen aus und sofern ein nährstoffreiches Substrat zur Bepflanzung eingesetzt wurde, ist eine zusätzliche Düngergabe nicht notwendig. Um ein gutes Wachstum und zahlreiche Blüten zu garantieren, sollte ihre Erde stets feucht gehalten werden. Verwelkt mal eine Blüte, kann diese einfach abgezupft werden. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern fördert auch die reiche Blütenbildung und garantiert neidische Blicke vom Nachbarn.

Aussicht auf einen farbenfrohen Frühling mit Gartenblühern – Der erste Balkongast der Saison: Die Primel

Posted on 10. March 2015 by blumenbuero

Primeln trotzen dem letzten Wintergrau und kündigen mit ihren herrlichen Blütenfarben den anstehenden Frühling an. Als Frühblüher sind sie die Ersten, die aufmunternde Farbtupfer auf den vom Winter strapazierten Balkon oder die kahle Terrasse zaubern. Dabei sind Primeln besonders hart im Nehmen und kommen selbst mit den noch frostigen Temperaturen zurecht.

Primeln auf Balkon und TerrasseFröhlich frech präsentieren die Primeln ab Februar ihre kunterbunten Blütenköpfe und eröffnen frühzeitig die Balkon- und Terrassen-Saison. Aus dem Lateinischen „Primus“ für „der Erste“, machen die schönen Gartenblüher ihrem Namen alle Ehre und strahlen trotz der teilweise noch frostigen Temperaturen mit der Wintersonne um die Wette. Aufgrund der schlüsselbundförmigen Erscheinung einiger Primel-Arten, wird der beliebte Balkonklassiker umgangssprachlich auch liebevoll „Schlüsselblume“ genannt. Die etwa 550 Primel-Arten kommen auf der gesamten Nordhalbkugel vor, sie sind insbesondere in den Gebirgsregionen Europas und den gemäßigten Zonen Asiens zu finden.

Mit ihrem beeindruckenden Farbspektrum sorgen Primeln für gute Laune im Wintergrau. Ob einfache, gefüllte oder sogar gerüschte Blüten in Weiß, Gelb, Orange, Rot, Violett oder Blau, die unzähligen Primel-Farben wirken als wahrer Stimmungsmacher und lassen sich grenzenlos kombinieren. Je nach Sorte erstrahlen die großen Blüten auch in Pastelltönen oder begeistern mit fantastischen Farbverläufen. So ist für jeden Blumenkasten und Geschmack die richtige Blütenfarbe erhältlich. Frisches Weiß bringt die Gartenblüher so richtig zur Geltung und sorgt für eine stimmige und harmonische Balkongestaltung. Wand, Möbel, Accessoires und Töpfe im hellen skandinavischen Stil schaffen eine visuelle Verbindung und lassen die Primeln regelrecht aufleuchten. Zusammen mit ihrem farblichen Pendant, dem Stiefmütterchen, lassen sich wunderbar frische Akzente setzen, die den Frühling ein Stück näher bringen.

Ein Grund mehr die süßen Gartenblüher zu lieben: Ob Süd- oder Nordbalkon, Primeln gibt es ab Februar im Fachhandel für absolut jeden Standort und dabei kommen sie in der Pflege ganz unkompliziert daher. Sie geben sich mit handelsüblicher, nährstoffreicher Blumenerde zufrieden und müssen nicht zusätzlich gedüngt werden. Regelmäßiges Wässern ist allerdings Pflicht, denn vor allem in der Blütephase sollte ihr Substrat stets feucht gehalten werden. Staunässe gilt es jedoch zu vermeiden, indem für ausreichende Abflusslöcher im Topf gesorgt wird. Damit sich neue Blüten nachbilden können, sollten verwelkte Blüten in regelmäßigen Abständen ausgeputzt werden. Als Frühblüher vertragen Primeln auch kurzfristig Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, favorisieren jedoch leicht wärmere Temperaturen bis 15 Grad Celsius. Bei anhaltenden Minusgraden sollte für ein geschütztes Winterquartier gesorgt werden, um sie vor dem Erfrieren zu schützen.

Kleine Blume mit großer Wirkung -Rustikaler Landhaus-Schick mit dem Stiefmütterchen

Posted on 11. September 2014 by blumenbuero

Mit einer unerschöpflichen Farbvielfalt zaubert das liebenswerte Stiefmütterchen im Handumdrehen auffallende Farbakzente auf Balkon und Terrasse. Seine Wandelbarkeit und Widerstandsfähigkeit sorgen für außerordentliche Beliebtheit, denn der robuste Gartenblüher benötigt kaum Pflege und ist damit der ideale grüne Begleiter für Großstädter.

Ob als Frühlingsbote, Sommerblume oder Herbstschönheit: Zu fast jeder Jahreszeit sorgt das Stiefmütterchen, das zur Familie der Veilchengewächse gehört, mit seinen fröhlichen Blumengesichtern für leuchtende Akzente auf Balkon und Terrasse. Der Ursprung seines Namens ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Er soll von der Verteilung der Blütenblätter kommen: Das unterste Blütenblatt – die Stiefmutter – verdeckt die beiden seitlichen Töchter, die wiederum die beiden obersten Blütenblätter – die Stieftöchter – verdecken. Eine weitere Erklärung beruht auf seiner Pflegeleichtigkeit: Das Stiefmütterchen ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die es verträgt, „stiefmütterlich“ behandelt zu werden. Aufgrund seiner Blütenform und -musterung wird es im Volksmund auch als „Blume mit Gesicht“ bezeichnet.

Dank unzähliger Züchtungen gibt es Stiefmütterchen heute in einer schier unendlichen Farb- und Formvielfalt: Weiß, Gelb, Pink, Blau oder sogar Schwarz, einfarbig, mehrfarbig, gesprenkelt, gestreift, mit kleinen Blütenblättern oder dicken Köpfen – den Gestaltungsmöglichkeiten und Zusammensetzungen sind keine Grenzen gesetzt. Auch die typische Färbung mit einer dunkleren Mitte, die wie ein kleines Gesicht wirkt, ist kein grundsätzliches Merkmal mehr. Ob in Schalen, Blumenkästen oder in Blumenampeln gepflanzt, das wandelbare Stiefmütterchen fühlt sich überall zu Hause und wird zum strahlenden Hingucker. Seine schönen Blüten kommen aber in schlichten Töpfen, Körben oder Holzgefäßen besonders gut zur Geltung und geben dem Draußen-Wohnzimmer ein rustikales Flair.

Das Stiefmütterchen verträgt sowohl halbschattige als auch sonnige Standorte. So können auch schwierigere Ecken auf Balkon und Terrasse im Handumdrehen zum Leuchten gebracht werden. Das Stiefmütterchen ist nicht nur in seinem Standort äußerst anspruchslos, auch in der Pflege ist es sehr genügsam. Handelsübliche nährstoffreiche Blumenerde reicht ihm vollkommen aus und eine Düngergabe ist nicht zwingend notwendig, da sein Nährstoffbedarf nicht besonders hoch ist. Eine wöchentliche Bewässerung, die das Substrat ausreichend feucht hält, genügt. Ist die Erde aber zu nass, droht der Wurzelballen zu faulen.

Damit die farbenfrohe Blütenpracht auch wirklich bis in den späten Herbst hineinreicht und sich immer wieder neue Blüten bilden, sollten verwelkte Blüten regelmäßig entfernt werden. Da Stiefmütterchen hierzulande hauptsächlich als einjährige Pflanzen im Fachhandel angeboten werden, ist eine Überwinterung nicht erforderlich. Die zweijährigen Pflanzen sind dagegen winterhart und können auch bei kalten Temperaturen auf Balkon und Terrasse verweilen. Jedoch sollten die Wurzelballen vor zu starkem Frost mit Riesig, Laub oder Flies geschützt werden.

Anspruchsloser Gartenblüher für Balkon und Terrasse – Blütenteppich in Weiß: Die Sutera

Posted on 15. July 2014 by blumenbuero

Wie eine dichte Wolke, die sich vom Wind treiben lässt, schwebt die Sutera durch das Draußen-Wohnzimmer. Ihre kleinen, feinen und unzähligen Blüten wirken erfrischend und sind eine wahre Bereicherung für jeden Balkon oder jede Terrasse. Der kompakt wachsende Dauerblüher behauptet sich als füllige Bepflanzung von Balkonkästen und Pflanzengefäßen und ist dabei noch äußerst pflegeleicht.

Von Mai bis Oktober schmücken die unzähligen weißen Blüten der Sutera die dicht verzweigten Triebe und tanzen fröhlich über die dunkelgrünen, herzförmigen Laubblätter. Die Blüten sind so zahlreich, dass man meinen könnte, die Pflanze sei mit Schnee bedeckt. Dieser Vergleich hat wohl auch zu ihren deutschen Namen ‚Schneeflockenblume’ geführt. Mit Schnee und Kälte hat sie sonst aber nur wenig zu tun: Die aus der Familie der Braunwurzgewächsen stammende Schönheit ist eigentlich in Südafrika beheimatet und fühlt sich vor allem in den Sommermonaten draußen sehr wohl. Den Neuankömmling gibt es erst seit wenigen Jahren im deutschen Fachhandel, doch seine Grazie und seinen Glanz haben die Herzen der Balkon- und Terrassenbesitzer im Nu erobert.

Die Schneeflockenblume bildet lange Triebe aus, die kriechend und hängend, meist bis zu zwanzig Zentimeter über den Topf hinaus fließen. Dabei ist die subtropische Schönheit  selbst nur zehn Zentimeter hoch. In Balkonkästen gepflanzt zaubert der kompakt wachsende Dauerblüher einen romantischen Sichtschutz und verwandelt den Außenbereich so in eine locker-flockige Wohlfühlzone. Ein schöner Nebeneffekt der weißen Blüten: Sie reflektieren am Abend das Licht und leuchten in der Abenddämmerung. Auch als Solitär-Pflanze in Blumenampeln und sogenannten Hanging Baskets ist sie äußerst dekorativ und schwebt wie eine Blütenwolke über den Köpfen der Balkonbesitzer.

Für ein Blütenparadies auf mehreren Etagen kann die Sutera als Bodendecker zu höheren Gartenblüher mit ähnlichen Ansprüchen gepflanzt werden, denn sie fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Weiße Geranien und hellblaue Männertreu beispielsweise zaubern in Kombination mit den weißen Blüten eine malerische Atmosphäre. Mittlerweile gibt es Sutera-Züchtungen auch in Creme, Rosa, Hellblau und Lila. Diese sind aber weitaus weniger robust als das weiße Original. Trotz ihrer anmutigen Erscheinung ist die Sutera extrem anspruchslos. Wie in ihrer südafrikanischen Heimat freut sie sich auch hierzulande über einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort. Dabei gilt jedoch die Regel: Je sonniger der Standort, desto mehr Blüten bilden sich.

Die Sutera liebt es ihre Blüten von der Sonne kitzeln zu lassen und ist sehr hitzetolerant. Regelmäßiges Wässern und ab und zu ein wenig Düngen sind schon ihr ganzes Pflegeprogramm. Das Substrat sollte konstant feucht gehalten werden. Dabei darf die oberste Schicht Erde zwischen zwei Wassergaben gerne an-, aber nicht komplett austrocknen. Auf Wassermangel macht sie mit dem Abwerfen ihrer Blüten aufmerksam.

Von Mai bis September kann monatlich Flüssigdünger zum Gießwasser hinzugefügt werden, um die Sutera in ihrem Wachstum und ihrer Blühfreude zu unterstützen. Als selbstreinigende Pflanze muss Verblühtes nicht umständlich abgezupft werden, denn kräftiges Schütteln genügt und die Blüten fallen zu Boden. Zum ersten Frost sollte die Sutera in ihr Winterquartier geholt werden: Ein helles bis 15° Grad warmes Plätzchen ist zur Überwinterung ideal.

Die Kalanchoë im Oriental Style belebt den Außenbereich – Tausend und eine Kalanchoë im Draußen-Wohnzimmer

Posted on 7. July 2014 by blumenbuero
Mit der vielfältigen Kalanchoë wird es diesen Sommer orientalisch: Die beeindruckenden Farbspiele der Kalanchoë verwandeln den Außenbereich kombiniert mit silbernen Accessoires, ornamentalen Prints und leichten Stoffen in eine Oase aus Tausendundeine Nacht. Die blühende Zimmerpflanze verbringt die warmen Monate gerne im Freien und lässt sich auch von Temperaturschwankungen oder Trockenphasen nicht unterkriegen.

Die Kalanchoë besticht sowohl draußen als auch drinnen mit ihren unzähligen farbenprächtigen Blüten. Als aus Asien und Afrika stammende Exotin bevorzugt sie warme und sonnige Standorte und fühlt sich ab Juli auf Balkon und Terrasse am wohlsten.
In dieser Draußen-Saison wird die Kalanchoë im angesagten Oriental Style inszeniert, einem Mix aus asiatischen Dekorationen und indischer Lebensfreude. Die leuchtend orange-, rot- und gelbblühenden Sorten der Kalanchoë erinnern an die Farbwelten des Morgenlands, darauf abgestimmte Pflanzgefäße mit Ornamenten und geometrischen Mustern greifen den Orient-Look auf. Auch die Einrichtung und Dekoration des übrigen Außenbereichs darf sich gern an der Vision des fernen Ostens orientieren: Silberkannen und -tabletts, bunt gemusterte Sitzkissen und leichte Seidentücher schaffen eine orientalisch angehauchte Wohlfühlatmosphäre. Für größere Gärten bieten Hängematten ein besonderes Gefühl der Entspannung. Eine etwas zurückhaltendere Variante des orientalischen Stils ist die Gestaltung in Erdtönen anstelle von knalligen Farben. Kalanchoë-Pflanzen mit Blüten in Rosa oder Weiß sind die passenden Begleiter für die Lightversion der fernöstlichen Dekoration und setzen farbliche Akzente, ohne aufdringlich zu sein.
Wie es sich für eine Exotin gehört, sind heiße Hochsommertage im Juli und August die reinste Freude für die Kalanchoë. Als wasserspeichernde Sukkulente ist sie zudem ausgesprochen pflegeleicht, sparsame Wassergaben sowie monatliche Düngung reichen aus, um sie bis zu acht Woche am Stück erblühen zu lassen. Selbst ihre verwelkten Blüten müssen nicht abgepflückt werden, sie fallen von selbst ab und die Kalanchoë lässt einfach neue Blüten nachwachsen.

Bezaubernde Kletterpflanze mit hohem Pflegeanspruch – Sternenhimmel auf Balkon & Terrasse mit dem Nachtschatten

Posted on 24. June 2014 by blumenbuero

Mit graziler Schönheit räkelt sich der Nachtschatten, mit botanischen Namen „Solanum“ genannt, entlang an Balkon- und Terrassenwänden. Seine weißen, sternförmigen Blüten und seine Wuchskraft machen ihn zu einem ganz besonderen Schmuckstück im Außenbereich. So viel Anmut benötigt auch ein ordentliches Pflegeprogramm. Doch die Mühe lohnt sich: Der Nachtschatten zeigt sich mit seiner unermüdlichen Blüte bis in den Herbst hinein dankbar und umhüllt das Draußen-Wohnzimmer mit einem weißen Sternenhimmel – der perfekte Ort, um nach Feierabend die Seele baumeln zu lassen.

Der Nachtschatten gehört offenkundig zur Familie der Nachtschattengewächse. Zu seinen engen Verwandten zählt unter anderem die Kartoffel, was der hinreißenden Kletterpflanze im Volksmund auch den Namen „Kartoffelblume“ eingebracht hat. Ihr wissenschaftlicher Name „Solanum“ soll dagegen vom Lateinischen „solari“ für „trösten“, „lindern“ abgeleitet sein und ihre Verwendung als Heilmittel aufzeigen. Aufgrund seiner weißen, sternförmigen Blüten, die dicht in Dolden zusammen stehen, wird Solanum oftmals mit dem Jasmin verwechselt. Doch mit seinem Doppelgänger hat er bis auf die Blütenform und Farbe nichts gemein. Der Nachtschatten stammt ursprünglich aus Brasilien und erreichte Deutschland erst in den frühen 90ziger Jahren. Seitdem schlängelt sich die beliebte Zierpflanze jedoch unbeirrt in die Herzen der Pflanzenfans hinauf.

Die einfarbigen, in lockeren Trauben wachsenden Blüten des Nachtschattens blühen unermüdlich von Juni bis Oktober und zaubern zusammen mit den grünen, ovalen Blättern einen herrlichen Anblick ins Draußen-Wohnzimmer. Die kräftigen Triebe entwickeln sich rasch und können bei guter Pflege der Pflanze bis zu zehn Metern lang werden. Sie klettern gerne an Spalieren und Rankhilfen hinauf und schmücken so jede Hauswand. In einem passenden Kübel kann der Nachtschatten als Säule, Busch oder sogar Stämmchen gezogen werden. Aber auch als Ampelpflanze, wirkt der Nachtschatten äußerst dekorativ, denn die mit Blüten geschmückten Triebe fließen über den Topfrand hinaus wasserfallartig zu Boden.

So viel Anmut will gehegt werden, dementsprechend hat der Gartenblüher einige Ansprüche in der Pflege. Wenngleich sein Name etwas anderes vermuten lässt, bevorzugt der Nachtschatten einen hellen und sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte zudem wind- und regengeschützt stehen, denn sonst drohen seine empfindlichen Triebe zu brechen. Aufgrund seines schnellen Wachstums und der andauernden Blüte, ist der Wasser- und Düngerbedarf der Pflanze sehr hoch. Tägliches Gießen ist daher Pflicht. Spätestens an den heißen Sommertagen sollte sogar mehrmals am Tag zur Gießkanne gegriffen werden, denn seine Wurzelballen sollten nie komplett austrocknen. Löcher im Boden des Pflanzgefäßes sorgen dabei für das Abfließen von überschüssigem Wasser und vermeiden Staunässe.

Durch die zahlreichen Wassergaben werden wertvolle Nährstoffe aus dem Substrat gespült; eine wöchentliche Düngergabe in Form von Flüssigdünger ist daher empfehlenswert. In seiner Heimat Brasilien ist der Nachtschatten warme Temperaturen gewöhnt, die er auch hierzulande vorzieht. Da er nicht winterhart und recht frostempfindlich ist, sollte er frühzeitig sein Winterquartier in einem bis 10 Grad kühlen und trockenen Raum beziehen. Der Aufwand lohnt sich: Bei guter Pflege ist die reizende Kletterpflanze über mehrere Jahre hinweg ein treuer Begleiter.

Nostalgisch und romantisch: Die vielseitige Dahlie verzaubert jeden Balkon

Posted on 22. August 2013 by blumenbuero

Die Dahlie ist die „Grande Dame“ unter den Zwiebelblühern. Sie besticht mit prächtigen Blüten, deren Farbspektrum von Weiß über Gelb, Orange oder Rot bis hin zu Rosa reicht, einfarbig oder mit fantastischen Farbverläufen. Gerade viele historische Sorten begeistern mit abgepuderten Pfirsich- und Gelbtönen oder sogar bronzefarbenen Varianten. Damit sind sie die ideale Besetzung für eine nostalgisch-romantische Balkonbepflanzung.

Die Dahlie erfreut sich schon lange einer großen Beliebtheit: Nach ihrer Einführung in Europa im 19. Jahrhundert wurde die Dahlie zum absoluten Must-Have, so war etwa der Impressionist Claude Monet ein großer Dahlien-Liebhaber und bewunderte die schöne Zwiebelblume noch vor seinen berühmten Seerosen. Kein Wunder also, dass sich die blühfreudige Schönheit ausgezeichnet für eine Balkonbepflanzung im nostalgischen Stil eignet. Hierfür wählt man am besten einen bunten Mix verschiedener Dahliensorten, die in Farbe und Form variieren. Auffällige Sorten wie Schmuck- oder Kaktusdahlien in romantischen Sorbet-Tönen verwandeln den Balkon in ein romantisches Refugium.

Da Dahlien sich auch hervorragend für die Vase eignen, kann man mit einem einfachen Trick die Dekoration noch eindrucksvoller gestalten: Einfach einzelne Dahlienblüten abschneiden und in kleinen Glasgefäßen vom Flohmarkt auf dem Balkon verteilen. Besonders gut machen sich Mignon-Dahlien wie die mehrfarbige „Murillo“, aber auch auffällige großblühende Sorten in Pastelltönen eignen sich hervorragend als Tischschmuck.

Um eine lange Blüte auch in der Vase zu garantieren, schneiden Sie die Dahlien immer früh morgens oder am Abend. Bevor man die üppigen Schönheiten in die Vase stellt, sollte man die Blumen ungefähr zwei Stunden bis unter den Blütenstand in kaltes Wasser legen.

Viele Tipps und Tricks und weitere Informationen zu Zwiebelblühern findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und www.facebook.com/wasblumenmachen.

Wir ziehen aus! Blühende Zimmerpflanzen zur Sommerfrische auf Balkon und Terrasse – Krönung für Balkonien: Kalanchoë & Cyclame in Weiß

Posted on 16. July 2013 by blumenbuero

Betulia, Alpenveilchen, Kalanchoe und Calla in hellen FarbtönenFrischer Wind für Balkon und Terrasse: Mit den bekannten Zimmerpflanzen Kalanchoë und Alpenveilchen wird das Draußen-Wohnzimmer im Handumdrehen zur blühenden Oase. Bis in den Herbst hinein sorgen die pflegeleichten Pflanzen für entspannte Stunden auf Balkonien. Vor allem mit rein weißen Blüten in Kombination mit frischen, grünen oder eleganten, grauen Accessoires kommen die Blühpflanzen in dieser Saison ganz groß raus.

Die Farbe Weiß steht nach der klassischen Farblehre für Reinheit, Licht und Vollkommenheit – kein Wunder also, dass Weiß in Farbe und Form als essentieller Bestandteil im Interieur-Design gilt. Auch die florale Gestaltung mit Weiß blühenden Topfpflanzen erscheint stets edel, luftig und zeitlos wohnlich. Besonders frisch kommen üppig blühende Zimmerpflanzen wie die Kalanchoë oder das Alpenveilchen in reinem Weiß daher. Diese versprühen ihren Charme jedoch nicht nur auf Anrichte, Fensterbank oder Wohnzimmertisch – in dieser Saison krönen Kalanchoë und Cyclame mit ihrem Antlitz auch den Balkon und die Terrasse.

Kalanchoe in der NahaufnahmeSehr harmonisch und beruhigend wirkt ein Arrangement von weißen Kalanchoën und Cyclamen mit Grün. Der Ursprung des Wortes Grün geht auf den Begriff „ghro“ zurück, was so viel wie „Wachstum“ bedeutet und sofort mit Natur und Leben in Verbindung gebracht wird. Die Wiederholung der Blattfarbe in Übertöpfen, Tischdecken, Geschirr und anderen Accessoires auf dem Gartentisch unterstreicht also nur konsequent die Symbolik der unberührten und erfrischenden Natürlichkeit.

Ein Design-Evergreen ist die Kombination von Weiß mit Grau, denn diese Farbgestaltung strahlt Ausgeglichenheit und Ruhe aus, ohne dabei monoton zu wirken. Wichtig für den gekonnten Look: Das gediegene Grau sollte im Hintergrund auf Töpfen, Tischen und Wänden wirken und so den weißen Blüten einen gebührenden Auftritt ermöglichen. Hochwertige, geometrische Pflanzenkübel aus Beton oder gebürstetem Stahl im Kontrast zu den zarten Pflanzen betonen den modernen Stil.

Das Blütenwunder Kalanchoë ist ursprünglich in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens beheimatet und damit prädestiniert, bei sommerlichen Temperaturen ab Juli einen Umzug von drinnen nach draußen zu wagen. Als wasserspeichernde Sukkulente ist die Kalanchoë zudem sehr pflegeleicht, gelegentliche Wassergaben und monatliche Düngung reichen aus, um bis zu acht Wochen in Folge für kontinuierliches Blütenwachstum zu sorgen.

Schneeweiße Alpenveilchen im HerbstPerfekter Partner im Draußen-Wohnzimmer ist ab August das schöne Alpenveilchen. Denn sind die klassischen Sommerpflanzen verblüht, glänzt die Cyclame mit der robusten Kalanchoë bis in den Herbst um die Wette. Allerdings bevorzugt das Alpenveilchen einen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, damit die Knolle – das Kraftzentrum der mediterranen Blühpflanze – nicht überhitzt. Idealerweise wird die „Drinnen und draußen“-Pflanze auch langsam auf den Auszug in den Außenbereich vorbereitet. Die Topferde der Cyclame sollte im Sommer stets feucht gehalten und monatlich gedüngt werden. Weitere Informationen und Pflegetipps zu den „Überraschend draußen“-Pflanzen gibt es auf www.pflanzenfreude.de oder unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

Wenig Platz, viel Sommerfeeling: Die passenden Zwiebelblüher für kleine Balkone

Posted on 10. July 2013 by blumenbuero

Mit Lilie, Calla und Gladiole kommen kleine Balkone und Terrassen ganz groß raus. Der Grund ist so simpel wie genial: Hochwachsende Zwiebelblüher brauchen wenig Platz und tauchen den Balkon im Handumdrehen in ein farbenfrohes Blütenmeer. Damit steht dem Wohlfühl-Sommer auf dem eigenen Balkon nichts mehr im Weg.

Wer den Sommer nicht allein auf seinem Balkon verbringen will, findet in Zwiebelblühern die idealen Begleiter für warme Sonnentage. Farbenfroh versüßt ein schillerndes Blütenmeer so den Lieblingsplatz in der schönsten Zeit des Jahres.

Wer neben der Sonnenliege nur wenig Platz auf seinem Balkon hat, dem seien vor allem hochwachsende Zwiebelblüher wie Calla, Gladiole und Lilie empfohlen. Wer es exotisch mag, der kann auf die Ananasblume oder auch die Schmucklilie zurückgreifen. Alle diese Schönheiten sind mit einer Wuchshöhe von 60 bis 120 Zentimetern sehr hoch und verzaubern in Windeseile karge Balkone in kleine Wohlfühloasen.

Ein weiterer Clou: Lilie, Calla, Gladiole & Co. sind ausgesprochen pflegeleicht. Alle lieben die Sonne, begnügen sich aber auch mit halbschattigen Plätzen und solange sie genug Wasser bekommen, strahlen sie mit der Sonne um die Wette. Wie bei allen Zwiebelblumen gilt auch hier: Staunässe vermeiden! Zuviel Wasser schadet der Zwiebel.

Und noch etwas: Gerade hochwachsende Pflanzen leiden auf ungeschützten Balkonen bei Wind ein wenig. Um das Abknicken bei ungünstiger Witterung zu verhindern, helfen Stützstäbe, z.B. aus Bambus.

Mit diesen Tipps werden auch aus kleinen Balkonen mit ein paar Handgriffen und bezaubernden Zwiebelblühern echte Hingucker, auf denen man es sich richtig gut gehen lassen kann.

Viele Tipps und Tricks und weitere Informationen zu Zwiebelblühern findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und facebook.com/wasblumenmachen.

Überraschend draußen: Zimmerpflanzen zur Sommerfrische auf Balkon und Terrasse – Starlet Betulia – Debüt der kleinen Begonien-Schwester

Posted on 3. June 2013 by blumenbuero

Als Nachkomme einer der berühmtesten Zierpflanzen wurde der Betulia das Talent für farbintensive und wirkungsvolle Blüten regelrecht in die Wiege gelegt. Ob in Weiß, Rosa oder Rot – sie ist in jeder Variante ein Hingucker. Den Sommer verbringt die pflegeleichte Zimmerpflanze vorzugsweise an einem halbschattigen Plätzchen auf Balkon oder Terrasse.

Die Betulia ist die bezaubernde kleine Schwester der Begonie. Als Schiefblattgewächs kommt sie aus gutem Hause und tritt mit einer umwerfenden Blütenpracht in die Fußstapfen ihrer prominenten Verwandtschaft. Zudem ist sie ein abenteuerlustiger Typ: Statt nur als Zimmerpflanze zu gedeihen, wechselt sie von Juni bis September liebend gerne in das sommerliche Wohnzimmer auf Balkon oder Terrasse.

Mit ihren leuchtenden Blüten in strahlendem Weiß, zartem Rosa oder kräftigem Rot stellt die Betulia nahezu jede Pflanze in den Schatten. Je nachdem welche Farbe und welcher Topf gewählt wird, kann die Pflanze eine romantisch-liebliche Ausstrahlung haben oder auch gradlinig und sehr stylisch wirken. Ob pastellfarbene Körbe, puristische Töpfe oder schlichte Hängetaschen aus festem Stoff – wie ein richtiges Starlet, weiß sie sich zu jedem Anlass von ihrer besten Seite zu zeigen.

Michel Bégon entdeckte die ersten Begonien 1690 auf der Insel Santo Domingo, die heutzutage besser als Dominikanische Republik bekannt ist. Durch stetige Kultivierung der blühenden Schönheit als Zierpflanze entstand dann die Betulia. Pflanzenliebhaber schätzen das Blütenwunder neben ihrer Optik auch für ihre unkomplizierte Art. Ganz ohne Allüren wechselt die Betulia sogar mehrmals im Jahr den Standort.

Während der Draußen-Saison gedeiht die Betulia am besten an einem windgeschützten, halbschattigen Ort. Die Topferde sollte durch ein bis zwei Wassergaben pro Woche ausreichend feucht gehalten werden. In der Blütezeit ist die wöchentliche Zufuhr von Dünger sehr willkommen. Das Entfernen verwelkter Blüten verlängert die Blütezeit der Betulia deutlich. Ausführliche Pflegetipps und Tricks gibt es unter www.pflanzenfreude.de und auf Facebook unter www.facebook.com/diepflanzenfreude.

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